Geschichte des Alten Ägypten


Das einzige Monument, das sicher ihrem letzten Vertreter Huni zugeordnet werden kann, ist ein grauer Granitblock, der auf Elephantine gefunden wurde.

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Liebe war keine notwendige Voraussetzung für die Ehe; sie konnte Ausgangspunkt für eine Brautwerbung sein, die Entscheidung des Brautvaters beeinflussen oder sich erst in der Ehe entwickeln Gen 24,67 ; Ri 16,4 ; 1Sam 18,20 ; Est 2,17 ; Pred 9,9 ; Hhld. Die Ehe wird in zwei Schritten geschlossen: Im ersten Schritt wird das Brautgeld übergeben, in einem zweiten wird die Braut in das Haus des Bräutigams überführt, erst dann ist die Ehe vollgültig geschlossen.

Der Mann heiratet, die Frau wird geheiratet. Die Formulierungen lauten im Einzelnen Guenther ; Scharbert Der Ehevertrag wird von den Familien der Brautleute ausgehandelt bzw. Im Alten Testament wird nur in Tob 7,14 Lutherbibel: Tob 7,16 von einem schriftlichen Vertrag berichtet. Im Ehevertrag wird festgehalten, was die Braut an Mitgift und eigenem Vermögen in die Ehe mit einbringt, wie hoch das vom Bräutigam bzw. Der Vertrag dient dabei vor allem der Rechtssicherheit der Frau, damit sie im Falle der Scheidung nicht mittellos dasteht und damit bei Nachkommen des Mannes mit mehreren Frauen ihr persönliches Vermögen nur an ihre eigenen Kinder vererbt wird.

Weitere Pflichten des Mannes werden geregelt, beispielsweise die Frau zu versorgen oder sie auszulösen, falls sie gefangen gesetzt wird Pap.

Eine wohlhabende und einflussreiche Familie konnte offensichtlich auch durchsetzen, dass der Bräutigam keine weiteren Ehen eingehen durfte, um so etwaige Besitzansprüche anderer Erben abwehren zu können belegt in Elephantine: Das Brautgeld — auch: Er kann aus Geld-, Sach- oder Dienstleistungen z.

Für die Höhe des Mohar gab es offensichtlich allgemein akzeptierte Tarife, wobei eine Jungfrau einen höheren Preis erzielte: Nach Ex 22, musste ein Mann, der Verkehr mit einer nicht verheirateten Jungfrau hatte, den entsprechenden Preis dem Vater der Frau entrichten und sie so zur Frau nehmen. Bei unvermögenden Familien konnte auf die Gabe des Mohar wohl verzichtet werden. Der Ursprung der Brautgabe ist undeutlich, die Funktion wird unterschiedlich gedeutet: Die Deutung als Kaufpreis und die Übersetzung als Brautpreis sind insofern irreführend, als die Ehe keine Kaufehe ist.

Die Frau wird nicht gekauft. Wenn überhaupt etwas erworben wird, dann das Recht auf Heirat und die damit verbundenen Ansprüche ius mariti , Levine Dass die Frau nicht käuflich erworben wird, zeigt sich beispielsweise daran, dass nach dem Alten Testament etwa Eltern ihre Kinder in die Schuldsklaverei verkaufen konnten z. Die Frau wird daher nicht im strengen Sinn zum Eigentum des Mannes, sie wird ihm aber doch zugerechnet, wie dies in den Begehrensverboten des Dekalogs deutlich wird Ex 20,17 ; Dtn 5, Vergewaltigung und Ehebruch galten als Eingriff in die Rechte des Ehemannes.

Damit konnte die Familie der Braut nun für einen ihrer männlichen Nachkommen bei einer anderen Familie eine Braut werben. Der Mohar hat zudem eine rechtssymbolische Funktion, die darin besteht, die inchoativ verheiratete Frau s.

Nach altorientalischem Recht z. Ob es ähnliche Regelungen bei Verwitwung oder Scheidung im alten Israel gegeben hat, geht aus den Texten des Alten Testaments nicht hervor. Jos 15,19 ; Ri 1,15 ; 1Kön 9,16 ; Gen 29, Der rechtliche Charakter und die Bedeutung bleiben im Alten Testament undeutlich; eine einheitliche Terminologie fehlt.

Im Falle der Trennung musste sie der Frau wieder übereignet werden. Die Mitgift einer Frau wurde nur ihren leiblichen Kindern vererbt, wie altorientalische Rechtstexte zeigen Fleishman Die Ehe hat also bereits anfanghaft begonnen, der Ehemann muss die Frau nur noch zu sich ins Haus holen vgl.

Die Ehe ist erst vollgültig, wenn die Braut vom Bräutigam in dessen Haus geholt wird, also aus der Gewalt ihres Vaters in die des Ehemannes wechselt. Nach altorientalischem Recht konnte die inchoative Ehe durch den Brautvater aufgelöst werden, der Brautpreis musste dann doppelt zurückerstattet werden. Diese Auflösung wurde nicht als Scheidung im engeren Sinn aufgefasst Rothenbusch Paranymph findet sich im Alten Testament nur in Ri Die Erzählung setzt aus dem Alten Orient bekannte Bräuche voraus: Ihm die Braut zu geben wäre gänzlich unmöglich gewesen.

Das Alte Testament berichtet mehrfach davon, dass die Hochzeit feierlich begangen wurde. Dauer und Umfang der Feier richteten sich sicherlich auch nach den finanziellen Möglichkeiten der Familien, mehrfach wird von sieben- oder gar vierzehntägigen Feiern gesprochen, was aber auch auf literarische Gestaltung zurückgehen mag: Festmahl und Brautwoche , Ri 14, Tob 8,22 ] , Est 2,18 Königshof.

Wenn es auch Hauptzweck der Ehe ist, den Fortbestand der Familie des Mannes durch männliche Nachkommen zu sichern, so hat doch jede Frau in einer potentiell polygynen Ehe ein Interesse an eigenen Nachkommen. Die Beziehung zu diesen war exklusiv, während der Mann noch andere Frauen und Kinder haben konnte. Nach Ex 21,10 darf daher eine Frau hier: Das Recht auf ehelichen Verkehr wird somit als individuelles Recht der Frau gesehen.

In ähnlicher Weise sieht das deuteronomische Gesetz in Dtn 24,5 vor, dass ein Neuvermählter ein Jahr lang nicht in den Krieg ziehen muss, sondern seine Frau erfreuen darf vgl. Die verheiratete Frau ist allein von ihrem Mann abhängig und auf ihn angewiesen, Ansehen erlangt sie nur als Mutter. Die Braut war bei der Hochzeit im Idealfall Jungfrau.

Der Brautvater erzielte so einen höheren Brautpreis; er hatte daher auf die Tochter zu achten vgl. Dtn 22,21 ; Lev 19,29 ; Lev 21,9 ; Sir 42, ; Zimmermann Für die Familie des Bräutigams war so sichergestellt, dass die Kinder der Braut nicht von einem anderen stammten. Die Frau hatte das Recht auf ihren guten Ruf. Diese blieb dadurch dauerhaft versorgt. Für den normalen Israeliten stellte es kein Ehehindernis dar, wenn die Braut keine Jungfrau mehr war.

Er konnte auch eine Witwe oder eine Prostituierte heiraten Ri 11,1. Das Verbot hat einen polygynen Familienverband im Blick, die eigene Mutter zu ehelichen war ohnehin tabu. Möglicherweise konnte der Nachfolger auf dem Königsthron den Harem des Vaters als Teil der königlichen Autorität mit übernehmen 2Sam 12,8.

Es ist allerdings wahrscheinlicher, dass hier Fälle von Usurpation bzw. Nach Lev 18,18 war es einem Mann nicht erlaubt, eine Frau und zugleich ihre Schwester als Nebenfrau zu heiraten. Ein Mann konnte seine von ihm geschiedene ehemalige Frau nicht wieder heiraten, wenn diese zwischenzeitlich mit einem anderen Mann verheiratet war Dtn 24, Ehen mit Angehörigen fremder Völker, sog. Mischehen, werden erst in exilischer bzw. Von Polygamie Vielehe spricht man, wenn die Ehe nicht exklusiv ist, wenn eheliche Verbindungen also zur gleichen Zeit mit mehreren Partnern eingegangen werden konnten, andernfalls von Monogamie Einehe.

Wenn der Mann mehrere Frauen ehelichen konnte, so wird das als Polygynie despektierlich: Vielweiberei bezeichnet, der umgekehrte Fall als Polyandrie. Im Alten Orient war es erlaubt und akzeptabel, dass ein verheirateter Mann eine weitere Frau oder Nebenfrau hatte, vorausgesetzt, er konnte sie alle unterhalten. Es waren also vor allem die begüterten Israeliten, die mehrere Frauen hatten. Polygynie sicherte vor allem im Falle der Unfruchtbarkeit der ersten Frau den Fortbestand der Familie effektiv vgl.

Gen 16; 30; Plautz Ob sich aus Belegen wie Gen 2,24 ; Spr 5,15ff. Hierbei ist die gesellschaftliche Realisierung und Einschränkung von Polygynie etc. In den meisten Fällen, in denen im Alten Testament von der Polygynie einfacher Israeliten die Rede ist, handelt es sich um Bigamie bzw. Die gesetzlichen Regelungen des Alten Testaments behandeln nur Sonderfälle. Sie zeigen damit zugleich an, dass Polygamie üblich war:.

Maude fiel von der letzten Reihe einer Zuschauertribüne, weil sie einige T-Shirts, die aus Kanonen geschossen wurden, trafen. Eigentlich wurden die T-Shirts Homer Simpson zugeschossen, der danach gerufen hatte, sich wegen einer auf dem Boden liegenden Haarspange aber bückte.

Zusätzlich hatte Homer seinen Wagen so geparkt, dass der Rettungswagen nicht zu ihr fahren konnte, was eine mögliche Wiederbelebung verhinderte. Nach ihrem Tod trauerte Ned noch lange. Er ist dennoch der Jüngere der beiden. Wie sein Bruder ist er sehr kirchentreu.

Ned sagt dazu zu Bart als dieser ihn um Geld bittet: Auch beobachten er und sein Bruder die Simpsons beim Duschen, als sie aufgrund eines Problems eine Motorradgang hat ihr Haus besetzt im Garten wohnen müssen.

In den meisten Folgen ist er der Kleinere der beiden, jedoch sind die Produzenten im Laufe der Zeit selbst durcheinander gekommen. Todd ist aber älter als sein Bruder Rod. Janey ist eine dunkelhäutige, achtjährige Freundin von Lisa , mit der sie gemeinsam die 2. Klasse der Grundschule Springfield besucht. Janey Powell spielt manchmal mit Lisa, doch manchmal lästert sie auch mit Sherri und Terri über sie. Sie besitzt die besondere Fähigkeit mit ihrer Zunge die Nasenspitze zu berühren.

Trotz allem hat er es bis in die zweite Klasse geschafft. In frühen Episoden lässt sich Ralph immer wieder von einem kleinen, grünen Kobold sagen, dass er anderer Leute Eigentum in Brand setzen soll.

Ralph erwidert darauf immer nur mit einem zustimmenden Lächeln. Nebenbei macht sich Ralph gerne in die Hose, was er seiner Umgebung immer sofort stolz mitteilt. Er ist in einer Folge in Lisa verliebt Ralph liebt Lisa.

In der Folge Hello, Mr. President wird er gemeinsamer Präsidentschaftskandidat der Demokraten und Republikaner. Becky ist eine weitere Freundin von Lisa.

Sie ist acht Jahre alt, blond und hat einen Zopf. Becky trägt meist ein grünes Kleid, sowie eine Zahnspange. Ihre deutsche Synchronsprecherin ist unbekannt.

Alison Taylor, synchronisiert von Jennifer Wippich , ist Lisas neue Mitschülerin, sieben Jahre alt und hat bereits eine Klasse übersprungen. Des Weiteren spielt sie wie Lisa Saxophon. Sein wahrer Name ist unbekannt.

Er hatte seither immer wieder kleinere Sprechrollen. Sein Vater taucht zusammen mit ihm in der Episode um die Feindschaft der beiden Städte Springfield und Shelbyville um einen Zitronenbaum kurz auf, hat aber keine tragende Rolle.

In Folge besitzt er auf einer Schülerliste den Vornamen Martin. Er tritt in den neueren Folgen sehr in den Hintergrund und spricht nicht mehr. Seine Eltern leben getrennt. In der vierten Klasse sitzt er genau vor Bart. Er hat einen extrem hohen Intelligenzquotienten von , der einmal Bart zugeschrieben wurde, als dieser die Namen auf den Prüfungen vertauschte.

Aufgrund seiner Leistungen und seines Verhaltens er setzt sich zum Beispiel einmal dafür ein, dass der Schultag um 20 Minuten verlängert wird ist er bei den Lehrern sehr beliebt, während seine Mitschüler ihn als Streber ansehen und oft genug deswegen und aufgrund seines Übergewichts drangsalieren. Sein sehnlichster Berufswunsch ist es, Systemanalytiker zu werden. Bartifical Intelligence , Bösartige Spiele. Als zielstrebiger, ehrgeiziger und engagierter Schüler stellt er das krasse Gegenteil zu Bart Simpson dar.

Nachdem Bart sich in einer Folge der siebten Staffel einen falschen Führerschein ausgestellt hat, begleitet Martin ihn mit Nelson und Milhouse während der Frühlingsferien in einer chaotischen Fahrt quer durch das Land nach Knoxville Tennessee , um die Weltausstellung zu besuchen. Auch mit Lisa Simpson hat Martin eine wechselhafte Beziehung. Oft arbeiten sie in verschiedenen Folgen bei Hausaufgaben und Schulprojekten zusammen, sind aber auch hin und wieder erbitterte Konkurrenten bei den wiederkehrenden Schulausstellungen.

Martin erscheint oftmals voller Enthusiasmus, was seine Mitmenschen zumeist nervt. So mustert Martin in einer Traumsequenz als deutlich älterer, sportlicher Teenager einen anderen Jungen von oben bis unten, während er ein Mädchen, das ebenfalls neben ihm steht, nicht beachtet. Auch machen sich Martins Mitmenschen öfter über seine fast mädchenhafte Fröhlichkeit lustig. Er ist verzweifelt in Lisa verliebt; in mehreren Zukunftsvisionen hat er noch als Highschool-Schüler und Erwachsener mit Lisa zu tun.

Milhouse ist von sehr schmächtiger Statur, weinerlich und hat eine starke Sehschwäche. Homer kann ihn nicht leiden und vergisst immer wieder seinen Namen oder nennt ihn Milton. Charakteristisch für sein Aussehen sind seine hervorstehenden Zähne und seine blaue Weste, die er fast immer trägt. Er ist einmal sitzen geblieben und deshalb noch in der vierten Klasse.

Seine Mutter interessiert sich nicht besonders für Nelson, da sie, wenn sie nicht gerade im Gefängnis sitzt, mit ihrem Alkoholmissbrauch beschäftigt ist. Wiederholt wird angedeutet, dass sie als Prostituierte und Stripperin arbeitet.

Nelson leidet sehr darunter, dass sein Vater die Familie verlassen hat, obwohl er nur kurz Zigaretten kaufen wollte. Trotzdem glaubt Nelson zu wissen, dass er vorsätzlich Autounfälle verursacht.

Er taucht in der 3. Staffel erstmals wieder auf. In der Episode Lisa will lieben war Lisa in Nelson verliebt; seitdem gibt es immer wieder Folgen, in denen das engere gute Verhältnis der beiden thematisiert wird. Wie die meisten Schläger in Barts Schule hat auch Nelson immense emotionale Probleme, die er durch seine brutale Art weitestgehend kaschieren kann, die jedoch vereinzelt immer wieder hervorbrechen. Zum Beispiel zeigt er, wenn er denkt allein zu sein, sein Wissen über Hauswirtschaft und mag den Schlagersänger Andy Williams.

Generell ist er trotz seines Charakters in vielen Situationen kooperationsfähiger als die sonstigen Schläger der Schule und im Gegensatz zu diesen gelegentlich auch ein Freund anderer Schüler. So ist Nelson zwar ein Mitglied der Schlägergang und verprügelt zusammen mit dieser andere Schüler wie etwa Bart oder richtet anderes Unheil an, macht allerdings oft auch Unternehmungen auf eigene Faust.

Zudem tritt die Schlägergang oft auch ohne ihn auf. Die Anerkennung der anderen Rowdys ist ihm jedoch wichtig; beispielsweise wird er von ihnen in der Episode Lisa will lieben für seine Beziehung zu Lisa verspottet und zerstreitet sich mit ihnen.

Die Versöhnung folgt jedoch bald darauf, als sie gemeinsam das Haus von Rektor Skinner bewerfen. Gleichzeitig beendet er die Beziehung zu Lisa. Nelson steht in einem zwiespältigen Verhältnis zu Bart. In den ersten Staffeln hatte er zwei Kameraden, die ihn stets begleiten. Diese verschwanden allerdings im Laufe der Serie. Er trägt immer eine Lederjacke.

Er wurde in frühen Folgen mit Bart, Milhouse und Louis zusammen gezeigt, während sie Streiche aushecken. Jo Ann Harris , Maggie Roswell. Melissa, gesprochen von Caroline Combrinck , ist eine Mitschülerin von Bart. Sie ist blond und trägt zwei Zöpfe, an denen violette Schleifen sind. In Bei Simpsons stimmt etwas nicht wird ihr Name erstmals erwähnt.

Sherri und Terri, synchronisiert von Caroline Combrinck , sind Zwillinge mit langen, violetten Haaren und besuchen die vierte Klasse der Springfielder Grundschule. Man kann die beiden überhaupt nicht unterscheiden, aber die Springfielder können sie anscheinend trotzdem auseinanderhalten.

In der Episode Barthood Staffel 27 verwechselt der jugendliche Bart die beiden, als er versehentlich Terry anstelle ihrer Schwester küsst.

In der deutschen Synchronisation hatten sie anfangs manchmal unterschiedliche Stimmen, was aber inzwischen nicht mehr aktuell ist. Beide treten immer nur zusammen auf und ergänzen gegenseitig ihre Sätze. Mitunter halten sie sich für etwas Besseres und finden Gefallen daran, Lisa aufzuziehen. Er ist sehr blass, und da er ständig krank ist, hat er die meisten Fehlstunden an der Springfielder Grundschule.

Bei jeder Fahrt mit dem Schulbus wird es Wendell übel und auch sonst hat er nicht gerade den stärksten Magen — was der Küchenhilfe Doris gerade recht kommt. Häufig erbricht er sich im Sandkasten auf dem Schulhof, den dann Hausmeister Willie sehr verärgert reinigen muss.

Er hat lange rote Haare, die immer sein rechtes Auge bedecken, in den neueren Folgen aber nicht mehr. Seinen jüdischen Glauben bekennt er u. Er ist an dem Totenkopf-T-Shirt und der violetten Strickmütze zu erkennen. In einem Comic wird deutlich, dass er, als er neu an der Schule war, noch ein braver Junge war. Das ändert sich aber im Verlauf dieser Geschichte.

In Abwesenheit seiner Schlägerfreunde ist er ein sehr sensibler und emotionaler Junge. Dies wird auch deutlich, als er von Moe bedroht wird und weinend zusammenbricht. Aufgrund seiner Desillusionierung von der Gesellschaft plant er, später Jura zu studieren. Sein Nachname wurde erst in der Er hat eine Glatze und Nietenarmbänder. In verschiedenen Folgen ist zu erkennen, dass er deutlich älter als die anderen Schüler ist und entsprechend vermutlich oft sitzengeblieben ist.

Er hat zum Beispiel einen Führerschein und fährt mit dem Auto zur Grundschule. Des Weiteren erwähnt Otto einmal, dass er zusammen mit ihm in der dritten Klasse war. Er scheint aber noch nicht 21 zu sein, da er einmal versuchte, im Kwik-E-Mart mit einem gefälschten Ausweis Bier zu kaufen.

Darüber hinaus erwähnt er in einer Folge bei einem satirischen Seitenhieb auf den Jugendschutz, dass er im Teenager-Alter sei. Uter, ursprünglich synchronisiert von Nico Macoulis und später von Caroline Combrinck , ist ein Austauschschüler aus der Schweiz , im Original aus Deutschland. Er wird von anderen Schülern oft wegen seiner Fettleibigkeit und seiner Nationalität gehänselt. Sein Vater arbeitet als Vorarbeiter bei den Basler Kaugummiwerken. Er spricht in der deutschen Version ein nachgemachtes Schweizer Hochdeutsch und in der englischen mit deutschem Akzent, was wohl auch auf die amerikanischen Klischees zurückgeht.

In der elften Staffel erwähnt Skinner, dass Uter auf dem letzten Schulausflug verschwand — er taucht jedoch in späteren Staffeln wieder auf. Er ist sehr streng und ordentlich. Dies macht Skinner deutlich zu schaffen. In manchen Folgen unterstellt Chalmers Skinner bei dessen Anbiederungsversuchen immer wieder homosexuelle Absichten, Skinners Beziehung zu Edna beweist jedoch, dass der Rektor keineswegs schwul ist.

In der Folge Die scheinbar unendliche Geschichte erfährt man, dass sie sich von Moe trennte, da Bart behauptete den ganzen Sommer nachsitzen zu müssen, jedoch nur Mikroskope mit Nelson klauen wollte. So wurde sie Barts Lehrerin. Häufig von ihm und seinen Streichen gepiesackt, scheint sie doch gewisse freundschaftliche Sympathien für Bart zu hegen. Trotz allem wird sie von Bart als Lehrerin des Jahres vorgeschlagen. Sie scheint von ihrem Beruf frustriert zu sein; der Zuschauer sieht sie häufig seufzend, stöhnend und vor allem rauchend, zudem sprechen ihre Augenringe dafür.

Laut eigener Aussage hat sie in Harvard studiert. Seit Edna von ihrem Mann verlassen wurde, als dieser sich während der Eheberatung mit der jungen attraktiven Eheberaterin davonmachte, ist sie einsamer Single und sehnt sich nach Liebe, weswegen sie in früheren Folgen mehrere Affären mit diversen Bürgern Springfields hatte, u. Da die beiden aber nie Geschlechtsverkehr zu haben scheinen und lediglich knutschen, entspannt sich die Lage abrupt.

Die Beziehung verläuft nicht immer harmonisch, allem voran, weil sich Edna von Seymours stark abhängiger und despotischer Mutter bedrängt fühlt und Seymour keinerlei Mut zeigt, woran in der Episode Hochzeit auf Klingonisch auch die Hochzeit der beiden scheitert. Staffel kommt Edna mit dem Witwer Ned Flanders zusammen. Später heirateten sie; Edna behielt aber anscheinend ihren Nachnamen.

Somit ist sie u. Sie hat ein Nervenproblem Hypochondrie und scheint von ihrem Job frustriert zu sein, sodass sie die Schüler des Öfteren dazu auffordert, die letzten Minuten des Unterrichts ruhig dazusitzen und konzentriert ins Leere zu starren, anstatt sie zu unterrichten. Besonders Ralph frustriert sie. Sie ist mit Edna Krabappel befreundet. Sie hat braunes, in frühen Folgen blaues Haar und trägt eine Brille. Maggie Roswell , Marcia Mitzman Gaven. Optisch verkörpert er einen typischen männlichen Lehrer mit längerem Haar, sowie Hemd und Pullover.

Er ist im Vorspann zu sehen. Sein musikalisches Talent scheint eher gering zu sein, da die Band fast immer nur Stars and Stripes Forever probt, wenn man sie sieht. Largo ist eventuell homosexuell und gelegentlich mit Mr. Krupt, auch Coach Krupt genannt, ist Sportlehrer an der Grundschule.

Bei den Schülern ist er gefürchtet, weil er oft mit ihnen Bombardement spielt, indem er die Schüler kraftvoll mit Bällen bewirft. Er wurde in Ein perfekter Gentleman als Nachfolger von Mrs.

Homer und Marge Simpson müssen ihn konsultieren, als Bart wieder einmal etwas angestellt hat. In der Episode Die Saxophon-Geschichte , die in einer Zeit spielt, als Bart gerade eingeschult wird, trifft er erstmals auf die Simpsons. Bei seinem ersten Auftritt in der Folge Bart wird ein Genie , die natürlich viel früher produziert wurde, lernt er die Simpsons erst kennen. Das ist eine typische Kontinuitätsunstimmigkeit in der Serie, die in dieser Form recht häufig auftaucht. Markant für ihn sind seine roten buschigen Haare.

Er hat eine Halbglatze und trägt einen Vollbart. Er ist Schotte und hat in der englischen Originalfassung einen schottischen Akzent. Er trägt zu besonderen Anlässen einen Kilt ohne Unterwäsche darunter. Willie ist sehr durchtrainiert und ringt gerne mit wilden Tieren. Er ist meistens schlecht gelaunt und hält nicht besonders viel von seinem Chef Seymour Skinner. Episode L wie Loser , Staffel Willie wird häufig als Einzelgänger dargestellt und wohnt in der Hütte auf dem Schulgelände, in der die Geräte des Hausmeisters aufbewahrt werden.

Er kann die Schüler der Grundschule nicht leiden, ebenso wenig mögen diese auch ihn. Beide lassen keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig zu schikanieren. Doris, synchronisiert von Inge Solbrig , arbeitet nicht nur als Küchenhilfe in der Schulküche, sondern zeitweise auch als Schulkrankenschwester allerdings ohne Qualifikation , weil sie dadurch zwei Gehälter kassieren kann. Demzufolge wird sie von der Vegetarierin Lisa oft genervt. Als diese in der Folge Lisa als Vegetarierin nach einer vegetarischen Alternativmahlzeit fragt, legt sie ihr ein Hot-Dog-Brötchen auf das Tablett und sagt: Als er in einer Folge im Bowlarama arbeitet und zu Homer sagt, dass es so voll sei, dass er nicht mal seiner eigenen Mutter eine Bahn geben könne, kommt sie gerade vorbei und verkündet: Doris Grau , Tress MacNeille.

Otto Mann, ursprünglich synchronisiert von Gudo Hoegel , später von Nico Macoulis , ist der chaotische Schulbusfahrer bis zum Ende der dritten Staffel ohne Führerschein , der ständig Kopfhörer trägt, Gitarre spielt und häufig verschiedene Drogen konsumiert.

Er hat eine eigene Band, die Speed Metal spielt. Die Schulkinder mögen ihn, weil er sich als einer der ihren fühlt. In der Schule war er schlecht: Die vierte Klasse musste er zweimal wiederholen. Trotz alledem war er einst Schülerschaftspräsident in der Springfielder Grundschule und studierte an der Universität Brown. Mit seinen Eltern versteht er sich offenbar nicht gut, besonders nicht mit seinem Vater, der Admiral ist.

Er hat mindestens drei Tätowierungen: In vielen Episoden ist seine Vorliebe für Musik der etwas härteren Gangart zu erkennen. Dies beschreibt sehr treffend seine Lebenseinstellung. Er ist aber auch anderen Drogen gegenüber nicht abgeneigt, so stellt sich in einer weiteren Episode bei einem Drogentest heraus, dass er nahezu jede verfügbare Droge mindestens einmal konsumiert hat.

Er ist starker Raucher, hat immer wieder verschiedene Suchtprobleme und trägt zudem einen Herzschrittmacher.

Sein Publikum besteht aus Kindern, die ihn als Superstar verehren, obwohl er eigentlich nicht witzig ist. Bart hat ihm schon oft aus misslichen Situationen geholfen, doch Krusty kann sich nie an ihn erinnern.

Damit ergeht es ihm ähnlich wie Homer mit seinem Chef. In den neueren Folgen ist dies aber nicht mehr der Fall. Er gehört dem Judentum an, wuchs im jüdischen Viertel Springfields auf und ging auf die Springfielder Grundschule, wo er Schülerschaftspräsident war.

In mehreren Folgen spielt Krustys jüdischer Glaube eine Rolle. Obwohl er mit Beruf und Lebenswandel seines Sohnes nicht einverstanden ist, schaffen es Lisa und Bart in einer Episode, die Entfremdung zwischen Vater und Sohn zu überwinden und beide miteinander zu versöhnen. In diesem wurde durch Krustys Ungeschick ein Attentat auf Saddam Hussein durch besagte Soldatin vereitelt, weshalb sie seitdem Clowns im Allgemeinen und ihn im Besonderen hasst.

Seine Vaterschaft ist nicht zu leugnen, da Sophie dieselben grün-türkis gelockten Haare besitzt wie er. In der Folge Homer kommt in Fahrt hat er auch einen Sohn. Krusty unterstützt die Republikanische Partei. Er ist Analphabet, scheint aber in einigen Episoden doch lesen zu können. Die meisten Produkte, die unter fragwürdigen Bedingungen in China hergestellt werden, sind von minderwertiger Qualität, trotzdem besitzt Bart nahezu alle.

Sein Einheits-Werbespot hat den Text: Auch aus diesem Grund wandte der intellektuelle Tingeltangel-Bob sich gegen ihn. Tingeltangel-Mel lässt sich diese Behandlung zwar meistens gefallen, es wird aber auch bei ihm einige Male deutlich, dass er damit nicht sehr zufrieden ist. Seine Haupteigenschaft ist seine extreme Wut. So droht er dem mit einem Gummihammer bewaffneten Krusty mit: Unablässig von einem Clown gedemütigt zu werden, war nicht das Leben, das er sich ausgemalt hatte, und so gab er den Job nach nur einer Show auf um eine Schauspielkarriere zu beginnen.

Er versucht ständig, diese Sucht zu verstecken. Robert Underdunk Terwilliger Jr. Seine Arbeit ist ihm verhasst, weil ihn Krustys Oberflächlichkeit anwidert. Er hängt Krusty einen Überfall des Kwik-E-Marts an, übernimmt seine Show und versucht, sie in eine hochintellektuelle Sendung umzuwandeln.

Dabei scheitert er und zeigt daraufhin seine wahre Natur als Psychopath. Später versucht er, Selma Bouvier in die Luft zu jagen. Bart legt ihm in beiden Fällen das Handwerk und bringt ihn somit ins Gefängnis. Aus Rache versucht er ständig Bart umzubringen. Jedoch werden seine Verbrechen stets von Bart und Lisa vereitelt.

Trotz unzähliger Mordversuche wird er immer wieder vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, oft auch ohne jeden Grund. Trotz seiner Verrücktheit gehört Bob zu den intelligentesten Figuren der Serie, was mehrfach zu geistigen Duellen mit Lisa Simpson führt. Der Pyramide von Hawara war das so genannte Labyrinth vorgelagert, das der griechische Geograph Strabon beschrieb und als Weltwunder pries.

Über seinen Nachfolger Amenemhet IV. Seine Frau übernahm als letzter Pharao die Regentschaft. Eine Inschrift in der nubischen Festung Kumma gibt für ihr drittes Herrschaftsjahr eine Nilhöhe von 1,83 m an. Zwar orientierten sich die Herrscher am Alten Reich, doch ihre wirtschaftliche Basis beruhte auf einem anderen Fiskalsystem.

Ernten und Wasserwege entschieden über die Höhe der Abgaben, die in Naturalien geleistet wurden. Zwangsarbeit wurde durch Eintragung in Listen kontrolliert, dazu gehörten auch Militärdienste. Dieses frondienstartige System wurde von städtischen Beamten gesteuert. Wer sich dieser Arbeitsverpflichtung entzog, der wurde hart bestraft, ebenso wie seine Familie.

So konnte er in die Grenzfestungen geschickt werden, oder in die Bergwerke. Allerdings konnte man gegen Bezahlung einen Ersatzmann stellen und die Nubier scheinen davon frei gewesen zu sein.

Die Verwaltung wuchs offenbar an, denn die Titel differenzierten immer stärker nach den zu bewältigenden Aufgaben. Der Tjati verlor ab der Dynastie einen Teil seiner Aufgaben und seiner Bedeutung, der königliche Siegelhalter hingegen wurde mit verschiedensten Aufgaben betraut. Insgesamt wurden die Provinzen viel stärker der Zentrale angepasst, viele Aufgaben lagen bei den Bürgermeistern der Dörfer und Städte.

Dabei kämpften die Pharaonen bei den hohen Ämtern gegen die lokale Erblichkeit und beharrten bis zum Anfang der Dynastie darauf, die Ämter persönlich zu vergeben. Dennoch gelangten einige von ihnen zu einer Art Hofhaltung. Als Gegenleistung für das königliche Wohlwollen hatten sie die Grenzen zu schützen, Feldzüge zu führen und wahrscheinlich Gäste zu empfangen. Die Söhne der Nomarchen wurden an den Hof geholt und von dort als Beamte im Reich eingesetzt, so dass die Zahl der Nomarchen vielleicht aus diesem Grund immer mehr abnahm.

Spätestens zur Zeit Amenemhets II. Die Beamten, die nun eingesetzt wurden, verrichteten ihre Tätigkeit von der Hauptstadt aus.

Für Ober- und Unterägypten wurde jeweils eine Art Büro eingerichtet, mit einer Reihe von hierarchisch organisierten Beamten. Sie erlaubte aber auch literarische Werke, die tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Zeitgenossen ermöglichen, wie der Papyrus Westcar, der zudem das Gerichtswesen beleuchtet.

Weder Die Geschichte von Sinuhe ca. Die Tempel stellten eigene Verwaltungseinheiten dar, die Anspruch auf eine jährliche Abgabe von 5 l Getreide aus der ersten Ernte hatten. Wenn die Tempel nicht von Abgaben freigestellt waren, mussten sie ebenfalls Steuern entrichten. Der Bau neuer Tempel reduzierte dementsprechend nicht nur die Macht der vorhandenen, sondern brachte dem Pharao auch neue Mittel ein.

Die königlichen Handwerker lebten in einer eigenen Stadt, etwa in Hetep-Senusret. Anhand der Speicher konnte man seine Bevölkerung auf schätzen. Manetho ordnet der Dynastie mehr als fünfzig Könige zu, deren Zentrum nach wie vor Itj-taui war. Zwar blieb das Land vermutlich weiterhin politisch geeint, doch es folgte eine erhebliche Zahl nur kurz herrschender Könige.

In welcher Reihenfolge die Herrscher regiert haben, ist für den Beginn der Periode durch das Turiner Königspapyrus bekannt. Nach dem Eintrag über König Merkaure Sobekhotep ist es jedoch schlecht erhalten. Die Reihung der nachfolgenden Herrscher ist daher unklar.

Obwohl kein kultureller Bruch zu erkennen ist, wurden die Grabmäler doch erheblich bescheidener. Erster König der Dynastie war wohl Wegaf. Das Grab des Königs Hor I. Seine Nachfolger Neferhotep I. Anscheinend gab es aber unabhängige Herrscher im Nildelta, die Dynastie endete um v. Nubien machte sich unabhängig, bald zerfiel auch der mittlere Teil des Landes.

Zudem bestanden Kleinkönigreiche, von denen nur wenig bekannt ist. Diese Zwischenzeit reicht von der späten Dynastie ; Königsnamen sind überliefert. Dynastie hatte ihren Herrschaftsschwerpunkt in Auaris im östlichen Nildelta, auch wenn die Dynastie gleichzeitig Gebiete bis südlich von Memphis kontrollierte.

Dynastie hatte hingegen ihren Schwerpunkt in Theben. Von der sehr quellenarmen Dynastie, zu der wohl einige Kleinkönigreiche im Nildelta gehörten, ist sehr wenig bekannt. Sie entstand parallel zur Nur die Könige Nehesy und Merdjefare sind durch Bautätigkeit belegt. Auch weisen die Begräbnissitten auf asiatische Zuwanderung hin, denn im Gegensatz zu den Ägyptern, die in liegender Haltung beigesetzt wurden, wurden die Toten der Zuwanderer in Hockstellung beerdigt.

Zudem brachten sie eigene Waffen und eigene Keramik mit, die sie den Toten beigaben. Offenbar wanderten Hirten, Bauern und Handwerker, aber auch Händler nach Ägypten, es wurden aber auch Kriegsgefangene nach Ägypten verschleppt. So brachte eine Flottenexpedition unter Amenemhet II.

In Avaris oder Auaris lassen sich Asiaten bereits während der Diese Stadt war als Festung bereits in der Ersten Zwischenzeit gegründet worden, doch erst gegen Ende der Dynastie kam es zu einem kräftigen Wachstum der Stadt.

Am Übergang zur Dynastie lassen sich syrische Häuser, Gräber innerhalb der Siedlung, beigesetzte Esel, syrische Siegel als Belege für die Zuwanderung asiatischer Gruppen anführen, es fand sich aber auch minoische , also kretische Kamares-Keramik.

Stammten in der Frühzeit der Stadt die meisten Bewohner aus dem Libanon und aus Syrien, so kamen sie in der späteren Zeit eher aus Palästina und von Zypern. Die erste Phase war eine der Expansion, die aber auch von schweren Epidemien gekennzeichnet war, was sich an ungeordneten Massengräbern ablesen lässt. Die Gesellschaft war wohl vergleichsweise egalitär. Dies änderte sich in der Folgezeit ab Schicht F. Der asiatische Söldnerführer Schalik , der vielleicht bereits vorher Herr eines Fürstentums im östlichen Delta war, besetzte um v.

Die Ägypter bezeichneten ihn als Heka-chasut Herrscher fremder Länder , eigentlich bergiger Länder , griech. Hyksos , ein Titel, den sich diese Könige bisweilen auch selbst zulegten. Auaris erstreckte sich über eine Fläche von bis zu ha, womit die Stadt ihre Fläche seit der Zeit der Eine Stadtmauer von 6,2 später sogar 8,5 m Stärke sicherte die gewaltige Stadt.

In dieser Zeit nahm der Schriftgebrauch offenbar stark zu, was in Ägypten die Hieroglyphenschrift meint. Die Herrscher der Dynastie könnten, ebenso wie die Masse ihrer Gefolgsleute, Kanaanäer Amoriter aus Palästina gewesen zu sein; ihre Namen lassen sich jedenfalls aus semitischer Herkunft erklären.

Die Zuwanderung ist wohl das Ergebnis einer zwei Jahrhunderte dauernden Einwanderung, die namentlich im Ostdelta zu umfangreicher Ansiedlung geführt hatte. Archäologische Zeugnisse für die Hurriter in Palästina lassen sich erst für die Mitte des Avaris wurde durch den Zwischenhandel vermögend, zunächst zwischen Ägypten und Palästina, dann durch den Handel mit Zypern.

Der König von Avaris beanspruchte Ober- und Unterägypten zu beherrschen, doch die Südgrenze lag nach etwa v. Der Handel musste diese Abgabenstelle passieren, ansonsten hielt Unterägypten über die Oasenroute Kontakt zu Nubien und seiner Hauptstadt Kerma , und damit zum nubischen Gold.

Auch in der ehemaligen Grenzfestung Buhen scheint der Handel nicht unterbrochen worden zu sein. Wichtigstes Herrschaftszentrum neben der Residenz war Memphis, doch der kulturelle Einfluss der Hyksos war hier offenbar gering. Fraglich ist die Ansicht, die Hyksos hätten sich Ägyptens mit Hilfe einer bis dahin unbekannten Waffe, des von Pferden gezogenen zweirädrigen Streitwagens bemächtigt.

Die Kenntnis des in Innerasien domestizierten Pferdes und des zweirädrigen Wagens mit Speichenrädern verbreitete sich in dieser Zeit über den gesamten vorderen Orient. Weite Abschnitte der Dynastie in Itj-taui, der Dynastie im Delta, der Dynastie in Memphis und der Dynastie in Theben überlappen sich zeitlich mit der Hyksosherrschaft. Dynastie bestand annähernd gleichzeitig mit der In ihr werden Kleinkönige zusammengefasst, die den Hyksos tributpflichtig waren, jedoch eine gewisse Eigenständigkeit behielten.

Daher wird auch von der Kleinen Hyksos-Dynastie gesprochen. Kim Ryholt definierte die Die Hyksos drangen zwar bis Theben vor, es war ihnen aber nicht möglich, so weit südlich gelegene Gebiete dauerhaft zu kontrollieren. So waren die ersten Herrscher der oberägyptischen Dynastie den Hyksos zwar tributpflichtig, doch erstarkte das Südreich. Die Reihenfolge der Könige ist nicht nur in der ersten Hälfte der Dynastie sehr unsicher. Daniel Polz datiert diesen König nunmehr an das Ende der Dynastie in die Nähe des Senachtenre.

Zum Ende der Dynastie unter der Herrschaft der Ahmosiden verstärkte sich die Politik gegen die Hyksos. Sie waren halbnomadische Viehhirten, die am Wüstenrand lebten. Ihre Gräber finden sich nordwärts bis Memphis. Die Kultur von Kerma reichte bis in das frühe Alte Reich zurück. Seine klassische Kultur entspricht zeitlich etwa der Zweiten Zwischenzeit. Die Krieger kämpften vor allem mit ihren Bögen. Auch wenn Kerma herausragt, so müssen nicht alle Nubier ihre Autorität anerkannt haben.

Letztlich setzte sich die thebanische Dynastie gegen die Hyksos und die Nubier durch. Steleninschriften belegen, dass einige der Könige nur lokale Herrschaften, etwa in Abydos oder Edfu führten. Rahotep , der erste König der Dynastie, berichtet, er habe Tempel in Abydos und Koptos wiederherstellen lassen.

Dynastie hatten derlei Expeditionen noch aus Tausenden bestanden. Theben war vom Zentrum der Gelehrsamkeit Memphis abgeschnitten und so musste man dort eigene Texte für die Begräbnisrituale entwickeln, ohne die dortigen Archive nutzen zu können. Nach und nach erreichte der Schriftgebrauch jedoch wieder die ursprüngliche Höhe. Zur kulturellen Eigenständigkeit und dem Rückgriff auf mittelägyptische Formen kam spätestens unter Kamose der politische Wille, Avaris zu erobern. Ihm gelang zunächst die Besetzung von Buhen, so dass die Goldroute nach Süden wieder offenstand.

Zudem entstand eine Kriegsflotte, die Nubier wurden nach Süden vertrieben. Der Krieg gegen die Hyksos zog sich wohl über drei Jahrzehnte hin. Seqenenre bekämpfte die Hyksos, er starb offenbar, wie die Untersuchung seiner Mumie ergab, im Kampf. Sein Sohn Kamose kämpfte spätestens in seinem dritten Herrschaftsjahr vor Avaris. Mit einer Armee und einer Kriegsflotte zog er nordwärts und zerstörte Neferusi , das nördlich von Cusae, dem Grenzort lag.

Vor Avaris angekommen, kontrollierte seine Flotte die Wasserwege um die Stadt, sein Heer suchte an Land einen Gegenangriff zu verhindern. Trotz erfolgreicher Plünderungen, die Kamose auf einer Stele aufführt, kam es nicht zu einer Belagerung. Erst mindestens elf Jahre später erreichte eine thebanische Armee erneut das östliche Nildelta.

Inzwischen herrschte in Theben der noch sehr junge Ahmose bzw. Avaris wurde erst im Jahr des Ahmose erobert. Danach eroberte er nach dreijähriger Belagerung Scharuhen in der Negevwüste südlich von Gaza.

Zunächst hatte er Memphis umgangen und Heliopolis erobert. Nach einer Schlacht begann der König die Belagerung von Avaris. Nach Josephus brachte der Thebaner So musste er die Bewohner aus Ägypten abziehen lassen. Tatsächlich lässt sich archäologisch kein Massaker nachweisen, jedoch ein scharfer kultureller Bruch. Das Gleiche gilt für Memphis, wo ebenfalls alle Spuren der bisherigen Mischkultur schlagartig verschwanden. Hingegen bestand ein Teil der immateriellen Kultur fort, wie etwa die Verehrung des Seth, der partiell auf einen westasiatischen Wettergott zurückgeht.

Die letzten fünf Jahre der Herrschaft Ahmoses galten der Durchführung eines gewaltigen Bauprogramms vor allem in Abydos, aber auch in Memphis, Karnak und Heliopolis, ebenso wie in den Grenzräumen, vor allem in Avaris und Buhen.

Die Wände wurden in minoischem Stil bemalt, wobei anscheinend keinerlei Verbindung zu den früheren minoischen Einwohnern Ägyptens besteht. Neben den Malereien findet sich nichts zu ihrer Kultur. Wie dies mit der Vulkanexplosion auf Thera zusammenhängt, wird auch davon beeinflusst, wann diese zu datieren ist.

Diese Schilderung einer Naturkatastrophe berichtet von ungeheurem Tosen und tagelanger Finsternis in ganz Ägypten, doch kann dies auch als Metapher für den Zustand Ägyptens gedeutet werden. Das Neue Reich ist durch eine erheblich stärkere Verwicklung in externe Konflikte gekennzeichnet, zunächst in Syrien gegen Hethiter und Mitanni , aber auch gegen die dortigen Stadtstaaten, in der Spätzeit gegen die Seevölker , dann gegen Libyer und Nubier.

Doch der intensivierte Handel in den Friedenszeiten und die Produktivität des Landes selbst brachten in weiteren Kreisen als bisher einen sichtbaren Wohlstand hervor, der sich in Bauwerken überall im Land niederschlug. Mit der Eroberung von Avaris oder v. Diese Politik setzte sein Nachfolger Amenophis I. Dynastie beigesetzt worden war. Wohl in seinem 8.

Die Dynastie konzentrierte sich auf die Verehrung des Amun in Karnak, um die Ausnahmestellung der Herrscher herauszustellen, die Ausweitung des Einflussbereiches nach Süden, um an die dortigen Reichtümer zu gelangen, sowie auf die Errichtung von familienbasierten Verwaltungszentren um Elkab, Edfu und Theben.

Zudem begrenzte sie strikt den Zugang zur Dynastie dadurch, dass Prinzessinnen nur Könige heiraten durften. Gleichzeitig erlangten einige Herrscherfrauen einen erheblichen Einfluss. Sie hat demnach Rebellen unterworfen und Oberägypten befriedet. Die Könige Amenophis I. Im Süden schoben sie die Grenzen weit nilaufwärts vor.

Thutmosis war nicht, wie sonst üblich, der Sohn seines Vorgängers Amenophis. Ihre gemeinsame Tochter war jedenfalls Hatschepsut. Nach dem Sieg Thutmosis' I. Die kurze Regierungszeit Thutmosis II. Kaum trat jedoch Thutmosis III. Jahr seiner Regierung die Nachfolge an, begannen neue Feldzüge.

Diese Arbeiten leiteten verschiedene Männer, darunter Djehuti, Nomarch des mittelägyptischen Herwer und Schatzhausvorsteher sowie Aufseher des Thot-Tempels von Hermopolis, dann Hapuseneb , Hoherpriester des Amun und Senenmut , ihr oberster Baumeister, Obervermögensverwalter und damit auch ihr engster Vertrauter.

Zwar wurden Strafexpeditionen sowohl nach Syrien als auch nach Nubien durchgeführt, doch zur einzigen Eroberung, der von Gaza, kam es erst gegen Ende ihrer Regierungszeit.

Die wichtigsten aus Punt eingeführten Güter waren Weihrauch und Ebenholz. Da die Darstellungen den Transport in Töpfen gepflanzter Weihrauchpflanzen zeigen, gilt dies als die erste botanische Sammelreise. Eher war es wohl so, dass die Oberherrschaft Mitannis den Zugriff Ägyptens auf libanesisches Zedernholz, auf Kupfer und Zinn gefährdete. In der Schlacht bei Megiddo und der siebenmonatigen Belagerung der Stadt erbeutete der Pharao Streitwagen, Rüstungen, mehr als Pferde und Die Kinder der unterworfenen Herrscher wurden nach Ägypten verbracht, um dort erzogen zu werden.

Starb einer ihrer Väter, dann sorgte Ägypten dafür, dass eines dieser Kinder ihm nachfolgte. Trotz einiger Siege über Vasallen Mitannis, wie das wenig bekannte Nahrin, war der Gegner nicht besiegt.

Zunächst kamen Beutestücke, dann verstärkt syrische Handelsgüter nach Ägypten. Herrschaftsjahr machte Thutmosis seinen Sohn zum Mitherrscher. Bereits einige Jahre zuvor hatte die ideologische Bekämpfung des Erbes der Hatschepsut begonnen.

Systematisch wurden ihre Tempelanlagen umgebaut, vielfach ersetzte der Name des Pharaos den der Herrscherin. Die Milizen wurden zugunsten eines Berufssoldatentums verdrängt, und dessen Einfluss wuchs gegenüber der bis dahin einflussreichen Beamtenschicht. Dieser wurde mit den Mitteln der Heiratspolitik stabilisiert. Als Beute brachte er mit: Hinzu kamen Gefangene, Pferde und Streitwagen. In späteren Feldzügen gelangte der Pharao nach Nubien und in seinem zweiten Syrienfeldzug bis nach Megiddo, dessen Fürst gefangengesetzt wurde.

Von diesem Feldzug brachte Amenophis als Beute mit: Damit brach er mit der Tradition, dass der König nur der Sohn einer königlichen ägyptischen Frau sein konnte.

Das Land prosperierte, allerdings ist unbekannt, ob dieser Reichtum auch die Armen in der Gesellschaft erreichte. Insgesamt zeichnete sich damit eine Tendenz zum Monotheismus ab. Während Memphis zur Hauptstadt der meisten Pharaonen der Dynastie wurde, entwickelte sich ihr Stammsitz Theben zum religiösen Zentrum.

Zumindest ab seinem Jahr wurde er als Gott Ra in einem königlichen Boot dargestellt. Auch Amenophis' Frau Teje , die ihn um wenige Jahre überlebte, wurde vergöttlicht. Insgesamt wurde die Verwaltung, die, bedingt durch die zahlreichen Kriegszüge, lange von Militärs dominiert worden war, unter Thutmosis IV.

Im Alten und im Mittleren Reich hatte es zudem nur einen Tjati gegeben, im Neuen Reich hingegen für die Reichsteile Ober- und Unterägypten jeweils einen dieser höchsten Beamten, die auch für die Spätzeit belegt sind. Er war der Mittelsmann zwischen dem Pharao und den Beamten und zugleich die oberste Rechtsinstanz sowie Koordinator der von Gaufürsten geleiteten Provinzen.

In Ägypten bahnte sich ein Religionskonflikt an, der das Land grundlegend veränderte, wenn auch die Herrschaft eines monotheistischen Gottes Aton kaum zwei Jahrzehnte währte. Der König zog sich noch stärker als seine Vorgänger in die frühere Residenzstadt Memphis zurück und hob andere Götter hervor, wie z. Regierungsjahr deutlich härter vor. Amarna zog, die allein seinem Hauptgott Aton geweiht war. Doch der Sohn ersetzte den falkenköpfigen Pharao, über dem die Sonnenscheibe schwebt durch eine Sonnenscheibe, von der Strahlen ausgehen.

Auch spielte seine Frau Nofretete eine herausgehobene Rolle: Sie durfte Rituale durchführen, die bis dahin den Pharaonen vorbehalten waren. Jahr seiner Herrschaft brach das Paar mit dem Herkommen. Alle Bauarbeiten in Theben wurden eingestellt, was allein schon einem enormen wirtschaftlichen Schaden gleichkam. Mit der Stadtgründung folgte er dem Beispiel seines Vaters, der ebenfalls eine neue Residenz in Malkatta gegründet hatte.

Die staatlichen Tempel wurden geschlossen. Echnaton galt lange als friedfertig, doch für die Durchsetzung seines Programms musste er auf die Armee zurückgreifen, ohne die sich die abrupten Veränderungen nicht hätten durchsetzen lassen. Zudem entsandte er im Jahr eine Armee nach Nubien, um einen Aufstand niederzuschlagen. Doch in diesem Jahr besiegten die Hethiter den König von Mitanni, so dass das seit Jahrzehnten stabile Machtgleichgewicht zerfiel, auch wenn die ägyptische Armee durch kleinere Unternehmungen versuchte, die lokalen Herren daran zu hindern, die Seite zu wechseln.

Zur Einweihung der neuen Hauptstadt Achet-Aton war eine hethitische Delegation mit Geschenken erschienen, doch wenig später fragte der Hethiterkönig, warum man seine Briefe nicht beantworte. Mit dem Fall Mitannis wurde die Lage in Syrien kompliziert. Die Stadtältesten riefen den Pharao um Hilfe an. In Palästina regte sich der Widerstand unter den Apiru , die Megiddo , Askalon und Gezer bedrohten und letztlich unter ihre Kontrolle brachten.

Nofretete als Hauptfrau des Pharaos wurde zu einer Art Mitregentin gemacht und zumindest mit den pharaonischen Machtsymbolen ausgestattet. Später wurde sie sogar in den Felsengräbern von Amarna zusammen mit Echnaton mehrfach in einer Art abgebildet, dass Forscher sogar eine dominante Mitregentschaft von Nofretete in den späten Regierungsjahren von Echnaton annehmen.

Sie brachte zwar sechs Töchter zur Welt, jedoch nicht den späteren Thronfolger Tutanchamun. Echnaton starb im Jahr seiner Herrschaft, möglicherweise war seine Frau bereits einige Jahre früher gestorben. Wahrscheinlich waren von den Religionskämpfen vor allem die Machteliten und die Tempel betroffen, weniger das übrige Volk.

Selbst in Amarna fanden sich Votivgaben, Stelen und Wandmalereien, die Götter und Göttinnen nennen, die spezifische Aufgaben hatten, wie etwa Bes , der für die Geburt zuständig war, aber auch Thot oder lokale Gottheiten, ja, selbst Amun. Ähnliches galt für die Verwaltung. Zwar ging einer der beiden Tjati [] nach Amarna, doch der zweite blieb in Memphis, der Stadt, die bis zu den Ptolemäern ihre Bedeutung behielt.

Nach dem Tod des Königs versuchten die neuen Machthaber zu den alten Verhältnissen zurückzukehren und die Macht der alten Götter wiederherzustellen. Der Übergang vollzog sich jedoch recht langsam. Der Thronsessel, den Tutanchamun in seinen ersten Regierungsjahren benutzte, weist in die gleiche Richtung. Die Computertomographie von ergab ein Todesalter von 18 bis 20 Jahren.

Nach der Amarnazeit wurde Osiris als nächtliche Manifestation des Re besonders verehrt. Die Grabmale wurden nun wie Tempel gestaltet, die Lebensläufe an den Wänden wichen weitgehend Darstellungen, wie der Tote Osiris oder Ra anbetet, Szenen, in denen der Tote dem Pharao Gaben überreicht, verschwinden vollständig. Die Zwischenstellung des Pharaos zwischen den Toten und den Göttern verschwand.

Zwei Jahrhunderte später regierte Amun selbst über das Land, er intervenierte über Orakel. Der Schatzhausvorsteher Maya organisierte die Zerstörung der Atontempel und die Wiederherstellung der Besitzverhältnisse zugunsten der Amuntempel sowie den Wiederaufbau der Arbeitersiedlung von Deir el-Medina.

Der Pharaonenthron wurde nun von einem ehemaligen General übernommen; zur selben Zeit wurde die ägyptische Herrschaft in Syrien durch die Hethiter zerschlagen. Ägypten war zu dieser Zeit mit der Amarna-Revolution unter Echnaton beschäftigt und griff daher kaum ein. Die Hethiter zerstörten Qatna , worauf ägyptische Streitwagen gegen Kadesch vorrückten, während Truppen des Mitannireichs die Hethiter in Nordsyrien angriffen.

Nun zog eine hethitische Armee nach Mitanni, eine andere gegen die Ägypter. Die Dahamunzu-Affäre versinnbildlichte die inzwischen eingetretene Gleichrangigkeit des Hethiterreichs mit dem der Ägypter. Die Schlacht bei Kadesch im Jahr v. Haremhab, der schon unter Tutanchamun ein hohes Amt innehatte, war der letzte Pharao der Möglicherweise schloss er einen Vertrag mit den Hethitern, sein Versuch Kadesch zurückzuerobern scheiterte wohl.

Nach innen legitimierte er seine Usurpation dadurch, dass der Gott Horus ihn auserwählt habe. Amun habe ihn während des Opetfestes mittels eines Orakels ausgesucht, um ihn später zu krönen.

Solch ein Rückgriff auf ein Amunorakel hatte schon Hatschepsut legitimiert. Haremhab suchte sich mit Paramessu, der aus Avaris stammt, persönlich seinen Nachfolger aus, erhob ihn zum Tjati und verlieh ihm militärischen Rang. Mit der Machtübernahme durch Ramses I. Dynastie begründet, wenn er auch kaum ein Jahr regierte und die Könige wohl eher Haremhab als Gründer der neuen Dynastie betrachteten.

Ramses' Sohn Sethos I. Dort fand man eine Königsliste, die zeigt, dass die Amarnazeit aus dem Gedächtnis gelöscht werden sollte: Das nötige Gold und die Arbeitskräfte beschaffte man sich wie gewohnt durch Kriegskampagnen in Nubien, die Rohstoffe kamen von dort und von der Sinai-Halbinsel.

Amurru stellte sich auf die ägyptische Seite, was die Hethiter dazu veranlasste, die beiden Vasallenstaaten erneut zu unterwerfen. Gegen die erstmals aus Westen wohl aus Hunger in das Nildelta vordringenden Libyer setzte Sethos ebenfalls die Armee ein. Sein Sohn Ramses II. Die potentiellen Erben erhielten fortan den Titel eines Armeeführers.

Jahr seiner überaus langen Herrschaft musste er sich mit der Bedrohung durch die Hethiter auseinandersetzen. Amurru unterstellte sich wieder Ägypten, doch im folgenden Jahr zog Ramses wieder über die Grenze. Dort kam es zur Schlacht bei Kadesch. Sie ist an den Mauern der Tempelanlagen von Karnak, Luxor , dem Ramesseum und anderen Tempeln dargestellt und wurde in propagandistischer Absicht als gewaltiger Sieg dargestellt.

Doch die Auseinandersetzungen setzten sich über Jahre fort, Kadesch und Amurru gingen endgültig verloren. Von dort floh er in den ägyptischen Teil Syriens. Während der Hethiterkönig den Krieg gegen Ägypten vorbereitete, wurden seine Vasallen von den erstarkenden Assyrern attackiert. So musste er mit Ramses verhandeln.

Jahr seiner Herrschaft heiratete der Pharao eine hethitische Prinzessin namens Maathorneferure. Sie war seine dritte Hauptfrau.

Wie sein Vater setzte er ein gewaltiges Bauprogramm um — wie etwa in Abu Simbel — doch hatte er im Gegensatz zu jenem sehr viel mehr Zeit, denn er regierte 67 Jahre lang. Die Bautätigkeit Ramses' II. Ramses starb im hohen Alter von 92 Jahren und wurde im Tal der Könige beigesetzt. Unter Merenptah , dem Auch erwähnt die Stele erstmals nicht nur Israel als Land, sondern als Volk. Es ist auch eine Weizenlieferung an das hethitische Volk überliefert, als in deren Land eine Hungersnot ausbrach.

Bei einem zweiten Angriff der Libyer, der zu Zerstörungen in den Westoasen und Nubien führte, war das Eingreifen des Merenptah gleichfalls erfolgreich. Sie waren erstmals in Ägypten, genauer zwischen der Kyrenaika und Mersa Matruh , an Land gegangen und verbündeten sich mit den Libyern, so dass eine Da sie Frauen und Kinder, aber auch ihr Eigentum, dazu Vieh mitgebracht hatten, planten sie wohl, sich in Ägypten anzusiedeln. Zwar wurden in der Schlacht, die der Pharao gewann, Tausende getötet, doch wurden auch viele gefangen genommen und im Delta angesiedelt.

Ihre Nachkommen sollten zu einem gewichtigen politischen Faktor werden. Nach seinem Tod im 9. Jahr bestieg Amenmesse den Thron. Doch auch Sethos' Herrschaft währte nur sechs Jahre, ebenso wie die seines Sohnes Siptah , der bereits im sechsten Amtsjahr verstarb, und der der Sohn einer syrischen Geliebten namens Sutailja war.

Bay wurde im fünften Regierungsjahr des Spitah hingerichtet. Tausret , Gemahlin des Sethos und Stiefmutter Spitahs, nahm nun den vollen Titel eines Pharaos an und regierte das Land zwei Jahre lang bis etwa v. Die Machtübernahme durch den neuen Herrscher Sethnacht — v. Auch ist seine Herkunft nicht bekannt. Ähnlich wie Haremhab sah sich der Pharao von den Göttern berufen, die Feinde zu vertreiben und die Ordnung wiederherzustellen.

Er war der wohl letzte Pharao, der die ägyptische Vormacht zur Geltung bringen konnte. Sie wurden jedoch geschlagen. Sie brachte heute als Seevölker bezeichnete Gruppen in Bewegung. In einer Seeschlacht, in der sie im Nildelta in die Falle gelockt wurden, siegten die Ägypter.

Einige Jahre später attackierten Libyer das Nildelta, doch auch sie schlug Ramses zurück. Theben konnte seine Sonderstellung in vielfacher Hinsicht ausbauen. Ihr Bürgermeister war Paser. Abgesehen von den umfangreichen Schenkungen zugunsten der Götter ist die Innenpolitik nur bruchstückhaft dokumentiert. Dynastie die Domäne des Gottes nahezu deckungsgleich mit Oberägypten war. Die monatlichen Getreidemengen, die den Arbeitern in Deir el-Medina zustanden, verzögerten sich, im Herrscherjahr kam es zu Streiks.

Auch wurden die Minen im Sinai weiterhin aufgesucht und die Lieferrouten im südlichen Kanaan fortwährend kontrolliert. Der zweiteilige Papyrus listet einerseits über 2. Jeder Abschnitt ist in fünf Unterabschnitte aufgeteilt, wobei die ersten drei den thebanischen, heliopolitischen und memphitischen Tempeln zugeordnet sind, der vierte kleineren Tempeln und der fünfte weltlichen, meist königlichen Besitzern. Er war der letzte Pharao, der in Palästina erwähnt wurde. Infolge der Teuerung kam es zu Plünderungen der Nekropole, die unter Mitwirkung der lokalen Autoritäten stattfanden.

Schon unter Ramses III. Diese Krise steigerte sich unter Ramses IX. Einfälle von Libyern bis nach Theben, die Korruption der Staatsdiener, an ihrer Spitze der Bürgermeister von Westtheben Pawera, sowie die Plünderung königlicher und privater Gräber durch organisierte Banden gelten als Krisenanzeichen.

Von der Arbeit der Untersuchungskommission und den Grabräuberprozessen berichten mehrere Papyri, darunter der Papyrus Abbott. Die Täter wurden gepfählt, doch kam es zu weiteren Plünderungen. Am Ende der Dynastie herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände in Oberägypten. Panehsi , der Vizekönig von Nubien setzte sich in den Besitz der Kornspeicher von Theben, was ihn in offenen Konflikt mit dem Hohepriester des Amun brachte. Dieser rief den Pharao zu Hilfe, was Panehsi veranlasste nordwärts zu ziehen.

Er wurde jedoch von einem Heer Ramses' XI. Schon Ramsesnacht hatte sich über Verwandtschaftsbeziehungen ein Imperium aufgebaut und das Amt, das sich dem Pharao nach und nach entzog, an seine Söhne vererbt. Jahr der Regierung Ramses XI. Unklar ist, ob Smendes I.

Dynastie , Herihors Sohn war. Da die Kräfte für die gewohnten Plünder-, Raub- und Handelszüge nach Nubien nicht mehr genügten, begann eine Epoche von rund einem Jahrhundert, in dem man sich beim Gold der Ahnen im Tal der Könige bediente.

Bis auf wenige Ausnahmen, darunter ausgerechnet die Gräber der Amarnakönige Echnaton und Tutenchamun, wurden fast alle Gräber geplündert. Erneut bildeten sich verschiedene Königshäuser heraus, die in den Städten Memphis, Tanis, Bubastis, Herakleopolis, Hermopolis und Leontopolis residierten. Hinzu kam das Ausgreifen nubischer Herrschaften von Süden her, wo sich neben der thebanischen Priesterschaft das Reich von Kusch etablierte. Mit dem Beginn der nubischen Herrschaft endete die Zwischenzeit.

Doch die Veränderungen waren diesmal grundlegender, und zwar sowohl in organisatorischer, als auch in gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht. Dennoch stellte die Phase keineswegs, wie der Name vermuten lassen könnte, die Ausnahmesituation zur ruhigen pharaonischen Herrschaft dar. Sie war sogar vergleichsweise friedlich, die Veränderungen, die sie brachte waren vielfach langlebig.

Zugleich ist die Quellenlage sehr viel ungünstiger. Keine Königsliste umfasst die Könige der Auf Pianch, dem es nicht gelang, Nubien zurückzuerobern, womit auch der Zugang zu den dortigen Mitteln verloren ging, folgte sein Schwiegersohn Herihor.

Dieser tauchte zwischen dem Er schwang sich nicht nur zum Vizekönig von Nubien auf, sondern hatte auch das Amt des Tjati inne. Sein Nachfolger Pinudjem I. Dynastie, war einer seiner Söhne, womit die Familie zeitweilig Ober- und Unterägypten dominierte.

Mencheperre und Masaharta, zwei weitere Söhne, wurden seine Nachfolger im Priesteramt. Dynastie gilt als libysche Dynastie. Obwohl in der älteren Literatur erst die Dynastie sowohl das unterägyptische Königshaus als auch die Hohepriester und Militärführer in Theben zumindest teilweise libyscher Abstammung sein müssen. Ihre ethnische Grundlage waren die Meschwesch oder Ma sowie die Libu, die ihren Schwerpunkt wohl in der Kyrenaika hatten.

Sie hatten als Hirtenvolk bereits das Neue Reich bedroht, in ihrer Heimat gibt es allerdings auch Hinweise auf feste Siedlungen. Der ägyptische Zentralismus passte auch nicht zu ihrer familienorientierten, durch Heiratsbündnisse stabilisierten Herrschaftsform, in der einer von ihnen als Oberherr anerkannt wurde, dem aber eine Reihe von mehr oder weniger unabhängigen Lokalfürsten gegenüberstanden. Die wohl früher eingesickerten Meschwesch hielten das bessere Land um Mendes , Bubastis und Tanis, die später gekommenen Libu um Imau am Westrand ihres Kernsiedlungsgebietes im westlichen Nildelta.

Südlich von ihnen lebten die ebenfalls libyschen Mahasun. Die Gegnerschaft der Ägypter Thebens gegen die Libyer war so stark, dass sie selbst nach der Vertreibung der kuschitischen Monarchen weiterhin nach ihnen datierten. Dies hielten sie bis zur Zeit Psammetichs I.

Dennoch fanden die Libyer den herrschaftlichen Rückgriff auf altägyptische Traditionen zumindest nützlich. Doch ihre Vorstellung, dass mehrere Könige gleichzeitig existieren konnten, widersprach diesen Traditionen.

Zudem führten nun nicht-königliche Personen Handlungen aus, die bis dahin dem Pharao vorbehalten waren.





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