Blasenspeicher

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Jedes Mal sind wir ein Stück gestorben. Die Transportierten litten während der teils wochenlangen Fahrten häufig unter einem gravierenden Mangel an Nahrungsmitteln und Wasser. Im Gebiet der Destillation und einer Budenstadt wurden aber durch das Eingreifen der Notbelegschaft und des Werkschutzes die Bomben abgelöscht. Nach dem Bombenangriff vom Seit erschienen viele hundert Bücher mit den Memoiren von Gulag-Häftlingen.

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Obgleich die Bolschewiki behaupteten, dass Gefängnisse und Verbannungen im Sozialismus und erst recht im Kommunismus keine Zukunft hätten, blieben diese Repressionsinstrumente auch nach dem Bürgerkrieg in Gebrauch.

Himmler gab dennoch seine Zustimmung zum Arbeitseinsatz ungarischer Jüdinnen, denn die kriegswirtschaftlichen Erfordernisse bestimmten eine geänderte Haltung seitens der deutschen Führung. Die Verflechtung der KZ mit der deutschen Industrie entstand aus der Tatsache, dass die Betriebe zunehmend unter Arbeitskräftemangel litten und vielfach keine Mittel scheuten, um sich vor der Konkurrenz einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen, nämlich Arbeiter in ausreichender Zahl zur Verfügung zu haben, nur so konnten Sie ja Ihrer "vaterländischen Pflicht" nachkommen: Die Deportation der ungarischen Juden war eine der letzten und grausamsten Vernichtungsaktionen des so genannten "Dritten Reiches": Innerhalb weniger Monate, vom Juli , wurden Die hierzu eingeleitete Neuregelung des "Judeneinsatzes" sowie die vom Rüstungsministerium übernommene Kompetenz bei der Zuweisung von KZ-Häftlingen verdeutlichen den Pragmatismus kriegswirtschaftlicher Erfordernisse, der im Widerspruch zur Ideologie der "Endlösung" stand.

Als sie uns sah, nahm sie die Backform von ihrem Kopf und verteilt den Kuchen unter uns. Die SS-Aufseherin erklärte ihr, dass sie dies nicht tun darf, aber das interessierte die alte Frau nicht. Sie sagte der Aufseherin, dass sie nicht so grausam sein solle, ob sie denn nicht sehe, wie hungrig diese armen Frauen seien. Gott würde es ihr vergelten. Bei einer anderen Gelegenheit kniete sie vor einer der schwachen und kranken Zwangsarbeiterinnen und schnürte ihr die Schuhe.

Diese Aufseherin wurde dann später versetzt. Die täglichen Arbeiteinsätze - mindestens 12 Stunden- fanden ohne jedwede Schutzkleidung statt, beim verladen von Ziegeln verletzten sich die Frauen natürlich die Hände, einige, die versuchten, Ihre Verletzungen mit Stofffetzen zu schützen, wurden von den SS-Aufseherinnen gezielt auf die geschundenen Hände geschlagen, mit dem Befehl, die schützenden Stofffetzen zu entfernen.

Die ehemaligen Lagerinsassinnen berichteten übereinstimmend von dem ständigen brutalen Verhalten des Wachpersonals. Im Gelsenberg-Lager wurden acht schwangere Frauen selektiert und zur Ermordung nach Auschwitz [5] verbracht.

Es ist nicht bekannt, wer dafür verantwortlich war. September wurden laut Lagerleitung Jüdinnen getötet und 94 verletzt, diese Zahl erhöhte sich noch durch später an den Folgen des Angriffs in umliegenden Krankenhäusern verstorbenen Frauen.

Obendrauf wurde ein Holzstapel entzündet. Der fast unmittelbare Abtransport der Zwangsarbeiterinnen nach den Angriffen vom September kam der Gelsenberg-Benzin AG sehr gelegen, man bereitete sich praktisch schon auf die Nachkriegszeit vor und die Anwesenheit von KZ-Häftlingen hätte der später folgenden Kooperation mit den Alliierten entgegengestanden.

Die Auswertung von Luftbildern ergab, dass zwischen Bahnlinie und Lanferbach bereits in der ersten Hälfte des Jahres das Lager errichtet wurde. Ein doppelter, wohl elektrisch geladener Zaun umgab das Areal, es wurden Wachtürme errichtet. Die blockartige Anordnung der Gebäude und Zelte um einen Appellplatz sprechen eine deutliche Sprache.

März wurde das Bataillon durch die 2. Kompanie des Landesschützen-Bataillon C auf 6 Kompanien verstärkt. Das Bataillon war bis in Gelsenkirchen stationiert. Der Charakter von Dietrich brachte es mit sich, dass er das Geschehen im Lager nicht im Griff hatte, und es so wiederholt gegen seine Weisungen zu massiven übergriffen gegen die Insassinnen kam.

Ebenso wird von drei besonders brutalen Aufseherinnen berichtet. Lagerleiter Dietrich verstarb unbestraft in Weinheim. Dem wurde von der vorgesetzten Dienstelle stattgegeben. Die Geschichten von der Befreiung und die Ereignisse danach im Leben der Überlebenden der Shoah haben kein einfaches und glückliches Ende.

Auf die eine oder andere Weise begleitet es sie ihr ganzes Leben. Die damals jährige Renee Klaristenfeld musste am Es war ein wunderschön sonniger, warmer Spätsommertag. Unsere tägliche Mahlzeit, eine dünne Wassersuppe, wurde verteilt. Plötzlich hörte ich ein lautes Brummen.

Verwundert blickte ich zum Himmel und sah hoch oben einige silbern glänzender Flugzeuge ihre Bahn ziehen. Sie flogen geordnet in einer Formation, die mich an eine Triangel erinnerte. Schön sahen sie aus, wie kleine Spielzeuge.

Ich wusste doch nicht, dass diese Flugzeuge uns den Tod bringen. Nur Sekunden später fielen die ersten Bomben. Als sie explodierten, gerieten wir völlig in Panik. Niemand wusste wohin, alles rannte durcheinander. Zischend und pfeifend fielen die Bomben, krachende Explosionen um uns herum.

Wir waren dem fürchterlichen Bombenhagel völlig schutzlos ausgesetzt. Als Jüdinnen durften wir nicht in die Bunker. In meiner Todesangst rannte ich weiter zu den Gleisen und kroch schutzsuchend unter einen dort abgestellten Zug. Von dort konnte ich über das freie Feld blicken und sah andere unschuldige Frauen um ihr Leben laufen. Eines der Mädchen kam angerannt und warf sich neben mich unter den Zug. Nach jeder Explosion war ich froh, noch am Leben zu sein. Es sah nach dem Angriff dort aus wie auf einem Schlachtfeld, schreckliche Bilder.

Überall zerissene, zerfetzte Körper, abgetrennte Arme, Beine und Köpfe. Dazwischen schreiende, schwerverletzte oder sterbende Frauen. Man stelle sich vor, da kamen Kranken- und Lastwagen angefahren, auch junge Deutsche mit Bahren eilten herbei.

Wir Frauen halfen mit, unsere Verwundeten Schwestern aufzuladen. Sie wurden tatsächlich in Krankenhäuser gebracht und versorgt. Ich kann wirklich nicht viel Gutes aus der Zeit berichten, aber das war ein kleines Wunder. Die Kraft, so sagt sie, fand sie vor allem im Gesang.

Nach Kriegsende wanderte sie in die USA aus. Wir lebten seit ungefähr fünf Wochen in Auschwitz, als wir aufgerufen wurden, weil uns Nummern in den Arm tätowiert werden sollten. Wir standen schon in einer Reihe, als ein Offizier auf einem Motorrad erschien und die Anordnung gab, dass wir unverzüglich in ein Arbeitslager gebracht werden sollten, also drehten wir uns alle wieder um und liefen zurück. Wir waren wie Schafe, die ängstlich und enttäuscht blind folgten. Aber die Gefangenen, die schon tätowiert und viel länger im Todeslager waren, versicherten uns, dass wir uns über die uns zugewiesene Arbeit glücklich schätzen konnten.

Und tatsächlich sollte ich nie tätowiert werden. Sie brachten uns zurück zu den Baracken und gaben uns den Befehl, uns auszuziehen. Wieder standen wir nackt in einer Reihe da. Erneut sortierte man uns aus. Ein unangenehmer, junger SS-Soldat teilte uns über sein Megaphon mit: Chaichu, Frieda, Esther, Marta und ich standen so nah wie möglich zusammen, aber als die Soldaten die Mädchen in unterschiedliche Gruppen aufteilten, zeigte ein SS-ler auf Esther und bedeutete ihr, unsere Gruppe zu verlassen und auf die andere Seite zu gehen.

Esther war zwölf und sehr klein, und wir wussten sofort, dass sie hier niemals wegkommen oder noch schlimmer, dass sie im Ofen landen würde. Chaichu, unsere älteste Schwester und Beschützerin, die zwar nichts auf den Rippen hatte, dennoch stur war, trat impulsiv aus unserer Gruppe heraus und zerrte Esther wieder zurück. Um uns herum gab es so viel Aufruhr, dass ich mir bis heute nicht sicher bin, ob der junge, schlaksige Offizier nichts bemerkte oder nur vorgab, nichts zu sehen.

Frieda umklammerte meine Schulter, so dass auch ihr leichtes Hinken unbemerkt blieb, als sie ging. Sie hatte wohlgeformte Beine, und indem ich ihr Gewicht mittrug, fiel niemandem auf, dass sie leicht verkrüppelt war.

So blieben wir alle beieinander, überlebten und wurden zur Arbeit geschickt. Zinka hatte Recht gehabt, solange wir für die Deutschen nützlich waren, würden sie uns am Leben lassen.

Man brachte uns wieder zu den Viehwaggons, die diesmal sauberer und offener waren als die vorherigen, und es war ein wahrer Luxus, dass jedes Mädchen ein ganzes Brot bekam, auf dem sich etwas Margarine befand. Am Zug herrschte ein optimistisches und energiegeladenes Durcheinander. Wir waren bereit zu arbeiten.

Unsere Schlafstätten bestanden aus einfachen Holzbrettern, aber jede von uns bekam eine weiche, graue Decke, die unser wertvollster Besitz wurde. Wir hatten Dreifachetagenbetten anstelle von Doppeletagen, und nur zwei Mädchen mussten sich ein Bett teilen. Zu dem Zeitpunkt waren wir alle schon so dünn, dass wir problemlos zusammen reinpassten. Die uns zugewiesene Arbeit bestand darin, Trümmer einer Munitionsfabrik, die von den Amerikanern zerbombt worden war, abzutragen und die Fabrik wieder aufzubauen.

Es war harte körperliche Arbeit, und wir waren dankbar dafür, dass wir nicht die einzigen Gefangenen in Gelsenkirchen waren. Infolge unserer Ernährung war es schwierig, die für die schwere Arbeit benötigte Aufmerksamkeit und Energie aufzubringen.

Oft gab man uns auch etwas Margarine und Marmelade. Wenn eine Freundin das Essen servierte, hatte man Glück. Dann wurde die Suppenkelle etwas tiefer in den Topf eingetaucht, und vielleicht war dann sogar etwas Gemüse darin. Auch hier gab es, wie in Auschwitz, fanatisch religiöse Frauen, die ihre Suppe verweigerten und so ausgehungert waren, dass sie sich nicht darum scherten, ob sie sauber oder dreckig waren, ob sie lebten oder starben.

Diese Frauen versuchten oft, ihre Suppe gegen Brot einzutauschen, und manche stahlen sogar Brot von den anderen. Sie arbeiteten, bis sie umfielen, sahen bald wie lebende Skelette aus und starben. Ihnen war es wohl wichtiger, den Märtyrertod für Gott zu sterben. Frieda schimpfte immer mit mir, wenn ich, sobald ich mein Brot erhalten hatte, alles auf einmal verschlang.

Wo ist deine Selbstbeherrschung? Bis sie seufzend aufgab und mir kopfschüttelnd ein kleines Stück Brot abbrach, um es mir zu geben. Ich schluckte schwer und gehorchte. Er zückte eine Kamera und richtete sie auf mich. Wie willkürlich und absurd das doch alles war. Sonntag war unser Ruhetag und der Tag im Arbeitslager, an dem man uns den Luxus gewährte zu duschen. Tiefer im Lager befand sich ein Halbkreis von auf Holzbrettern stehenden Wasserausläufen im Freien, aus denen nur kaltes Wasser kam.

Dort lachten und quatschten wir, ärgerten uns gegenseitig und machten Witze über unsere nackten, ausgemergelten Körper.

Natürlich gab es nie Seife. Wenn die Sonne schien und uns den Rücken wärmte, wickelten wir uns in unsere kostbaren, grauen Decken und wuschen unsere Kleider. Dann bewachten wir sie den ganzen Nachmittag, während sie trockneten. Wahrscheinlich waren es gebrauchte Stiefel von einem Gefangenen aus einem anderen Lager, der gestorben war.

Und wie glücklich ich war, als man mir einen fast neuen, eleganten, rostfarbenen Wintermantel überreichte, der wohl einem wohlhabenden jungen Mädchen gehört hatte. Dieser Mantel hat mir während der Wintermonate das Leben gerettet. Kurz nachdem wir in Gelsenkirchen angekommen waren, wurde Chaichu sehr krank und bekam Typhus. Und obwohl sie vor Fieber schwitzte und ihre Temperatur in die Höhe schoss, wussten wir, dass wir keine andere Wahl hatten, als sie zum Zählappell und zur Arbeit mitzuschleppen.

Chaichu versuchte zu arbeiten, aber es wollte ihr nicht gelingen. Sie sah aus, als wäre sie dem Tod nahe, ihr Gesicht war grau, die Augen wirr. Ihr kleiner Kopf rollte hin und her und offenbarte die roten Haarstoppeln auf ihrem Schädel. Es war, als wäre der Nacken zu schwach, um das Gewicht zu halten. Ihr ausgemergelter Körper bemühte sich vergebens, das schwere Geröll zu tragen.

Es war unerträglich mit anzusehen, wie sie litt und vor Fieber gerötet in der Sonne schwitzte, also setzte ich sie irgendwann in den Schatten eines in der Nähe stehenden Baums. Der SS-Offizier, der unsere Arbeit beaufsichtigte, verfolgte das Geschehen mit einem fragenden und leicht amüsierten Gesichtsausdruck.

Mir war klar, dass mein Verhalten nach einer Erklärung verlangte, und nachdem ich Chaichu bequem hingesetzt hatte, nahm ich all meinen Mut zusammen, ging auf die Wache zu und fragte ihn so freundlich wie nur möglich, ob ich meiner Schwester etwas Wasser holen dürfte.

Marta näherte sich später am Tag demselben Soldaten, bat ihn um Erlaubnis, Chaichus Arbeitspensum zu übernehmen und versicherte ihm, dass Chaichus Abwesenheit nicht auffallen würde. Nach einer Woche ging ihr Fieber runter, und sie wurde wieder gesund. Als Frieda später an einer Lungenentzündung erkrankte, erfuhren wir, dass es ein Krankenhaus im Lager gab, in dem zwei jüdische Ärztinnen Gefangene behandelten.

Nach Auschwitz hatten wir so etwas nicht für möglich gehalten. Frieda ging ins Krankenhaus und kam gesund und ausgeruht zurück. Als die Fabrik fast wieder aufgebaut war, kamen die Amerikaner und zerbombten sie erneut. Wir waren in unseren Zelten, als wir das Heulen der tieffliegenden amerikanischen Kampfjets nur ein paar Hundert Meter entfernt hörten.

Als die erste Bombe einschlug und der Boden zitterte, gerieten wir in Panik, rannten raus und kletterten über den rostigen Stacheldrahtzaun. Blutig zerkratzt flüchteten wir auf die Felder. Mit einem dumpfen Aufprall landete vor mir der Kopf eines hübschen, schwarzhaarigen Mädchens. Ich stand da, völlig geschockt, allein. Ich hatte nichts abbekommen. Als die Flieger abdrehten und es auf dem Feld ruhiger wurde, sah ich Frieda auf mich zustraucheln.

Wir fielen einander in die Arme und schluchzten. Eine Minute später wankte Chaichu auf uns zu, dann kam Marta. Nachdem wir eine lange qualvolle Stunde gesucht und immer wieder Esthers Namen gerufen hatten, bis wir heiser waren, fanden wir unsere Schwester im Dickicht.

Es sah aus, als hätte sie sich verstecken wollen, aber jetzt lag sie zusammengekrümmt und regungslos da, ihre Beine lagen abgetrennt und verstümmelt verstreut im Gestrüpp hinter ihr. Auf eine gewisse Weise war ich erleichtert. Esther war immer in Panik geraten, wenn die Sirenen während der Luftangriffe mitten in der Nacht ertönten, wiegte sich dann hin und her und hielt ihre kleine Zinnschüssel zum Schutz über den Kopf.

Es war als hätte sie mit einem sechsten Sinn ihren Tod vorhergeahnt. Die übriggebliebenen Frauen schleppten sich aufgewühlt und verdreckt wieder zu den Zelten. An diesem Tag war die Hälfte unserer Gruppe umgekommen. Falls wir sterben würden, dann sollte es uns beide gleichzeitig treffen. Nachdem sich an diesem Nachmittag alles wieder beruhigt hatte, fing Chaichu an, über Schmerzen in der Herzgegend zu klagen. Eine der Ärztinnen wurde in unser Zelt gerufen, wo sie Chaichu untersuchte, die, ohne es bemerkt zu haben, schwer verwundet worden war.

Am darauf folgenden Tag wurde Chaichu mit einem Granatsplitter in der Brust ins Krankenhaus gebracht. Nach den Angriffen brachten die Deutschen uns Überlebende in eine andere Munitionsfabrik nach Sömmerda, wo meine Aufgabe darin bestand, kleine Metallteile für Gewehre zu fertigen.

Wir hatten schreckliche Angst, Chaichu zurückzulassen, aber nur einen Monat später kam unsere völlig genesene Schwester nach.

Januar in Ungwar Uschhorod geboren. Sie hatte fünf Geschwister, der älteste Bruder starb bereits vor Kriegsausbruch, zwei Schwestern und ein Bruder konnten im letzten Moment nach England fliehen. An der Rampe in Auschwitz führte der berüchtigte Dr. Mengele die Selektion persönlich durch, Evas Eltern wurden direkt nach der Ankunft in der Gaskammer ermordet, ihr Bruder einer Gruppe männlicher Häftlinge zugeteilt. Untergebracht waren wir mit etwa jeweils Seelen in Zelten.

Die Alliierten beobachteten die Aufräumarbeiten im Werk genau, auf abgeworfenen Flugblättern drohten sie eine erneute Bombadierung an, sollte die Produktion wieder aufgenommen werden. Und so geschah es dann auch. September gegen 18 Uhr wurde wieder bombardiert. Die Frauen liefen in ihrer Angst aus den Zelten ins Freie, dachten, dass sie so mehr Überlebenschancen haben, rannten auf die Felder.

Aber die Flieger, die diese Figuren in grauen Arbeitsuniformen mit rasierten Köpfen sahen, dachten wohl, dass es die Soldaten seien, und griffen sie an. Ich wollte mich in einem Einmannbunker verstecken, aber da war schon jemand drinn, so konnte ich nur meinen Kopf und den Oberkörper in den Eingang zwängen. So blieb ich zum Glück unverletzt. Nach dem Bombenangriff vom Anfang April wurde sie mit etwa weiblichen KZ-Häftlinge auf einen Todesmarsch gezwungen, fast vier Wochen mussten die Frauen marschieren.

Nach dem Krieg gab es ein Wiedersehen mit ihren Geschwistern. Judith Altmann, in Jasina in der damaligen Tschechoslowakei geboren, wurde im April zusammen mit ihrer Familie in ein Ghetto in Ungarn gebracht. Danach verschleppte man sie und die Familie nach Auschwitz. Sogar die jungen Juden wissen praktisch überhaupt nichts darüber. Wenn man die Kinder darüber aufklärt, und man ihnen sagt, dass man hofft, sie mögen ein besseres Leben haben, verstehen sie, dass sich solche Verbrechen nirgendwo auf der Welt wiederholen dürfen.

Aber leider geschieht es in ähnlicher Form immer wieder, in Afrika und an anderen Orten. Es hat nie aufgehört. Das alles, was ich ich dieser Zeit erleben musste, geschah im Deutschland des Jahrhunderts, in einem Land mit solcher Intelligenz, mit blühender Kultur.

Die Leute haben es einfach geschehen lassen. Ich sage den Kindern, und das ist mein Motto: Es gibt keinen Grund zu hassen. Benutzt eure Energie dafür, um gute Sachen zu tun, helft, die Welt zu verbessern und lebenswerter zu machen.

Von der Eisenbahnstation in Gelsenkirchen haben wir sehr lange durch die Stadt laufen müssen, ich kann mich erinnern, dass es ein bisschen bergauf ging. Das mag vielleicht nicht ganz richtig sein, aber seitdem sind so viele Jahre vergangen. Nun, wir haben dort im Lager in Zelten gewohnt. Auf dem nackten Boden natürlich, wir hatten dort keine Strohsäcke oder ähnliches. Am nächsten Tag mussten wir in die Stadt laufen. Dort haben wir gearbeitet, verschiedene Arbeiten.

Wir haben Bunker gebaut, wir haben Strassen gebaut. Wir haben mit Ziegelsteinen auch Gebäude gebaut. Die hatten eine andere Uniform, ich meine, dass war so eine gelb-grüne Uniform. Und die haben uns gesagt was wir zu tun haben, die SS hat uns bei der Arbeit beobachtet. Wir sind also von zwei Seiten bewacht worden. Sie haben uns zur Arbeit angetrieben: Wenn wir von der Arbeit zurück ins Lager kamen, haben wir im Vergleich zu Auschwitz tatsächlich besseres Essen gekriegt.

In Gelsenkirchen haben wir sogar eine Schüssel und ein Löffel gekriegt. Die Suppe war ähnlich wie die in Auschwitz, manchmal war eine Kartoffel darin, gekocht oder gebacken, ich kann mich nicht mehr erinnern. Es gab dazu ein dünnes Stückchen Brot, so wie das Münzenmeierbrot Pumpernickel , eine sehr dünne Scheibe, etwa zwei Zentimeter.

Das war natürlich nicht genug. Wir waren noch immer sehr hungrig, aber es war besser als in Auschwitz. Die Arbeit war so schwer, und viele der Mädchen wurden krank. Es verging nicht ein Tag, wo dieser kleine Wagen gekommen ist und die Toten und auch die, welche nicht mehr arbeiten konnten, abgeholt hat. Wir hatten auch eine Ärztin, die war Französin, natürlich auch eine Jüdin. Ich hatte eine Cousine, das war Sophie, die hat auch nicht arbeiten können.

Die Cousine wollte man auch wegschicken, nach Auschwitz, aber die Ärztin hat gesagt: Dort in Gelsenkirchen mussten wir so schwer arbeiten, aber lieber die schwere Arbeit, als diese ständige Furcht, heute wirst du umgebracht.

Wenn du normal sterben musst, dann soll es so sein. Aber der Tod in der Gaskammer Die SS war sehr schlecht zu uns. Die haben uns ständig geschlagen. Aber die Furcht, dass man in die Gaskammer gehen muss, die hatten wir in Gelsenkirchen nicht. Manchmal, wenn die Holzschuhe zerbrochen waren, hat man uns andere gegeben. Später gab es keine neuen Schuhe mehr. Wenn wir mal eine Zeitung gefunden haben, dann haben wir uns das Zeitungspapier um die Beine gewickelt, damit wir nicht barfuss gehen mussten.

Und wir haben den fertig gekriegt. Nun, da waren die Bombenangriffe, sehr oft. Wir dachten, wenn wir den Bunker bauen, können wir bei einem Angriff auch reingehen, aber wir durften nicht rein. Nur die Deutschen durften in den Bunker.

Bei einem der Luftangriffe wurden unsere Zelte zerstört. Da hat man uns gesagt, ihr müsst jetzt marschieren, und wir gingen, es waren wohl 20 Minuten, bis wir zu einer Kaserne kamen, in der früher italienische Kriegsverbrecher gewohnt haben. Da hatten wir ein Bett, da war elektrisches Licht.

Wir waren so froh, dass wir einen Platz in einem Haus hatten! Wir sind ins Bett gegangen, meine Nichte Ida und ich, das Licht wurde gelöscht, auf einmal waren da viele Wanzen, Bettwanzen! Die haben uns so gebissen. Die Wanzen waren schrecklich! Und dann gab es wieder einen Bombenangriff und die Kaserne wurde zerstört. Wir waren sehr froh, denn wir konnten dort nicht leben, nein.

Von da an haben wir wieder in Zelten gewohnt. Und die Angriffe waren fast jede Nacht, und wir haben gebetet. Wir wollten, wir konnten nicht mehr. Nach einer Zeit, ich kann mich nicht genau erinnern, wann dass war, hat man uns gesagt, ihr geht jetzt in ein anderes Lager nach Essen.

Wir sind dorthin gelaufen. In Essen kamen wir auch in ein Lager, wenn ich mich recht erinnere, waren das am Anfang auch Zelte. Das Lager war ziemlich weit weg vom Krupp-Werk. Dort war es fast dasselbe wie in Gelsenkirchen, nur wurde es langsam kälter. August besuchte Judith Altmann Gelsenkirchen. Gemeinsam mit Andreas Jordan von Gelsenzentrum e.

Rose Warmer wurde in Ungarn geboren und im Frühjahr von den Nazis nach Auschwitz deportiert. Ihr Lebensweg wird in dem Buch von Myrna Grant: In der entsetzlichen Qual verlor ich den Sinn für Zeit und Tag.

Manche fielen hin und konnten sich nicht wieder erheben. Schüsse hallten durch den Tag. Sie lag in einer Stadt Namens Gelsenkirchen. In diesem Lager wurden wir in drei riesigen Zelten untergebracht jeweils Personen in einem Zelt. Viele von uns kamen aus Auschwitz, doch es gab auch neue Leute. Bald nach unserer Ankunft wurden wir aus den Zelten herausgeführt zu Wasserhähnen. Wir waren fast verrückt vor Freude konnten Wasser trinken!

Wir konnten uns waschen! Der Hahn war niedrig angebracht und nur zum Trinken bestimmt, doch wir stürzten uns darunter. Das Wasser floss über uns hin, über unsere grauen verdreckten Häftlingskleider unsere verkrusteten Köpfe. Wir wuschen unsere Unterwäsche und streiften sie über unsere nassen Körper.

Alles das geschah in schrecklicher Eile, denn niemand wusste, was als nächstes geschieht oder wohin wir gebracht würden.

Hinten am Wagen war eine Stange angebracht, doch sie war zu niedrig, um jemanden am herausfallen zu hindern. Die Fahrt sollte zu einem täglichen Alptraum werden. Wir trafen an unserem Arbeitsplatz ein, eine Ölraffinerie, die durch alliierte Bomben zerstört worden war. Neben der Raffinerie lief ein winziges Flüsschen [8], dessen Wasser schwarz war vom ablaufenden Öl, das sollten wir von Schutt säubern. Wir waren gezwungen, täglich 12 Stunden lang den Schutt in die Wagen zu schippen. Das war für Frauen und Mädchen in unserer körperlichen Verfassung eine qualvolle Arbeit.

Niemand wagte einen Augenblick Pause einzulegen, denn sofort sauste der Stock des Kapos [9] auf den Betreffenden nieder. Misshandlungen durch die Aufseher waren an der Tagesordnung. Einer taumelte entsetzlich unter dem Schlag. Niemand von uns wagte aufzuschauen, um zu sehen, was geschah. Ich lernte, aus den Augenwinkeln den Stock des Kapos zu beobachten, der vielleicht plötzlich auf mich niedersausen konnte, wenn ich mich nicht schnell genug bewegte.

Eines Tages wurde ich zur Arbeit in die Ruinen der Raffinerie geschickt. Es war ein unmögliches Unterfangen. Wenn keiner mehr wusste, wie wir weitermachen sollten, schrie der Aufseher: Manchmal kamen deutsche Schiffe an, und wir wurden zu den Docks geführt, um die Ladung mit gegossenen Betonblöcken zum Wiederaufbau der Raffinerie zu löschen. Wir Frauen waren gezwungen, diese schweren Böcke zu schleppen.

Wir hoben die Blöcke vom Dock hoch und gaben sie in die Hände der nächststehenden Person. So bildeten wir eine lange Kette von Arbeiterinnen vom Schiff bis zu den Karren an Land, in denen die Blöcke zur Raffinerie transportiert wurden.

Nach dem Entladen mussten wir die Schiffe säubern, dazu erhielten wir Eimer und Besen. Sie war aus Kohle [10] gemacht doch für uns war es ein Festessen. Einige Frauen in unserer Gruppe waren schwanger, sie erhielten eine etwas bessere Ernährung. Wenn ihre Zeit heran kam, wurden sie nach Auschwitz zurück gebracht. Was mit ihren Kindern geschah, erfuhr niemand. Wegen der hohen Priorität der Arbeit in Gelsenkirchen arbeiteten auch ortsansässige deutsche Frauen in der Raffinerie.

Eines Tages schlug das Entsetzen wieder zu. Wieder folgten schrille Befehlschreie, die Schmähungen. Wieder wurden wir zur Selektion aufgestellt. Diesmal mussten wir uns nur bis zur Taille ausziehen. Wir standen vor unseren Zelten, die Morgenfeuchte der Bäume tropfte auf unsere nackten Schultern und Köpfe während die Offiziere die Reihen auf -und abmarschierten und mit einem lässigen schwenken des Handgelenks andeuteten, wer nach links oder nach rechts zu gehen habe.

Ich erinnere mich an die Schönheit der Blätter in ihren herbstfarben, die über den Himmel jagenden Wolken, die vom Duft der feuchten Erde und des absterbenden Grases erfüllte Welt. Viele Frauen rannten von einer Gruppe zur anderen und riskierten ihr Leben, um bei Verwandten oder Freunden zu sein. Viele weinten, doch die meisten standen einfach da in der Demütigung der Selektion und wichen dem unbarmherzigen Blicken der Offiziere aus.

Diese Offiziere waren von Krupp geschickt worden, einem kriegswichtigen Stahlwerk in Essen, einer Industriestadt südwestlich von Gelsenkirchen. Wir Gefangenen sollte evakuiert werden, weil die Amerikaner sich auf eine schwere Bombardierung der Raffinerien in unserem Gebiet konzentrierten und die Nazis nicht so viele Hunderte von Sklavenarbeitern verlieren wollten.

Wieder einmal wurde ich nach rechts geschickt zu der Gruppe von Frauen, die weiterleben und zur Arbeit nach Essen geschickt werden sollten. Die zurück gebliebenen wurden auf der Stelle mit dem Zug zu den Öfen von Auschwitz gebracht.

Wieder rannten wir, stolperten, fielen, keuchten nach Luft, bis eine Art von Bewusstlosigkeit einsetzte. Ein solcher Gefangener wurde von den Nachkommenden niedergetrampelt oder durch die Kolben eines SS-Gewehrs zum Leben erweckt oder vollends erledigt.

Rose Warmer im Kreise ihrer Familie 2. She was working at the Pscychiatric Ward of the Mary Valery Hospital from as an assistant doctor and later from as attending doctor. In her testimony she remembered what has happened in Balassagyarmat in To cure a Christian it was even more difficult even his or her own request. When I was called to a Christian patient, the person had to ask a special permission from the local police station in order that I could go to examine him.

The patient was a tobacco merchant, his name was Mr. Simon, tobacco-merchant in order to examine her patient. The Jewish female doctor should leave the ghetto only with armed police escort with the patient's relative. After the examination the patient's relative is obliged to return this written permission to me in one hour.

The Christians showed mixed emotions towards us; there were some who despised these measures, but the majority was satisfied with the isolation of the Jews. Many people were very curious and wanted to get into the ghetto with wide variety of excuses.

There were several times when I had to go the hospital with special permission - when I could go without police escort -, they looked at me with the yellow star on my chest like I was a special animal.

Hospital Chief Medical Director, Dr. Kenessey after the provisions to wear the yellow stars orderred that its not necessary for the Jewish doctors wearing a yellow star on their white coat in the hospital just when they leave the hospital. The ghetto was deported in two transports. The first transport left on 10th June, the second on the 12th. All of them contained approx. All of the patients of the Balassagyarmat Hospital and the Psychiatric Ward were taken with the second transport, such as the woman who gave birth one hour before together with her child.

In both places she was forced to work as a physician besides the forced laborers, the so-called "häftlings".

From here in April they were taken to forced march to as far as the border of Czechoslowakia where they had been liberated on 8th May, Stages of her deportation: Auschwitz June 14, After arriving home she reported to the vicissitudes of the previous months in a protocol which was taken by the co-workers of the "DEGOB" National Committee for Attending Deportees After returning from the deportation she was working in Balassagyarmat until then she moved to Budapest.

Military forced laborer physicians in Balassagyarmat. During World War 2 several Jewish physicians had been working in Balassagyarmat and its area as military forced laborers. Unter den von Auschwitz nach Gelsenkirchen zur Ableistung von Zwangsarbeit in der deutschen Kriegswirtschaft verschleppten ungarischen Frauen befand sich auch Rivka Reszi Daszkal.

Sie wurde am Januar in einem kleinen Dorf namens Cuhea heute Bogdan Voda im nördlichen Transilvanien geboren. Im Vernichtungslager Auschwitz wurde sie nach sechs Wochen zum Zwangsarbeitseinsatz in der deutschen Rüstungsproduktion bestimmt.

Anfang Juli kam dieser Transport in Gelsenkirchen an. September wurden beide Schwestern schwer verletzt, Rivka durch einen Bombensplitter am rechten Arm, Guizi verlor ein Auge. Beide wurden in einem Gelsenkirchener Krankenhaus ärztlich versorgt, Guizi erhielt ein Glasauge. Die beiden Schwestern wurden danach getrennt. Es sollte 20 Jahre dauern, ehe Rivka ihre Schwester Guizi wiedersah. Rivka, Guizi, eine weitere Schwester und ein Bruder überlebten den Holocaust.

Rivka lebt seit 66 Jahren in Brailien, wo sie am Januar ihren Geburtstag im Kreise ihrer Familie beging. Ihre Schwester Guizi lebt heute in einem Altenheim in Israel. Gabriela Schwartz Heilbraun, genannt Gitta wurde am 2.

März in Satu Mare an der Grenze zu Ungarn geboren. Im Mai wurde sie mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Dort wurde ihr die Gefangennummer als Zeichen der Entmenschlichung auf den Unterarm tätowiert. Es gab sechs oder sieben Gespräche mit Gitta, in denen Salus erkannte, dass Gittas Lebensweg mehr als einen Bericht geben würde. Rachel Wollner hat nur ein Verlangen: Doch es gelingt ihr nicht, vor allem nachts nicht. Es ist mucksmäuschenstill in der Schulbibliothek, als Rachel Wollner sagt: Ich komme immer erst zu mir, wenn mein Mann mich rüttelt, meinen Namen ruft.

Wir wurden schlimmer behandelt als Hunde, keiner kann sich heute vorstellen, was uns damals angetan wurde, sprudelt es nur so heraus aus dem Munde der ehemaligen Zwangsarbeiterin. Rachel Wollner spricht gut Deutsch, phasenweise ohne Punkt und Komma. Es schien eine Zeitlang so, als seien die Schülerinnen und Schüler der 8.

Klasse der Evangelischen Gesamtschule Bismarck noch aufgeregter als ihr Gast. Eine Schulstunde lang erinnerte sich die in Ungarn geborene Jüdin an die Schreckensherrschaft der Nazis, an die Vertreibung ins KZ Auschwitz, an den Moment, als ihre Mutter nach links aussortiert wurde. Das war im Juli , und Rachel Wollner war gerade Aber ich war nicht allein, erzählte sie den etwa Jährigen.

Zwei ihrer Schwestern waren auch da, und Rachel Wollner empfindet darüber immer noch Glücksgefühle. Die Schreckenstaten des Naziregimes bekam die junge Zwangsarbeiterin indes schmerzlich zu spüren. Mit rund Frauen lebte sie im Lager hinter Stacheldrahtzäunen, menschenunwürdig, ohne Wasser, ohne Toilettenpapier, ohne ausreichende Nahrung. Frau Wollner erzählt hastig: Wir waren nicht lebend und nicht tot, haben uns immer wieder gefragt, wo Gott ist. Nach der Bombardierung des Hydrierwerks im September hätten viele Frauen nicht mehr die Kraft gehabt, vor den Granatsplittern wegzurennen.

Das wurde am 9. Ich konnte es lange nicht begreifen. Denkt sie an diese Zeit zurück, muss sie weinen. Hier verlor sie zwei Schwestern. Beiden gedenkt die Familie Hirsch am Sonntag. Gestern traf die Familie mit einem Bruder und Cousine in Gelsenkirchen ein, fünf Jahre nach dem ersten Besuch, der damals anlässlich des Jahrestages des Luftangriffs stattfand.

Als die Bomben fielen, suchten die drei verzweifelt nach einem Schutz. Olga wurde tödlich verletzt, Blanca schwer. Sie kam ins St. Die Jährige, die die Nazi-Zeit überlebt hat, wusste, dass Blanca gestorben war. Doch sie wusste all die Jahre nicht, ob sie auch beerdigt wurde, und wenn ja, wo. Blanca Pollak wurde am März auf dem Jüdischen Friedhof am Bottroper Westfriedhof beigesetzt. Familie Hirsch ist nun angereist, um dort einen Grabstein zu errichten.

Er trägt die Inschrift: Für Dich weinen wir, unsere Augen füllen sich mit Tränen. Sie ist dankbar, dass Spuren gefunden und verfolgt wurden. Is that a section of Czechoslovakia which was taken over by the Hungarians during the war? Will you tell the Tribunal how it happened that you were taken from your home during the war, and what was done with you at first, the first few days?

Where were you taken from your home? I was taken from my home to Auschwitz concentration camp in On 19 May I arrived there. I was separated from my family, my mother, father, sister, and brother. I was left with my sister who is 2 years younger. I stayed at Auschwitz for 6 weeks where all my belongings first were taken away. My hair was shaven.

I got a prisoner's gown, wooden shoes, and that is all. Do you know why you and your sister were not sent to the gas chambers at Auschwitz? And then will you tell the Tribunal where you went from Auschwitz, to work some place? Überlebender des Holocaust erfährt vom Schicksal der Schwestern nach 64 Jahren. Aber wenigstens starben meine beiden Schwestern gemeinsam und wurden nicht vergast.

Es muss ein schrecklicher Tod in diesen Räumen in Auschwitz gewesen sein! Kurt Neuwald wurde in Gelsenkirchen geboren, von den Nazis nach Riga [11] deportiert.

Neuwald kehrte nach Gelsenkirchen zurück und baute hier die jüdische Gemeinde wieder auf. Kurt Neuwald wurde Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen. Kurt Neuwald starb am 6. Hitler hat den Teil von Rumänien in dem sie aufgewachsen ist, zu Ungarn geschlagen. Dann ist sie als ungarische Jüdin nach Auschwitz gekommen und von dort zum Arbeitseinsatz nach Gelsenkirchen zur Firma Gelsenberg deportiert worden. Das waren insgesamt Frauen und Mädchen. Sie sollte hier aufräumen.

Gelsenberg war zerstört worden von den Bomben der Engländer. Weitere Frauen kamen nach Krupp zum aufräumen.

Nun sagen manche in Gelsenkirchen, wir haben von alledem nichts gewusst, aber die Wahrheit ist: Sie wollten von all dem nichts wissen! Meine Frau hat mir erzählt, dass sie hier am Bahnhof in Häftlingskleidung ausgeladen wurden. Sie waren kahl geschoren und in Auschwitz hatte man ihnen eine Nummer in den Arm tätowiert. Alle müssen es gewusst haben denn der eine hat es dem anderen erzählt. Wer es selber nicht gesehen hat, der muss es doch von seinen Nachbarn oder Freunden gehört haben, dass da kahl geschorene Frauen in gestreiften Anzügen durch die Stadt geführt wurden.

Da muss sich doch jeder fragen, was sind das für Leute? Sie haben also bei Gelsenberg gearbeitet. Die Flugzeugbesatzungen haben aber nicht erkannt wer dort stand und haben sie für herumlaufende Arbeiter gehalten. Sie wurden durch Maschinengewehrsalven verletzt. Da gab es einen Chefarzt, der die 25 Frauen gerettet hat, indem er der Gestapo, die sie abholen wollte erklärt hat, dass sie noch nicht gesund seien. Alle anderen Frauen sind auf den Hungermärschen auf dem Weg nach Thüringen umgekommen.

Nur diese 25 die der Chefarzt Dr. Bertram gerettet hat, haben überlebt. Dem damaligen Chefarzt Dr. Dies sind nicht sichtbare Grafiken, welche Google u. Google kann diese Informationen an Dritte weitergeben, sofern dies gesetzlich gefordert ist oder auch für den Fall, dass Dritte von Google beauftragt werden, diese Datenverarbeitung vorzunehmen.

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