Buenos Aires


Band 77 - DAAD. Die Prämisse ist einfach:

US and China benefit from huge local markets


Rabotic I lmiprlatas with Formato de solicitud de beca completamente requisitado, en disco flexible de 3. In which language do I need to fill in the application form and write my CV and my motivation letter? Vorwort Duale Studiengänge, eine Studienform, die das wissenschaftliche Studium an einer Hochschule mit der praktischen Ausbildung in einem Unternehmen verknüpft, haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen: So ist nicht nur die Zahl der Studierenden in Deutschland innerhalb von 10 Jahren von knapp 40 auf über 64 gestiegen.

Auch immer mehr Betriebe schätzen dieses Studienmodell und sehen in ihm eine gute Möglichkeit, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. In der Folge haben die Hochschulen ihr Angebot an dualen Studiengängen kontinuierlich gesteigert und diversifiziert.

Oftmals sind ausländische Regierungen und Unternehmen bereits mit dem bewährten deutschen dualen Berufsausbildungssystem mit seiner praxisnahen Ausbildung im Betrieb vertraut.

Sie sehen in eben dieser hohen Praxisorientierung einen entscheidenden Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg und die vergleichsweise geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Die Möglichkeit, mit der Einführung dualer Studiengänge auch im Bereich der tertiären Bildung eine höhere Praxisnähe zu gewährleisten, stellt für viele Länder eine attraktive Option dar, um die Hochschulausbildung besser mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts in Einklang zu bringen und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu erhöhen.

Doch wie ist es um die internationale Ausrichtung dualer Studiengänge bestellt? Ziel der Studie ist es, die aktuelle Diskussion um den bisher kaum im Mittelpunkt stehenden Aspekt der Internationalisierung dualer Studiengänge zu erweitern. Ausgehend von der skizzierten dynamischen Entwicklung dualer Studiengänge im In- und Ausland, analysieren die Autoren um Professor Justin Powell von der Universität Luxemburg die Internationalisierung dualer Studiengänge in ihrer Untersuchung aus zwei Blickwinkeln: Zum einen werden grundlegende Erkenntnisse in Bezug auf die internationale Ausrichtung dualer Studiengänge in Deutschland erarbeitet — von den Spezifika der Auslandsaufenthalte deutscher dual Studierender über bereits existierende Modelle und Angebote internationaler dualer Studiengänge bis hin zu Fragen einer besseren Integration ausländischer Studierender in dualen Studiengängen.

Zum anderen wird vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses des Auslands an diesem Studienmodell das Potential für einen Transfer dualer Studiengänge in andere Länder ermittelt und der Frage nachgegangen, welche Voraussetzungen und Kontextbedingungen Die Studie bietet einen wertvollen wissenschaftlichen Ausgangspunkt für die Arbeit des DAAD.

Ihre Erkenntnisse und Empfehlungen ermöglichen die weitere strategische Positionierung in diesem Themenfeld mit dem Ziel, die Internationalisierung des dualen Studiums voranzutreiben und dabei die spezifischen Bedarfe von Hochschulen und Studierenden zu berücksichtigen. Zugleich dient sie Geldgebern, Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen, ausländischen Partnern und anderen Interessierten als wichtige Grundlage für die Einschätzung zum Stand und zu den Perspektiven der Internationalisierung des dualen Studiums und soll zu einem weiteren Dialog in diesem spannenden und zukunftsträchtigen Feld anregen.

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre. Expansion, Internationalisierung und Transfer dualer Studiengänge Beispiel Hochschulen in Deutschland Expansion, Internationalisierung und Transfer dualer Studiengänge 1. Zwei jüngere Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass Fragen der Internationalisierung und des Transfers deutscher Bildungskonzepte wieder verstärkt in den Vordergrund rücken: Zum einen die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland, die sich trotz Finanz- und Wirtschaftskrise robust zeigt, was sich insbesondere auch in vergleichsweise niedrigen Jugendarbeitslosenzahlen niederschlägt.

Dualen Berufsbildungskonzepten wird hier ein wesentlicher Anteil am Erfolg zugesprochen. Zum anderen gibt es mit dem Konzept des dualen Studiums eine aufstrebende Form der Berufsbildung an der Schnittstelle von beruflicher Erstausbildung und Hochschulbildung. Dieser innovativen Hybridform wird das Potenzial zugesprochen, eine wichtige Rolle bei der Kompetenzentwicklung für Berufe des Jahrhunderts zu spielen, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des drängenden Fachkräftemangels.

Zentrale Merkmale und grundlegende Typen dualer Studiengänge Duale Studiengänge verbinden Elemente des Berufsbildungs- und des Hochschulsystems — besonders bezüglich Curricula, Lehrpersonal und Finanzierung — und verknüpfen dabei die Lernorte Betrieb und Hochschule bzw.

Berufsakademie auf abgestimmte und systematische Weise. Konkret bedeutet dies, dass Hochschulen und Firmen im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen gemeinsam die Curricula erarbeiten, dass die Studierenden neben dem Hochschulpersonal auch von ExpertInnen im Betrieb ausgebildet werden und dass die Firmen für die Kosten der Ausbildung in der Praxisphase aufkommen sowie eine Entlohnung der Studierenden sicherstellen.

Dabei gibt es eine Reihe unterschiedlicher Typen mit besonderen Schwerpunkten. Sogenannte ausbildungsintegrierende duale Studiengänge — die in manchen Fällen eine Berufsschule mit einbinden — werden in der Regel mit einem anerkannten Berufsabschluss aus dem Berufsbildungssystem sowie einem Bachelor abgeschlossen. Neben diesem ursprünglichen Typ gibt es praxisintegrierende, berufsintegrierende und berufsbegleitende duale Studiengänge. Diese funktionieren ebenfalls nach dem Grundprinzip einer systematischen inhaltlichen und organisatorischen Verknüpfung von Theorie- und Praxisphasen, führen mit dem Bachelor aber lediglich zu einem Abschluss.

Die ausbildungs- und praxisintegrierenden dualen Studiengänge — und damit die mit Abstand am häufigsten frequentierten Typen dualer Studiengänge — richten sich üblicherweise an besonders leistungsstarke Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung siehe Graf Während die ausbildungs- und praxisintegrierenden Studiengänge primär auf die berufliche Erstausbildung von Interessenten mit Hochschulzugangsberechtigung abzielen, sind die berufsintegrierenden und berufsbegleitenden Studiengänge vor allem auf die berufliche Weiterbildung von schon Berufstätigen ausgerichtet.

Allgemein lässt sich festhalten, dass das duale Studium die jeweilige institutionelle Logik des klassischen Berufsbildungssystems und des Hochschulsystems systematisch verbindet und somit eine Hybridform darstellt, die die sonst stark getrennten Felder der Berufs- und Hochschulbildung überbrückend verknüpft.

Im Hinblick auf die Machbarkeit eines Transfers betrachten wir insbesondere den praxisintegrierenden Typ, da dieser einen etwas geringeren Koordinationsaufwand voraussetzt und damit in Ländern ohne vergleichbare Ausbildungstradition besser umsetzbar sein sollte.

Zwar stehen in der aktuellen Transferdebatte immer noch insbesondere die dualen Berufsbildungsansätze der Sekundarebene im Vordergrund vgl. Inwiefern diese Bemühungen langfristig erfolgreich sein werden, bleibt jedoch abzuwarten.

Die vorliegende Studie soll einen Beitrag dazu leisten, die anhaltende Debatte bezüglich Transfermöglichkeiten dualer Modelle um duale Studiengänge als relevante Dimension zu bereichern. Duale Studiengänge bieten Unternehmen im Hinblick auf den befürchteten und in bestimmten Sektoren schon feststellbaren Fachkräftemangel und den zunehmenden Wettbewerb um Talente eine attraktive Möglichkeit für die Rekrutierung von leistungsstarken jungen Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung.

Weiterhin erfüllen duale Studiengänge die Erwartungen einer wachsenden Gruppe von Personen mit Hochschulzugangsberechtigung, die nach einer anspruchsvollen, schnellen, praktisch orientierten — sowie entlohnten — akademischen Ausbildung mit sehr guten Übernahmechancen in den Ausbildungsbetrieb streben. Darüber hinaus hat die mit dem Bologna-Prozess verbundene Einführung der Bachelorabschlüsse im Falle der dualen Studiengänge zu einer verbesserten internationalen Anerkennung geführt siehe auch Purz Trotzdem sind duale Studiengänge bislang immer noch ein vornehmlich deutsches Phänomen Graf a; c , allerdings gibt es durchaus in einigen der hier untersuchten Länder vereinzelt Organisationsformen, die in ähnlicher Weise die Logiken der Berufsausbildung und der Hochschulbildung kombinieren.

Das eröffnet nicht nur Chancen für den Transfer dieses Modells ins Ausland, sondern auch für grenzüberschreitende Formen der Bildungskooperationen, wie wir nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem französischen Fall in Abschnitt 4. Die derzeitig rasante Expansion dualer Studiengänge wirft zunehmend die Frage nach deren systematischer Internationalisierung auf. Es gab allein im Jahr eine Zuwachsrate von über 11 Prozent bei der Anzahl dualer Studiengänge für die Erstausbildung.

Dementsprechend wird auch die anhaltende Expansion der dualen Studiengänge weniger durch die Bildungspolitik von oben gesteuert. Berufsakademien bottom-up vorangetrieben Graf b. Über die globalen Netzwerke dieser Unternehmen werden Formen des dualen Studiums in Einzelfällen schon heute ins Ausland transferiert. Eine umfassende Internationalisierungsstrategie sollte die oben genannten Spezifika und die möglichen Wechselwirkungen mit dem länderspezifischen institutionellen Umfeld beachten.

Aber wie können koope- Aktuelle Zahlen sind bei www. Welche Faktoren machen einen Transfer über kulturelle und polit-ökonomische Grenzen hinweg erfolgversprechender? Wie können vermittelnde und gemeinnützige Organisationen, wie zum Beispiel der DAAD mit seiner über Jahrzehnte entwickelten Koordinationsfunktion im Bereich der akademischen Hochschulbildung, solche Kooperationen unterstützen?

Erstens, wie hoch ist der Internationalisierungsgrad dualer Studienangebote in Deutschland und wie lässt sich dieser erhöhen? Und zweitens, inwieweit und unter welchen Bedingungen kann das Konzept eines dualen Studiums für andere sozioökonomische und kulturelle Kontexte modifiziert und somit gegebenenfalls transferiert werden? Grundsätzlich stellt sich dabei die Frage, wie im Prozess einer fortschreitenden Internationalisierung der dualen Studiengänge eine Überfrachtung der ohnehin schon sehr anspruchsvollen Curricula vermieden und eine bestmögliche Verzahnung zwischen Praxisphasen auf der einen Seite und der akademischen Lehre auf der anderen Seite sichergestellt werden kann.

Hinsichtlich der Möglichkeit duale Studiengänge zu modifizieren und ins Ausland zu transferieren zweiter Fragenkomplex zielt unsere Analyse insbesondere auf zentrale Elemente des Modells und förderliche Kontextbedingungen in den ausgewählten Zielländern ab. Welche kulturellen, rechtlichen, aber auch nachfrageorientierten Bedingungen sind für den gelungenen Transfer dualer Studiengänge bzw. Diese kontextuellen Gelingensbedingungen vgl. Solga, Brzinsky-Fay, Graf, Gresch et al.

Welche Möglichkeiten haben staatliche und wirtschaftliche Akteure, mit diesen Kontextbedingungen kreativ umzugehen und sie eventuell inkrementell oder gar transformativ zu verändern sowie Elemente des deutschen dualen Studienmodells an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen? Die vorliegende Studie geht unter anderem der Frage nach, wie diese Akteure den weiteren Ausbau internationaler Kooperationen unterstützen können. Bisher ist jedoch wenig bekannt über die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Internationalisierung und des Transfers dieses Bildungsmodells Made in Germany.

Aus diesem Grund bietet sich ein exploratives Untersuchungsdesign an. Ziel unserer Studie ist es, Spezifika der derzeitigen Internationalisierung dualer Studiengänge zu erfassen und darauf aufbauend auch das Potential des Transfers zu analysieren.

Zusätzlich werden in diesem Zusammenhang Forschungslücken identifiziert, die es sowohl für Deutschland als auch für andere Länder zu füllen gilt. Hier wird insbesondere deutlich, dass noch eine Reihe statistischer Daten zu erheben sind, um die Entwicklung und Bedeutung dualer Studiengänge und deren Internationalisierung repräsentativ abbilden zu können siehe Vorschlag für entsprechende Indikatoren im Anhang 6.

Da sich dieser Bereich des Bildungssystems derzeit stark im Wandel befindet und zu unseren spezifischen Untersuchungsfällen kaum Forschungsliteratur existiert, werden wir primär auf erhobene Interviewdaten aus dem In- und Ausland zurückgreifen. Akteure aus dem Berufsbildungs- und Hochschulbereich inklusive Berufsakademien und Vorreiter- Firmen stehen im Zentrum der vorliegenden empirischen Erhebung. Vorgelagert war jedoch eine Analyse der schon vor Projektbeginn zur Verfügung stehenden Daten zur Internationalisierung der dualen Studiengänge und eine gezielte Neuauswertung einer Vielzahl von Experteninterviews, die wir seit in Deutschland, Europa und Nordamerika geführt haben.

Komplementär zu den Interviews haben wir relevante Arbeiten auf übertragbare Erkenntnisse für die Internationalisierung und den Transfer des dualen Studiums überprüft: Analysen zur Entwicklung dualer Studien z. Studien zum Transfer des dualen Ausbildungssystems der Sekundarstufe z. Um in kurzer Zeit eine möglichst umfassende Beantwortung der in der Ausschreibung genannten Fragen zu gewährleisten, haben wir insbesondere mit Akteuren gesprochen, die sowohl zur Thematik der Internationalisierung dualer Studiengänge in Deutschland als auch zum Potential eines Transfers dualer Studienformen ins Ausland Auskunft geben können, vor allem mit verantwortlichen Personen an den Hochschulen sowie mit ausgewählten deutschen Firmen, die schon Erfahrungen mit dem Aufbau dualer Ausbildungsmodelle im Ausland haben.

Eine Reihe von Hochschulen und Unternehmen tragen schon heute zur internationalen Mobilität der dual Studierenden in Deutschland bei, indem sie diese an ausländische Standorte senden — oder umgekehrt ausländische Studierende in ihre Programme in Deutschland aufnehmen.

Ein Beispiel eines Interviewleitfadens — im konkreten Fall für die Befragung deutscher HochschulvertreterInnen — findet sich im Anhang 6. Detaillierte Informationen zu den Experteninterviews werden im Abschnitt 6. Um der Fragestellung der Internationalisierung nachzugehen, legen wir den Fokus vor allem auf etablierte und wachsende Standorte, die zudem unterschiedliche Organisationsformen für das duale Studium bieten.

Mit diesen Fallstudien betrachten wir drei unterschiedliche Bundesländer mit bereits fortgeschrittenem dualem Studienangebot BDA , um in der Zusammenschau Empfehlungen für die gesamte Bundesrepublik formulieren zu können. Diese drei spezifischen Organisationsformen duale Hochschule mit mehreren Standorten, dualer Fachbereich an Hochschule und duale Dachmarke auf Bundeslandebene zeigen die Vielfalt des derzeitigen Aufbaus des dualen Studienangebots.

Mit der Umwandlung der baden-württembergischen Berufsakademien in die DHBW im Jahr ist Baden-Württemberg, das Ursprungsland des dualen Studiums, einen weiteren innovativen Schritt gegangen, der auch von Akteuren in den anderen Bundesländern viel beachtet wird.

Der fortgeschrittene Grad der Professionalisierung des dualen Studiums an der DHBW bedeutet auch, dass hier schon weitreichende Erfahrungen mit einer Reihe unterschiedlicher Internationalisierungsaktivitäten bestehen DHBW , die sich auch auf andere duale Studienprogramme übertragen lassen.

Weiterhin betrachten wir die Internationalisierung im Fachbereich duales Studium an der HWR, um so auch den potentiellen Einfluss einer Ansiedlung dualer Studiengänge an etablierten Hochschulen auf das Internationalisierungspotential des dualen Studiums erfassen zu können. Idealerweise können solche Netzwerke zur Internationalisierung der dualen Studiengänge, etwa durch den so gesteigerten Bekanntheitsgrad der dualen Studienangebote, beitragen.

Allerdings wird in der folgenden Darstellung der Ergebnisse nicht immer explizit zwischen den hier repräsentierten Organisationsformen unterschieden, da es in dieser Studie zunächst um die Darstellung allgemeiner Voraussetzungen, Barrieren und Gelingensbedingungen für die Internationalisierung des dualen Studiums geht. Die einzelnen Typen werden in den folgenden Abschnitten 3. Im zusammenfassenden Abschnitt 5.

Typen studentischer internationaler Mobilität im dualen Studium Outgoing Incoming 1. Dual Studierende aus Deutschland absolvieren Theoriephase an einer praxisorientierten Hochschule im Ausland 1b.

Ausländische Studierende absolvieren Theoriephase an einer deutschen Hochschule oder Berufsakademie, welche ein duales Studium anbietet 2. Ausländische Studierende absolvieren Praxisphase in einer deutschen Firma welche duale Studiengänge durchführt 3.

Ausländische Studierende absolvieren Theorie- und Praxisphase in direkter Kombination in Deutschland 4. Bi- oder trinationaler dualer Studiengang Dualer Studiengang in Deutschland wird in Kooperation mit praxisorientierter Hochschule im Ausland integriert aufgebaut; Studierende absolvieren automatisch Teile ihres Studiums am Auslandsstandort; die Kooperation kann auf mehr als zwei Länder ausgeweitet werden 6.

Person aus Deutschland absolviert ein komplettes Studium an einer Hochschule im Ausland, die ein dem dualen Studium ähnliches Studienmodell anbietet 6b. Ausländische Person absolviert ein komplettes duales Studium in Deutschland Quelle: Zunächst geht es um eine Einschätzung des Anteils studienbezogener Auslandsaufenthalte und im Anschluss um eine Beschreibung der Spezifika dieser Aufenthalte siehe Hahn für zentrale Begrifflichkeiten zur Internationalisierung im Hochschulbereich.

Im Anschluss werden Gründe für die noch relativ geringe Auslandsmobilität aufgeführt sowie Ansätze und Modelle zur Förderung und zur weiteren Erforschung derselben vorgestellt.

An dieser Stelle wird vor allem räumliche, weniger soziale, Mobilität explizit untersucht, wobei diese Dimensionen besonders im postsekundären Bereich aufgrund der Selektivität solcher Programme eng verwoben sind vgl. Powell und Finger Im Bericht zur Erhebung von Profildaten zur Internationalität der deutschen Hochschulen DAAD a werden duale Studiengänge noch nicht explizit ausgewiesen, da die Profil - 15 - - 16 - daten hochschul- und nicht studiengangsbezogen erhoben werden, die Mehrzahl der dualen Studiengänge aber an traditionellen Fachhochschulen und zum Teil an Universitäten angeboten werden.

Zwar gibt es beispielsweise einen individuellen Bericht mit den Profildaten zur Internationalität der Dualen Hochschule Baden-Württemberg DHBW , allerdings wurde uns seitens der DHBW mitgeteilt, dass die erfassten Daten bis jetzt nur bedingt aussagekräftig sind, da diese bisher noch nicht systematisch erfasst werden konnten. In der Tat scheint es häufiger der Fall zu sein, dass die Anbieter dualer Studiengänge nicht über firmenseitig betriebene internationale Mobilität im Rahmen der dualen Praxisphase informiert sind.

Friedrich und Körbel zur verdeckten Mobilität von Auszubildenden auf der Sekundarstufe. Weiterhin würde eine Gesamterhebung der Internationalität dualer Studiengänge in Deutschland eine Einbeziehung der Berufsakademien erfordern, die allerdings nicht Teil der Hochschulrektorenkonferenz HRK sind und somit bis jetzt nicht zur Zielgruppe des DAAD gehören — obwohl ihre dualen Studiengänge in vielen Fällen als funktional äquivalent zu den dualen Studiengängen an Hochschulen gesehen werden können.

Sicher wäre es in diesem Zusammenhang sinnvoll, die bestehenden Datenbanken um eine genauere Kategorisierung im Hinblick auf die Internationalität des dualen Studiums zu erweitern siehe Anhang 6. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass es dazu bis jetzt noch nicht gekommen ist, da sich die Datenbanken zu dualen Studiengängen sowie die dazugehörigen Kategorisierungssysteme noch im Aufbau befinden. Deswegen konzentriert sich unser Beitrag im Folgenden vor allem auf eine Darstellung derjenigen Hochschultypen, Studienfächer und Branchen, welche auf Basis der Erkenntnisse aus den Experteninterviews und der Literaturanalyse als prädestiniert für eine Internationalisierung des dualen Studiums bezeichnet werden können.

Dabei werden nach Möglichkeit auch Hinweise zum jeweiligen Internationalisierungsgrad und -potential angegeben. Prädestinierte Hochschultypen, Studienfächer, Branchen und Unternehmenstypen Auch aus den wichtigsten Onlinedatenbanken zum dualen Studium lassen sich nur bedingt belastbare Informationen zum Grad der Internationalisierung ablesen.

Lediglich aus der Datenbank des Hochschulkompass http: Über die erweiterte Suche kann nach Studiengängen gesucht werden, die grundständig und dual sind und die als internationale Studiengänge deklariert sind.

Hochschulkompass , Sucherergebnisse vom In den folgenden Darstellungen wird deswegen auch nicht immer explizit zwischen Hochschulen und Berufsakademien als Anbieter dualer Studiengänge unterschieden. Auch wenn in allen drei Bereichen gute Voraussetzungen für internationale Mobilität bestehen, gestaltet sich die Umsetzung eines konkreten Auslandsaufenthalts im Bereich Wirtschaft mit Blick auf inhaltliche aber auch sprachliche und kulturelle Aspekte oftmals etwas einfacher als etwa im Bereich Technik.

International Business , in denen Auslandsaufenthalte fester Bestandteil im Curriculum sind. Auch an der Hochschule Darmstadt ist der internationalste duale Studiengang die internationale Betriebswirtschaftslehre, in dem zum Teil auf Englisch unterrichtet wird und Studierende ein international ausgerichtetes Unternehmen als Ausbildungsbetrieb finden müssen Interview DE2. Daneben wird auch die Internationalisierung dualer Studiengänge im Hochtechnologie- und Ingenieurbereich als besonders aussichtsreich eingeschätzt, nicht zuletzt da Deutschland auf diesen Gebieten weltweit bekannt ist Interview DE3 und sich deshalb internationale Hochschulpartnerschaften einfacher in die Wege leiten lassen.

Teile des deutschen Mittelstands sind jedoch ebenfalls international ausgerichtet und haben weltweite Kontakte. Dual Studierende bekommen in KMUs häufig schneller eigene Projekte zugewiesen, die dann auch einen Auslandsaufenthalt beinhalten können. Das entsprechende Potential hängt wesentlich von den lokalen Bedingungen vor Ort ab, seien es existierende Kooperationen zwischen Firmen und Hochschulen, demografische und Arbeitsmarktentwicklungen oder auch Ausbildungstraditionen. Hier eröffnen sich demnach auch Spielräume, um auf diese Kontextbedingungen aktiv Einfluss zu nehmen mit dem Ziel, sie für die Internationalisierung dualer Studiengänge förderlicher zu machen.

So stimmen sich Hochschule und Unternehmen im Idealfall über Art und Verlauf des Auslandsaufenthalts ab, um dem gewöhnlich straff durchorganisierten dualen Studienprogramm — trotz des mit einem Auslandsaufenthalt verbundenen zusätzlichen Zeitaufwands — gerecht zu werden. Im Vergleich zum Governance-Modell in der klassischen dualen Ausbildung ist in diesem Zusammenhang allerdings meist ein sozialpartnerschaftlicher Akteur weniger an Bord, nämlich die Gewerkschaften als Interessensorganisationen der ArbeitnehmerInnen.

Gegeben dass Gewerkschaften sich traditionell für mehr allgemeinbildende und betriebsübergreifende Anteile im Rahmenlehrplan einsetzen z. Thelen , wäre genauer zu eruieren, ob sich eine stärkere Einbindung von Gewerkschaften förderlich auf die Internationalisierung dualer Studiengänge auswirken könnte. Bei dualen Studiengängen wird grundsätzlich zwischen Auslandsmobilität in der Theoriephase und der Praxisphase unterschieden.

In manchen Fällen ist auch eine Kombination dieser beiden Auslandsphasen möglich siehe detaillierte Darstellung in Tabelle 1. Mehr als ein Auslandssemester z. Allgemein förderlich zeigt sich allerdings, dass, falls sich die Semesterzeiten im In- und Ausland unterscheiden, dies nicht unbedingt ein grundsätzliches Problem bedeutet, da die Praxisphase in Deutschland in solchen Fällen mit Einverständnis des Unternehmens zeitlich angepasst werden kann. Die interviewten ExpertInnen bieten dafür eine Reihe von Erklärungen.

Die Vorzüge von Auslandsaufenthalten während des Studiums müssten Unternehmen also — etwa durch gezielte Informationsmaterialien und Veranstaltungen — näher gebracht werden.

Auch sind Unternehmen meist daran interessiert, dass die Regelstudienzeit nicht überschritten wird, da sie die dual Studierenden durchgängig entlohnen Interview DE1. In diesem Sinne werden Auslandsaufenthalte in gewissen Fällen als hinderlich empfunden, auch da sie nicht unbedingt die firmenspezifischen Ausbildungserfahrungen versprechen, die sich die Unternehmen meist erhoffen Interview DE2. In solchen Fällen wird meist eine abgestimmte Auslandsentsendung in der Praxisphase in eine Niederlassung oder ein Partnerunternehmen bevorzugt.

Allerdings verfügen nicht alle Unternehmen über die notwendigen Kontakte im Ausland, was die Verallgemeinerbarkeit dieses Ansatzes in Frage stellt. Das sonst übliche Kriterium, dass Praxis- und Theoriephasen eindeutig aufeinander abgestimmt seien sollen, wird im Falle eines Auslandsaufenthalts allerdings etwas gelockert. Trotzdem sind Fragen der Anerkennung insgesamt zentral für eine Erhöhung der Auslandsmobilität im dualen Studium.

Hier - 20 - zeigt sich die Notwendigkeit, Lernziele und deren Dokumentierung so zu definieren, dass eine Anrechnung des im Ausland absolvierten Praxis- oder Theorieteils möglichst reibungslos möglich ist Interview DE6. Da die Ausbildungsverträge für duale Studienprogramme üblicherweise eng und klar strukturiert sind, sollte die Anrechenbarkeit der im Ausland erbrachten studienbezogenen Leistungen nach Möglichkeit dabei schon im Vorfeld garantiert sein Interview DE8.

Arbeitsrechtliche Regulierungen im Ausland Eine weitere Herausforderung sind die arbeitsrechtlichen Bedingungen im Ausland dies gilt umkehrt auch für Studierende, die nach Deutschland kommen. In manchen Ländern gibt es regulatorische Hemmnisse hinsichtlich einer Arbeitserlaubnis, die einer grundlegenden rechtlichen Klärung bedürfen Interview DE3.

Wenn Studierende zusätzlich zum Theoriesemester das Praxissemester im Ausland verbringen, müssen sie beispielsweise im Fall der USA einen Wechsel des Visumstatus vollziehen, denn sie sind während der Praxisphase üblicherweise nicht als Studierende registriert.

Auch wenn sich die ausländische Partnerhochschule häufig um die Organisation der entsprechenden Visa kümmern kann, erhöht es doch den Komplexitätsgrad im Vergleich zu Auslandsaufenthalten in klassischen Hochschulstudiengängen Interview DE1.

Da die Problematik der arbeitsrechtlichen Regulierungen nur bei einem Auslandsaufenthalt im Praxisanteil besteht, stellt sich die Frage, ob sich ein DAAD-Programm zur Förderung von Auslandsmobilität unter Umständen auf a den Austausch im Theorieteil, oder b Auslandsaufenthalte innerhalb der EU, oder c dual Studierende bei Firmen mit eigenen Auslandsvertretungen konzentrieren sollte vgl.

Es lässt sich vermuten, dass dual Studierende nicht immer den Kriterien der eher akademisch geprägten Auswahlprozeduren entsprechen. Auch sind ihre im Ausland anvisierten Hochschuleinrichtungen oftmals nicht durch Exzellenz in der Forschung und globale Sichtbarkeit, sondern eher durch direkte Praxisorientierung und lokale wirtschaftsstrukturelle Einbindung geprägt.

Zudem ist der Förderzeitraum nicht immer der Gleiche, denn für dual Studierende ist beispielsweise die Absolvierung eines ganzen Auslandsjahres oft nicht realistisch siehe Diskussion oben. Allerdings gilt grundsätzlich das Territorialprinzip, so dass die jeweils unterschiedlichen nationalen Sozialversicherungsrichtlinien und arbeitsrechtlichen Regelungen gelten.

Liegen die Verdienste allerdings unter der Sozialversicherungsgrenze, sollte geprüft werden, ob die Lernenden nicht weiterhin heimisch versichert bleiben können. Auch der Status eines Praktikums ist allein in den europäischen Ländern stark unterschiedlich vgl.

Allerdings werden in diesem Fall Praktika als Arbeitszeit gewertet vgl. Zunächst ist hier an eine systematischere Einbindung der Unternehmen zu denken. Ein wichtiger nächster Schritt wäre demnach, dieses Interesse aufzugreifen und stärker zu kanalisieren und zu koordinieren.

Dabei geht es zum einen schlicht um die Erarbeitung von Informationsmaterialien für Unternehmen, die sie über Vorzüge und unterschiedliche Modelle der Auslandsmobilität informieren Interview DE8 , zum Beispiel mittels der Darstellung erfolgreicher internationaler Bildungsbiographien im Bereich des dualen Studiums. Ferner wäre es denkbar, von Hochschulseite die Ermöglichung eines Auslandsaufenthalts als eine Bedingung für die Zulassung von Unternehmen als duale Partner festzuschreiben.

Eine Strategie kann hierbei sein, den durch eine verstärkte Internationalisierung erreichbaren Imagegewinn wie auch den — für die Kooperation mit Ländern in ärmeren Weltregionen geltenden — entwicklungspolitischen Aspekt zu betonen siehe auch DAAD b.

Es ist durchaus vorstellbar, ein Förderprogramm aufzusetzen, welches treibende Kräfte — etwa HochschulprofessorInnen, die bereits innovative Programme im Bereich der Internationalisierung des dualen Studiums organisieren — identifiziert und diesen Anreize für die Ausweitung ihrer Aktivitäten setzt.

Eine solches Programm könnte auch die Sichtbarkeit von good practice-Fällen erhöhen, wie z. In dieser spezifischen Ausprägung des Tandemmodells wird die Einarbeitung in den Arbeitsprozess im Ausland dabei von den jeweils heimischen Studierenden unterstützt siehe Tabelle 1, Reihe 4.

Mit Blick auf die zeitliche Koordination von Auslandsaufenthalten wäre allerdings auch allgemeiner darüber nachzudenken, ob nicht die Regelstudienzeit verlängert werden kann, um den hohen Anspruch einer möglichst vollen Anrechenbarkeit des Auslandsaufenthalts etwas zu reduzieren.

Darüber hinaus könnte ein durch den DAAD organisiertes, finanziell attraktives Stipendienprogramm den Effekt haben, dass dual Studierende sich für einen längeren Auslandsaufenthalt entscheiden und sich dafür in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb eventuell unter Lohnverzicht beurlauben lassen. Eine Diskussion der hier diskutierten Faktoren der internationalen Mobilität deutscher dual Studierender erfolgt im zusammenfassenden Abschnitt 5. Im Folgenden wird zunächst vertiefend auf die Thematik der Integration ausländischer Studierender in die dualen Studiengänge in Deutschland eingegangen.

Gleichwohl lassen sich eine Reihe von Faktoren beschreiben, die den derzeit in jedem Fall noch relativ geringen Anteil internationaler Studierender in dualen Studiengängen erklären helfen.

Ländern wie Dänemark und Holland trägt mit zu dem teilweise noch geringeren Interesse international Studierender am dualen Studium in Deutschland bei. In Ländern, in denen Berufsbildung weniger geschätzt wird und in denen sie selten als ein gleichwertiger bzw.

Rechtliche Bedingungen, Überforderung im Theorieteil, sprachliche Barrieren Weiterhin ist die strukturierte Kommunikation zwischen Industrie, Hochschulen und staatlichen Akteuren ausbaufähig, um die Bedingungen für den Aufenthalt ausländischer Studierenden im Rahmen eines dualen Studiums in Deutschland zu vereinfachen Interview DE3.

Zu a , den rechtlichen Bedingungen, wurden im Abschnitt 3. Zum Punkt b ist anzufügen, dass das geballte und anspruchsvolle Studienprogramm der dualen Theoriephase für ausländische Studierende oftmals nicht sehr attraktiv ist Interview DE7. Während für deutsche Studierende Kenntnisse der jeweiligen Landessprache beim Auslandsaufenthalt zumindest zu Beginn nicht immer unbedingt erforderlich sind Interview DE1 , gibt es in Deutschland im Bereich der dualen Studiengänge bis jetzt nur sehr wenige englischsprachige Angebote Interview DE8 , insbesondere auf der Ebene des Bachelor Interview DE2.

Powell und Solga Während die Neuzugänge des Schulberufssystems seit Jahren stabil bei etwa Personen liegen, verzeichnet das sogenannte Übergangssystem eine stark rückläufige Entwicklung, aber dennoch Neuzugänge im Jahr Autorengruppe Bildungsberichterstattung Hier gilt seit die Regelung, dass sie maximal volle Tage bzw.

Wenn allerdings die Austauschprogramme zwischen deutschen Anbietern dualer Studiengänge und ausländischen Partnerhochschulen lediglich auf den Austausch in der Theoriephase beschränkt sind was häufiger der Fall zu seien scheint , dann hat dieser Kontakt aus Sicht der ausländischen Partnerhochschule keinen besonderen Stellenwert mit Bezug zu dualen Elementen, sondern ist lediglich eine Standardkooperation wie etwa mit einer klassischen Fach- Hochschule.

Dies könnte mit Bezug zu Studienfächern vorangetrieben werden, für die Deutschland im Ausland ohnehin schon bekannt ist: Clausen, Schindler-Kovats und Stalf Für eine solche Strategie ist es vermutlich auch notwendig, eine Zielgruppe von Studierenden zu definieren.

Zum Beispiel scheinen für ausländische Studierende, die ein komplettes duales Studium in Deutschland absolvieren wollen Tabelle 1, Feld 6b , eher die kürzeren Masterstudiengänge interessant — von denen es allerdings noch nicht sehr viele gibt. Eine weitere interessante Zielgruppe — die mit relativ geringem Aufwand gezielt beworben werden könnte — sind die AbsolventInnen der deutschen Auslandsschulen siehe z. Das internationale Marketing dualer Studiengänge könnte auch hervorheben, in welcher Weise diese Studiengänge sich von der klassischen dualen Ausbildung auf der Sekundarstufe unterscheiden.

Es ist dabei davon auszugehen, dass das duale Studium hinsichtlich einer Erhöhung der internationalen Mobilität junger Menschen günstigere Voraussetzungen bietet als die klassische duale Ausbildung, weil die Hochschulen über eine längere und intensivere Tradition der institutionalisierten Austauschkooperation verfügen und zudem international als relativ ähnliche Organisationsformen gelten können — im Vergleich zu den insgesamt stärker an das jeweilige nationale sozio-ökonomische Rahmengefüge gebundene Berufsbildungssystem.

Duale Studiengänge als Antwort auf demographischen Wandel und Fachkräftemangel in Deutschland hervorheben Gleichzeitig ist es notwendig, Unternehmen für die Internationalisierung des dualen Studiums zu begeistern und auf diesem Gebiet eine strukturierte Kommunikation zwischen Industrie und Hochschulen zu ermöglichen Interview DE3.

Im diesem Kontext bietet es sich an, den Stakeholdern die Vorteile einer Internationalisierung des dualen Studiums auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel darzulegen Interview DE4; vgl. Duale Studiengänge stellen ein Mittel dar, hochqualifizierte ausländische Studierende — und später ArbeitnehmerInnen — für deutsche Unternehmen zu gewinnen.

Dies dürfte wegen des demographischen Wandels im Interesse vieler Firmen sein und insbesondere derer, die im Ausland aktiv sind oder ihre Produkte und Dienstleistungen in Wachstumsmärkte exportieren.

In diesem Zusammenhang kann zwischen a einer Strategie zur Gewinnung von Arbeitskräften im Ausland und b einer Strategie gegen den demographischen Wandel in Deutschland unterschieden werden. Im Fall von a bietet es sich eher an, Studierende für einen Austausch nach Deutschland zu holen, die so Erfahrungen in Deutschland sammeln, aber nach dem Studium in ihrem Heimatland eingestellt werden.

Im Falle von b scheint es eher empfehlenswert, Studierende für ein grundständiges duales Studium nach Deutschland zu holen Interview DE1; vgl. Bei der Suche nach Partnerorganisationen im Ausland, die an Austauschprogrammen interessiert seien könnten, ist es sicherlich aussichtsreich, Regionen und Akteure zu identifizieren, die bereits erkannt haben, welches Potential praxisnahe duale Ausbildungsformen als Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit und für die Schaffung hochqualifizierter Jobs auf der mittleren Ebene bieten Interview DE5.

Sprachprobleme meistern Hinsichtlich der Überwindung der schon genannten Sprachproblematik kann auf eine Reihe positiver Entwicklungen aufgebaut werden. Zum einen sind die historischen Bedingungen gerade günstig, da sich aufgrund der relativ guten Arbeitsmarktsituation in Deutschland gegenwärtig viele junge Menschen beispielsweise im süd- europäischen Ausland für Deutschkurse anmelden.

Sie stellen eine weitere mögliche Zielgruppe für die Internationalisierung dualer Studiengänge dar. Darüber hinaus wäre die Schaffung eines gezielten Propädeutikums denkbar, welches sowohl eine Einführung in das didaktische Prinzip des dualen Studiums bietet wie auch den Erwerb von Sprachkompetenzen ermöglicht.

Es kann davon ausgegangen werden, dass eine solche gezielte Vorbereitung sprachlich wie inhaltlich in vielen Fällen hilfreich oder sogar notwendig ist — auch um die Zusammenführung von ausländischen Studierenden und deutschen Unternehmen anfänglich zu unterstützen.

Zudem müsste auf die deutschen Hochschulen hingewirkt werden, so dass diese mehr englischsprachige Studienangebote in ihr duales Studienprogramm integrieren. Die wichtigsten der hier genannten Faktoren hinsichtlich einer Erhöhung des Anteils ausländischer Studierender in dualen Studiengängen in Deutschland werden im zusammenfassenden Abschnitt 5.

Ein Beispiel dazu wird im Abschnitt 4. Hinsichtlich des internationalen Austauschs von AusbilderInnen bietet sich eine Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung an siehe z.

Die Internationalisierung des Lehrpersonals kann dabei auch der Förderung des Transfers des dualen Studienmodells dienen. Nach diesem Einblick in die gegenwärtige Situation der Internationalisierung dualer Studiengänge in Deutschland, sowie der Beschreibung erster Erkenntnisse hinsichtlich der Möglichkeiten, den Internationalisierungsgrad zu erhöhen, werden im nächsten Schritt grenzüberschreitende Kooperationen im Sinne eines Transfers des dualen Studiums analysiert.

Daraus können zudem grundsätzlichere Überlegungen zum Thema des Transfers abgeleitet werden. Die einzelnen Länderabschnitte gehen dabei zum Teil auch auf das Potential des studentischen Austauschs im Bereich des dualen Studiums ein. Deutschland hat auf internationaler Ebene schon seit über zwei Jahrhunderten immer wieder Anerkennung für Entwicklungen im Bildungs- und Ausbildungssystem erfahren — von der Schulpflicht und dem Kindergarten über die Berufsausbildung bis hin zur Forschungsuniversität siehe z.

Koinzer ; Phillips ; Powell Im Zentrum dieses Teils der Studie steht die Untersuchung der institutionellen Bedingungen für einen Transfer des dualen Studienmodells in die potentiellen borrowing Länder, wobei die Forschungsliteratur bisher vor allem auf den modifizierten Transfer von dualer Berufsausbildung auf der Sekundarstufe abstellte siehe z.

Ferner muss bestimmt werden, welche konstitutiven Elemente überhaupt als attraktiv oder vorbildhaft gelten. Eindrucksvoll werden somit im Umkehrschluss Bedingungen beschrieben, die das besondere Modell Berufsbildung Made in Germany über Jahrzehnte geprägt haben, wobei die Wichtigkeit und Verschränkung dieser Elemente in den Ländern mit ausgeprägten dualen Systemen wie Dänemark, Deutschland, Österreich und der Schweiz vgl.

Ebner debattiert werden muss, gerade im Hinblick auf die Hybridform dualer Studiengänge Graf b. Allgemein kann konstatiert werden, dass sehr wohl auch in dem Land, in das das Bildungsmodell transferiert werden soll, bestimmte Bedingungen für einen erfolgreichen Transfer erfüllt sein müssen, je nachdem, welche Elemente mehr oder weniger modifiziert implementiert werden sollen.

Primär unter den notwendigen aber meistens nicht hinreichenden Bedingungen zu nennen ist das Interesse von Akteuren an dem Transfer von Modellen oder Elementen eines Modells. Ohne diese Voraussetzung ist es kaum möglich, gegen die institutionalisierte Logik und Strukturen des aufnehmenden Systems eine Reform oder eine Innovation zu bewerkstelligen. Im Fall des dualen Studiums wären dies neben staatlichen Akteuren, die mit entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen Transfer erleichtern oder erschweren können, und Organisationen, die wie der DAAD den Bildungsaustausch fördern, die Hochschulorganisationen und Unternehmen selbst.

Es stellt sich also die Frage, inwiefern deutsche Hochschulen und Partnerunternehmen ein Interesse daran haben, einen Transfer dualer Studiengänge voranzutreiben und inwiefern ihnen dafür Ressourcen zur Verfügung stehen.

Was sind mögliche Interessen der Hochschulen an einem Transfer? Der Transfer von dualen Studiengängen kann zu einer stärkeren Internationalisierung und damit auch internationalen Sichtbarkeit von Hochschulen und dualen Studiengängen führen, was die Attraktivität derselbigen erhöhen kann. Über die Einbindung in Transferprojekte wäre es den Hochschulen möglich, duale Studiengänge als ihr innovatives Qualitätsprodukt zu vermarkten.

Eine solche Unterstützung durch staatliche Institutionen kann für den deutschen Fall als eine Bedingung für nachhaltigen Transfer bezeichnet werden siehe auch Graf zur Internationalisierungsstrategie von Hochschulen in koordinierten Marktwirschaften wie Deutschland. Insgesamt besteht demnach die Notwendigkeit, auch im Hinblick begrenzter Ressourcen von Hochschulen und Unternehmen , insbesondere finanzielle Barrieren zu verringern.

Es ist auch darauf hinzuweisen, dass eine umfassende Erhebung an Hochschulen und Unternehmen sicher noch andere förderliche Bedingungen aufzeigen würde.

Nachdem nun auch aus der Perspektive des Modellgebers einige zentrale Bedingungen betrachtet wurden, werden als nächstes die Fallauswahl und die spezifischen Transferbedingungen in den Ländern Frankreich, USA, Mexiko, Brasilien und Katar diskutiert. Allerdings wurde im Rahmen des DAAD Workshops zum Transfer dualer Studiengänge in Bonn im Mai deutlich, dass insbesondere die Vermarktung von dualen Studiengängen als Produkt und damit auch als Einnahmemöglichkeit seitens der Hochschulen in Deutschland aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen, die eine Profitorientierung von Bildungseinrichtungen begrenzen, erschwert werden vgl.

Bei dieser Fallauswahl haben wir ein kontrastierendes Forschungsdesign verfolgt, wobei wir ein Spektrum an Ländern mit unterschiedlichen institutionellen Ausgangsbedingungen ausgewählt haben. Jackson und Deeg Während beide Länder föderale Demokratien sind, besteht in Deutschland ein standardisiertes Aus- und Berufsbildungssystem, inklusive der wichtigen Rolle von Sozialpartnern sowie klar definierten Prozessen der Entwicklung und Modernisierung von Ausbildungsberufen.

Dahingegen ist das Berufsausbildungssystem in den USA sehr viel weniger einheitlich organisiert und Aus- und Weiterbildung findet vornehmlich in marktorientierten Abläufen statt. So gibt es in den USA nur wenige nationale Standards hinsichtlich Aus- und Weiterbildungsinhalten und -formen und zertifizierte Berufe spielen eine untergeordnete Rolle im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt z.

Hall und Soskice ; Thelen Stattdessen ist der Arbeitsmarkt in den USA typischerweise stärker um firmenspezifische Jobs statt um ganzheitliche Berufsbilder organisiert. Ohne hier die umfangreiche Literatur zu dieser Thematik näher beschreiben zu können, gehen wir auf dieser Grundlage davon aus, dass die relative institutionelle Distanz zwischen Deutschland und den verschiedenen Zielländern den Transfer dualer Studiengänge mehr oder weniger schwierig macht.

Gleichwohl ist eine zentrale Ausgangshypothese, dass die jeweiligen Länder unabhängig von der Distanz zum deutschen System auch spezifische Kontextbedingungen bieten, die einen Transfer des Modells dualer Studiengänge ermöglichen und befördern könnte.

Diese Kontextfaktoren wiederum spielen eine entscheidende Rolle für die Art und Weise, wie und mit welchen Mitteln lokale und globale Akteure agieren und den Transferversuch möglichst gezielt steuern können. Wir greifen diese Idee in den einzelnen Länderabschnitten wieder auf. Um die institutionelle Distanz beschreiben zu können, wurde zum einen darauf geachtet, ob und welche Formen von praxisintegrierenden tertiären Bildungsgänge bereits in den Ländern existieren.

Gibt es dort funktional-äquivalente Studiengänge oder -programme? Und inwiefern entsprechen diese dem deutschen Modell und weisen somit die charakteristischen Eigenschaften praxisintegrierender dualer Studiengänge auf? Werden Studierende in diesen Modellen entlohnt? Werden die Lernorte Betrieb und Hochschule systematisch verknüpft?

Gleichzeitig werden die Länder auch auf relevante Kontextbedingungen untersucht, z. Inwiefern besteht bereits eine berufliche Ausbildungstradition? Wie wird berufliche Bildung gesellschaftlich bewertet? Insbesondere die Bewertung von beruflich orientierten Bildungsgängen in der Gesellschaft kann als ein wichtiger Faktor gelten, ob praxisintegrierende tertiäre Bildungsgänge in den Ländern akzeptiert werden.

In Deutschland sind es die leistungsstarken SchülerInnen, die für duale Studiengänge von den Unternehmen ausgesucht werden. Bei geringem Ansehen beruflicher Bildung und fehlender Ausbildungstradition ist unklar, ob praxisintegrierende Studiengänge ein Bildungsgang für leistungsstarke Studierende werden können oder dort im Gegenteil die vermeintlich schwächeren Studierenden aufgenommen werden.

Dies hätte auch einen beträchtlichen Einfluss auf die Kooperationswilligkeit der Unternehmen bei der Etablierung solcher Studiengänge. So wird auch zu untersuchen sein, inwiefern Bedingungen identifiziert werden können, die auch bei geringem Prestige beruflicher Bildung — eine Einschätzung, die in vielen Ländern vorherrscht —, deren Verbindung mit einer akademischen Bildung positiv beeinflussen. Selbstverständlich hängen diese Dimensionen zusammen.

In diesem Zusammenhang - 29 - soll darauf geachtet werden, ob Interesse am deutschen Modell besteht, eine duale Berufsbildungslogik existiert, wie die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen die mögliche Etablierung von dualen Studiengängen unterstützen kann und welchen Beitrag existierender Bildungsaustausch dabei leisten könnte.

Frankreich ist wie Deutschland fest eingebunden in den BolognaProzess und damit in den europäischen Hochschulraum; darüber hinaus stehen Frankreich und Deutschland in enger Verbindung und beobachten die jeweiligen aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen fortlaufend vgl. Powell, Graf, Bernhard, Coutrot et al. So hat der wechselseitige Austausch von innovativen Organisationsformen zwischen diesen beiden Ländern eine lange Tradition vgl.

Powell, Bernhard und Graf b. Die USA steht, wie auch Frankreich, für einen spezifischen Idealtypus von Bildungssystem, der sich zum Beispiel im Hinblick auf die Strukturierung des Berufsbildungssystems und den Übergang in den Arbeitsmarkt vom deutschen Fall unterscheidet.

Auch die Bildungssysteme Brasiliens und Mexikos in Lateinamerika und Katars am Persischen Golf sind mit Blick auf die historisch-strukturelle Entwicklung der Aus- Bildungssysteme und der Arbeitsmärkte weit und in spezifischer Weise vom deutschen Fall entfernt. Die Ökonomien dieser Länder sind in einem rapiden Umbruch begriffen, der allerdings auch neue Entwicklungschancen für innovative duale Bildungsmodelle bietet. In der Gesamtschau lässt die Betrachtung dieser Länder Rückschlüsse auf die Machbarkeit eines globalen Transfers dualer Studiengänge zu, bzw.

Auf dieser Grundlage vermuten wir länderspezifische Gelingensbedingungen wie auch Barrieren, die Aufschluss geben können über die Möglichkeiten des Transfers dualer Studienmodelle.

Hierbei ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Transferbegriff in diesem Zusammenhang in einem weiteren Sinne verstanden werden sollte vgl.

Steiner-Khamsi und Waldow Vielmehr geht es beim Transfer um die Übersetzung von Elementen des dualen Modells und deren mehr oder weniger starke Einbindung in die lokal vorhandenen Strukturen.

In diesen Prozessen spielen vermittlende Akteure eine relevante Rolle; insbesondere auch der DAAD kann hier eine wichtige Koordinationsfunktion wahrnehmen. Im Folgenden werden die Länderstudien überblicksartig vorgestellt. Vor diesem Hintergrund und gleichzeitig auch als erster Ansatzpunkt für die Möglichkeiten des innereuropäischen Transfers scheint es besonders vielversprechend zu untersuchen, wie das deutsche Modell des dualen Studiums mit dem französischen Bildungssystem korrespondiert und welche Transfer- und Kooperationsmöglichkeiten bereits bestehen oder sich anbieten.

So ist auch traditionell das französische Berufsbildungssystem viel stärker schulbasiert als das deutsche. Allerdings ist in den letzten Jahren eine Annäherung des französischen an das deutsche duale System zu beobachten, zum Beispiel eine stärkere Einbeziehung der Wirtschaft in die Koordination beruflicher Ausbildungsgänge im Sekundär- und Tertiärbereich Powell, Graf, Bernhard, Coutrot et al.

Die institutionelle Distanz hat hier demnach etwas abgenommen. Anders als in Deutschland ist in Frankreich allerdings die Berufsbildung im Sekundärbereich mit einem negativen Image behaftet, da in diesen Bildungszweig vor allem die SchülerInnen sortiert werden, die zuvor durch schulische Probleme aufgefallen sind Brauns Anders sieht es im Tertiärbereich aus. Frankreich hat ein hochdifferenziertes Hochschulsystem, bestehend aus vielen spezialisierten Hochschulorganisationen, deren Abschlüsse je ihren eigenen Prestigewert in der französische Gesellschaft besitzen.

Seit den er Jahren sind zunehmend auch beruflich orientierte Studiengänge auf allen Qualifikationsstufen des Hochschulsystems entstanden Powell, Graf, Bernhard, Coutrot et al. Diese Studiengänge sind selektiv, d. Diese Selektion, die mit einer begrenzten Studierendenzahl und damit auch mit besseren Studienbedingungen als an Massenuniversitäten einhergeht Bernhard , führt dazu, dass — anders als im Sekundarbereich — beruflich orientierte Ausbildungsgänge im Hochschulbereich begehrt sind.

Weiter verstärkt wird dies dadurch, dass die stärker berufsorientierten im Vergleich zu den klassischen Studiengängen auch einen schnelleren und sichereren Arbeitsmarkteinstieg versprechen Abriac, Rathelot und Sanchez Diese alternierende Form des Studiums wurde von der französischen Regierung in den letzten Jahren besonders stark gefördert, da durch sie ein besserer Übergang der AbsolventInnen in den Arbeitsmarkt gesichert werden soll Abriac, Rathelot und Sanchez ; Arrighi und Brochier Doch entsprechen diese Formen auch den institutionellen Merkmalen von dualen Studiengängen deutscher Prägung?

Anhand der Hochschulorganisation institut universitaire de technologie IUT wird nun gezeigt, dass in Frankreich bereits eine Art funktionales Äquivalent zu praxisintegrierenden dualen Studiengängen besteht, wie in den folgenden Ausführungen verdeutlicht wird.

Die IUT dienen dabei nur als Beispiel, da zum Teil auch für die beruflich orientierten Studiengänge anderer Organisationsformen eine ähnliche Beschreibung möglich ist.

Einmal über den klassischen Weg des Vollzeitstudierenden und einmal in alternance. Letzeres bedeutet, dass vor Beginn des Studiums ein Betrieb gefunden werden muss, der sich bereit erklärt, den Lernenden auszubilden.

In den beruflich orientierten Bildungsgängen sind in den letzten Jahren verstärkt die Betriebe an der Planung des Curriculums beteiligt und auch das Lehrpersonal wird teilweise aus der Praxis rekrutiert Powell, Graf, Bernhard, Coutrot et al.

Die Diplome werden aber von den Hochschulen vergeben. Mit Blick auf das deutsche Bildungssystem zeigt sich demnach, dass zwar eine deutliche institutionelle Distanz im Hinblick auf das Berufsbildungssystem im Sekundarbereich, aber eine deutlich geringere Distanz bezüglich praxisorientierter Studienformen im Hochschulbereich besteht.

Dies gilt umso mehr, als dass quasi jeder beruflich-orientierte Studiengang in alternance — also in Verbindung hochschulischer und betrieblicher Lernorte — absolviert werden kann.

Eine Verbindung von beruflicher Bildung des Sekundarbereichs mit einem Hochschulstudiengang wie in Deutschland im Sinne eines ausbildungsintegrierenden dualen Studiums scheint in Frankreich dagegen weniger gut umsetzbar, da die Berufsbildung auf Sekundarniveau stark stigmatisiert ist Interview FR2, FR3.

Dieses Stigma wurde im tertiären System nicht übernommen, was an der Vorselektion der Studierenden, den Studienbedingungen, den sehr guten Übergangsmöglichkeiten nach dem Studium in den Arbeitsmarkt und den Weiterbildungsmöglichkeiten nach einem beruflich orientiertem Studium liegt.

Es besteht kein breit ausgebautes standardisiertes berufliches Weiterbildungssystem, so dass Weiterbildung weitestgehend im Hochschulsystem stattfindet. Es existiert in Frankreich somit keine strenge Trennung zwischen Berufs- und Hochschulbildung. Durch die berufsorientierten Programme in der Hochschulbildung gibt es in Frankreich auch eine gewisse Tradition der Zusammenarbeit der Wirtschaft mit den Hochschulen. Der Abschluss gilt trotzdem als ein tertiärer. Die IUT sind an Universitäten angegliedert.

The mono signal can be coded with any conventional speech coder or audio coder and the BCC side information is very low compared to the bitrate required for one audio channel. Existing mono broadcasting or communications systems can be upgraded with BCC for spatial audio by transmitting the BCC side information in addition to the existing mono audio transmission. Die Auswahl binauraler Cues bei der Quellenlokalisation: Faller [A] Kürzlich wurde ein binaurales Modell zur Quellenlokalisation in Schallfeldern mit mehreren Schallquellen vorgestellt Faller und Merimaa, Gleichzeitig aktive Quellen und Reflexionen haben den Effekt, dass die binauralen Differenzen an den Ohren des Hörers oft nicht mehr direkt die Richtung der Quellen bestimmen.

Der Wert der binauralen Differenzen ist das Resultat von Superpositionen von den verschiedenen Quellen und Reflexionen. Der hier vorgestellte Ansatz geht davon aus, dass die binauralen Differenzen nur an den Zeitpunkten benutzt werden, wenn sie die Richtung einer Quelle richtig bestimmen. Diese Zeitpunkte werden mit Hilfe der Kohärenz bestimmt, die laufend berechnet wird.

Verschiedene Simulationen mit dem Modell werden vorgestellt. Dazu gehören Szenarien mit gleichzeitig aktiven Sprachsignalen und klassische Precedence Effekt Experimente. Faller [A] Der Präzedenz-Effekt beschreibt die wahrgenommene Lokalisationsdominanz eines Schalleignisses über ein etwa 2ms - 50ms später eintreffendes Schallereignis. Auf ähnliche Art und Weise können auch bei Sequenzen von schmalbandigen, über ms langen Rauschpulsen, die von unterschiedlichen Positionen ausgesendet werden, signifikante Abweichungen der Position des Hörereignisses von den realen Positionen der Schallquellen festgestellt werden.

Dieser Effekt kann teilweise von einem auditorischen Lokalisations-Modell Faller und Merimaa, erklärt werden. Faller [A] The localization of brief interaurally incoherent narrowband noise bursts was studied. The stimuli consisted of 15 dichotic 'frozen' noise bursts at center frequencies of Hz and 2 kHz with an average ILD of 0 dB and interaural waveform coherence below 0. Although the occurring instantaneous localization cues varied considerably over time, all stimuli were localizable.

Many of the stimuli were localized displaced from the median plane. The general localization trends could be predicted using a weighted sum of the ITD and ILD cues obtained with the binaural cue selection model [Faller and Merimaa ].

Falourd [A] Physical limnology in lake Geneva tries to identify the dominant processes of transport and mixing which influence the water quality of the lake. In order to achieve this, a nearly continuous observation of the movements of the water masses and the development of the thermal stratification is required. By measuring the difference in sound travel times in two directions between arrays of hydrophones, placed at the boundary of the lake, we can infer, using tomography inversions techniques, the stratification and hydrodynamic state at lake basin scale.

The paper presents the results of an experimentation carried out during the autumn in lake Geneva, between two linear arrays of four hydrophones at thirteen-kilometre range. Binary Phase Shift Key signals centered 20 kHz are examined every five minutes during a long-term period. From the two-way transmission, we derive the thermal stratification and the current velocity component during the experimentation.

Finally, we derive from raw hydrodynamic data the influence of the stratification perturbations on the acoustic propagation. The analysis of travel time perturbations shows the variability of the propagation path induced by internal waves and other currents within the field of study during the experimentation.

Phänomene wie das Zittern können als unangenehm bis störend empfunden werden. Ist ein definierter Zusammenhang zwischen den physikalischen Eigenschaften der Schwingungsphänomene und dem subjektiven Komforteindruck bekannt, lassen sich bereits in sehr frühen Entwicklungsphasen, auf Basis geeigneter Simulationsmodelle, Vorhersagen über das Schwingungsverhalten des Gesamtfahrzeuges und die Wirkungen auf den empfundenen Komfort ableiten.

Darüber kann der Gesamtfahrzeuganalytiker in die Lage versetzt werden, den Zitterkomfort eines beliebigen Cabriolets schon in der Simulationsphase zu definieren.

Der Zusammenhang wird über ein Zitterrating auf Basis der Objektivierung von Zittervergleichsfahrten mit 30 Personen in 3 unterschiedlichen Cabriolets auf 3 unterschiedlichen Strecken gefunden. Speziell durch die Vorhersagekraft am Hydropulsprüfstand wird das Testen von Fahrzeugen, die der Geheimhaltungspflicht unterworfen sind, möglich. Der Einsatz des Zitterkriteriums für die Voraussimulation wird anhand von Beispielen aus der aktuellen Entwicklungsarbeit präsentiert.

Ziel ist sowohl die optimale Vorauslegung des Akustikpakets hinsichtlich der Hauptkriterien Kosten, Gewicht und Geräuschkomfort als auch ein scharfes Monitoring der Lieferantenumfänge. Weiters wurde die SEA Modellierung der relevanten Körperschall- und Strukturpfade im Gesamtfahrzeug bei effizienter Elementanzahl entwickelt und durch Messungen am Durchschallungsprüfstand und am Fahrzeug validiert. Die Effizienz der gewählten Verfahren hinsichtlich Treffsicherheit der Aussagen und Kostenreduktion wird mit den Beispielen belegt.

In acoustic holography the amplitude and the phase of the sound pressure at one plane in the near field of a sound radiating object has to be measured here: This can be realised by scanning the plane at stationary object conditions using one or more microphones totally: The method is based upon a two dimensional spatial Fast Fourier transformation of the measured pressure distribution at fixed temporal frequencies.

The superposition of the waves in the new plane is done by an inverse two dimensional Fourier transformation and results in a sound pressure distribution in a plane parallel to the measurement plane.

Applying this method for a series of parallel planes a three dimensional information of sound pressure and of sound intensity can be achieved. At the conditions of the highest passed by noise the NAH measurements were made at stationary conditions in the Near Field. From this plane the radiated noise will be caclulated at different planes far away from the structure.

During these measurements reference microphones were placed close to the different noise sources and another reference microphone is 7,50 meters away at the passed by measurement position. Correlation measurements between the reference points and the measurement points. The result is a distribution of the different noise sources in the different planes and especially at the measurement point of the passed by noise.

The experimental SEA is fundamentally based on transfer functions and allows under certain well-known SEA assumptions the calibration of internal and coupling loss factors between subsystems.

A new aspect, which seems very promising, is the combination of the analytical modelling and the experimental modelling in order to gain a better simulation accuracy. This goal can easily be achieved if the experimental and the analytical modelling processes result in an identical subsystem partitioning. On the other hand Magna Steyr's practise shows that this strict modelling instruction cannot be fulfilled in daily work. Therefore special techniques for merging the two worlds are outlined in the following.

This contribution will give a brief overview over applied SEA modelling techniques and then point out the power of combined simulation. A strongly reduced AutoSEA model for airborne as well as structural noise is proposed and the results are discussed.

From the authors' point of view the combined analytical and experimental approach is very likely to become the SEA modelling technique of the future. Abdel Alim [A] For realistic sound-rendering in complex auditory virtual environments to be achieved, sound-source occlusion should be accounted for. Yet, the accurate analytic modelling of occluders is computationally expensive and hence, in order to achieve a simplified model, the changes in psychoacoustical parameters accompanying the perception of sound-source occlusion have to be identified and understood.

The tone-coloration caused by the occlusion and the effect of the sound-source occlusion on the position of the auditory events of the listeners are two important parameters that have to be studied. Impulse response measurements, recorded under anechoic conditions, are used, in which rectangular wood plates of different dimensions are used to represent the occluders.

Kirschke [A] Flaches Lautsprecherchassis für Hifianwendungen. Fastl [A] The state of the art of measurement systems to evaluate sound emissions in view of sound quality is reviewed. With respect to subjective evaluations of noise immissions, data for road, rail, and aircraft noise are compared. Physical measures for noise immissions based on features of the human hearing system are discussed in view of stability and economy of measurement time.

The basic features of a method to predict noise immissions, also for future means of transportation e. Patsouras [A] Zwicker entdeckte für Bandsperrenrauschen einen negativen akustischen Nacheffekt, der nach einem Vorschlag von Lummis und Guttmann als Zwicker-Ton bezeichnet wird. Krump konnte auch für die Kombination von Sinuston plus Breitbandrauschen Zwicker-Töne nachweisen. Hölzl [A] Durch Laborversuche mit definierten Erschütterungsparametern wurden die Unterschiedsschwellen für die Wahr-nehmungen von Erschütterungen aus dem Schienen-verkehr unter Einfluss des gleichzeitig einwirkenden Innengeräuschpegels mit Probanden untersucht.

Baumann [A] Patienten mit unilateralem Hörverlust leiden in den meisten Fällen unter einem stark eingeschränkten Lokalisationsvermögen. Einseitig Cochlea-implantierte Patienten mit Resthörvermögen auf dem anderen Ohr fällt es ebenfalls schwer, Schallquellen zu lokalisieren. Der Vorteil dieser Methode liegt in der hohen Anzeigeauflösung der wahrgenommen Richtung.

Während einer der beiden Patienten in der Lage ist, Richtungen grob, aber mit geringer Streuung zu unterscheiden, vermag der andere Patient Vorgaberichtungen mit geringem Fehler zu lokalisieren. Bei beiden treten Streubereiche der lokalisierten Richtung um 5 auf, was etwa dem doppelten Wert von Normalhörenden entspricht. Für die Lokalisationsfähigkeit der von uns untersuchten Patienten spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob im Hörgerät das Richtmikrofon oder ein omnidirektionales Mikrofon verwendet wird.

Ergebnisse von Lokalisationsuntersuchungen mit bilateral mit konventionellen Hörgeräten versorgten Patienten werden den anderen Ergebnissen gegenübergestellt. Das Gesamtgeräusch eines Fahrzeuges setzt sich im Wesentlichen aus Motorgeräusch, Rollgeräusch und Windgeräusch zusammen. In dieser Arbeit wird das Motorgeräusch untersucht. Seine Körperschallanteile gelangen über verschiedene Pfade zum Fahrerohr.

Man erhält sie aus einer Faltung von Kraft-zeitsignalen mit mechanisch-akustischen Impulsantworten. Da die Zeitstruktur dabei erhalten bleibt, klingen die synchronisierten Anteile ihren Orginalen gleich. Somit lassen sich die Anteile aus unterschiedlichen Messungen mit Hilfe des Synchronisationsverfahrens zu einem gesamten Motorgeräusch zusammenfügen. Sowohl die einzelnen Anteile, als auch das Gesamtgeräusch können auralisiert werden.

Deren Auswirkung auf den Klangeindruck kann simuliert und per Kopfhörer subjektiv beurteilt werden. Namba [A] The sounds of seven different printers were assessed by 15 Japanese subjects with the method of Semantic Differential. The loudness of the same printer sounds was rated by eight German subjects by the method of Magnitude Estimation.

For the data from the Semantic Differential, a high correlation to the physically measured loudness according to DIN 45 shows up for the adjectives ''noisy'' and ''annoying''.

Also the data obtained by Magnitude Estimates for the adjective ''loud'' are in perfect agreement with physical measurements of loudness. However, data obtained from the Semantic Differential for the adjective ''loud'' show lower correlation to physically measured loudness values. These differences may be traced back to at least two causes: Second, differences in the meaning of the adjective ''loud'' for Japanese versus German subjects. The latter interpretation seems to be supported by our former studies, where German subjects tend to name sounds as ''loud'', which are labeled by Japanese subjects as ''noisy''.

We plan to check the first hypothesis by experiments with the Semantic Differential with German subjects, and experiments with Magnitude Estimates by Japanese subjects. Wegen der Änderungen der zeitlichen Hüllkurve zeigen sich Phaseneinflüsse vor allem bei Schwankungsstärke und Rauhigkeit.

Bezüglich der Lästigkeit ergeben sich geringe Phaseneinflüsse bei den untersuchten Dreitonkomplexen. Andererseits wird die Versuchsperson in den Versuchsablauf eingebunden, was die Akzeptanz der Methode erhöht. Dazu empfiehlt es sich, das Innengeräusch im Zeitbereich nach seinen Quellen und Transferpfaden zu differenzieren.

Die einzelnen Anteile können dann getrennt auralisiert werden und ermöglichen dadurch eine Untersuchung ihrer psychoakustischen Relevanz und Akzeptanz In dieser Arbeit werden Rollgeräusch-Anteile synthetisiert.

Diese besitzen ausgeprägte Radordnungen, welche sich durch Frequenz, Amplitude und Phasenlage beschreiben lassen. Es wurden zwei Verfahren entwickelt, die ein Geräusch gleichen Leistungsspektrums erzeugen. Beide arbeiten mit einer Ersatzanregung und einem zeitvarianten Filter. Diese Filter werden aus den Spektren der Innengeräusch-Anteile abgeleitet. Die Filterkoeffizienten werden in Abhänigkeit vom Geschwindigkeits-Zeitverlauf ausgewechselt. Sowohl die Frequenz- als auch die Amplitudeninformation ist im Filter enthalten.

Im zweiten Verfahren beinhaltet das Filter die Amplitudeninformation, während die genaue Frequenzinformation in der Ersatzanregung enthalten ist.

Dazu dient ein komplexer harmonischer Ton mit Zufallsphase. Zur Validierung wurden die Synthesen einer Messsung gegenübergestellt und exemplarisch nach objektiven und subjektiven Kriterien verglichen.

Fruhmann [A] The perceived duration of short sounds or pauses can differ considerably from their physical duration. For example, a sound burst of ms duration can elicit the s a m e subjective duration as a pause of ms. Hence, a factor of 1. In this paper, different simulations of temporal masking patterns are tested in view of their ability to predict subjective duration of sound bursts as well as pauses.

Fastl [A] Rauschsignale, die mehrfach verzögert und zu sich selbst addiert werden, können eine Tonhöhenempfindung erzeugen. Diese lässt sich mit Hilfe eines Sinustons beschreiben, dessen Frequenz etwa dem Kehrwert der Verzögerungszeit entspricht. Die als Wiederholungsrauschen bzw. Dabei handelt es sich um Schalle, die aus Paaren wiederholter Segmente eines Rauschsignals zusammengesetzt sind. Parameter der Schalle waren die Verzögerungszeit bzw. Die Reproduzierbarkeit wurde durch Vertauschen von Anker- und Testschall überprüft.

Fastl [A] The goal of psychoacoustics is to describe quantitatively the relations between stimuli, defined in the physical domain, and the related perceptual magnitudes, frequently called hearing sensations. With respect to sound quality, physical magnitudes like sound pressure level, spectral distribution, temporal envelope etc are of relevance. The related subjective magnitudes can be described by loudness, sharpness, fluctuation strength, roughness etc.

Psychophysical methods used assess quantitative as well as qualitative features of sounds. Frequently applied methods are category scaling and magnitude estimation. Sometimes the frame of reference can considerably bias the results. For example, when evaluated on an e.

In magnitude estimates, the choice of the reference sound anchor may significantly influence the rating. Therefore, usually at least two different anchors, which are typical for rather different values of the magnitude under consideration e. Despite this drawback, magnitude estimation has the advantage that it yields numerical relations, which are easily compared to physically measured data or cost-benefit analyses.

For sound quality of products, frequently ranking procedures are applied. A method called random access, in which the subject actively selects the items to be compared and listens to them as long and as often as desired, has proven very time-efficient and accurate.

The method of semantic differential is used to test, whether a specific sound is suitable for a specific purpose. With this method it can be predicted, whether a sound will be e. In such applications, cross cultural differences may play an important part for a global economy. In addition to acoustic features, the meaning of a sound may considerably influence sound quality evaluation. Therefore, a procedure based on an FTT-analysis was developed, which allows to neutralize the meaning of sound and at the same time to keep the loudness-time function almost identical.

Finally, when applying psychoacoustics to sound quality evaluation it has to be kept in mind that also other modalities like visual inputs can significantly modify the rating of acoustic stimuli. Neben einer steileren Pegel-Lautheitsfunktion Rekruitment und einer zum Normalhörenden veränderten zeitlichen Auflösung, verringert sich bei Vorhandensein einer Innenohrschwerhörigkeit zudem das Frequenzauflösungsvermögen des Gehörs.

Deshalb fällt die Lautheitssummation, also das Ansteigen der wahrgenommenen Lautheit bei spektraler Verbreiterung des dargebotenen Schalls, bei hörgeschädigten Personen wesentlich geringer aus als bei Normalhörenden. Die Veränderung der spektralen Lautheitssummation wurde an 8 Normal- und 7 Schwerhörenden Probanden untersucht. Dabei wurden mit Hilfe eines adaptiven 2-AFC Verfahrens Schmalbandrauschen um eine Mittenfrequenz von 2 kHz mit verschiedenen Bandbreiten auf gleiche wahrgenommene Lautheit eingeregelt.

Um eine mögliche Abhängigkeit von der Schalldauer zu erfassen, wurden Schalldauern von 10 msec und 1 sec verwendet. Im Rahmen des Vortrags werden sowohl die gewonnenen Daten als auch die Ergebnisse der Berechnungen vorgestellt und diskutiert. Baumann [A] Cochlea Implantate reizen die Spiralganglienzellen des Hörnerven in wenigen,breiten Bereichen mit zeitlich diskreten Stromimpulsen, deren Amplitude quantisiert ist. Dies führt zu einer gegenüber Normalhörenden verschlechterten Zeit-, Frequenz- und Intensitätsauflösung.

Trotz dieses Informationsverlustes können bilateral Cochlea-implantierte Probanden akustische Signale mit hoher Genauigkeit orten Seeber et al. Im Vortrag werden die Ursachen für dieses Lokalisationsvermögen anhand eines bilateral versorgten CI-Trägers erläutert.

Die möglichen Lokalisationsgrundlagen, nämlich das monaurale Spektrum und die interauralen Zeit- und Pegeldifferenzen werden dabei gezielt auf ihren Beitrag zur Lokalisation hin untersucht.

Interaurale Zeitdifferenzen tragen offensichtlich kaum zur Lokalisationsleistung bei. Pfaffelhuber [A] Neben der Lautstärke ist das typische Nageln eines Dieselfahrzeugs ausschlaggebend für die Beurteilung der Geräuschqualität desselben. Die Ergebnisse werden mit anderen Verfahren, wie z. Pfaffelhuber [A] Die bereits in früheren Arbeiten z. Insbesondere zur Beurteilung der Geräuschqualität wird diese Methode gerne verwendet.

Uchida [A] Door sound and image of cars Thomas G. In a study of applied psychoacoustics, the sound quality of sounds produced by slaming doors of cars has been rated Kuwano et al. The subjects were asked to assign the door sounds to one of the following five categories: In addition, the subjects should guess the brand name of the car. In the contribution, histograms are presented, which show the relations between categories and brand names.

Im Gegensatz dazu werden in der Psychoakustik Hörschwellen oft mit Gleitfrequenzen nach der Methode des Pendelnden Einregelns bestimmt. Da dieses Verfahren vom Nobelpreisträger Georg von Bekesy häufig eingesetzt wurde, werden die zugehörigen Geräte oft als Bekesy-Audiometer bezeichnet. So kann insbesondere bei Geräuschen mit hohen Intensitäten bereits durch eine Reduzierung des Lautstärkepegels oftmals eine deutliche Verbesserung der Geräuschqualität und somit der Akzeptanz eines Produktes erreicht werden.

Von psychologischer Seite stellt sich die Frage, inwieweit die instrumentelle Lautheitsbestimmung mit dem tatsächlichen Wahrnehmungseindruck übereinstimmt, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass die Bedeutung eines Schallereignisses für eine Person einen Einfluss auf deren Lautstärkeurteil haben kann.

Um diese Frage empirisch zu untersuchen, wurde im Hörversuch die Lautstärke eine Serie von 25 Umweltgeräuschen verschiedenster Herkunft von zwei unabhängigen Versuchspersonenstichproben zum einen im Original und zum anderen in einer ''bedeutungsneutralen'' Version mittels Kategorienunterteilungs-Verfahren skaliert.

Dafür wurde auf die Originalgeräusche eine kürzlich an der Technischen Universität München entwickelte Methode angewendet, bei der die Lautheits-Zeitfunktionen gleich bleiben, jedoch die Schallquellen infolge einer speziellen FTT-Prozedur Fastl, nicht mehr identifiziert werden können. Die varianzanalytische Auswertung der Lautstärkeurteile erbrachte bei der überwiegenden Mehrzahl der Geräusche keinen signifikanten Effekt dieser Manipulation, bei den vier unterschiedlich bewerteten Geräuschen wurden jeweils die Originalversionen lauter beurteilt.

Hierbei befand sich die Versuchsperson bei Darbietung der optischen Komponente stehendes oder bewegtes Bild jeweils in der Position eines ruhenden Beobachters, wie etwa bei der Darbietung einer Zugvorbeifahrt. Um eine stärkere Beeinflussung des optischen Reizes auf die auditive Wahrnehmung zu provozieren, wird in der hier vorgestellten Studie die Versuchsperson bei Darbietung des optischen Stimulus in die Position eines dynamischen Beobachtungspunkts versetzt.

Die Darbietung des optischen Stimulus erfolgt in einer ersten Versuchsreihe zunächst über Videobrille, in einer weiteren Versuchsreihe wird der Hörversuch in einem Fahrzeugsimulator mit Projektion der Videosequenz über Beamer durchgeführt. Fastl [A] Die Beurteilung der Lautheit in psychoakustischen Experimenten wird meist in einer neutralen Versuchsumgebung Hörkabine durchgeführt.

Hierzu dienen als Stimuli vorbeifahrende Züge unterschiedlichen Typs. Fastl [A] In dieser Studie wurde untersucht, ob die optische Präsentation einer Szene als stehendes Bild , welche nicht in direktem Zusammenhang zum Gehörten steht, das Lautheitsurteil einer Zugvorbeifahrt beeinflussen kann. Bei der Darstellung der Ergebnisse wird insbesondere auf die individuelle Beeinflussung der Versuchspersonen durch schallfremde, visuelle Reize eingegangen.

Fastl [A] Cochlear implants stimulate spiral ganglion cells in few, wide areas using discrete, amplitude-quantized pulses. This results in reduced spectral, temporal, and amplitude resolution. Nevertheless, several studies could show outstanding localization ability with selected bilateral cochlear implant subjects.

A previous free-field study showed that interaural time differences could not be evaluated for localization with low-frequency carriers Seeber et al. As the relative weighting of interaural temporal and level cues for localization can not be tested for high-frequency carriers in the free-field, a study using virtual sound presentation was conducted.

Interaural level cues ILDs were calculated from test stimuli, which incorporated the compressive pre-processing of the cochlear implant. Interaural temporal cues ITDs were deduced from directional transfer functions of the speech processor when being placed on a head. A localization test using these modified virtual stimuli showed high spacial sensitivity to changes in ILDs, but no or small sensitivity to ITD changes, even for high frequency carriers.

It can thus be followed that interaural temporal cues are not used by this subject for localization. In opposite to normal hearing, localization is entirely based on monaural spectral cues and interaural level cues for our cochlear implant subject.

Ache [A] At same energy equivalent A-weighted level LAeq, rail noise usually is judged less annoying than road noise. This effect is called railway bonus. On the other hand, at same LAeq aircraft noise frequently is judged more annoying than road noise, an effect termed aircraft malus.

As one reason for the aircraft malus it is often assumed that sounds which come from above might be particularly frightening. When accepting this argument it should be possible to reduce the railway bonus by presenting the road noise in front of the subjects, but the rail noise above them.

Results of related experiments with original as well as 'neutralized' sounds are presented and discussed. Hojan-Jezierska [A] Bemerkenswert ist, das die getragene Hörgeräte, bei Schwerhörigen noch vorhandene - normale Gehöreigenschaften, verschlechtern können; es ist zu vermuten das es sich hier von allen um Zeitauflösungsvermögen handelt.

Es wird zu überprüfen sein, in wie weit diese Verschlechterung des Zeitauflösungsfaktors einhergeht und welche Sprachverständlichheit von Schwerhörigen Personen, insbesondere bei Verwendung von Hörgeräten mit einstellbaren Stell - und Regelschaltungen, erzielt werden kann. Fastl [A] There is wide agreement that perceptually-adequate sound evaluation has to encompass not only the sensory domain but also cognitive and emotional aspects of the auditory event.

In particular, the meaning of a sound has been identified as an important factor in sound quality evaluation. The current investigation inquires into the significance of this factor for sound-quality judgements of various environmental and product sounds using a new signal-processing method which reduces the identifiability of sound sources substantially while preserving the loudness-time function [H.

Fastl, ICA, Rome, ]. In contrast to a previous investigation [A. Fastl, DAGA ] that focussed on the effect of this type of signal processing on perceived loudness, the present study investigated the issue for perceived annoyance as well. In the second part, subjects provided ratings of the stimuli on a concept-specific Semantic Differential. Results include analyses of the impact of source identifiability on loudness and annoyance judgements as well as an investigation of these effects in terms of differences in the semantic profiles elicited by the sounds.

Experimental investigations into the distance perception of nearby sound sources: Theile [A] Wave field synthesis WFS is a technique which in principle is able to reproduce the temporal and spatial properties of a wavefield. Therefore, it should be possible to create exact interaural differences at a listener's head. They represent cues to near field distance perception, and should therefore lead to natural distance perception.

This paper examines this assumption as follows: The results confirm the suggestion described in the preceding companion paper that the direct sound rendered with a typical WFS setup does not create sufficient binaural cues for distance perception. Mit Psychoakustischen Tuningkurven, Mithörschwellen-Periodenmustern, Otoakustischen Emissionen sowie hydromechanischen, analogen und digitalen Innenohrmodellen wurden Brücken zur Physiologie geschlagen. Darüber hinaus wurden Algorithmen zur Berechnung der Lautheit oder der Virtuellen Tonhöhe entwickelt.

In den letzten Jahren wurden insbesondere auch Anwendungen psychoakustischen Grundlagenwissens bei der Geräuschbeurteilung oder dem sound quality design studiert. Jüngste Untersuchungen beziehen kognitive Effekte sowie audio-visuelle Interaktionen mit ein. Im Vortrag werden die Entwicklungsstufen anhand visueller, akustischer sowie audio-visueller Darbietungen erläutert.

Fastl [A] Das Abfragen von Entfernungen bei psychoakustischen Experimenten zur Distanzwahrnehmung ist im allgemeinen sehr schwierig. Die realen Schallquellen müssen vor der Versuchsperson versteckt werden, da ansonsten durch den visuellen Einfluss der Hörereignisort immer mit der Position der Schallquelle übereinstimmen würde. Besondere Probleme ergeben sich, wenn die Quelle sehr nahe am Kopf des Hörers positioniert wird. Im Poster wird ein neuer Lösungsansatz für dieses Problem vorgestellt, bei welchem die Versuchsperson mit einem rechtwinklig zur Hörereignisrichtung platzierten ''Dummylautsprecher'' eine gehörte Entfernung anzeigen kann.

Das System wurde in einer Versuchsreihe in Bezug auf seine Praxistauglichkeit evaluiert. Fastl [A] In der Öffentlichkeit wird die Anwendbarkeit des sog. Schienenbonus bei Planfeststellungsverfahren zum Neu- oder Ausbau von Schienenstrecken mit Hinweis auf hohe prognostizierte Verkehrsmengen in Frage gestellt.

Im Jahr wurden für die Studie in 3 weiteren Gebieten mit sehr hohen Verkehrmengen Befragungen durchgeführt. Ein Teil dieser Probanden nahm zudem an einer darauf folgenden Laboruntersuchung teil.

Über die Durchführung und die Ergebnisse der Studie wird berichtet. Im Vortrag wird nun ein System vorgestellt, bei dem für die BRS-Wiedergabe ein ''virtueller Kopfhörer'' mittels Wellenfeldsynthese realisiert und evaluiert wird. Dabei werden durch ein kreisförmiges Array mit 23 Lautsprechern, das etwa 40 cm über dem Kopf der Versuchsperson angeordnet ist, fokussierte Quellen nahe den Ohren erzeugt.

Das System erlaubt eine nahezu perfekte raumbezogene Lokalisation von Schallquellen in der Horizontalebene, ist jedoch bezüglich der Abbildung der Elevation, insbesondere unterhalb der Ohrenhöhe, noch verbesserungsfähig. Für Quellen aus unterschiedlichen Richtungen sind Klangfarbenunterschiede zwar wahrnehmbar, aber nicht störend. Ein Vorteil dieser Pegel-Thermometer liegt in ihrer Anschaulichkeit; als Nachteil ist jedoch festzuhalten, dass - trotz gleichem dB A -Wert - verschiedene Geräusche eine sehr unterschiedliche Lautstärke erzeugen können; die Differenzen im zugehörigen Lautheitswert können mehr als den Faktor 3 betragen.

Deshalb bietet es sich an, anstelle eines Pegel-Thermometers ein Lautheits-Thermometer zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass durch die lineare Lautheitsskale die Unterschiede in der Geräuschentwicklung durch verschiedene Schallquellen besonders augenfällig veranschaulicht werden. Dazu wurden zunächst Personen gebeten ohne Darbietung von Schallen , aus dem Gedächtnis verschiedene aus dem Alltag bekannte Geräusche auf einem Lautheits-Thermometer anzuordnen.

Das dabei erarbeitete Lautheits-Thermometer wird vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus werden die Beurteilungen mit bzw. Kerber [A] Gitarrenklänge weisen leicht inharmonische Spektren auf. In diesem Beitrag wird dargestellt, welche Unterschiede zwischen rein harmonischen und leicht inharmonischen Gitarrenklängen wahrnehmbar sind, und ob Präferenzen auftreten. In psychoakustischen Experimenten wurde dann ermittelt, dass 1 Gitarrenklänge mit harmonischen bzw.

Die Ergebnisse werden im Poster visuell dargestellt sowie über Kopfhörer hörbar gemacht. Wann klingt ein Glockenklang nach Kirchenglocke? Die Frequenzen, relativen Amplituden sowie die Zeitkonstanten des Abklingens der einzelnen Teiltöne wurden bestimmt.

Dessen Zusammensetzung konnte durch Weglassen von Teiltönen manipuliert werden. In Hörversuchen hatten Testpersonen zu beurteilen, ob sich ein reduzierter Klang wie derjenige einer Kirchenglocke anhörte. Dazu wurde eine fünfteilige Skale verwendet. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse darauf zu, welche der zahlreichen Teiltöne den Klang der Glocke tatsächlich bestimmen. Damit geben sie Hinweise darauf, welche Schwingungsformen des Glockenkörpers ''klangbildend'' sind und welche zwar gemessen bzw.

Reifinger [A] In diesem Beitrag wird ein System vorgestellt, das es erlaubt, virtuelle akustische Umgebungen mit bis zu acht verschiedenen ruhenden oder bewegten Schallquellen zu generieren. Dazu werden Quellsignale mit vorher in ähnlicher Konstellation gemessenen Raumimpulsantworten gefaltet und über Kopfhörer wiedergegeben. Die Auswahl der zur aktuellen Hörsituation passenden Impulsantworten geschieht dynamisch, wozu ein Trackingsystem ständig Position und Blickrichtung des Nutzers ermittelt.

Die Realisierung erfolgte auf Softwarebasis, um eine einfache Integration in Augmented-Reality-Umgebungen zu ermöglichen. Virtuelle akustische Szenen können entweder von einer graphischen Benutzeroberfläche aus oder mittels eines definierten Netzwerkbefehlssatzes über Ethernet zusammengestellt werden.

Das komplette System läuft als eigenständiges Modul und kann somit sowohl zur Generierung virtueller akustischer Umgebungen als auch zur Durchführung psychoakustischer Experimente unter Berücksichtigung von Kopfbewegungen benutzt werden. Guzsvany [A] In einer Pilotstudie wurde die aufschreckende Wirkung startling von synthetischen Schallreizen untersucht.

Dabei wurden bei Breitbandrauschen folgende Reizparameter variiert: Anstiegszeiten zwischen 1 und 10 ms führen zu recht ähnlichen startling-Reaktionen, die bei etwa ms Anstiegszeit nur mehr die Hälfte betragen. Als erster Ansatz für die Modellierung der aufschreckenden Wirkung von Geräuschen scheint die Betrachtung des Hubs der Perzentillautheit N5 erfolgversprechend.

Namba [A] When subjects track the instantaneous loudness of noise immissions of e. The value of overall loudness is usually higher than the average of the instantaneus loudness ratings. Obviously loud events significantly influence overall loudness rating. Given this result, experiments with excerpts of music of 2 minutes duration were performed.

A hypothesis was put forward as follows: If the subject dislikes the style of the music, i. On the contrary, for music excerpts of preferred musical style, the difference between overall loudness rating and the average of instantaneous loudness rating should be small.

Results of corresponding experiments performed with Japanese subjects are presented in the poster. In addition, the experiment can be performed by interested parties themselves, using a laptop and headphones available in front of the poster.

Allerdings existiert bislang keine Referenzkurve mit Toleranzangaben für maximal zulässige Hörverluste. Die Entscheidung für oder gegen Kandidatinnen oder Kandidaten wird vorwiegend anhand der Erfahrung des Untersuchers und durch Vergleich mit einer überschaubaren Anzahl bekannter Messungen getroffen.

Um diese Referenzkurve wird ein Toleranzschlauch gelegt. Zunächst ist anzustreben, dass alle Messwerte innerhalb des Toleranzschlauches liegen. Hellbrück [A] Die verbale Arbeitsgedächtnisleistung wird durch bestimmte Hintergrundschalle signifikant gestört. Beispielsweise kann eine Ziffernfolge unter Sprache oder Staccato-Musik wesentlich schlechter behalten werden als in Ruhe, wohingegen beispielsweise Legato-Musik kaum stört.

Im Poster wird - basierend auf der instrumentellen Messung der Hörempfindung Schwankungsstärke - ein Algorithmus vorgestellt, der die Ergebnisse der Experimente zum ISE, also die durch Hintergrundschalle verminderte Behaltensleistung, nachbildet.

Als Datenbasis dienten die Leistungsdaten zu etwa 50 Hintergrundschallen, die in kognitionspsychologischen Experimenten an der KU Eichstätt-Ingolstadt gemessen wurden. Since these effects are of importance for sound quality engineering, in a global market it is of vital interest, whether there exist crosscultural differences. Therefore, a basic study was performed both in Germany and Japan, using the method of semantic differential.

Two sets of experiments were performed: Thus, the subjects had to answer the semantic differential from their memory of the colour ''red''. In a second experiment, the subjects were shown colour cards of different colour, and had to perform the semantic differential with the questionnaire again.

The results of both experiments were analyzed using factor analysis and cluster analysis, and are discussed in view of two main aspects: Fastl [A] Die Lautheit stationärer Signale ist bereits intensiv untersucht worden und konnte erfolgreich modelliert werden.

Natürliche Schalle zeichnen sich jedoch durch zeitliche Fluktuationen ihrer Intensität aus. So zeigen neuere Messungen, dass der Anstieg der Lautheit mit der Bandbreite des Stimulus von der Stimulusdauer abhängt und bei kurzen Signalen stärker ausgeprägt ist als bei langen. Im vorliegenden Beitrag wird zunächst gezeigt, dass bestehende Modellansätze zur dynamischen Lautheit diesen Effekt nicht zufrieden stellend simulieren können.

In einem zweiten Schritt werden verschiedene zur Dauerabhängigkeit der spektralen Lautheitssummation vorgeschlagene Mechanismen im Rahmen eines modifizierten dynamischen Lautheitsmodells durch Vergleich von Modellvorhersagen und Messdaten kritisch getestet.

Fastl [A] In the past years the warning impact of vehicle exterior noise for other road users, especially pedestrians has been widely recognized. Earlier research [Kerber Stefan, Fortschritte der Akustik, DAGA , Stuttgart] shows experimental results on perceptibility of different vehicle exterior noises in urban traffic, and demonstrates that a qualitative prediction of perceptibility is possible by just considering noise levels.

The present paper aims to extend this approach so that correct quantitative predictions become possible. This can be achieved by considering masked threshold in addition to the vehicles' exterior noise levels. In the contribution the algorithm for calculation of perceptibility will be explained, and then a comparison will be made between calculated and experimental results.

The presentation will be given in german. Eine Mehrkanalausgabe ist jedoch wünschenswert, um realistischere Störgeräusch-Szenarien zu gewährleisten. Der OLSA bietet die Möglichkeit eines geschlossenen Antwortmodus, bei dem der Proband die verstandenen Wörter aus einer Vielzahl von gegebenen Antwortmöglichkeiten selbstständig auswählt. Zur Bestimmung von Referenzdaten mit einer Mehrkanal-Lautsprecheranordnung wurden zwanzig normalhörige erwachsene Probanden mit dem OLSA unter verschiedenen Störgeräuschbedingungen untersucht.

Das Sprachsignal wurde frontal in einer Hörkabine über Lautsprecher zur Bestimmung der Sprachverständlichkeitsschwelle mit adaptiv gesteuertem Schallpegel und zur Bestimmung der Steigung der Diskriminationsfunktion mit zwei fest eingestellten Sprachpegeln dargeboten.

Die diffuse Störgeräuschdarbietung erfolgte über vier getrennte, akustische Kanäle, wobei die Lautsprecher für das Störgeräusch in den Raumecken der Hörkabine angeordnet waren. Die Darbietung der verschiedenen Störgeräusche erfolgte unkorreliert über die Eck-Lautsprecher. Es wurden die Sprachverständlichkeitsschwelle und die Steigung der Diskriminationsfunktionen im OLSA für das stark modulierte sprachsimulierende Rauschen nach Fastl und das im OLSA verwendete, modulationsarme Rauschen mit statistischen Verfahren untersucht und verglichen.

Das diffuse Störschallfeld ermöglicht eine originalgetreuere Abbildung realer Geräuschsituationen und zeigt wesentlich deutlicher die Wirkung der binauralen Interaktion bei Trennung von Stör- und Nutzschallen aus verschiedenen Richtungen.

The present research focuses on the repeated responses to amplitude-modulated noises. A database composed of responses recorded from 20 epileptic patients is used. Preliminary analyses show that neural responses display oscillating features for different auditory cortical areas, and that these oscillations occur at the stimulus' modulation frequency. Estimating parameters in these signals amplitude, phase, frequency More detailed analyses show that the variance observed when measuring amplitude, phase or frequency of the oscillation for the repeated recordings depends only on the level of depth SEEG activity.

The recording procedure was such that two different stimuli were recorded in turn randomly. Additional analyses show that the oscillation amplitude remains constant in the course of the recordings: For the remaining patients, some decreasing linear trends are observed for f leads. These results suggest that the auditory system generates reproducible oscillation amplitude, and that envelopeprocessing time from the external ear to the cortical areas is identical for all recordings.

This justifies the usual averaging of auditory responses to obtain AEPs. Temporal envelope coding in the inferior colliculus. Faucon [A] Amplitude modulation AM is a common feature of sounds like speech, and plays an important role in intelligibility.

This paper presents two computational models of octopus cells of the inferior colliculus IC , known to be involved in the temporal coding of AM. These cells, characterized by onset responses, are respectively based on i the McGregor point neuron equations, ii ion concentration gradient and Nernst equation.

The evaluation is conducted using a global auditory model of AM encoding, simulating processes taking place from the external ear to the IC. The model includes a gammatone filterbank cochlear stage , followed by a model of inner hair cells transduction stage and a discharge generator auditory nerve stage: Each SC neuron is implemented using modified Hodgkin-Huxley equations, with parameters tuned to produce chopper responses with BMFs ranging from 60 to Hz.

The neuron axons project to the IC model where octopus cell models enhance the synchronization to the stimulus AM by detecting the coincident activity in the SC inputs. Simulations show that different types of temporal modulation transfer function t-MTF can be obtained with a limited set of parameters and identical inputs. Measures of synchronization index show that the model based on Nernst equation is able to synchronize over a wide range of modulation frequencies, exhibiting a lowpass t-MTF as observed in the auditory cortex.

Trimmel [A] Gestiegene Kundenerwartungen an den möglichst unverwechselbaren Klang eines Fahrzeugs und an den akustischen Komfort im Innenraum machen eine aufwendige gehörbezogene Analyse der unterschiedlichsten Geräuschphänomene notwendig.

Die akustischen Anforderungen variieren zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen und Klassen und haben längst im Zuge der Objektivierung von subjektiven Geräuschwahrnehmungen und -beurteilungen zu einer bedeutenden Nutzung psychoakustischen Know-Hows geführt.

Das betrifft einerseits psychoakustische Messmethodik als auch die Anwendung psychoakustischer Signalparameter auf die Klassifizierung und Quantifizierung verschiedenster akustischer Geräusch- und Klangphänomene. Neben der Globalbeurteilung der Innenraumakustik fallen darunter auch die Bewertung einzelner Teilkomponenten, über deren Funktionsweise der Fahrer akustisch orientiert sein muss. Die Bestimmung der Sprachverständlichkeit im Innenraum bei verschienenen Betriebszuständen, der Klang der qualitätsvermittelnden Türschlaggeräusche, die Analyse der Reifengeräusche und der aerodynamischen Windgeräusche usw.

Die experimentellen Untersuchungen dienen zur Ermittelung von detaillierten aerodynamischen und aeroakustischen Parametern von Strömungsquellen an neuen Hochauftriebssystemen, insbesondere mit adaptiven Komponenten. Anhand dieser Messdaten und deren parametrischen Abhängigkeiten können numerische Simulationen validiert werden, um in Zukunft die Entwicklung lärmarmer Hochauftriebskomponenten in der Designphase zu ermöglichen.

Die Reduzierung der Lärmemission von Verkehrsflugzeugen ist notwendig, um dem steigenden Fluglärm durch den kontinuierlichen Anstieg des Luftverkehrs entgegenzuwirken. Im vorliegenden Beitrag werden auszugsweise akustische Windkanaluntersuchungen an verschiedenen zwei-dimensionalen Hochauftriebskomponenten vorgestellt, die im aeroakustischen Windkanal des DLR in Braunschweig durchgeführt wurden.

Die akustischen Untersuchungen an Hochauftriebssystemen wurden mit Fernfeldmikrofonen und im Modell integrierten Oberflächendruckaufnehmern durchgeführt. Das Quellgebiet wurde zusätzlich mit einem Mikrofon-Array zur Quelllokalisierung und Quellquantifizierung abgetastet. Die verschiedenen Modifikationen am Hochauftriebsflügel können somit auf ihre aerodynamische und aeroakustische Wirksamkeit bewertet und parametrische Abhängigkeiten bestimmt werden.

Die, im Windkanal vermessenen, Hochauftriebskonfigurationen werden mit numerischen Simulationen verglichen und damit akustische Quellgenerierungsmodelle überprüft. Marquis-Favre [A] In previous studies, the effects of a plate structural parameters on sound perception have been assessed.

These assessments have been achieved by studying each one of the structural parameters separately. For each parameter, a sound perception test with at least six stimuli submitted by pairs has been carried out. This test has led to the representation of the stimuli in their perceptual space and then to the identification of sound characteristics which have played a role on perception.

It has also permitted one to calculate preference scores for each studied structural parameters value. The main advantage of this approach is the good accuracy of the perceptual evaluation which has led to relevant conclusions to improve acoustic comfort.

Its disadvantage is the difficulty of doing comparisons of the relative results obtained by the numerous sound perception tests and so the difficulty of concluding about the relative importance of structural parameters on sound perception. The present paper shows how this kind of comparison can be possible.

A synthesis of the effects of glass and steel plates structural parameters on sound perception will be given. These parameters will be classified in order of their importance on sound perception. This classification is helpful in the choice of relevant parameters in the framework of sound design or sound quality improvement.

Comparison between several railway noise prediction models and measurements. Quiqueto [A] Comparison between several railway noise prediction models and analysis of the results obtained by means of different simulation software. Favre [A] As regards environment, the reduction of noise in urban areas is one of the major concerns of the European Union, and in particular of France. The originality of this project is on the one hand the wish to treat all the sources driving, idle, tailgate, tailboard, shocks of handling, refrigerating unit This project should end up in 3 years.

Within the framework of this conference, a presentation of the first results, specially regarding the tire, will be made. Aus dem bisher erarbeiteten Kenntnisstand um die inneren Erregermechanismen, die Körperschallleitung und die Abstrahleigenschaften der Einzelaggregate sind Vorgehensweisen zur akustischen Optimierung und die hierfür benötigten Hilfsmittel und Rechenwerkzeuge abgeleitet worden.

Deren erfolgreicher Einsatz zeigt sich in der industriellen Praxis durch den Bau immer geräuschärmerer Einzelaggregate. Die getrennte akustische Optimierung an den Einzelaggregaten wirkt sich positiv auf das Geräuschverhalten einer Maschinenanlage aus, die aus mehreren Einzelkomponenten zusammengesetzt ist. Zunehmend werden die Konstrukteure bei steigenden Forderungen an die Geräuschminimierung jedoch mit dem Phänomen konfrontiert, dass die als Einzelkomponenten getrennt entwickelten, optimierten und erprobten Baugruppen im Zusammenspiel unerwünschte bzw.

Für die beiden Teilsysteme Verbrennungsmotor und Getriebe liegt bei den Motoren- und Getriebeherstellern bereits ein umfassendes Wissen für die getrennte akustische Optimierung vor. Für den Gesamtverbund aus Motor und Getriebe, dem so genannten Powertrain, bestehen hingegen nur begrenzte Erkenntnisse im Hinblick auf die akustische Interaktion und das akustische Verhalten beider Komponenten.

Der Vortrag stellt ein Verfahren vor, das die maschinenakustische Übertragungskette eines Verbrennungsmotor-Getriebe-Verbunds analysiert und diese Übertragungskette, bestehend aus den dynamischen Anregungen im Antriebsstrang, dem Körperschallverhalten und der Luftschallcharakteristik, rechnerisch abbildet.

Ausgehend von den Ergebnissen einer akustischen Vermessung der Versuchsträger werden die Simulationswerkzeuge, die Simulationstechniken und die Strategie aufgezeigt, die zur Abbildung des akustischen Verhaltens notwendig sind. Bei der Durchströmung der Leuchten entsteht Lärm, der die in den Räumen arbeitenden oder wohnenden Personen belästigt.

Die Konstante X ist von der Gehäusegeometrie abhängig und wird im Klimaleuchtenprüfstand des LfL für jede Leuchte mit dem Vergleichsschallquellenverfahren bestimmt. Da eine optimale Strömungsführung gleichzeitig den Druckverlust erniedrigt, ergibt sich zusätzlich zur Geräuschminderung eine Energieeinsparung.

Die Lärmdosis, wird, vereinfacht dargestellt, durch den Lärmpegel und die Expositionszeit bestimmt. Hier wirken keine der o. Voraussetzung dafür ist die Messung des freifeldbezogenen Immissionspegels dieser aus akustischer Sicht zu ''ohrnahen Schallqellen'' werdenden Wiedergabegeräte, um bekannte Kriterien für die mögliche Gehörschädigung anwenden zu können.

Vorhandene Lösungen, insbesondere die Anwendung von Kunstköpfen, werden hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit und ihrer Anwendbarkeit für die verschiedenen Typen von Wiedergabegeräten diskutiert. Es wird diskutiert, welche Auswirkungen diese Fakten auf die Zulassungsprüfung und die Eichung von Schallpegelmessern haben. Fedtke [A] Die individuelle Lärmbelastung im Alltag kann am besten mit einem Personenschallexposimeter ''Schalldosimeter'' bestimmt werden.

Sowohl für die Schädigung des Gehörs als auch für die subjektiv empfundene Lästigkeit von Geräuschszenarien ist jedoch der Schalldruck im Gehörgang entscheidend. Im europäischen Verbundforschungsprojekt D. Über die Ergebnisse wird berichtet. Das können sowohl feststehende z. Kettensäge als auch sich bewegende z. Beispielsweise könnten an verschiedenen Positionen vorn und hinten oder rechts und links befindliche Schallquellen lästiger erscheinen als an der selben Position konzentrierte Quellen.

Um Aussagen zu dieser Hypothese zu erhalten, wurden in einer Labor-Untersuchung Versuchspersonen in einem synthetischen Schallfeld mit solchen räumlichen Schallereignissen konfrontiert und bezüglich ihrer Lästigkeitsbewertung befragt.

Pöhl [A] Ultraschall-Skalpelle, auch Ultraschall-Dissektoren genannt, werden in der offenen und endoskopischen Chirurgie in unterschiedlichen Bauarten sowohl zum Schneiden von Gewebe mit geringem Blutverlust als auch zur Koagulation eingesetzt.

Hierbei wird das Operationsinstrument, meist verschieden geformte Klingen, zu longitudinalen Schwingungen mit Amplituden von bis zu 50 m und Frequenzen im Bereich des Ultraschalls 55,5 kHz angeregt. Über die Luftschallabstrahlung dieser Instrumente ist bislang jedoch wenig bekannt.

In diesem Beitrag werden Ergebnisse experimenteller Untersuchungen zur Bestimmung der von Ultraschall-Dissektoren in Luft abgegebenen Schalldruckpegel vorgestellt. Da während einer Operation sowohl der Patient als auch der Chirurg dem in Luft abgestrahlten Ultraschall ausgesetzt sind, wurden Messungen der Schalldruckpegel in unterschiedlichen Entfernungen zwischen der Schallquelle und dem Empfänger durchgeführt und die Richtcharakteristik bestimmt. Um die Belastung des menschlichen Ohres einschätzen zu können, erfolgten zusätzlich Messungen der Schalldruckpegel im Gehöreingang eines Kunstkopfes für verschiedene Positionen der Ultraschall-Dissektoren zum Kopf.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden zur Diskussion gestellt. Fedtke [A] Im Rahmen der Produktsicherheit von Spielzeugen gelangt auch eine mögliche Gehörgefährdung durch von ihnen ausgehende Schallemissionen in den Blickpunkt. Viele Spielzeuge sind vom akustischen Standpunkt aus als sog.

Ferner existieren verschiedene Bezüge für die zulässigen Immissionspegel Trommelfellpegel, freifeldäquivalente Pegel, etc.





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