BMBF Verbundprojekt NaNuMA

Wird dieses I PO (EV A)-Schema auf Teilfunktionen des Hierarchiediagramms angewen ­ det Im einzelnen sind folgende Vorteile von Bedeutung.

Aus Sicht des Maschinen- und Anlagenbauers lässt sich der externe Dienstleister noch in die Gruppen der normalen externen Dienstleister und der externen Partner aufgliedern.

Die Super-Nanna

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Bedeutung der Architektur für die Informationssystem Beispiel eines Hierarchiediagramms bzw.

Markieren Sie das Formular "Auftragsformular". Wählen Sie eine externe Datei aus. Bestätigen Sie den Dialog mit "Öffnen". Die externe Datei ist dem Formular "Auftragsformular" zugewiesen.. Aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, tatsächliche Verweise auf lokale Dateien zu erstellen z. Markieren Sie in der Modellübersicht das externe Dokument Vertriebsstrategie. Das Dokument wird mit einem entsprechenden Programm geöffnet und angezeigt.

Parameter sind Schnittstellen-Informationen, die der Output einer Aktivität und wiederum der Input einer anderen Aktivität sein können. Voraussetzung dafür ist, dass die erforderlichen Dokumenten-Objekte in der Modellübersicht angelegt sind. Für die Verwendung als Parameter spielt es keine Rolle, ob das Dokument mit einem Dateipfad versehen wurde oder nicht. Gehen Sie vor wie folgt: Stellen Sie sicher, dass die Option "Schnittstelle anzeigen" aktiviert ist.

Markieren Sie in der Modellübersicht das Formular Auftragsformular. Somit werden bei der Aufgabe zwei Parameter-Shapes angelegt: Input- und Output-Parameter einer Aktivität Info: Wenn Sie das Formular dagegen auf das vordere Drittel der Aufgabe ziehen, wird lediglich ein Input-Parameter angelegt.

Werden Parameter mehrfach im Laufe des Prozesses verwendet, kann dieser Informationsfluss auch grafisch verdeutlicht werden siehe folgende zwei Abbildungen. Modellieren Sie nun einen Informationsfluss für das Formular "Auftragsformular": Stellen Sie sicher, dass die Option "Verbindung zwischen Parametern zeigen" aktiviert ist. Für diese wird ein Input- und ein Output-Parameter angelegt.

Durch Ziehen der Parameter auf andere, auch nicht direkt nachfolgende Aufgaben können Sie den weiteren Verlauf der Parameter modellieren. Anlegen von Verweislisten Verweise zu Modellobjekten erstellen Beispiel: Dazu sind zwei Schritte notwendig: Zunächst wird eine Verweisliste angelegt. Dann erfolgt die Verknüpfung zu einem oder mehreren bestehenden Modellobjekten.

In dieser Lektion erstellen Sie für eine Prozessgruppe eine Verweisliste, die auf mitgeltende Dokumente für diese Prozessgruppe verweist. Markieren Sie in der Modellübersicht die Prozessgruppe Vertriebsprozesse.

Verweisliste 'Mitgeltende Dokumente' 9. Markieren Sie die Verweisliste "Mitgeltende Dokumente". Wählen Sie den Kontextmenübefehl Neu Verweis e erstellen. Es öffnet sich der Dialog Verweis hinzufügen page Wählen Sie das Dokument Vertriebsstrategie. Die Externe Referenz "Vertriebsstrategie. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Parametern handelt es sich hierbei nicht um Schnittstellen-Informationen.

Der im Symbol der ausgewählten Referenz angezeigte gelbe Pfeil weist darauf hin, dass es sich hierbei nicht um das originäre Dokument handelt, sondern um eine Referenz. Die Anzeige können Sie beliebig ein- und ausschalten in den Systemeinstellungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der Symbolleiste und klicken in der aufgeklappten Liste der Symbolleiste auf den Eintrag Format.

Die Symbolleiste Format wird eingeblendet. Die Formatierungs-Schaltflächen werden dann aktiviert, wenn der Cursor in der Registerkarte Anmerkungen positioniert ist Anmerkungen hinterlegen So hinterlegen Sie eine Anmerkung für eine Entscheidung: Markieren Sie die Verzweigung Auftrag akzeptiert?.

Aktivieren Sie die Registerkarte Anmerkungen. In diese Registerkarte können Sie freien Text eingeben. Markieren Sie den Text in der Registerkarte Anmerkung. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zeichen erscheint.

Wählen Sie die Schriftart "Arial" aus 4. Wählen Sie den Schriftschnitt "Bold" aus. Wählen Sie den Schriftgrad "2 10 pt " aus. Zum Einfügen der Grafik gehen Sie vor wie folgt: Gehen Sie vor wie zuvor für das Einfügen von Dokumenten beschrieben: Die Grafik wird direkt in der Registerkarte "Anmerkung" angezeigt und ist in der Aeneis-Datenbank gespeichert. Für jedes einzelne Objekt lassen sich Versionen erstellen. Somit können unterschiedliche Versions- und damit Informationsstände von Objekten dokumentiert und archiviert und die Versionsstände aufgerufen werden.

Workflow-Funktionen erlauben das Durchlaufen einer Version in einem Freigabe-Workflow, der sich von der Versionserstellung über die Prüfung bis zur Freigabe bzw. Zurückweisung der Version erstreckt. An einem Objekt z. Damit der modifizierte Prozess sozusagen offiziell wird, muss dieser in einem Freigabe-Workflow versioniert, geprüft und freigegeben werden. Dazu wird eine Version des Objekts erstellt.

Das Objekt befindet sich somit im Freigabe-Workflow und ist zur Bearbeitung für alle Benutzer gesperrt. Ein berechtigter Anwender prüft das geänderte Objekt. Er kann entweder das Objekt als erfolgreich geprüft erklären, indem er die Version in AENEIS mit der Eigenschaft erfolgreich geprüft kennzeichnet oder der Anwender kann die Änderungen ablehnen und die Version als zurückgewiesen kennzeichnen.

Ein Anwender mit Berechtigung für die Freigabe einer Objektversion nach erfolgreicher Prüfung kann entweder die Version des Objekts unwiderrufbar freigeben oder die Objektversion zurückweisen, d.

In dieser Lektion erstellen Sie für den Prozess Auftragsabwicklung eine erste Version und geben sie frei. Markieren Sie den Prozess Auftragsabwicklung in der Modellübersicht. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Version erstellen". Der Dialog Version erstellen erscheint und zeigt die Registerkarte Version an. Geben Sie einen Namen für die Version ein. Geben Sie V1 ein. Die Eingabe eines Textes ist obligatorisch.

Klicken Sie nun auf die Registerkarte Auswahl. Sie sehen, dass das zu versionierende Objekt sowie seine zu- und untergeordneten Objekte aufgelistet sind, die z. Die Auswahl bewirkt, dass diese Objekte mit versioniert werden.

Sie lässt sich verändern, hier belassen Sie jedoch die Auswahl. Der Prozess und seine Aktivitäten werden mit einem Uhr-Symbol gekennzeichnet. Die Meldung macht darauf aufmerksam, dass sich das Objekt im Freigabe-Workflow befindet und aus diesem Grund zur Bearbeitung gesperrt ist.

In der Sicht Historie werden die Versionen eines Objekts und seine im Freigabe-Workflow hinterlegten Informationen tabellarisch aufgelistet. Die Sicht zeigt die eingegebenen und vorhandenen Informationen zum versionierten Objekt an. Das Objekt befindet sich nun im Freigabe-Workflow und wird im nächsten Schritt geprüft.

Wir gehen hier davon aus, dass der Prüfer die gleiche Person ist wie der Ersteller. Ebenso nehmen wird an, dass die Prüfung erfolgreich verläuft: Geben Sie einen Beschreibungstext in das Feld Prüfergebnis ein. Nach der Freigabe stellt die Version die aktuell gültige Version des Objekts dar. Der Dialog Version freigeben erscheint. Geben Sie einen Beschreibungstext in das Feld Freigabeergebnis ein.

Die Eingabe eines Textes ist auch hier obligatorisch. Optional können Sie das Freigabedatum im Feld Freigegeben am ändern. Der Prozess Auftragsabwicklung und seine Aktivitäten werden in der Modellübersicht mit farbigen Datenbank-Symbolen versehen, welche das Objekt als versioniert kennzeichnen. Dabei handelt es sich um die Arbeitskopie-Version, die das Bearbeiten des versionierten Objekts erlaubt. Bei unversionierten Objekten stellt die Arbeitskopie zugleich die einzige Version dar. Die Symbole haben die folgende Bedeutung: Das grüne Datenbank-Symbol kennzeichnet das Objekt als eigenständig versioniert.

Das orangefarbene Datenbank-Symbol kennzeichnet das Objekt als zusammen mit einem anderen Objekt versioniert. Es ist also nicht eigenständig versioniert. Benennen Sie dazu den Prozess in Auftragsmanagement um. Da das Objekt automatisch als Arbeitskopie angezeigt wird, ist die Bearbeitung sofort möglich. Erstellen Sie wie zuvor beschrieben die zweite Version für den Prozess und geben Sie ihn frei.

Der Prozess wird nun als Auftragsmanagement als Arbeitskopie in der Modellübersicht angezeigt. Es ist auch möglich, das Objekt direkt nach der Erstellung der Version freizugeben. Der Prüfungsschritt ist also nicht zwingend erforderlich. Im nächsten Schritt erfahren Sie, wie die einzelnen Versionen von Objekten angezeigt werden können Versionen anzeigen In diesem Schritt werden Sie die unterschiedlichen Versionen eines Objekts anzeigen.

Markieren Sie den Prozess in der Modellübersicht. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl Version anzeigen. Eine Liste mit allen verfügbaren Versionen des Objekts wird aufgeklappt. Sie sehen, dass es neben der Arbeitskopie farbig unterlegt und somit als aktiv gekennzeichnet noch den Erstellungsmodus gibt nicht relevant in diesem Tutorium sowie die beiden erstellten Versionen 1 und 2. Wählen Sie die Version 1. Die Version und ihre Aktivitäten werden in fetter Schrift in der Modellübersicht angezeigt.

Sie sehen, dass die alte Bezeichnung Auftragsabwicklung, die zum Zeitpunkt der Erstellung der ersten Version gültig war, angezeigt wird. Somit lassen sich alte Versionsstände aufrufen. Änderungen an einem versionierten Objekt sind nur in der Arbeitskopie und im Erstellungsmodus möglich. Gestaltung, Layout und Informationsgehalt der Vorlagen lassen sich individuell definieren.

Je nach Diagrammtyp können Sie festlegen, welche Shapevorlagen zur Auswahl stehen sollen. Die Verwaltung der Shapevorlagen erfolgt je Datenbank. Die Layout-Werte werden in der Sicht Eigenschaften eingestellt. Zum Hinzufügen von Informationsfeldern gehen Sie so vor: Das Arbeitsblatt im Shape Editor ist tabellarisch aufgebaut, ähnlich wie der Aufbau eines Arbeitsblattes in einer Tabellenkalkulation.

Klicken Sie in die Zelle A1, so dass diese markiert ist. Eine Liste wird geöffnet. Wählen Sie aus der Liste den Eintrag Id. Das Feld Id wird im Feld A1 angezeigt. Fügen Sie mit der gleichen Vorgehensweise die folgenden Felder hinzu: Feld Verantwortlich Kurzbezeichnung Zelle C1: Feld Bezeichnung Zeile 3 des Arbeitsblatts wird nicht benötigt. Löschen Sie die Zeile 3 wie folgt: Die Zeile wird ohne Prinzipiell verfahren Sie hierbei wie folgt: Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Trennlinie zwischen den Zeilen bzw.

Der Mauszeiger zeigt nun einen Doppelpfeil an. Ziehen Sie den Doppelpfeil bei gedrückt gehaltener linker Maustaste in die gewünschte Richtung.

Zeigen Sie die Sicht Eigenschaften an. Stellen Sie sicher, dass die Sicht "Eigenschaften" geöffnet ist. Eine Farbauswahl-Box wird geöffnet.

Die Schriftfarbe ist ausgewählt. Der Dialog "Schriftart bearbeiten " wird geöffnet. Legen Sie mit der gleichen Vorgehensweise für die restlichen Informationsfelder die Schriftfarbe Dunkelblau fest Hintergrundfarbe einstellen Legen Sie nun die Hintergrundfarbe für die Zellen fest. Das Feld wird mit der angezeigten Farbe dargestellt. Klicken Sie auf das Auswahlfeld "Ausrichtung horizontal" und wählen Sie den Eintrag linksbündig Rahmenlinien setzen Die einzelnen Zellenränder sollen mit schwarzen Rahmenlinien versehen werden.

Markieren Sie die Zelle A1 Id. Klicken Sie in das Feld Rahmen und dann auf die Erweiterungsschaltfläche " Es öffnet sich der Dialog "Zellenrahmen einstellen". Stellen Sie für alle Rahmen-Linien oben, unten, links, rechts den Wert 0,1" ein. Eine Vorschau der festgelegten Werte wird im nebenstehenden Rahmen angezeigt.

Denken Sie daran, dass Sie für nebeneinander stehende Zellen nur eine Rahmen-Linie definieren müssen. Stellen Sie sicher, dass die Sicht Shape Verwaltung geöffnet ist. Öffnen Sie den Eintrag Diagramme.

Markieren Sie darunter den Eintrag Aktivitäten allgemein. Es öffnet sich der Dialog "Verweis hinzufügen page ".

Eine Liste mit Shapes wird angezeigt. Wählen Sie das Shape Prozess. Zudem lernen Sie einen weiteren Typ von Zeichnung kennen, das sowohl für die Struktur- als auch für die Ablauforganisation zur Verfügung steht: Markieren Sie die Swimlane Kunde.

Diese wird mit blauen Markierungspunkten ver sehen. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Wählen Sie die Option einfarbig. Die Swimlane wird nun in der ausgewählten Farbe angezeigt. Weisen Sie auch den anderen Swimlanes eine Hintergrundfarbe zu mit der hier beschriebenen Methode Hintergrundfarbe für Aktivitäten Sie können nicht nur den Swimlanes sondern auch den Aktivitäten-Shapes eine Farbe zuweisen.

Markieren Sie die Verzweigung "Auftrag akzeptiert? Dialog "Einen Farbverlauf erstellen". Wählen Sie die Hintergrundfarbe aus wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Die Verzweigung wird in der gewünschten Farbe angezeigt. Der Verbinder wird mit blauen Markierungspunkten versehen. Es öffnet sich der Dialog " Einen Farbverlauf erstellen".

Um hierbei mehrere Verbinder gleichzeitig zu bearbeiten, gehen Sie vor wie folgt: Öffnen Sie die Sicht "Eigenschaften". Nutzen Sie die Mehrfachmarkierung, um mit der Farbgebung der Linien die beiden Entscheidungs-Zweige nach einer Verzweigungsraute farblich zu unterscheiden. Sie können die Linienstärke entweder für jede Linie einzeln festlegen, die Mehrfachmarkierung verwenden, oder alle Linien auf einmal markieren.

Es öffnet sich eine Liste. Alle Aufgaben werden nun mit dem gewählten Shape angezeigt Prozesslandkarte erstellen und gestalten Zusätzlich zur detaillierten ablauforientierten Darstellung in BPMN-Diagrammen können Sie Ihre Prozesslandschaft in übersichtlichen Prozesslandkarten darstellen, die das Verhältnis der Prozesse zueinander übersichtlich aufzeigen.

In einem Freihand- Diagramm können Sie Objekte aller Kategorien aus der Modellübersicht hereinziehen und frei platzieren Prozesslandkarte erstellen 1. Markieren Sie in der Modellübersicht die Prozessgruppe Geschäftsprozesse. Der Dialog " Eigenschaften " erscheint. Das Freihanddiagramm ist angelegt und zeigt eine noch leere Zeichenfläche an. Das Shape "Geschäftsprozesse" ist angelegt.

Sie können die Breite und Höhe des Shapes exakt festlegen. Ziehen Sie nun die drei untergeordneten Prozessgruppen "Managementprozesse, Businessprozesse und Supportprozesse" auf eine jeweils freie Stelle in der Zeichnung. Ziehen Sie die drei Prozessgruppen in das Shape Geschäftsprozesse und ordnen Sie sie untereinander an.

Stellen Sie nun wie in Schritt 7 beschrieben für alle drei untergeordneten Prozessgruppen die Höhe 23 mm und für die Breite mm ein. Damit die drei Prozessgruppen horizontal bündig ausgerichtet sind, stellen Sie jeweils in der Sicht Eigenschaft im Feld X mm den gleichen Zahlenwert ein. Das Shape "Vertriebsprozesse" ist angelegt. Ziehen Sie es höher und breiter. Da es sich hierbei um einen Prozess handelt, wird es mit einem anderen Shape angezeigt. Die Bearbeitung in der Sicht "Eigenschaften" im Abschnitt "Layout" ist für alle Typen von Diagrammen und Shapes gleich Shape-Überschrift linksbündig setzen Es ist Ihnen sicher aufgefallen, dass die Bezeichnung des Shapes "Geschäftsprozesse " überdeckt wird von den drei darin liegenden Prozessgruppen.

Markieren Sie das Shape "Blockpfeil Rechts". Das Feld Bezeichnung befindet sich damit in der Zelle A1. Des weiteren gibt es die neuen Zellen "A2", "B1" und "B2". Die Ausrichtung der Zelle "A1 Bezeichnung" 1. Klicken Sie in die Zelle A1 Bezeichnung. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften. Wählen Sie im Feld Ausrichtung horizontal die Ausrichtung linksbündig. Wählen Sie im Feld Ausrichtung vertikal die Ausrichtung oben.

Aktivieren Sie die Option Positionierbar. Damit lassen sich die Bezeichnungen in den Shapes mit der Maus markieren und verschieben. Die Bezeichnungen werden oben links angezeigt. Neu Positionieren aller Shapes 1. Ziehen Sie das Shape Geschäftsprozesse so, dass es höher wird. Damit wird die Beschriftung der Geschäftsprozesse besser sichtbar.

Klicken Sie im Shape "Geschäftsprozesse zweimal auf die Beschriftung, so dass diese markiert ist. Nehmen Sie die Einstellungen wie in folgender Abbildung gezeigt vor:. Die Beschriftung wird in der gewählten Schriftart angezeigt. Andere Fein-Positionierungen vornehmen 1. Allen Prozessgruppen-Shapes einen Farbverlauf zuordnen 1. Markieren Sie das Shape "Geschäftsprozesse". Aktivieren Sie die Option "Farbverlauf".

Wählen Sie auch für die anderen vier Prozessgruppen einen beliebigen Farbverlauf. Dem Hintergrund der Zeichnung eine benutzerdefinierte Farbe zuordnen 1. Klicken Sie in der Zeichnung in eine freie Stelle, um den Fokus auf die Zeichnungseigenschaften zu setzen. Wählen Sie die Option einfarbig..

Der Dialog "Einen Farbverlauf erstellen" wird 4. Die Zeichnung hat eine hellblaue Hintergrundfarbe. Sie haben somit die Brücke zwischen der übergeordneten Prozesslandkarte zu den einzelnen Prozessen geschlagen. Sie wissen, wie Sie einen Gesamtüberblick über die Ablauforganisation mit Verknüpfung zu den konkreten Prozessen darstellen können Vollbild einstellen Um die Prozesslandkarte auf dem gesamten Bildschirm anzuzeigen, schalten Sie die Vollbild-Sicht ein.

Nur die Zeichenfläche wird noch angezeigt. Diese Lektion kann ab der Version Professional oder Enterprise bearbeitet werden. Damit können Sie benötigte Informationen an verschiedensten Stellen im Modell anzeigen lassen. Die darin enthaltenen Modellierungskategorien werden angezeigt. Markieren Sie die Kategorie Aufgabe. Der Dialog "Attribut" erscheint. Dieser Typ bedeutet, dass das neue Informationsfeld die Eingabe von freiem Text erlaubt.

Geben Sie in das Feld Bezeichnung Verbesserungpotenzial ein. Aktivieren Sie die Option "Im Bericht zeigen". Aktivieren Sie die Option "Mehrzeilig". Diese bewirkt, dass das neue Attribut als Registerkarte in der Sicht Eigenschaften detailliert dargestellt wird. Neues Kategorie-Attibut anlegen Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter. Es öffnet sich der Dialogschritt "Auswahl".

In diesem Dialogschritt können Sie Kategorien festlegen, für die das neue Attribut angelegt werden soll. Der Dialog zeigt bereits die Kategorie an, für die Sie das neue Feld anlegen werden. Klicken Sie im auf die Erweiterungs-Schaltfläche page erscheint.. Der Dialog Verweis hinzufügen Eine Liste mit allen Kategorien wird angezeigt. Das neue Attribut "Verbesserungspotential" ist für die beiden Kategorien "Aufgabe" und "Prozess" angelegt.

Ergebnis in der Schemaverwaltung ansehen: Klicken Sie auf die Kategorie Aufgabe. Sie sehen, dass das neue Attribut am Ende der Attribut-Liste angezeigt wird. Das Gleiche gilt für die Kategorie Prozess.

Markieren Sie wieder den Datenbank-Eintrag "Tutorium". Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Datenbank öffnen". Es öffnet sich der Dialog "Anmelden". Markieren Sie den Prozess "Auftragsmanagement" in der Modellübersicht. Stellen Sie sicher, dass die Arbeitskopie angezeigt wird, damit Sie Änderungen am Prozess vornehmen können.

Markieren Sie dazu ggf. Stellen Sie sicher, dass die Sicht "Eigenschaften detailliert " geöffnet ist. Dort werden die Attribute jeweils als eigene Registerkarte angezeigt. Falls die Sicht "Eigenschaften detailliert " mehr Registerkarten hat, als dargestellt werden können, dann verwenden Sie die Navigationspfeile in der Symbolleiste der Sicht.

Klicken Sie so oft auf den rechtsweisenden Navigationspfeil, bis die Registerkarte "Verbesserungspotenzial" angezeigt wird. Geben Sie einen beliebigen Text in das Textfeld ein. Der Text ist somit dem Prozess zugeordnet. Registerkarten, für die Inhalte hinterlegt wurden, werden mit fetter Überschrift angezeigt.

Neue Kategorie erstellen Kategorie verfügbar machen Objekte mit der neuen Kategorie erstellen Das Modell lässt sich nicht nur um neue Attribute Felder , sondern auch um benutzerdefinierte Modell-Kategorien erweitern.

Somit können Sie das Modellierungsschema entsprechend der unternehmensspezifischen Informationsbedarfe anpassen. In dieser Lektion erstellen Sie die neue Modell-Kategorie Unternehmensrichtlinie, mit der die Unternehmensrichtlinien in das Modell abgebildet werden und auf entsprechende Dokumente referenziert werden sollen.

Die darin enthaltenen Kategorien werden angezeigt. Markieren Sie das Package Basis. Der Dialog "Kategorie" erscheint. Geben Sie als Bezeichnung für die Kategorie Unternehmensrichtlinien ein.

Die neue Kategorie "Unternehmensrichtlinien" wird am Ende der Kategorieliste angezeigt. Klicken Sie auf das Plus-Symbol, um die automatisch angelegten Eigenschaften der Kategorie anzuzeigen.

Das bedeutet, dass Sie für Unternehmensrichtlinien wiederum untergeordnete Unternehmensrichtlinien erstellen können Eine Kategorie verfügbar machen Objekte der Kategorie "Unternehmensrichtlinien" sollen direkt unter einem Aeneis-Datenbank-Objekt in der Modellübersicht angelegt werden können.

Stellen Sie sicher, dass die Sicht "Schemaverwaltung" geöffnet ist. Markieren Sie den Eintrag Haupteinträge. Der Dialog "Verweis hinzufügen page " erscheint.

Eine Liste mit Kategorien wird angezeigt. Wählen Sie die Kategorie Unternehmensrichtlinie aus. Eine "Unternehmensrichtlinie" kann jetzt als Unterobjekt eines Datenbank-Objektes angelegt werden. Die Reihenfolge der hier gelisteten Haupteinträge wird in das Kontextmenü des Datenbank-Eintrags übernommen. Die Unternehmensrichtlinien sollen als erster Eintrag erscheinen. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: Der Dialog "Eigenschaften für Haupteinträge" öffnet sich.

Die Liste der erlaubten Haupteinträge wird angezeigt. Markieren Sie den Eintrag Unternehmensrichtlinien. Klicken Sie so oft auf die Schaltfläche an oberster Stelle steht. Änderungen der Schemaverwaltung in die Datenbank übernehmen 7.

Danach doppelklicken Sie zum erneuten Öffnen auf die Datenbank und melden sich neu an. Öffnen Sie den Kontextmenübefehl Neu. Sie sehen, dass das Menü um den neuen Eintrag "Unternehmensrichtlinien" erweitert ist. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu "Unternehmensrichtlinien". Die Unternehmensrichtlinie wird als Unterobjekt der Datenbank eingefügt.

Dieses erste Objekt vom Typ "Unternehmensrichtlinien" wurde quasi als Gruppen-Objekt für die Unternehmensrichtlinien angelegt. Im Folgenden legen Sie darunter eine konkrete Unternehmensrichtlinie an: Die Unternehmensrichtlinie "Vertriebsrichtlinie" wurde angelegt.

Legen Sie als Unterobjekt für die Vertriebsrichtlinien die Unternehmensrichtlinie Richtlinien Auftragsbearbeitung an mit der gleichen Vorgehensweise. Für die Richtlinien Auftragsbearbeitung können Sie nun z.

Logische Verknüpfungen in der Schemaverwaltung definieren Verknüpfungen in der Modellierung vornehmen In dieser Lektion werden Sie die neuen Unternehmensrichtlinien mit den Aufgaben des Prozesses Auftragsmanagement verknüpfen. Dazu nehmen Sie wieder eine Änderung im Schemamodell vor Verknüpfung in der Schemaverwaltung vorbereiten 1. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. Es öffnet sich der Dialog "Attribut". Geben Sie als Bezeichnung Richtlinie ein. Aktivieren Sie die Optionen, wie es in der nachfolgenden Abbildung gezeigt wird, d.

Klicken Sie auf die Schalfläche Weiter. Öffnen Sie die Einträge der Kategorie Aufgabe. Das neue Attribut "Richtlinien" erscheint nun am Ende der Attributsliste.

Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Verweis e erstellen". Der Dialog "Verweis hinzufügen page " öffnet sich. Geben Sie in das Textfeld die ersten Buchstaben der Kategorie "Unternehmensrichtlinie" ein, so dass diese in der Suchergebnis-Liste angezeigt wird. Markieren Sie die Kategorie "Unternehmensrichtlinie" in der Liste. Somit kann von einem Aufgaben-Objekt ein Verweis auf ein Unternehmensrichtlinien-Objekt erstellt werden. Wechseln Sie in die Modellübersicht. Markieren Sie in der Modellübersicht die Aufgabe "Auftrag entgegennehmen".

Klicken Sie auf das Plus-Symbol. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl Verweis e erstellen. Der Dialog "Verweis hinzufügen" page wird geöffnet. Eine Liste mit "Unternehmensrichtlinien" wird angezeigt. Wählen Sie die Unternehmensrichtlinie Richtlinien Auftragsbearbeitung aus. Jetzt ist im Attribut "Richtlinien" der Aufgabe "Auftrag entgegennehmen" die Unternehmensrichtline "Richtlinien Auftragsbearbeitung" verlinkt.

Führen Sie diese Verknüpfung ebenso für die Aufgabe Auftrag ablehnen aus. Mit dem Befehl "Verweis e erstellen" verweisen Sie auf eine bereits unter dem Hauptpunkt "Unternehmensrichtlinien" existierende Unternehmensrichtlinie.

Mit dem Befehl Unternehmensrichtlinie hingegen erstellen Sie eine neue Unternehmensrichtlinie speziell für diese Aufgabe. Die Aufgabe ist nun mit einem Sternchen versehen worden. Das Sternchen zeigt an, dass die Aufgabe seit der letzten Versionsfreigabe verändert wurde. Umfangreiche Suchoptionen, Verwendungsanzeigen und die Synchronisation von Sichten erlauben Ihnen den schnellen Zugriff auf die gesuchte Information Verwendung von Objekten anzeigen Durch die umfangreichen Möglichkeiten, Objekte miteinander zu verknüpfen kann leicht der Überblick verloren werden.

Wenn Sie überprüfen und anzeigen wollen, ob und wo ein Objekt verwendet wird, können Sie sich dies in der Sicht Verwendung anzeigen lassen. Es soll überprüft werden, wo im Modell die Unternehmensrichtlinie Richtlinien Auftragsbearbeitung verwendet wird: Die Schaltfläche ist bei Aktivierung farbig unterlegt.

Stellen Sie sicher, dass die Sicht "Verwendung" eingeblendet ist. Die Sicht Verwendung listet alle Objekte tabellarisch auf, wo die Richtlinie verwendet wird.

Zudem ist es ein Unterobjekt der Unternehmensrichtlinie Vertriebsrichtlinien. Klicken Sie auf den Vewendungseintrag Auftrag ablehnen. Das Objekt "Auftrag ablehnen" wird in der Modellübersicht farbig unterlegt angezeigt und geöffnet, da der Karabinerhaken aktiviert ist Vorkommen eins Objektes anzeigen Zusätzlich zur Synchronisierung können Sie alle Vorkommen eines Objekts im Modell abfragen: Markieren Sie ein Objekt z.

Alle Vorkommen des Objektes werden expandiert und farbig unterlegt. Mit der Synchronisierungsfunktion für Sichten können Sie direkt vom Suchergebnis auf das gesuchte Objekt und deren Eigenschaften springen. Suchoperatoren und -filter ermöglichen komplexe Suchabfragen Suche nach Objekten Führen Sie eine Suche nach allen Modellobjekten durch, die mit dem Vertrieb zu tun haben, wie folgt: Zeigen Sie die Sicht Suche an. Belassen Sie im zweiten Listenfeld die Auswahl "Name". Das angehängte Sternchen bildet eine Such-Wildcard und ermöglicht das Auffinden aller Objekte, die mit Vertrieb beginnen.

Klicken Sie zum Suchen auf die Schaltfläche Suchen. Es werden alle Objekte aller Kategorien gefunden, die mit "Vertrieb" beginnen. Ausgegeben werden neben dem Pfad im Modell auch die Kategorie des Objekts. Bei der Volltextsuche wird nicht nur in den Feldern Bezeichnung und Kurzbezeichnung, sondern in allen Textfeldern gesucht, also auch z. Zeigen Sie die Sicht "Suche" an.

Da Sie bei einem markierten Suchergebnis auf einen Blick sehen wollen, ob es sich um den gesuchten Text handelt, zeigen Sie auch die Sicht "Eigenschaften detailliert " an. Damit wird die Volltextsuche aktiviert.

Sie sehen, dass das mittlere Auswahlfeld ausgeblendet wird. Klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen. Das Ergebnis zeigt alle Objekte an, in deren Textfeldern der gesuchte Text vorkommt.

Die Suchergebnisse der Kategorie Kategorieattribut sind nicht relevant, da sie sich nur auf Objekte der Schemaverwaltung beziehen. Es bleiben somit nur noch die beiden Suchergebnisse Aeneis Ablaufdiagramm Entscheidung und Auftrag akzeptieren?. Klicken Sie auf das Suchergebnis Auftrag akzeptieren?. Da die zuvor beschriebene Synchronisierungsfunktionalität der Sichten Karabinerhaken eingeschaltet ist, wird dabei gleichzeitig die Aufgabe Auftrag akzeptieren? Die Eigenschaften der Aufgabe werden in der Sicht Eigenschaften detailliert angezeigt.

Die dort aktuell angezeigte Registerkarte Anmerkungen zeigt Ihnen auf den ersten Blick sichtbar den Anmerkungstext an. Über die Navigationsleiste können sämtliche Objekte der Datenbank angezeigt werden. Wenn Änderungen in der Datenbank vorgenommen werden, können diese folglich nur dann in den statischen Bericht übernommen werden, wenn dafür eine erneute Generierung durchgeführt wird.

Sie beinhalten Icons, Symbole, Schriftarten, Farben usw. Der Dialog "Öffnen page " wird geöffnet. Lassen Sie die Option Baum anzeigen aktiviert. Das bewirkt, dass die Modellübersicht als Navigationsbaum im Bericht erscheint.

Die Berichtsgenerierung wird gestartet. Eine Fortschrittsanzeige gibt den Stand der Generierung an. Die Generierung kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Nachdem die Generierung beendet ist, öffnet sich die Startseite des statischen Berichts index. Kopfleiste oberer Bereich Hier wird das Unternehmenslogo eingebunden. Das Layout der Kopfleiste kann selbstverständlich auf das jeweilige Firmen-CI angepasst werden Logo, Farbe Navigationsleiste linker Bereich Auf der linken Seite befindet sich die Navigationsleiste, die die Modellübersicht repräsentiert Hauptfenster - Objektseite des ausgewählten Objekts rechter Bereich Auf der rechten Seite befindet sich das eigentliche Hauptfenster, das die Objektseite eines ausgewählten Objektes ausgibt.

Es zeigt die Inhalte aus der Datenbank zu dem Objekt an, das in der Navigationsleiste ausgewählt und angeklickt wurde. Die Objektseiten sind mit mehreren Registerkarten aufgebaut. Einige Registerkarten gibt es bei jedem Objekt, andere Registerkarten sind abhängig von der Kategorie Registerkarte "Eigenschaften" Diese Registerkarte "Eigenschaften" ist für alle Objektkategorien vorhanden.

Hier sind alle Inhalte auf einer Seite dargestellt Registerkarte "Verwendung" Diese Registerkarte "Verwendung" ist für alle Objektkategorien vorhanden. Markieren Sie die Prozessgruppe "Geschäftsprozesse". Öffnen Sie die Unterpunkte mit einem Klick auf das vorangestellte Pluszeichen. Öffnen Sie die Prozessgruppe "Businessprozesse". Öffnen Sie die Unterpunkte von "Vertriebsprozesse" mit einem Klick auf das vorangestellte Pluszeichen. Markieren Sie den Prozess "Auftragsmanagement".

Dies ist die zweite Version des usprünglich benannten Prozesses "Auftragsabwicklung". Das Hauptfenster passt sich immer automatisch an und zeigt nun die Inhalte des Prozesses "Auftragsmanagement". Es erscheinen vier Registerkarten. Klicken Sie auf die Registerkarte Zeichnungen.

Über die Navigationsleiste können sämtliche andere Objekte der Datenbank angezeigt werden. Bei Bedarf kann ein bestimmtes Objekt in der Modellübersicht markiert sein. Der dynamische Bericht wird im Standard-Browser angezeigt.

Sie werden weiter unten genauer erläutert Navigationsleiste linker Bereich Auf der linken Seite befindet sich die Navigationsleiste, der die Modellübersicht repräsentiert. Es beinhaltet die Objektseite des in der Navigationsleiste selektierten Objekts mit dessen Inhalten aus der Datenbank. So können Sie sich auch vorhergehende Versionen anzeigen lassen. Das Tutorium behandelt nur die Funktion "Suche". Als Beispiel sollen die in der Datenbank angelegten externen Partner ermittelt werden.

Es öffnet sich der Such-Dialog im Hauptfenster. Klicken Sie im Auswahlfeld Kurzwahl auf die Schaltfläche "alle". Die Suchergebnisse werden als Liste angezeigt. Ausführungsdauer für Aufgaben hinterlegen Kostentreiber definieren Verfügbarkeit der Ausführenden definieren Prozesskostenmodell erstellen Kosten für Kostenstelle hinterlegen Hinweis: Zusätzlich zur inhaltlichen Ausgabe des Unternehmensmodells lassen sich umfangreiche Analysen der Prozesskosten und der Auslastung der Organisationseinheiten vornehmen.

In den letzten beiden Lektionen dieses Tutoriums bereiten Sie in vier Schritten die Analyse der Prozesskosten vor und nehmen die Auswertung in der letzten Lektion vor. Markieren Sie die Aufgabe Auftrag entgegennehmen in der Modellübersicht. Der Dialog Ausführungszeit einstellen erscheint. Die Ausführung der Aufgabe dauert 5 Minuten. Geben Sie in das Feld "minimal" den Wert Die Ausführungszeit ist eingestellt. Geben Sie mit der gleichen Vorgehensweise für die folgenden Aufgaben diese Ausführungszeiten ein: Da alle firmeninternen Aufgaben des Prozesses Auftragsmanagement pro Auftrag einmal ausgeführt werden und somit alle Aufgaben das gleichen Mengengerüst haben, ist es sinnvoll einen Kostentreiber zu definieren, der die Häufigkeit der Ausführung bestimmt.

Der Kostentreiber braucht nur einmal zentral erstellt und den firmeninternen Aufgaben des Prozesses zugewiesen zu werden. Ändert sich später die Ausführungshäufigkeit, brauchen Sie lediglich den Häufigkeitswert des Kostentreibers zu ändern. Die Gruppe "Kostentreiber" anlegen: Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Gruppe".

Eine Gruppe wird angelegt mit der Bezeichnug "Gruppe". Den Kostentreiber anlegen 1. Markieren Sie in der Modellübersicht die Gruppe Kostentreiber. Menge Häufigkeit des Kostentreibers eingeben Es wird geschätzt, dass pro Jahr Aufträge eingehen.

Häufigkeit geben Sie an wie folgt: Markieren Sie den Kostentreiber "Anzahl Aufgaben". Geben Sie in das Feld Menge die Häufigkeit "" an. Den Aufgaben den Kostentreiber in einem Schritt zuweisen 1. Wählen Sie die Kategorie "Kostentreiber" aus.

Klicken Sie auf die Schaltfläche "Suchen". Eine Liste mit Kostentreibern wird angezeigt. Markieren Sie den Kostentreiber "Anzahl Aufträge". Durch die Verknüpfung mit dem Kostentreiber wurde allen Aufgaben nun das gleiche Mengengerüst zugewiesen.

Verfügbarkeit der Ausführenden festlegen In diesem Schritt legen Sie die zeitliche Verfügbarkeit der Ausführenden fest, d. Legen Sie zunächst die Verfügbarkeit für die Organisationseinheit Verwaltung fest wie folgt: Markieren Sie die Organisationseinheit "Verwaltung". Der Dialog Verfügbarkeit einstellen erscheint. Dies kann beispielsweise ein Transportunternehmen sein, welches schon lange Zeit mit einem Maschinenhersteller zusammenarbeitet und seine gesamten Transportaktivitäten übernimmt.

Interessengruppen bezüglich Nutzungseinheiten Diese Aufgabenteilung muss ebenfalls vom Baukasten abgebildet werden. Betrachtet man diese Randbedingungen, ist es sinnvoll, dass diese unterschiedlichen Gruppierungen die Zeilen des Baukastens ausfüllen, während die verschiedenen Elemente in der ersten Spalte des Baukastens aufgeführt werden.

Strukturiert wurden die Einträge in der ersten Spalte anhand des linearen Produktlebenszyklus. Um Elemente, die den ganzen Zyklus umfassen einordnen zu können, wurde noch eine zusätzliche Kategorie geschaffen. Diese wurde übergreifende Geschäftsprozesse genannt.

Kategorisierung Innerhalb dieser Kategorien wurden die Elemente nochmals unterstrukturiert. Beispielsweise wurden in der Kategorie der Nutzung Oberbegriffe wie Bedienung oder Services eingeführt. Um die Nutzungseinheit als solche zu konfigurieren, muss im Baukasten kenntlich gemacht werden, welche Elemente diese umfassen soll. Dies geschieht über die zweite Spalte.

In dieser wird angekreuzt bzw. Ist ein Element markiert, d. Dies geschieht in den nachfolgenden Spalten der Zeile, indem man einen der vier Teilnehmer an einer Nutzungseinheit auswählt. Umgesetzt wurde der Baukasten in einer Excel-Tabelle, welche eine gute Bedienbarkeit gewährleistet und ein einfaches Ausfüllen ermöglicht.

Auf diese Art und Weise kann die Dies wird in Abbildung II-6 veranschaulicht. Die Auswahlmöglichkeit bezüglich der Verantwortlichkeit wird an dieser Stelle nicht dargestellt. Darstellung der Elemente des Baukastens mit Erläuterung Optionale Merkmale sind zwar in einer Nutzungseinheit enthalten, entscheiden jedoch nicht über ihren Charakter. Konstituierende Merkmale sind für die Beschreibung einer Nutzungseinheit unerlässlich.

Dies sind beispielsweise die Parameter Besitz und Eigentum, welche für die Ausprägung einer Nutzungseinheit eine elementare Rolle spielen. Die konstituierenden Merkmale sind in der folgenden separaten Tabelle 3 zusammengefasst. Baukasten mit konstituierenden Merkmalen Hierbei werden jedoch nur die Ausprägungen der konstituierenden Merkmale berücksichtigt, da, wie bereits oben erwähnt, die optionalen Merkmale sehr unternehmens- und auch branchenspezifisch sind.

Folgende Nutzungseinheiten werden nun exemplarisch untersucht: Exemplarische Nutzungseinheiten II Validierung bei der Burkhardt GmbH Anhand des im letzten Zwischenbericht in Kapitel ausführlich vorgestellten Nutzungseinheiten-Baukastens werden die unternehmensspezifischen Nutzungseinheiten konfiguriert.

Dieses geschah auf einem Workshop mit den Unternehmensvertretern von Burkhardt, im Anschluss an eine Vorstellung und Demonstration der Systematik des Baukastens.

In einer Diskussion wurden drei Nutzungseinheiten herausgearbeitet, der Exemplarisch werden konstituierende Merkmale der Nutzungseinheiten Verkauf siehe Tabelle 5 und Mietpark siehe Tabelle 6 im Folgenden dargestellt. Nutzer Besitz Hersteller Partner Finanzdienstl. Nutzer Eigentum Hersteller Partner Finanzdienstl. Insbesondere hat sich die Unterteilung in konstituierende Merkmale, die eine signifikante Unterscheidung von Nutzungseinheiten gewährleisten, und optionale Merkmale zur situativ detaillierteren Beschreibung als praktikabel erwiesen.

Diese sind der Mietpark vgl. Die Validierung der Methode zur Konfiguration von Nutzungseinheiten bei Wirth hat die praktische Anwendbarkeit des Baukastens zur Nutzungseinheitengestaltung unter Beweis gestellt.

Die erste konzeptionelle Planung wurde mit Hilfe der konstituierenden Merkmale vorgenommen. Zur gezielten Detaillierung in den für das Unternehmen relevanten Bereichen zeigten sich die optionalen Merkmale, welche nachfolgend ausgeblendet sind, als praktikabel. Konstituierende Merkmale der Nutzungseinheit Mietpark Konstituierende Merkmale der Nutzungseinheit All-Inclusive Dabei war im Sinne der Nachhaltigkeit eine integrierte Bewertung nach wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Kriterien vorgesehen.

Zu diesem Zweck führte das FIR innerhalb des Projekts zunächst eine umfangreiche Analyse bestehender Bewertungsansätze im Kontext der Nachhaltigkeit durch, deren Ergebnisse nachfolgend vorgestellt werden. Andere Ansätze sind allein auf die Bewertung nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet.

Daneben existieren einzelne Ansätze, welche die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit zu vereinen suchen. Die bestehenden Ansätze lassen sich nach Art und Umfang in drei Kategorien einteilen vgl. Kennzahlensysteme fassen verschiedene Bewertungskriterien zusammen, welche im Anwendungsfall erhoben und Grenz- oder Vergleichswerten gegenübergestellt werden.

Daneben bestehen sowohl nationale als auch internationale Normen und Verordnungen, die häufig unternehmensspezifische Anpassungen und Ergänzungen erhalten z. Darüber hinaus wurden Bewertungskriterien aus allen bestehenden Ansätzen gesammelt und konsolidiert sowie auf ihre Eignung im Kontext des Forschungsverbundprojekts geprüft.

Die Methode zielt insbesondere auf die Optimierung von Fertigungsverfahren im Sinne der verbesserten Materialnutzung ab. Für die grobe Vorauswahl eines nachhaltigen Nutzungskonzepts, wie es im ersten Arbeitspaket beschrieben wurde, erscheint der Ansatz daher nicht geeignet. Ansätze zur Bewertung der Nachhaltigkeit In den beiden nachfolgenden Abschnitten werden die Ergebnisse der Detailanalyse sowie die daraus resultierenden Anforderungen für die NaNuMA-Bewertungsmethode detailliert beschrieben.

II Untersuchung von Bewertungsmethoden und verfahren In der so bezeichneten Lebenszyklusrechnung werden verschiedene Ansätze der Kostenrechnung zusammengefasst. Während die später erläuterten Verfahren zur Bewertung nach mehreren Dimensionen der Nachhaltigkeit z. Ihren Ursprung hat sie jedoch in der Durchführung von Bauprojekten sowie im Rüstungsgeschäft. Zu den Aufgaben eines lebenszyklusorientierten Projektcontrollings zählt zunächst die betriebswirtschaftliche Fundierung der grundsätzlichen Entscheidung über die Projekt- Ferner werden die mit dem Projekt verbundenen Ein- und Auszahlungswirkungen aufgezeigt und es erfolgt eine projektgesamterfolgsorientierte Preisbeurteilung auf investitionstheoretischer Grundlage.

Zu den verwendeten Kalkulationsansatzpunkten gehören die Prozesskostenrechnung, das Target Costing, die entwicklungsbegleitende Kalkulation und verschiedene Ansätze der Investitionsrechnung vgl. Adaption von Prinzipien und Kalkulationsansätzen der Investitionsrechnung Schwachpunkt: Grundprinzipien und verwendete Kalkulationsansatzpunkte der Lebenszyklusrechnung Als wichtigstes Grundprinzip und wesentlicher Unterschied zur traditionellen Kostenrechnung lässt sich zunächst die Projektorientierung nennen.

Das betreffende Projekt stellt das zentrale Zurechnungsobjekt der Wertströme dar. Daneben ist die Zahlungsorientierung zu nennen, welche die Lebenszyklusrechnung als Investitionsrechnung klassifiziert.

Das Prinzip der Lebenszyklusphasenorientierung führt zur Strukturierung der Projektzahlungen nach typischen Phasen wie Entstehung, Nutzung und Entsorgung. Durch die Entscheidungsorientierung erfolgt eine Differenzbetrachtung von Projektdurchführung und -nichtdurchführung auf Basis erwarteter Folgeentscheidungen. Mit der Integrationsorientierung wird die konzeptionelle Ausrich- Der offensichtliche Schwachpunkt der Lebenszyklusrechnung in Bezug auf die Bewertung nachhaltiger Nutzungskonzepte ist die fehlende Integration ökologischer und sozialer Aspekte.

Dieser vergleicht den Preis des Produkts mit der Zahlungsbereitschaft der Kunden. Da diese Zahlungsbereitschaft bei verschiedenen Personen unterschiedlich ausfällt, wird die aggregierte WTP betrachtet. Input des Modells sind Daten z. Zu den wichtigsten Aspekten der Umweltleistungsmessung gehören Unsicherheits- und Sensitivitätsanalysen. Die Unsicherheit der bei der Analyse identifizierten Prioritäten kann unter Einbeziehung der Unsicherheiten aller Inputdaten mittels einer Monte-Carlo-Simulation kalkuliert werden.

Nachteilig ist die starke Fokussierung auf ökologische Aspekte und darüber hinaus die fehlende Operationalisierung des Verfahrens. Allen Verfahren gemeinsam ist die Erweiterung der klassischen Balanced Scorecard um die Dimensionen der Nachhaltigkeit. Das Management Cockpit setzt ein Vorgehen in zwei Schritten voraus. Im ersten Schritt werden für jede strategische Geschäftseinheit alle Umwelt- und Sozialaspekte, die für die Geschäftseinheit von Bedeutung sein könnten, zusammengetragen.

Zum einen erfolgt eine inhaltliche Erweiterung in Richtung Nachhaltigkeit, zum anderen wird eine methodische Erweiterung durchgeführt.

Die Methode orientiert sich an den Prozessen der betrieblichen Leistungserstellung, um eine quantitative Datenbasis im Bereich der Stoff- und Energieflüsse zu schaffen. Die Dominanz der Finanzperspektive innerhalb der klassischen Balanced Scorecard wird dabei als Problem herausgestellt, so dass der BSC drei Perspektiven übergeordnet sind: An den klassischen Perspektiven der Balanced Scorecard s.

So wird aus der Kunden- eine Stakeholderperspektive. Die interne Prozessperspektive wird um die sozialen und ökologischen Anforderungen an die Prozesse ergänzt. Um zu ermitteln, ob die tatsächliche Entwicklung sich einem Nachhaltigkeitsziel annähert oder sich davon entfernt, sind Messkonzepte erforderlich.

Diese Funktion übernehmen Indikatoren, die eine Planungs- und Überwachungsaufgabe haben. Die in den zuvor erläuterten Ansätzen verfolgte Integration ökologischer und sozialer Aspekte ist auch für die Bewertung nachhaltiger Nutzungskonzepte relevant. Allerdings ist den bestehenden Verfahren die mangelnde methodische Unterstützung des eigentlichen Bewertungsschritts gemeinsam. Es fehlt an einer konsistenten Verbindung der strategischen Zielsetzungsebene mit der operativen Bewertungsebene.

Integration ökologischer und sozialer Aspekte in das strategische Management Schwachpunkt: Ansätze auf Basis der Balanced Scorecard Beispiele für Anforderungen innerhalb des Sustainability Quality Function Deployment sind die Minimierung des Material- und Energieverbrauchs sowie die Vermeidung von Verpackungen oder Verwendung von wiederverwendbaren Verpackungen. Hows Piece Part Design Matrix 2: Hows Process Design Matrix 3: Transformation von Kundenwünschen und strategischen Unternehmenszielen Schwachpunkt: Qualitativer, sehr generischer Ansatz auf Produkt- bzw.

Allerdings stellt das Sustainability Quality Function Deployment einen qualitativen und sehr generischen Ansatz dar, welcher um eine monetäre Bewertung ergänzt und auf die speziellen Rahmenbedingungen nachhaltiger Nutzungskonzepte zugeschnitten werden muss.

Diesen beiden Ansätzen ist gemeinsam, dass sie einen Schwerpunkt auf die integrierte Darstellung von Bewertungsergebnissen in den verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit legen vgl. Fehlende methodische Unterst ützung bzw.

Kopplung von Einzelmethoden Abbildung II Produkts im Nachhaltigkeitswürfel Strategien für das Nachhaltigkeitsmanagement zu entwickeln. Der Nachhaltigkeitswürfel umfasst die drei Perspektiven der Nachhaltigkeit und schlägt ein metrisches System für jede Perspektive vor vgl. Der Würfel kann für das gesamte Unternehmen sowie für Organisationseinheiten, einzelne Produkte oder Serviceleistungen angewendet werden. Die relevanten Indikatoren für jede Perspektive sollten aus Praktikabilitätsgründen für eine spezifische Organisation definiert werden, d.

Anfangs ist die Organisation im Mittelpunkt des Würfels Nullpunkt positioniert und kann für jede Perspektive der Nachhaltigkeit Strategien ableiten, um ihre Position zu verbessern. Daneben existieren Methoden wie Ecological Shareholder Value und Environmental Contribution Accounting, die bereits eine Erweiterung um die ökologische Perspektive bieten.

Als Indikatoren für die soziale Perspektive können z. Die Methode schlägt hierzu ein einfaches Modell analog zum Verkehrsampelsystem vor, das die Informationen in wenigen Zuständen anzeigt und auf die Anwendung von komplexen Formen oder einzelnen, verdichteten Kennzahlen als Kundenanforderungen sind im Mittelpunkt des Sustainability Circles positioniert, da sie den Ausgangspunkt der Produktentwicklung darstellen.

Der innere Ring adressiert die Bewertung der physikalischen Auswirkungen auf die Umwelt. Im mittleren Ring erfolgt die Bewertung der Produkteigenschaften, welche in die drei Typen Transportwege, Wiederverwertung und Serviceintensität eingeteilt werden.

Die Evaluierung erfolgt nach einem modifizierten Verkehrsampelsystem. Rot weist auf die Existenz wichtiger Nachhaltigkeitsprobleme hin. Die Farbe gelb bezeichnet Fragezeichen hinter der Nachhaltigkeit, da Informationen fehlen oder gegensätzliche Interpretationen über die Auswirkungen auf die Umwelt existieren. Die in den zuletzt beschriebenen Ansätzen verfolgte, integrierte Darstellungsform der Bewertungsergebnisse lässt sich als Anforderung an die NaNuMA-Bewertungsmethode festhalten.

Schwachpunkt der beiden Ansätze ist die fehlende methodische Unterstützung bei der Bewertung bzw. Insbesondere erfolgt keine Verdichtung der Bewertungskriterien, wie sie beispielsweise durch den WTP-Ansatz realisiert werden könnte. II Zwischenfazit und Ableitung von Anforderungen an die Bewertungsmethode Nachdem im vorangegangenen Abschnitt verschiedene Bewertungsverfahren analysiert wurden, sollen nachfolgend die identifizierten Schwachstellen verdichtet sowie Anforderungen an die integrierte Bewertungsmethode für nachhaltige Nutzungskonzepte abgeleitet werden vgl.

Zunächst hat sich gezeigt, dass in bestehenden Ansätzen zur Bewertung von Produktlebenszyklen der Aspekt der Integration nur mangelnde Berücksichtigung erfährt. Diese Beobachtung bezieht sich auf verschiedene Ebenen. Zunächst erfolgt die Bewertung bei vielen Methoden allein nach wirtschaftlichen Aspekten oder mit klarem Fokus auf ökologischen Kriterien. Die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit werden hingegen nicht integriert berücksichtigt.

Zudem sind viele Methoden zur Bewertung der Nachhaltigkeit auf einzelne Phasen des Produktlebenszyklus wie die Produktentwicklung oder - entstehung beschränkt. Die Verknüpfung dieser beiden Ebenen in einer Bewertungsmethode wird nicht konsequent verfolgt.

Schwachstellen existierender Ansätze 1. Fehlende Integration der Lebenszyklusbewertung, z. Zu generische, für die praktische Umsetzung untaugliche Ansätze 3. Fehlende methodische Unterstützung Kennzahlensysteme Anforderungen an die Bewertungsmethodik 1. Prinzipielle Orientierung an der dynamischen Investitionsrechnung 2. Integration ökologischer und sozialer Aspekte, z. Strategische Unternehmensziele als Ausgangsbasis der Bewertung 4.

Gewichtung der Bewertungskriterien nach strategischen Zielsetzungen 5. Selbstverständlich ist die branchen- und projektneutrale Definition geeigneter Bewertungskriterien für jedes Unternehmen kaum möglich. Doch erscheinen viele der betrachteten Ansätze als untauglich für die direkte praktische Anwendung. Dies resultiert nicht allein aus der fehlenden Vorgabe von Bewertungskriterien, sondern liegt auch in der mangelnden methodischen Unterstützung vieler Verfahren sowie insbesondere der Normen und Kennzahlensysteme begründet.

Zu dem in NaNuMA entwickelten, praxisorientierten Handlungsleitfaden zur integrierten Bewertung der Nachhaltigkeit von Produktlebenszyklen existierten somit keine akzeptablen Alternativen. So erschien es zunächst als sinnvoll, dass sich die zu entwickelnde Bewertungsmethode an den Grundprinzipien der Lebenszyklusrechnung orientiert.

Insbesondere sollte die Anlehnung an Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung zu einer betriebswirtschaftlich fundierten Bewertung führen, welche eine Voraussetzung für die Akzeptanz des Verfahrens in der Praxis darstellt.

Ferner war eine unabdingbare Voraussetzung der Methode, dass ökologische und soziale Bewertungskriterien in das Verfahren integriert werden. Als hierfür grundsätzlich geeignet wurde der WTP-Ansatz identifiziert. Die monetäre Bewertung von ökologischen Diese sollten als grundlegender Ausgangspunkt der gesamten Methode dienen, um eine Bewertung nach den individuellen Rahmenbedingungen eines Unternehmens bzw. Der Anwender benötigt jedoch methodische Unterstützung bei der Transformation der strategischen, häufig nur schwer quantifizierbaren Vorgaben in operative Bewertungskriterien.

In diesem Zusammenhang ist eine Gewichtung der Bewertungskriterien nach strategischen Zielsetzungen zu verfolgen, welche beispielsweise durch die QFD-Methode unterstützt werden kann.

Basis für die Identifikation geeigneter Kriterien ist neben den zuvor untersuchten Methoden die Analyse der zu Beginn dieses Kapitels aufgeführten Kennzahlensysteme und Verordnungen. Das System des kennzahlengestützten Umweltmanagements, welches an der Universität Dortmund entwickelt wurde, teilt verschiedene Kennzahlen in die Gruppen der Lage-, Struktur- und Wirtschaftlichkeitsanalyse auf.

Es erfolgt eine mathematische Definition aller zugehörigen Kriterien, die somit ausnahmslos quantifizierbar sind. Zu den Kategorien der so bezeichneten ökoeffektiven Kriterien gehören die K. Aus den genannten Verfahren, Kennzahlsystemen und Verordnungen wurden letztendlich mehrere hundert Bewertungskriterien abgeleitet und konsolidiert, welche auf oberster Ebene zu ca.

Im folgenden Abschnitt wird auf Basis der zuvor abgeleiteten Anforderungen eine Methode zur integrierten Konfiguration und Bewertung nachhaltiger Nutzungskonzepte konzipiert und beschrieben. Die identifizierten Bewertungskriterien dienen dabei als Maximalkatalog, aus dem kontextspezifische Bewertungskriterien abzuleiten sind. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Bewertungsmethode wird zudem die im ersten Arbeitspaket entwickelte Methode zur Konfiguration von Nutzungskonzepten an den Erkenntnissen der Analyse von Bewertungsmethoden gespiegelt.

Die Analyse der bestehenden Bewertungsansätze und der daraus abgeleiteten Anforderungen an die NaNuMA-Bewertungsmethode, insbesondere die Orientierung an der dynamischen Investitionsrechnung, hatte jedoch gezeigt, dass bei einer getrennten Durchführung beider Arbeitsschritte, Konfiguration und Bewertung von Nutzungskonzepten, nur bedingt optimale Lösungen bestimmt werden können. Somit muss die Bewertung und Konfiguration der Nutzungskonzepte in einem Schritt erfolgen. Dieses Defizit wurde im überarbeiteten Ansatz behoben.

Es wurde dafür ein eigenständiger Arbeitsschritt eingefügt. Die überarbeitete Vorgehensweise zur Ermittlung des optimalen Nutzungskonzeptes gliedert sich in vier Schritte vgl. Konfiguration von möglichen Nutzungseinheiten mit Hilfe des Baukastens Bestimmung von Umrechnungsfaktoren nicht-monetärer Kriterien Darstellung des Nutzen einer Nutzungseinheit in Form von Zahlungsreihen Bewertung und Konfiguration der Nutzungskonzepte Arbeitsschritte der Methodik zur Konfiguration und Bewertung von Nutzungskonzepten Die Konfiguration und Bewertung der Nutzungskonzepte erfolgt in Schritt 4 mit Hilfe von Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung.

Dabei werden die optimalen Einsatzdauern und Reihenfolgen der einzelnen Nutzungseinheiten bestimmt, welche so zum optimalen Nutzungskonzept zusammengeführt werden. Die Erstellung der notwendigen Zahlungsreihen erfolgt in Schritt 3.

Eine wesentliche Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist die Integration sozialer und ökologischer Kriterien in die Bewertung der Nutzungskonzepte.

Zur Umsetzung dieses Ziels wurden Bewertungsmethoden analysiert und auf Schwachstellen sowie geeignete Lösungsansätze untersucht vgl. Wesentlichen Einfluss auf den charakteristischen Verlauf der Werte in den Zahlungsreihen haben bestimmte Parameter der Nutzungseinheiten. Daher ist es Ziel, abstrakte Nutzungseinheiten in einer überschaubaren Anzahl sinnvoll zu konfigurieren, so dass die Bewertung zu eindeutigen Ergebnissen führt.

II Konfiguration der Nutzungseinheiten Die Nutzungskonzepte bestehen aus einzelnen unternehmensspezifischen Nutzungseinheiten. Um signifikante Unterschiede der einzelnen Nutzungseinheiten herausstellen zu können, wurde eine Handlungsanweisung zur klaren Abgrenzung der Nutzungseinheiten entwickelt vgl. Struktur der Nutzungseinheiten Dabei werden die Nutzungseinheiten über die Beschreibung des Produkts und seiner Nutzungsart sowie über die Zuordnung einer zugehörigen Finanzierungsart und verschiedener Dienstleistungspakete konzipiert und definiert.

Ziel ist die Konfiguration abstrakter Nutzungseinheiten mit signifikanten Unterschieden, so dass die Gesamtzahl der Nutzungseinheiten überschaubar bleibt und die Entwicklung der Zahlungsreihen über die geplante Nutzungsdauer eingeschätzt werden kann.

Die Beschreibung der einzelnen Dienstleistungspakete und ihre Zuordnung zur Nutzungseinheit können darin über eine Checkliste erfasst werden. Die monetären Auswirkungen werden direkt in der Zahlungsreihe berücksichtigt. Analog zu dieser Vorgehensweise im Bereich der begleitenden Dienstleistungen wird in den anderen beiden Kategorien verfahren.

Für jede Nutzungseinheit wird demnach festgelegt, welches Finanzierungskonzept zugrunde liegt und über welche Funktionalitäten das Produkt verfügen soll. Auf Basis der festgelegten Konfiguration einer Nutzungseinheit werden später die monetären Werte für die Zahlungsreihen bestimmt.

Auch hier bietet das konzipierte Tool dem Anwender Unterstützung, der bereits vorkonfigurierte Einheiten unternehmensspezifisch II Bestimmung von Umrechnungsfaktoren nicht-monetärer Kriterien Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung einer Vorgehensweise zur Konfiguration und Bewertung von Nutzungseinheiten, in die neben ökonomischen auch soziale und ökologische Bewertungskriterien integriert sind.

Grundgedanke hierbei ist die Integration der ökologischen und sozialen Kennzahlen in die monetäre Bewertung durch eine Abschätzung der Bereitschaft von Kunden, für diese Faktoren zu zahlen.

In NaNuMA wurde ein Ansatz entwickelt, mittels dessen in zwei Schritten Umrechnungsfaktoren für soziale und ökologische Bewertungskriterien unter Berücksichtigung strategischer Zielsetzungen der Unternehmen bestimmt werden können vgl.

In Bezug auf verschiedene Kundenwünsche, gesellschaftliche Anforderungen und unternehmenseigene Zielsetzungen werden im ersten Schritt unternehmensspezifische Zielgewichtungen bestimmt. Diese Zielgewichte führen zur Gewichtung ökologischer und sozialer Bewertungskriterien gegenüber einer rein wirtschaftlichen Betrachtung.

In Kombination mit den Zielgewichtungen werden im zweiten Schritt die einzelnen Umrechnungsfaktoren berechnet. Der Anwender hat die Möglichkeit, entsprechend der strategischen Unternehmensziele die spezifischen Zielgewichte zu bestimmen. Aus den Ergebnissen der Zielgewichtung und den abgebildeten Wechselwirkungen zwischen Kriterien und Zielsetzungen werden die Umrechnungsfaktoren unter Berücksichtigung der strategischen Zielsetzungen des Unternehmens berechnet.

Dabei werden unter den Erlösen Verkaufs- bzw. Miet- oder Leasingeinnahmen und Erlöse aus den angebotenen Serviceleistungen zusammengefasst.

Die Werte müssen den jeweiligen Perioden zugeordnet werden, in denen die Erlöse erzielt werden. Analog wird mit zugehörigen Kosten verfahren. Neben den Herstell- und Investitionskosten werden alle Nutzungseinheiten-spezifischen Kosten wie Service- und Ersatzteilkosten oder Verwaltungs- und Ver- Diese Werte werden ebenfalls der entsprechenden Entstehungsperiode zugeordnet.

Das NaNuMA-Bewertungstool unterstützt beispielsweise die automatisierte Zuordnung der jeweiligen Aus- und Einzahlungen für Wartungsarbeiten zu den einzelnen Perioden über die einmalige Festlegung des Wartungsintervalls.

Für ökologische Bewertungskriterien können periodenund einheitenbezogen prozentuale Veränderungen im Vergleich zu Werten einer Basis- Nutzungseinheit eingegeben werden. Dabei werden die Umrechnungsfaktoren auf die Anfangsinvestition bezogen.

Entstehen beispielsweise im Rahmen einer Nutzungseinheit neue Arbeitsplätze, so können diese bei der Zahlungsreihenberechnung berücksichtigt werden. Die berechnete Einzahlung bildet dabei allein den ideellen Wert eines neuen Arbeitsplatzes ab. Für die Berechnung der Zahlungsreihen müssen die entsprechenden Werte zukünftiger Perioden bestimmt werden. Mit Hilfe der entwickelten Grundstruktur der Nutzungseinheiten vgl. II Bewertung und Konfiguration der Nutzungskonzepte Auf Basis der erstellten Zahlungsreihen für die einzelnen unternehmensspezifisch konfigurierten Nutzungseinheiten erfolgt mit Hilfe der dynamischen Investitionsrechnung die Bewertung und Konfiguration der Nutzungskonzepte in einem integrierten Methodenschritt.

Ein optimales Nutzungskonzept besteht aus einer oder mehreren hintereinander folgenden Nutzungseinheiten, für die eine optimale Nutzungsdauer und Reihenfolge bestimmt werden. Diese Vorgehensweise orientiert sich an verschiedenen Modellen der Investitionstheorie. Einige der theoretischen Ansätze lassen sich dabei auf die Problematik der Bewertung und Konfiguration von Nutzungskonzepten übertragen vgl. Optimale Nutzungsdauer bei einmaliger Projektdurchführung Nötige Informationen: Grenzeinnahmen Nutzung A t 2.

Optimale Nutzungsdauer mit Folgeprojekt Nötige Informationen: Optimale Nutzungsdauer bei wiederholter Projektdurchführung Nötige Informationen: Theoretische Ansätze der dynamischen Investitionsrechnung Unter Berücksichtigung von Ausschlusskriterien kann auf Basis des Kapitalwertes die optimale Dauer einer Nutzungseinheit berechnet werden. Ausschlusskriterien verhindern die Verletzung logischer Regeln bei der Aneinanderreihung von Nutzungseinheiten.

Beispielsweise kann die Nutzungseinheit Verkauf der Maschine nicht der Nutzungseinheit Vermietung der Maschine vorausgehen. Dabei wird zunächst festgelegt, mit welcher Nutzungseinheit innerhalb des Nutzungskonzeptes begonnen werden soll. Die Berechnung wiederholt sich für alle weiteren sinnvollen Start -Nutzungseinheiten, so dass als Ergebnis das optimale Nutzungskonzept auf Basis des höchsten Kapitalwertes bestimmt werden kann.

Motivation zur Erstellung des Tools war eine bessere Visualisierung der einzelnen Methodenschritte und insbesondere die Darstellung durchgängiger Rechenbeispiele. Zudem konnte das Tool im Rahmen der Validierung durch die Industriepartner die Erfassung von unternehmensspezifischen Daten erleichtern und dazu beitragen, den integrativen Ansatz der entwickelten Konfigurations- und Bewertungsmethode gegenüber den Projektpartnern transparent darzustellen.

Das Tool unterstützt die wesentlichen Arbeitsschritte der Methode von der Konfiguration einzelner Nutzungseinheiten, über die Abbildung und Bewertung nicht-monetärer Faktoren bis zur Berechnung von Zahlungsreihen und optimalen Nutzungsdauern der einzelnen Einheiten. Im Einzelnen sieht die Umsetzung wie folgt aus: Der Anwender definiert zunächst seine Nutzungseinheiten, d. Die Definition folgt dabei entlang der im Nutzungseinheiten-Baukasten definierten Merkmale vgl.

Arbeitspaket 1 in Abschnitt II. Für die spätere Berechnung von Zahlungsreihen ist es an dieser Stelle erforderlich, die einzelnen Leistungsmerkmale mit Kosten und Erlösen zu bewerten. Zusätzlich zur Definition dieser Merkmale werden verschiedene Parameter zu den jeweiligen Nutzungseinheiten erfasst, beispielsweise Herstellkosten, Verkaufserlöse, Abschreibungsdauer, Lebensdauer der physischen Produkte oder geplante Betriebsstunden vgl.

Die Erfassung erfolgt über Eingabemasken mit teilweise vordefinierten Feldern, so dass die Konfiguration der Nutzungseinheiten für den Anwender übersichtlich bleibt und alle notwendigen Daten berücksichtigt werden können.

Mit Hilfe der definierten Werte werden über verschiedene Bewertungskriterien die Bewertungsfaktoren bestimmt. Die so bestimmten monetären Werte werden den Zahlungsreihen der entspre- Definition der unternehmensspezifischen Zielgewichte Für die Zahlungsreihen der Nutzungseinheiten können über einen frei definierbaren internen Zinssatz die Kapitalwerte und damit auch die optimalen Nutzungsdauern bestimmt werden.

Die Abbildung der dynamischen Investitionsrechnung für die wiederholte Durchführung von Investitionsprojekten vgl. Aufgrund der Durchgängigkeit des Tools konnten die wesentlichen Methodenschritte gegenüber den Industriepartnern transparent dargestellt werden. Durch die Abbildung unternehmensspezifischer Szenarien wurden die Wirkungszusammenhänge insbesondere im Bereich der nicht-monetären Bewertungsfaktoren deutlich. Im Speziellen erfolgte eine detaillierte Beschreibung und Bewertung der vorselektierten Nutzungseinheiten Mietpark, All-inclusive und pay-per-meter entlang der einzelnen Bausteine der Methodik.

Auf diese Weise wurden in den entsprechenden Workshops Verbesserungsansätze und Ergänzungsvorschläge zu der entwickelten Methodik gefunden und von den Forschungsinstituten in enger Zusammenarbeit mit den Häusern Wirth und Burkhardt firmenspezifisch umgesetzt. Die Projektbearbeiter der Firma Wirth stellten beispielsweise fest, dass der Baukasten vom Ansatz her vergleichbar mit den im Vertrieb des Unternehmens genutzten Checklisten zur Projektdefinition ist.

Die Differenzierung der Nutzungskonzepte durch die Definition einer Finanzierungsart sowie drei gestaffelter Dienstleistungspakete wurde aufgrund der dadurch erzielten Komplexitätsreduzierung ebenfalls als Fortschritt empfunden.

Der Beitrag beider Unternehmen lag hierbei zunächst in der Prüfung des Vorgehens, d. Dabei wurde der gewählte Algorithmus als geeigneter Ansatz zur Bestimmung eines Anhaltspunkts für die Umrechnungsfaktoren bestätigt. So beschrieb die Firma Wirth den Wasserkreis- In den wasserarmen Regionen ist häufig eine aufwändige Sicherstellung der Wasserversorgung nötig, so dass das Unternehmen Wirth zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit eine starke Reduktion des anfallenden Fehlwassers angestrebt hat.

Aus diesem zunächst rein wirtschaftlichen Aspekt resultierte durch die Nutzung der Technologie in weiteren Produktgruppen eine allgemeine Reduktion der Umweltbelastung durch die Produkte des Unternehmens hinsichtlich des Verlusts von Fehlwasser und hinsichtlich des Energiebedarfs.

Das Beispiel verdeutlicht das mögliche Zusammenspiel der Erfüllung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Anforderungen durch technologische Innovation. Hierbei wurden die vorselektierten Nutzungseinheiten mit Hilfe der vorgegebenen Finanzkennzahlen nun auch nach monetären Kriterien beschrieben und bewertet. Besonderes Augenmerk wurde bei der Validierung durch die Firmen auf die Bedienungsfreundlichkeit des Tools gelegt. Es war ein Optimum aus Planungsgenauigkeit und Aufwandsreduzierung zu bestimmen.

In diesem Zusammenhang hoben beide Unternehmen den hohen Nutzen der Halbautomatisierung des Tools hervor, d. Als besonderen Wert des Tools bezeichnete beispielsweise die Firma Wirth, dass die Entscheidung für ein Nutzungskonzept hiermit nicht rein qualitativ getroffen, sondern durch eine quantitative, betriebswirtschaftliche Analyse fundiert wird.

Auf dieser Basis ist es erheblich einfacher, ein innovatives Nutzungskonzept auch intern durchzusetzen. Die Ergebnisse des Planungsprozesses können darüber hin- Für eine weitere Optimierung wurden insbesondere folgende Punkte mit den Projektbearbeitern von Burkhardt herausgearbeitet: Man sollte nicht die Erwartung hegen, die beste Lösung errechnen zu können. Die Methode ist aber sehr gut geeignet, das Im Hause Burkhardt wurden mit Hilfe der Methodik Finanzierungskonstrukte sowie zugehörige Mietpreise für einen ausgewählten Produktbereich erarbeitet und berechnet.

Diese Mietmodelle bieten der Firma Burkhardt die Möglichkeit, mit den zusätzlich geschaffenen Finanzierungsinstrumenten noch flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren.

Als Ausgangsbasis wurden hierzu Anforderungen an die Entwicklung von Leistungssystemen abgeleitet siehe hierzu Kap. Auf Basis dieser Anforderungen, die in einem Katalog abgebildet wurden, wird die methodische Gestaltung der Entwicklungsprozesse und -strukturen vorgenommen siehe hierzu Kap. Ziel war es, auf existierenden und in der Praxis bewährten Methoden und Hilfsmitteln aufzubauen und diese an die neuen Anforderungen anzupassen. Für die Entwicklung einer derart umfassenden Methode ist die Erfassung aller Anforderungen notwendig, damit die einzelnen Elemente der Methode und der Hilfsmittel konkret an diesen Anforderungen ausgerichtet werden können.

Im folgenden Abschnitt sollen zuerst die Anforderungen an die Methodik genannt und erklärt werden. Ferner sollen die bestehenden Ansätze anhand der Anforderungen bewertet werden.

Die Einhaltung von Lieferfristen stellt für die Auftragsvergabe ein wichtiges Kriterium dar, daher kommt der Zeit als Erfolgsfaktor eine steigende Bedeutung zu.

Aufgrund des hohen Durchlaufzeitanteils der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung ist es daher erforderlich, gerade in diesen Bereichen effiziente Abläufe zu realisieren.

Aus diesem Grunde ist neben der Optimierung der Produktqualität und den entstehenden Kosten auch die Minimierung der Herstellungszeit Aufgabe des Engineering vgl.

Um eine Verkürzung der Planungsund Entwicklungszeiten Reduzierung time-to-market , eine Verringerung der Entwicklungs- und Herstellkosten Komplexitätsbewältigung sowie eine Verbesserung der Produktqualität bzw. Dabei wird die Produkt- und Produktionsmittelplanung durch die Produkt- und Dienstleistungsentwicklung ersetzt vgl.

Ebenfalls steht hier nicht das Produkt, sondern das Leistungssystem im Fokus des Simultaneous Engineering. Sequenzielle und simultane Produkt- und Dienstleistungsentwicklung Für die Entwicklung der Methode zur Konfiguration der Entwicklung nachhaltiger Leistungssysteme, ist folgender Anforderungskatalog definiert worden vgl. II Anforderungskatalog Bei der Entwicklung nachhaltiger Leistungssysteme sind eine Reihe von Anforderungen zu beachten, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Diese werden zum einen durch die extern vorgegebenen Ziele,Effektivität und,effizienz z. Dabei lassen sich die Anforderungen mittels einer Anforderungsmatrix den in- und externen Determinanten zuordnen vgl. Möglichkeiten zur unternehmensspezifischen Konfiguration der Methode müssen geschaffen werden. Entkopplung einzelner Entwicklungsschritte Das Prinzip der Phasengliederung beruht auf der Entkopplung von einzelnen Entwicklungsschritten.

Dadurch kann das Entstehen einer Lösung in nachvollziehbare Teilschritte mit definierten Zwischenergebnissen untergliedert werden. Mittels dieser Transparenz der einzelnen Teilschritte wird eine hohe Akzeptanz des Vorgehensmodells erreicht. Dies trägt zu einer Verständnisförderung im Laufe des Entwicklungsprozesses bei.

Dadurch werden trotz aller Systematik ausreichend Freiräume für Kreativität geschaffen. Dies ist in sofern notwendig, als das es sich dabei oftmals um personenspezifisches Know-how handelt, welches nur einem bestimmten Personenkreis, oder im Extremfall gar nur einer einzelnen Person zur Verfügung steht z.

Um den Verlust dieses Know-hows bei Mitarbeiterfluktuationen zu verhindern ist Dieses also durch Aufarbeitung und Dokumentation für die nachfolgenden Mitarbeiter zu konservieren. Anwendungsbezug sicherstellen Im Rahmen der Methode müssen die Anforderungen verschiedener Anwendergruppen berücksichtigt werden, um den ganzheitlichen Einsatz der Methode in der Praxis zu gewährleisten.

Ein wichtiges Erfolgskriterium für den Einsatz der Methode ist die praxisorientierte Auslegung. Die Anwender müssen den Nutzen jederzeit erkennen können. Der Aufwand bei der Durchführung der einzelnen Methodenschritte muss möglichst gering gehalten werden.

Dazu ist eine anwendungsgerechte Gestaltung der Methode und entsprechender Hilfsmittel notwendig. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Anwender aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen stammen und daher verschiedene Sichten auf die Produkte und Prozesse haben.

Unterstützung der Kommunikation Es sollte eine möglichst klare, reproduzierbare und einfache Zuordnung der einzelnen Informationen gewährleistet werden. Neben der Bereitstellung von Informationen über das Produkt und dessen Lebenszyklus ist die Kommunikation zwischen Spezialisten verschiedener Disziplinen für die Lösung komplexer Aufgaben besonders wichtig. Minimierung der Schnittstellen und Komponenten Da mit jeder Komponente und jeder Schnittstelle zwischen den Komponenten die Produkt- und Prozesskomplexität steigt, nimmt der Grad der einfachen Verständlichkeit ab.

Dabei ist darauf zu achten, dass nicht nur die Komponenten, sondern auch die Schnittstellen auf ein notwendiges Minimum begrenzt werden. Systematische Auflösung eines Gesamtproblems in Teilprobleme Die Faktorisierung teilt komplexe Zusammenhänge in überschaubare Elemente durch die schrittweise Auflösung eines Gesamtproblems in Detailprobleme. Für diese Detailprobleme können dann Einzellösungen gesucht werden, die in ihrer Gesamtheit eine Gesamtlösung darstellen.

Zur Lösungsfindung werden zunächst nur die generellen Ziele und der generelle Lösungsrahmen festgelegt. Im weiteren Verlauf des Entwicklungsprozesses wird die Lösung dann schrittweise detailliert und konkretisiert. Dabei dienen die Konzepte auf höheren Ebenen als Orientierungshilfe für die Erarbeitung der nachfolgenden Ebenen. Im Rahmen einer Methode zur integrierten Projektgestaltung ist hierzu eine durchgängige Unterstützung von Integration und Parallelisierung gefordert.

Berücksichtigung aller Lebensphasen des Leistungssystems Es sollen Informationen über alle Produktlebensphasen eines Produktes akquiriert, aufbereitet, bewertet und bereitgestellt werden können. Dies soll einerseits für die lebenszyklusorientierte Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen erfolgen. Andererseits sollen Informationen aus dem Lebenszyklus bestehender Leistungssysteme zu deren Optimierung genutzt werden.

Technische, wirtschaftliche und ökologische Bewertung Eine ganzheitliche, alle Produktlebensphasen übergreifende technische, wirtschaftliche und ökologische Bewertung ist notwendig, um allen Anspruchsgruppen gerecht werden zu können. Unterschiedliche Bewertungsebenen in Abhängigkeit vom Detaillierungsgrad von Produkt bzw. Dienstleistung und Lebenszyklus während der Entwicklung sollen möglich sein.

Hierbei soll ein flexibles Bewertungssystem genutzt werden. Nutzung umweltverträglicher Materialien und Betriebsstoffe Insbesondere in Deutschland herrschen recht strenge Umweltvorschriften, die hohe Anforderungen an Materialien und Betriebsstoffe darstellen.

Die Werkstoffforschung hat sich diesbezüglich auf zwei wesentliche Kernbereiche zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise Schmierstoffe auf Basis abbaubarer Polymere z. Demontage- und recyclinggerechte Produktentwicklung Die Möglichkeiten, eine Anlage zu recyceln bzw. Des Weiteren wird die Nachhaltigkeit durch einen hohen Grad an Recyclebarkeit erhöht.

Durch beide Eigenschaften steigt der Restwert der Anlage und der im Endeffekt zu entsorgende Anteil an Komponenten wird reduziert vgl. Dieser Anforderungspunkt determiniert in sofern die Leistungssystementwicklung, als dass bei der Produktentwicklung von Beginn an auf eine entsprechende Robustheit beziehungsweise auf Ferndiagnosesysteme oder Ähnliches zu achten ist. Standardisierung von Steuerung, Aufbau und Bedienfunktionen Die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit wird durch hohe und evtl.

Zudem wird mit der Anzahl Komponenten auch die Komplexität verringert und somit die wirtschaftliche Effizienz, mittels verringerter Komplexitätskosten, weiter erhöht. Dies kann durch feste Kooperationen mit externen Partnern oder wenigstens durch dauerhafte Zusammenarbeit mit solchen erreicht werden.

Hierdurch wird das beiderseitige Risiko verringert und sog. Definition von Kriterien für die Rücknahme der Anlage In Abhängigkeit von der jeweiligen Nutzungsart ergeben sich unterschiedliche Kriterien bzgl. So sind beispielsweise die Rücknahmekriterien verschärfter, wenn die Maschine in einem Mietpark, für ein immer gleiches Einsatzgebiet, eingesetzt wird, als wenn diese langfristig und für jeweils unterschiedliche Einsatzgebiete vorgesehen wird, da dann Art und Umfang der nutzungsunterbrechenden Dienstleistung sowieso erheblich höher ist.

Dabei ist es unerheblich, ob das Bedienpersonal aus dem Anbieter- oder dem Kundenunternehmen stammt. Darüber hinaus lässt sich so eine verbesserte Fehlerrückverfolgung und evtl. Schnittstellendefinition für spätere Anpassungsmöglichkeiten Bei der Fokussierung auf verschiedene, teilweise recht unterschiedliche Nutzungsarten ist es zwingend erforderlich, dass die Möglichkeit einer späteren Anpassung des Produkts; an die neue Nutzungsart; gegeben ist.

Dazu ist bereits während des Entwicklungsprozesses auf eine einheitliche Schnittstellendefinition zu achten. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die oben angeführte Standardisierung ebenfalls von Beginn des Entwicklungsprozesses an strenge Beachtung findet.

Denn ohne eine allgemeine Standardisierung ist es nicht bzw. Dabei ist es jedoch nicht möglich, alle Anforderungen durch die Anwendung lediglich einer Methode zu berücksichtigen. Vielmehr ist eine Kombination von mehreren Methoden und Instrumenten notwendig, wie dies im gesamten weiteren Teil des Arbeitspaketes 3 dargelegt wird.

Die in Abschnitt II unterschiedenen Anforderungsarten werden dabei jeweils durch bestimmte Kombinationen von Methoden und Instrumente in der Leistungssystementwicklung umgesetzt vgl. So werden beispielsweise die Anforderungen welche durch eine Betrachtung des externen Effektivitätskriteriums in Verbindung mit dem internen Entwicklungsprozess aufgetan werden Feld 1 in Abbildung II durch Anwendung der entwickelten Methode zur Entwicklung nachhaltiger Leistungssysteme und die beiden Instrumente des Target Costing und des Produktneutralen Entwicklungsplans PNEP in der Leistungssystementwicklung berücksichtigt.

Hierbei wird unter Leistungssystemen die Kombination eines physischen Produkts mit Dienstleistungen verstanden. Damit alle Nutzeranforderungen im Rahmen des Lebenszyklus an ein Leistungssystem erfüllt werden, sind diese dynamisch, zeitabhängig und an die Anforderungen des jeweiligen Nutzers anpassbar.

Durch die Komplexität der zu analysierenden Zusammenhänge werden die Faktoren auf drei Ebenen, die normative Ebene, die strategische Ebene und die operative Ebene, aufgeteilt und einer Top-Down-Betrachtung unterzogen.

In dem ersten Schritt liegt der Betrachtungsfokus auf den Randbedingungen der Nutzungskonzepte, der Identifikation der Anforderungen und den daraus resultierenden Ein- Daraus wird ein Zielmodell entwickelt. Der Unternehmenstyp und die Unternehmensstrategien sind die Aspekte, welche die Rahmenbedingungen auf der strategischen Ebene definieren. Hieraus wird das Modell der Produkttypen entwickelt. Die drei Elemente der Nutzungskonzepte eines Leistungssystems, das Produkt, die Dienstleistung und der Lebenszyklus, werden im Modell auf der operativen Ebene abgebildet.

Da sowohl für die wirtschaftliche als auch für die ökologische Betrachtung die Ressourcen von hoher Bedeutung sind, werden diese separat in einem Modell abgebildet. Nachdem die Aspektzusammenhänge definiert werden, erfolgt eine Synthese der Teilaspekte.

II Beschreibungsmodell Im Beschreibungsmodell werden alle Informationen abgebildet, die zur Modellierung der Ausgangssituation, der Handlungsoption sowie zur Darstellung der Zielvorstellung des Anwenders erforderlich sind. Es lassen sich dabei folgende Ebenen unterscheiden: Lebenszyklusmodell Produktmodell Dienstleistungsmodell Ressourcenmodell Diese Teilmodelle bilden das Grundmodell der nachhaltigen Nutzungskonzepte für Leistungssysteme. Des Weiteren ist es für die Bewertung von Handlungsalternativen mittels eines Auswahlalgorithmus relevant.

Ein Zielmodell sollte dabei vollständig, operational und koordinationsgerecht sein. Vollständigkeit setzt in diesem Kontext voraus, dass alle Ziele, die durch eine Entscheidung beeinflusst werden, bekannt sind. Dadurch kann keine Auswirkung von Entscheidungen übersehen oder nicht bewertet werden. Ziele sind operational, wenn sie präzise formuliert und ihr Erreichen messbar ist.

Mit koordinationsgerecht ist gemeint, dass die Ziele eines Betriebs in Teilziele zerlegt und diese so aufeinander ab- Der Maschinen- und Anlagenbauer wird von verschiedenen Anspruchsgruppen beeinflusst, diese bilden die Rahmenbedingungen.

Einige Anspruchsgruppen sind z. Umweltfreundlichkeit und verantwortungsvoller Ressourcenverbrauch. Um einen möglichst langen Erfolg zuhaben, muss ein Maschinen- und Anlagenbauer es verstehen diese Anforderungen zu identifizieren und möglichst gut befriedigen.

Unternehmensziele sind angestrebte zukünftige Zustände, die von entscheidungsträgern definiert werden. Durch diese Ziele werden die Mitarbeiter aufgefordert diese mit bestimmten Mitteln umzusetzen. Das gemeinsame Oberziel aller Anspruchsgruppen ist die Erhaltung und Weiterentwicklung des Unternehmens, sofern dadurch die Chance der Verwirklichung der Individualziele gegeben ist. Alle Ziele sollten dabei als Wettbewerbsvorteilsziele formuliert werden. Es werden drei Unternehmenstypen definiert: Unternehmenstyp A ist der häufigste Typ von Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, meistens sind es traditionelle, familiengeführte Unternehmen.

Diese Unternehmen konzentrieren sich auf einen Standort mit bis zu beschäftigten und der Jahresumsatz beträgt bis zu 10 Mio.. Typischerweise konzentriert sich dieser Unternehmenstyp hauptsächlich auf den deutschen Markt und beliefert mit einem maximalen Exportanteil von 40 Prozent maximal drei weitere Länder.

Diese Produkte weisen Als Dienstleistungen werden nur die Inbetriebnahme, Instandhaltung und die Reparatur innerhalb Deutschland angeboten. Unternehmenstyp B sind meist die Überlebenden im Kampf der Konzerne oder zukünftige Konzerninitiatoren. Sie beschäftigen Mitarbeiter und haben einen Umsatz von bis zu Mio.. Sie sind Hauptakteur oder sogar Marktführer eines bestimmten Segments. Das Produktspektrum beinhaltet Maschinen, meist standardisiert, und Anlagen aller Art.

Durch Kooperationen mit anderen Unternehmen versuchen sie ihre Standortvorteile auszubauen und kundennahe Dienstleistungen anzubieten. Tochterfirmen sind meist sehr aktiv im Bereich der Überholungen sowie im Verkauf von Gebrauchtmaschinen. Sie dominieren meistens ein Segment und bieten Standardlösungen sowie kundenspezifische Lösungen an. Durch die vielen Standorte können sie kundennahe Dienstleistungen anbieten.

Durch innovative Dienstleistungen wie Ferndiagnose, Betreibermodelle, u. Die wichtigen Merkmale zur Differenzierung der einzelnen Produkttypen wurden in die drei Kategorien, Kostenbezogene Merkmale, Leistungsbezogene Merkmale und Lebenszyklusbezogene Merkmale, aufgeteilt.

Intensität des Ressourcenverbrauchs Produkte mit einem hohen Ressourcenverbrauch sollten während ihres Lebenszyklus daraufhin überprüft und entsprechend verbessert werden Zeitbezogene Entwicklung des Ressourcenverbrauchs f t Dieses Merkmal ist in Kombination mit der Intensität des Ressourcenverbrauchs zu verstehen. Durch neue Komponenten und Techniken ist evtl. Komplexität Sie ist im Hinblick auf Flexibilität für die Rekonfigurierbarkeit bzw.

Modifizierung während des Lebenszyklus entscheidend. Innovationssprung Kurze Innovationszyklen führen zu einer schnellen Produktivitätsreduzierung.

Damit kommt es zu Preissenkungen bei den länger am Markt befindlichen Produkten im Vergleich zu gerade erst neu auf dem Markt eingeführten Produkten. Hier ist ein ständiges Nachrüsten notwendig. Nachhaltige Technologien haben dagegen einen längeren und stabileren Lebenszyklus.

Der Leistungsverlust ist ein wesentlicher Faktor für eine Strategiewahl zur Verlängerung bzw. Lebensdauer Die Lebensdauer wird hier als Zeitraum zwischen Herstellung und Aufhebung der ursprünglichen Gestalt des Produkts definiert Anzahl der Nutzungsphasen Eine neue Nutzungsphase bricht an wenn das Produkt durch einen anderen Besitzer oder mit anderen Anforderungen eingesetzt wird.

Anhand dieser Merkmale wurden drei Produkttypen entwickelt: Es sind meist hoch komplexe Produkte mit vielen Schnittstellen zwischen den Komponenten, die durch Kundenwünsche neu entwickelt oder durch Modifikationen bestehender Konzepte entstanden sind. Da diese Produkte ein spezielles Anforderungsprofil haben, ist meistens eine Weiternutzung ausgeschlossen. Der zeitliche Leistungsverlust ist relativ Daraus resultiert, dass die Lebensdauer und die Auslastung sehr hoch und somit die hohen Anschaffungskosten gerechtfertigt sind.

Das Angebotspotenzial von Dienstleistungen ist besonders hoch. Betreibermodelle stellen hohe Potenziale, als auch hohe Risiken da, weil dadurch der Hersteller seinem Kunden im Bereich der Endproduktion Konkurrenz machen kann. Durch eine Modularisierung bieten die Anlagen trotz der hohen Kundenspezialisierung Potenziale für produktivere Nutzungsmöglichkeiten. Probleme bei der Bereithaltung von Ersatzteilen verursacht die hohe Lebensdauer.

Insbesondere im Bereich der Steuerungseinheiten kommt es aufgrund des sprunghaften Fortschritts in der Informationstechnologie zu einer relativ schnellen Weiterentwicklung von Komponenten. So kann es vorkommen, dass über die gesamte Lebensdauer eines Produktes dieses Typs bereits mehrere neuere Versionen von bestimmten Komponenten entwickelt wurden. Daher ergibt sich das Problem, dass grundsätzlich nicht nur die aktuelle, sondern aus Gründen der Ersatzteilbereithaltung auch die älteren Versionen von entsprechenden Komponenten bereit gehalten werden müssen.

Der Produkttyp B ist vor allem durch seine hohe Standardisierung und den breiten Einatzbereich gekennzeichnet, als typisches Beispiel seien Werkzeugmaschinen genannt, dadurch sind viele unterschiedliche Nutzungsphasen möglich. Die niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten, der niedrige Ressourcenverbrauch und der geringe Verlust an Leistung im Laufe der Zeit machen den Besitz einer solchen Maschine unproblematisch.

Dabei ist die gesamte Auslastung einer solchen Maschine sehr gering, insbesondere in den letzten Jahren der Nutzung. Die Dienstleistungspotenziale und die Nutzungsintensivierungspotenziale sind sehr hoch, da durch den geringen Wertverlust der Markt für generalüberholte und gebrauchte Maschinen für den Hersteller sehr attraktiv ist.

Die dritte Produktgruppe beinhaltet hochkomplexe Produkt mit einer relativ niedrigen Lebensdauer, die durch hohe Innovationssprünge und hohe Leistungsverluste während der kurzen Lebensdauer gekennzeichnet sind. Typische Beispiele sind Druckgeräte sowie Laseranlagen. Meistens durchlaufen diese Produkttypen maximal zwei Nutzungsphasen, wobei die erste die dominante Phase ist. Durch die zweite Nutzung, die meistens den Anforderungen kaum entspricht gibt es einen enormen Produktivitätsverlust, weswegen die gesamte Auslastung sehr gering ist.

Durch eine recycling- und upgradefreundliche Gestaltung der Produkte können die Hersteller den Einsatz und die Produktivität der Produkte flexibilisieren und damit ihre Nutzung verlängern bzw. Hoch Mittel Hoch Gesamte Auslastung: Mittel Niedrig Hoch Endproduktions-Know-how:





Links:
Abwicklung von Futures-Optionen | Wie viel Pfund in australischem Dollar | Was ist eine effektive zinsmethode | Online irr npv rechner | Definieren Sie die Preisindexnummer und ihre Typen |