Verbindlichkeiten in der Buchhaltung


Kunde Meier ist in der Regel ein Kunde und damit Debitor.

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Fälligkeitstermin ist der Zeitpunkt ab dem der liefernde Unternehmer das vereinbarte Entgelt fordern kann. In der Praxis werden oft Zahlungsziele von mehreren Tagen oder Wochen vereinbart.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich einzeln zu bewerten. Nach dem Steuerrecht gilt das sog. Erfüllungsbetrag ist der vereinbarte Wert der Gegenleistung. Bei Verbindlichkeiten spricht man in der Regel auch vom Nennbetrag oder vom Rückzahlungsbetrag. Dieser stellt bei der Bewertung die Untergrenze dar. Zwingend ist bei der Bewertung von Verbindlichkeiten das Höchstwertprinzip zu beachten. Sollte der Kurs einer Verbindlichkeit dauerhaftt ansteigen, muss eine Zuschreibung auf den höheren Teilwrt vorgenommen werden.

Ein niedrigerer Teilwert darf nicht ausgewiesen werden, da dadurch nicht realisierte Gewinne entstehen würden. Können Sie als Unternehmer eine Verbindlichkeit mit an Sicherheit grenzendeer Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurückzahlen, müssen Sie diese mit 0 Euro bewerten.

Ferner ist die Verbindlichkeit gewinnerhöhend auszubuchen. Verbindlcihkeiten sind mit einem Zinssatz von 5,5 Prozent p. Für festzinsliche Verebindlichkeiten entfällt die Abzinsung vollständig , auch wenn nur ein minimaler Zins vereinbart wurde. Haben Sie Verbindlichkeiten in ausländischer Währung, müssen Sie diese grundsätzlich mit dem Kurswert in Euro zum Zeitpunkt der Schuldbegründung in der Bilanz ansetzen.

Steigt der Kurs dauerhaft an, müssen Sie als Unternehmer den höheren Teiwert zum nächsten Bilanzstichtag ansetzen. Fällt der Kurs nach diesem Bilanzstichtag müssen Sie die Fremdwährungsverbindlichkeit wieder auf den niedrigeren Teilwert herabsetzen.

Dieser darf jedoch nicht unterhalb der ursprünglichen Anschaffungskosten liegen. Sollte der Kurs also niedriger sein als die Anschaffungskosten,. Teilwert ist der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Unternehmens im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde, davon ausgehend, das der Käuafer das Unternehmen fortführt. Die Finanzbehörden nennen dieses Verfahren Ist-Versteuerung.

Die Verwaltung und Buchhaltung soll den kleinen Betrieben erleichtert erhalten werden. Ihre Zahlungsfähigkeit soll nicht dadurch beeinträchtigt werden, dass sie die Umsatzsteuer vorfinanzieren müssen, während sie auf die Zahlung säumiger Kunden warten. Auch im Jahresabschluss werden keine offenen Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Dennoch ist es auch für diese Gewerbetreibenden wichtig, den Überblick über die noch offenen Rechnungen zu behalten.

Nur richtiges Mahnen verhindert eine mögliche Verjährung und sichert die Forderungen. Die Unternehmer sind also gut beraten, sich ein einfaches Mahnwesen aufzubauen. Vorlagen für Mahnungen, die auch für die Einnahmenüberschussrechnung geeignet sind, lassen sich im Internet finden.

Bilanzierende Unternehmen sind zum Bilanztag verpflichtet, ihre offenen Forderungen aufzulisten. Gleichzeitig müssen sie bewertet werden. Bei Uneinbringlichkeit sind sie, wenn auch manchmal nur teilweise, abzuschreiben. Damit wird der Gewinn am Jahresende gemindert und die Steuerbelastung sinkt. Der Einnahmenüberschuss-Rechner braucht diesen Aufwand nicht zu betreiben, da er ja keine Forderungen aufgenommen hat.

Zahlt ein Kunde trotz mehrfacher Mahnung nicht, wird über die Geldkonten auch kein Zahlungseingang verbucht. Damit entfällt auch die Buchung eines Erlöses und einer Umsatzsteuer. Der Gewinn des Unternehmers wird sofort niedriger ausgewiesen, auch ohne Abschreibung der offenen Rechnung.





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