Leben in 100 Jahren: Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch


Auch durften Vorwiirfe gegen die sowjetische Krieg- fuhrung nicht vorgebracht werden.

Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch


Hauptbelastete erhielten neben dem Verlust der Biirgerrechte, Pensionsanspriiche, Konfiszierung des Eigentums, Aufenthaltsbeschrankung , Berufsverbot zwei bis zehn Jahre Arbeitslager.

Belastete neben ande- ren RechtseinbuBen hochstens fiinf Jahre Zwangsarbeit. Mitlaufer wurden allgemein freigesetzt. Wer seinen urn- fangreichen Fragebogen nicht ausfiillte, muSte hungern, denn er erhielt keine Lebensmittelmarken.

Die Beweislast wurde dem Belasteten auferlegt. Er, nicht etwa das Tribunal, hatte zu beweisen, daB er in die geringere Kategorie fallt. Geheime Denuntiationen und Anscnuldigungen geniigten vielfach, um einen Beschul- digten aus dem Beruf zu werfen und ohne Verteidigungs- moglichkeiten einzusperren. Im Jahre o iibersandte General Lucius D. Um diese ungeheuere Anzahl derer, die bestraft werden sollten, irgendwie zu reduzieren, kundete er eine Amnestie fur alle unter 27 Jahren an.

Eine weitere folgte fur Kriegsbeschadigte und sozial Unbemittelte. Clay empfahl eine Reduzierung des ganzen Verfahrens. Im Jahre blies Washington diese Verfahren ab, was aber die deutsche "demokratische" Regierung nicht hinderte, nunmehr selbst "den Kampf gegen den Nazismus" fiihrend in die Hand zu nehmen und dafiir zu sorgen, daB selbst 32 Jahre nach Kriegsende weiterhin unentwegte "Kriegsverbrecherprozesse" produziert werden, fuBend auf - zum beachtlichen Teil zumindest!

In der sowjetischen Besatzungszone ging die Entnazifi- zierung weniger lautstark, dafiir aber um so wirksamer iiber cue Biihne bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Aus- plunderung in gigantischem AusmaB. Und wenn es in Ost-Berlin hieB, daB das Entnazifizierungsprogramm dort bereits Ende be- endet gewesen ware, so ist dies nur so zu verstehen, daB unter Anwendung hartester MaBnahmen inclusive Massenmord, Todesstrafen, Deportationen, Inhaftie- rungen in Schweige- und Todeslager oder Gefangnisse, Enteignungen, Schaffung von totalen Abhangigkeits- verhaltnissen - den gesteuerten Hunger, die wirtschaft- liche Auspliinderung, Rechtlosigkeit und Vertreibung nicht zu vergessen!

Erst o haben die Sowjets die AuflSsung der "Arbeitslager" beschlossen, in denen sie - abgesehen von den Kriegsgefangenen - das Gros ihrer Gegner eingesperrt hatten. Wie hoch die Zahl der Opfer iener Art von "Befreiung" ist, die sich den Opfern der Vertreibung aus dem deutschen Osten mit 3,28 Millio- nen Menschen anschloB, wird sich wohl kaum jemals ermitteln lassen.

Moral und Weltoffent- lichkeit storten sie dabei nicht, ihre Skrupel waren schon lange vorher abgelegt, - sie hatten ja die Macht, und das reichte. Das Abkommen stellt die Regeln und Grundsatze auf, nach denen iiber die Angeklagten Recht gesprochen werden soil Das Statut, von dem dieses Gericht sein Dasein ableitet, verkorpert gewisse Rechtsbegriffe, die von seiner Recht- sprechung untrennbar sind und seine Entscheidungen be- stimmen miissen Die Bestimmungen dieser Satzung sind fiir uns alle in ihrer Rechtskraft bindend, qleichgultig, ob wir als Rich- ter oder Anklagevertreter hier sind, wie auch die Ange- klagten ihnen unterworfen sind " Dieses hier angesprochene "Londoner Statut" vom 8.

Die "Chicago Tribune" vom lo. Das Statut, in dessen Namen die Angeklagten abge- urteilt werden, ist die eigenste Erfindung Jacksons und widerspricht dem Volkerrecht, so wie es in der zweiten Haager Obereinkunft definiert ist. Robert Jackson Jackson verkiindete feierlich, da6 dieses Abkommen die "feierliche Meinung von 23 Regierungen, die 9oo Millionen Menschen vertreten", ware. In Wirklichkeit war diese Vereinbarung nichts anderes, als die Frei- stempelung von Jackson's Planen durch die restlichen Alliierten.

Und um auch zu gewahrleisten, daB die Plane, wie vorgesehen, ausgefiihrt wurden, arrangierten diesel- ben Personen das Verfahren in NUrnberg so, daS sie sich selbst als Richter, Staatsanwalte bzw. Nikitschenko war der scharfste von alien. In dem ProzeB gegen ein Mitglied einer Gruppe oder Organisation kann der Gerichtshof erklaren, dafi die Gruppe oder Organisation, deren Mitglied der Angeklag- te war, eine verbrecherische Organisation war.

In diesem Fall gilt der verbrecherische Charakter der Gruppe oder Orga- nisation als bewiesen und wird nicht in Frage gestellt. AuBerdem die Mitglieder der Organisationen, die von der Begehung der verbrecherischen Tatigkeit wufiten oder selbst daran be- teiligt waren. Eingeschlossen in den Kreis der Gestapo sind alle leitenden Verwaltungsbeam- ten sowie samtliche ortlichen Gestapobeamten, ein- schlieBlich der Angehorigen der Grenzpolizei.

Als Mitglieder des SD sind alle Mitarbeiter, auch ehren- amtliche zu rechnen, unabhangig davon, ob sie Mitglie- der der SS waren oder nicht. Die Folgen der Verurteilung einer angeklagten Organi- sation sollten in der Feststellung ihres "verbrecherischen Charakters" bestehen und in der Strafwiirdigkeit des einzelnen Mitglieds, allein auf Grund seiner Zugehorig- keit zu dieser Organisation.

Die Anklage unterstellte dieser angeblichen "Gruppe" , verbrecherisch zu sein, weil sie fur die Planung, Vorbereitung, fiir Beginn und FUhrung ungesetzlicher Kriege verantwortlich sei und schlieBlich Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Humanitat in Ausfiihrung eines gemeinsamen Planes begangen habe.

Laternser fiihrte in seiner SchluBrede u. Indem die Anklage den soldatischen Fiihrer, der im Gehorsam gegen die Befehle seiner Regierung seine mili- tarische Pfficnt erfiillt, vor Gericht stellt, weil sie die Handlung seiner Regierung fiir ungesetzlich erklart und ihn als Teilnehmer der Regierungshandlunq hinstellt, schiebt sie ihm die Pflicht zu, die GesetzmaBigkeit der Politik seines Landes zu priifen und macht letzten Endes damit den soldatischen Fiihrer zum Richter iiber die Politik seines Staates Der Vorwurf der Anklage gegenuber den militarischen Fiihrern, sich zu irgendeiner Zeit mit der Nazipartei zusammengetan zu haben zu einem gemeinsamen Plan, der Angriffskriege, Kriegsver- brechen und Verbrechen gegen die Humanitat zum Ziele hatte, setzt gedanklich voraus, daB ein solcher Gesamt- plan bestand, daB er als gemeinsam bekannt war und endlich, daB die militarischen Fiihrer als Gesamtheit sich diesen Plan zu eigen gemacht haben.

Die Anklage hat diese Vorwiirfe gegen den beschuldig- ten Personenkreis als Gesamtheit erhoben Die von der Anklage betroffenen militarischen Fiihrer als Gesamtheit waren ohne jeden EinfluB auf den Gang der Ereignisse, ja sie selbst wurden davon iiberrascht. Wenn in all diesen Jahren die Handlungen Hitlers von dem Ausland hingenommen und mindestens de facto an- erkannt wurden, so mag das, wie Herr Justice Jackson meint , seinen Grund darin haben, daB dort "schwache Regierungen" am Ruder waren.

Tatsache war und blieb 16 aber die internationale Anerkennung. Wenn das Ausland schon in alledem keinen "Anfang der Ausfiihrung" von Angriffskriegen erkannte, wie sollten die deutschen mili- tarischen Fiihrer als Ganzes die Erkenntnis von solchen Planungen Hitlers gewonnen haben? Fiir den militarischen Fachmann wird der letzte Zwei- fel von der Absicht der militarischen Fiihrer durch die Einsichtnahmen in die militarischen Planungen jener Zeit behoben, die reinste Verteidigungsanordnungen enthielten.

Wenn er in dieser mit auBerordentlichem Ernst als Ergebnis der Studie hervorhob, daB Deutschland zwar das tschechi- sche Heer innerhalb weniger Wochen niederwerfen konne, dann aber nicht in der Lage sei, den inzwischen iiber den Rhein nach Siid- und Mitteldeutschland einge- drungenen franzosischen Kraften irgendeine nennens- werte Gegenwehr entgegenzusetzen, so daB der Anfangs- erfolg gegen die Tschechoslowakei sich in seiner weite- ren Auswirkung in eine unabsehbare Katastrophe fiir Deutschland verwandeln miisse, so kann das wont nicht als Zeichen der Kriegsliisternheit der Generate, als Zeichen der Zustimmung zu etwaigen Angriffsplanen Hitlers gedeutet werden.

Auch in der Folgezeit betonten die militarischen Fiih- rer immer wieder mit Ernst, daB die deutsche Politik - welche Ziele sie auch verfolgen moge - nie eine Lage her- beifiihren diirfe, die einen Zweitrontenkrieg zur Folge habe. Damit war jeder Gedanke, einen Angriffskrieg zu f iihren, angesichts der Fiille von Beistandspakten, Garan- tieverpflichtungen und Biindnissen zwischen alien Nach- barn Deutschlands grundsatzlich ausgeschlossen Zu den von der Anklage verwendeten Dokumenten Bei anderen Dokumenten, insbesondere der russischen Anklage, han- delt es sich zum Teil urn Feststellungen irgendwelcher Kommissionen.

Niemand kann nachpriifen, ob die in diesen Dokumenten enthaltenen Zahlen, z. Nicht die tatsachliche Zahl an Toten beweist schon, daB es sich um Tote handelt, die durch Deutsche ermordet sind! So schmilzt das scheinbar so erdriickende Beweis- material der Anklage bei naherer Betrachtung zusam- men Der Partisanenkampf als eine neuartige illegale Form der Kriegfiihrung wurde von Splittern feindlicher Armeen oder Aufstandischen entfacht, die von ihren Regierungen unterstiitzt wurden.

Ihr Kampf wurde nicht nach Kriegsbrauch offen mit der Waffe, sondern ver- steckt mit alien Mitteln der Tarnunq gefiihrt DaB sich Ausschreitungen auch der deutschen Truppen in Einzelfallen ereigneten, war eine unvermeidliche Reaktion auf bestialische Ermor- dungen deutscher Soldaten. Wenn die Anklage aber dariiber hinaus behauptet, daB die militarischen Fiihrer den Partisanenkampf dazu be- nutzt hatten, die Zivilbevolkerung der besetzten Gebiete auszurotten, so entbehrt diese Behauptung jeder Grund- lage.

Die Eidesstattliche Erklarung Nr. Der Zeuge hat niemals volkerrechtswidrige Befehle fur den Bandenkampf erhalten, er bestatigt ferner die Ein- haltung der militarischen Regeln auch fur diese Kampfes- art Wohl die schwerste Beschuldigung liegt in der Behaup- tung der Anklage, daB die Oberbefehlshaber im Osten von den Aufgaben und der Tatigkeit der angeblich ihnen unterstellten Einsatzgruppen in vollem Umfang Kenntnis gehabt, daB sie die Durchfuhrung nicht nur geduldet, sondern sogar aktiv unterstutzt hatten.

Sind das nicht hochst fragwurdige Beweismittel? Konnen diese wirklich dem Gericht die Oberzeugung vermitteln, daB die Generale der deutschen Wehrmacht ihre Hand zu den scheuBlich- sten Massenvernichtungen geboten haben? Ich verneine diese Frage aus vollster Oberzeugung.

Er glaubt vermuten zu konnen, daB im Juni General Wagner von Heydrich uber geplante Massenver- nichtungen aufgeklart worden sei.

Wann "kommt diesem Zeugen diese belastende Ver- mutung? Er kann, durch mich im Kreuzverhor danach befragt, keine Tatsachen aus dem Jahre fur diese Vermutung angeben, aber er stellt sie dennoch auf, und zwar erstmals im Jahre Und General Wagner, ein besonders gualifizierter Off i- zier, der im Verlauf des 2o. Juli sein Leben im Kampf gegen den Nationalsozialismus eingebuBt hat, soil seinem direkten Vorgesetzten, dem Generalfeldmarschall von Brauchitsch, dem er lange Jahre besonders nahe stand und zu dem er als Generalquartiermeister jederzeit Zutritt hatte, nichts von dieser abscheulichen Aufkla- rung gemeldet haben?

Unmoglich diese Annahme -, das hat auch GeneralfeldmarschaMvon Brauchitsch auf dem Zeugenstand bestatigt. Schellenberg glaubt weiter, die Vermutung aufstellen zu konnen, daB die Ic-Offiziere auf einer Tagung im Juni uber die Aufgaben der Einsatzgruppen, was Massenvernichtungen anbelangt, unterrichtet worden seien. Er belaBt es nicht bei dieser Vermutung, nein, er fiigt noch die weitere Vermutung hinzu, daB diese Ic- Offiziere die Oberbefehlshaber davon in Kenntnis ge- setzt haben.

Also zwei von Schellenberg an einanderge- reihte Vermutungen sollen den Beweis dafur erbringen, daB die Oberbefehlshaber Kenntnis von diesen geplanten Massenvernichtungen gehabt haben! Wie stellt sich nun Schellenberg im Kreuzverhor zu diesen, von ihm aufgestellten Vermutungen?

Ich lege ihm eine beschworene Aussage eines Teilneh- mers dieser Ic-Besprechungen vor, in der General Klei- kamp ausdriicklich bekundet, daB von geplanten Massen- vernichtungen nicht die Rede gewesen sei. Seine Antwort lautet, daB er uber den Wert beider Eidesleistungen nicht zu entscheiden habe.

Er setzt damit seine gegenteilige reine Vermutung, die sich auf keinerlei Tatsachen griindet - denn solche konnte er im Kreuzverhor nicht angeben - auf gleiche Stufe mit der positiven Bekundung eines Besprechungsteilnehmers, nach der eine Unterrichtung uber geplante Massenver- nichtungen nicht erfolgt ist! Was die ubrigen An- klagepunkte, wie MiBhandlung der Zivilbevolkerung, Zerstorungen und Pliinderungen anbelangt, so verweise ich auf meinen Beweisvortrag zu diesen Punkten, aus dem sich mit Deutlichkeit ergeben hat, daB die militari- schen Fiirirer in alien ihnen bekanntgewordenen gesetz- widrigen Fallen mit den scharfsten Mitteln eingeschrit- ten sind " — "Generalstab und OKW" Oberkommando der Wehr- macht wurde vom IMT am Ein kurzer Auszug aus dem Verteidigungsvorbringen von Rudolf Aschenauer ist daher hier angebracht: Bereits der Barbarossa-ErlaB vom Die Einsatzgruppen und -kommandos erfullten ihre Auf- gaben unter der Oberhoheit des Armeeoberbefehls- habers.

Die Tatigkeit war 'ggfs. In bezug auf operative Not- wendigkeiten oder bei Gefahr im Verzug konnten die militarischen Befehlshaber Weisungen geben, die alien ubrigen Weisungen vorgingen. Die Formulierung 'in eigener Verantwortung' hat praktisch lediglich bedeutet, daB die Chefs und Kommandofiihrer auf Grund ihrer fachlichen Zustandigkeit und Kenntnisse eigene Ent- scheidungen treffen konnten. Die Pohzeigewalt Himmlers ist nicht in den Hoheitsbe- reich des Heeres eingebrochen.

Im Gegensatz zu den unter Zivilverwaltung stehenden Gebieten war die Poli- zeihoheit des Heeres in seinem Bereich unbeschrankt. Im ubrigen erfiillte die Armee mit ihren Organen, z. Tatsachlich und praktisch ist das Heer weit uber die in den Grundsatzbefehlen festgelegten Befehls- und Unter- stellungsverhaltnisse in bezug auf die Einsatzgruppen hinausgeganqen Auch dabei wird festgelegt, daB die Weisun- gen der Befehlshaber im riickwartigen Heeresgebiet alien ubrigen Weisungen vorgehen, daB die SS- und Polizeikrafte hinsichtlich Marsch, Versorgung und Unter- bringung unterstellt sind und daB die Befehlshaber 'Liber alle SS- und Polizeitruppen bei einem dringenden Kampfeinsatz in eigener Befehlszustandigkeit verfiigen konnen Selbst Haider muB zugeben, daB die Einsatzgruppen- kommandos den Oberbefehlshabern melden sollten, wo sie sich betatigten und daB sie beziiglich ihrer Bewegung 17 an die 'einschrankenden Bedingungen des betreffenden Oberkommandos' gebunden gewesen seien.

Jeder Versuch, fur den RuBlandfeldzug auf deutscher Seite zwei Kriegsschauplatze zu konstruieren - einen militarischen undeinen politischen - ist durch Dokumen- te und Zeugenaussagen im GeneralsprozeU widerlegt. Es gab keine 'Mordtaten der SS' und keine geheimen, wehr- machtsfremden Auftrage der Einsatzgruppen und Ein- satzkommandos fur einen gesonderten politischen Kriegsschauplatz.

Die Befehle, die den Einsatzgruppen? Die Befehle an die Einsatzgruppen sind als erste inhaltlich der fur den RuRlandfeldzug verantwortlichen Wehrmachtsgeneralitat bekannt gegeben worden. Ihr Inhalt bildete das Kernstuck der Rede Hitlers vom 3o. Die bolschewistische Fuhrungsschicht Kom- missare usw. Nichts anderes wurde spater, nach Beg inn des Ru S- landsfeldzuges, den Einsatzgruppen befohlen, und nichts anderes bildet den Inhalt zahlreicher Dokumente aus dem Dienstbereich des Heeres.

Die einheitliche Befehlsgebung und Zielsetzung im Kriege gegen die UdSSR standen fur Truppe, Polizei und alle iibrigen Organisationen, die den Heeresverbanden mitgegeben wurden, unter dem ubergeordneten und un- ausweichlichen Zwang einer Auseinandersetzung auf Leben und Tod. Aufgaben und Tatigkeiten von Wehrmacht und Waffen- SS, Wehrmacht und Einsatzgruppen wurden daher durch die gleichen Befehle festgelegt, die gemeinsam durchge- fiihrt wurden.

Unterschiede ergaben sich nur in einzel- nen fachlichen Funktionen der Armee und der ihr beige- gebenen Sonderformationen. Aber auch von jedem die- ser Sonderauftrage hatte die Wehrmacht nicht nur Kenntnis, sondern sie hatte sie befehlsgemaB zu unter- stutzen, fiihrte sie selbst durch oder beteiligte sich an der Durchfiihrung.

Angesichts dieser Tatsache fehlt fur die von der Anklage una dem Gericht im Fall IX Ohlendorf - Einsatzgrup- pen oft wiederholte Behauptung, die Tatigkeit der Ein- satzgruppen sei eine zwangslaufige Folge aus einem ideo- logischen Rasseprogramm, dessen Ziel, unabhangig von jeder militarischen Notwendigkeit, "Volkermord" ge- wesen sei, jede sachliche Begrundung.

Nur wenn aner- kannt wird, dafS die Aufgaben und Tatigkeiten der Ein- satzgruppen ein untergeordneter funktioneller Bestand- teil der der Wehrmacht insgesamt gestellten militarisch- politischen Sicherungsaufgaben gegen den Bolschewis- mus gewesen sind, ist eine objective, sachliche und rechtliche Wurdigung der Tatbestande und Verantwor- tungen moglich.

Die daraus sich ergebenden Befehle sind daher nicht Folgerungen aus einem ideologischen Programm, sondern sie erscnienen der obersten Fiihrung als militarisch-politische Notwendigkeiten in dem von der sowjetrussischen Fiihrung mit alien Mitteln total ge- fiihrten Krieg. Schirach, Sauckel, Jodl, v. Papen, Seyss-Inquart, Speer, v. Neu- rath, Fritzsche anwalt Reginald Paget. Paget erhielt von einem judischen Rechtsanwalt, der spater ebenfalls Labourabgeordneter und Staatsanwalt wurde, Unterstiitzung - Sam Silkin.

Silkin hatte bereits mit Kriegsverbrecherprozessen Erfahrung, war er doch Gerichtsprasident in den Fernost-Prozessen. Wie bei den anderen "Kriegsverbrecher- Prozessen" bezogen sich die Anklagen mehr auf nebulo- se Vorgange, als auf konkrete, das Kriegsrecht iiber- schreitende'Handlungen. Uber 2o Tage Tang wurden dem Gericht iiber 8oo Dokumente unterbreitet, wobei nur ein einziger Zeuge zur Verfugung stand, ein oster- reichischer Unteroffizier namens Gaffa.

Paget for- derte das Erscheinen solcher Zeugen an, damit ihre Aus- sagen im Kreuzverhor iiberpruft werden konnten. Er stellte die Methode in Frage, mit denen von solchen Leuten "Affidavits" zustandegebracht worden waren, und zitierte den Simpson-Bericht, in dem Falle nachgewiesen worden waren, bei denen deutsche Ge- fangene von judisch-amerikanischen Kerkermeistern f iir den speziellen Zweck gefoltert worden waren, solche Affidavits zu produzieren.

Doch auch diese F order ung Pagets auf Vorfuhrung der "Affidavit-Autoren" beziiglich "MassenerschieSung von Juden", die Widerspruchliches von sich gegeben hatten, wurde vom Gericht zuriickgewiesen. Im Gegensatz zu alien vorangegangenen Prozessen wurde der Verteidigung jedoch gestattet, von alien An- klagedokumenten Kopien zu erhalten.

So stutzte er sich in erster Linie auf bekannte Rechtsgrundlagen: Die Anklagen wurden nicht auf bekannte Rechts- rundlagen gestiitzt. Die Anklagen bezogen sich auf unkonkrete und un- zusammenhangende Sachverhalte. Es gab keine eindeutigen Beweisregeln. Horen- Sagen Affidavits von Leuten, die teils tot waren,, teils nicht als Zeugen zugelassen wurden, deren angebliche Aussagen so mit einer Nachprufung nicht mehr unterzogen werden durften.

Der Verteidigung wurde nur der Zugang zu bereits gefilterten Dokumenten gestattet, nicht hingegen zu den Washingtoner Archiven. Die riickwirkenden, von den Siegermachten geschaffe- nen Rechtsgrundlagen fur diese Prozesse und ihre Ein- seitigkeit. Die Verweigerung des Befehlsnotstandes f iir deutsche Soldaten, wahrend noch der britische Feldmar- schall Montgomery in Glasgow in einer Ansprache erkart hatte: Paget zitierte auch Admiral Somer- villes Zogern, o die franzosische Flotte bei Oran zu versenken - wobei 1 5oo Franzosen ihr Leben verloren -, das vom War Office unabhangig von Somervilles Pro- testen bef ohlen worden war.

Dann wandte sich Paget den Beweisen selbst zu. Zur allgemeinen Verwunderung lehnte das Gericht solche Vergleiche ab. Paget untersuchte diese Behauptungen und wies nach, dan Ohlendorfs Manner nicht mehr als 20 bis 30 Juden mit ihrem Gepack in einen LKW ver- laden konnten. Wenigstens zwei Stunden wiirde es be- notigt haben, sie zum ErschieBungsort 10 Kilometer entf ernt zu f ahren und zurUckzukehren.

Unter BerUck- sichtigung der kurzen und kalten Wintertage in Rutland, die jegliche Operationen stark einschrankten , wiirde eine Kompanie zum wenigsten drei Wochen - und nicht wenige Tage! Wahrend allein fur Simferopol November - iiberhaupt in Simferopol gewesen war. Und da der "Vernichtungsort" 15 km auBerhalb der Stadt beschrieben wurde, hatten gar nicht mehr als 3oo Personen getotet werden konnen. Diese Einlassung Paget's erhielt eine ziemliche Publizitat, zumal die An- klage nur jenen Unterof f izier Gaff a als Zeugen anf iihrte, der dies wiederum auch nur vom "Horen-Sagen" "wuB- te".

Als Ergebnis dieser Publizitat erhielt Paget eine groBe Anzahl Brief e von Leuten, die zur fraglichen Zeit in Simferopol gelebt hatten, so daB er in der Lage war, verschiedene neue Zeugen zu benennen, die wiederum mit vielen jUdischeri Familien Kontakt hatten und von einem normalen Leben der Juden in Simferopol wah- rend der ganzen deutschen Besatzungszeit benchteten. Als Paget dem Gericht scharf entgegenhielt, daB Ohlen- dorf behauptet hatte, daB nicht nur Simferopol, sondern die ganze Krim von Juden gesaubert worden sei und daB die Amerikaner hier einen Mann gefunden haben, der seinen Auftraggebern alles so erzahlt, wie sie es haben wollten, zog das Gericht das Ohlendorf- Affidavit zuriick.

Dezember gab das Gericht seine Ent- scheidung bekannt: Die polnischen Vorwiirfe wurden fallen gelassen. Von 17 Anklagepunkten wurden ledig- lich 3 aufrechterhalten: Manstein habe russische Kriegsgefangene zur Rau- mung von Minenf eldern eingesetzt 2. Manstein habe UnterstUtzung geleistet, russische Zivilisten nach Deutschland zur Arbeit zu deportieren 3. Manstein habe gegeniiber Geiseln Repressalien zur Anwendung gebracht.

Natiirlich wurde auch bei diesen Vorhaltungen miB- achtet, daB alle kriegfuhrenden Machte Gleiches getan haben. Manstein wurde zu 18 Jahren Gefangnis verurteilt, ein StrafmaB, das im Gnadenverf ahren auf 12 Jahre redu- ziert wurde.

Manstein wurde dann im Jahre im Zuge einer Amnestie f reigelassen. Paget hat diesen ProzeB in seinem Buch "Manstein: His Campaigns and His Trial" beschrieben. Es war eines der fruhesten Versuche, die Kriegsverbrecher- tribunale zu kritisieren, und ist nach wie vor eines der besten, das publiziert wurde.

Sehr richtig hat sich der deutsche Historiker Udo Walendy in seinem Buch "Wahrheit fiir Deutschland" mit diesen "Dokumenten" sachlich auseinandergesetzt und ihre Falschung vom Inhalt und ihrer Herkunft her belegt. Auf dieses prazise Buch sei verwiesen, um sich im einzelnen hiermit zu bef assen. Uns kommt es hier auf die Methoden des NUrnberger Tribunales an, das, wie gesagt, alien Nachfolge-Tribunalen mit seiner Handhabe und seinen Urteilen Weisungen auferlegte als sog.

Derartige Papiere bekamen ungeachtet ihrer Widerspriiche, Geschichtswidrigkeiten una zweifelhaften Quellenbelege den Stempel Docu- ment", ja wurden sogar zu "SchlUsseldokumenten" auf- gewertet, - sie lieferten angeblich den "Schliissel" fiir Hitlers AuBenpolitik - da sich die wahren Absichten und die Politik Hitlers von - in ihnen und nur in ihnen widerspiegelten. Es versteht sich bei dieser Praxis von selbst, daB die Angeklagten u. Auf Grund einer Anfrage bei Udo Walendy hat sich meine von Anf ang an vorhandene Vermutung bestatigt, daB auf Grund seiner offentlichen FalschungsvorwUrfe keinerlei Gegenargumente durch die Umerziehungshistoriker vor- getragen worden sind.

Erschiitternd miissen wir aber feststellen, daB jene sogenannten "SchlUsseldokumente" wie auch zahllose andere gefalschte Dokumente nicht nur in den NUrnberger Protokollbanden als "Dokumen- te" aufscheinen, sondern gleichermaBen in den Akten- publikationen der "Akten der deutschen auswartigen Politik", die Jahre nach den NUrnberger Prozessen durch ausgewahlte Gruppen der Siegermachte veroffentlicht worden sind, wobei auch hier die andere Praxis der NUrnberger Tribunalisten weitergefUhrt wurde, wesent- liche Dokumente einfach zu verschweigen.

So habe er geschrieben: Der Kampf mit der arbeitenden Klasse. Hitler habe diesen gewonnen. Gegen die Katholische Kirche, 3. Wir sind mitten in diesen Kampf en. Doch dies hin- derte nicht, dies dennoch als "Dokument" zu produzie- ren und ihm eine Dok. Sowohl vom Inhalt als auch der Herkunft her wurde ein solches Schriftsttick in keinem normalen ProzeB jemals als Beweisunterlage anerkannt werden. Zwar hat auch das IMT erstaunlich!

Von den in Niirnberg vorgelegten Verteidigungs- dokumenten 1 31o Einzeldokumente ohne Dokumen- tensammlungen wie z. Brennecke "Die Nurnberger Geschichts- entstellung",S. Immerhin hatte er bis schon "War Crimes Files" zu Papier gebracht, die natiirlich alle zu "Dokumenten" geworden waren. Eugen Kogon"gab seine Aussagen in Form von Selbst- erlebnissen. Erst im Kreuzverhor muBte er zugeben, vielfach Aussagen vom "Horen-Sagen" aus dritter , vier- ter Hand wiedergegeben zu haben.

Blaha gab in einer eidesstattlichen Erklarung Dok. MUnchen Gaskammern gegeben habe, was heute niemand mehr ernsthaft zu benaupten wagt. Ein Affidavit eines mysteriosen Ludwig Kohlhammer berichtete von einem anti-jiidischen KongreB vom 3. April unter der Schirmherrschaft des ReichsauBen- ministeriums. Diesen Sachverhalt vollig auBer acht lassend, griff der f ranzosische Anklager Faure einige Tage spater v. Ribbentrop mit der Frage an, ob er mit den auf jenem KongreB gefallenen antisemiti- schen AuBerungen einverstanden gewesen sei oder nicht.

Ich habe niemals von einem solchen KongreB gehort. Wollen Sie mir bitte das Dokument zur Verfugung stel- len, damit ich darauf antworten kann? Ungeachtet dessen wurde dieses "Affidavit zur Beweisunterlage erklart und erhielt die Dok. Oswald Pohl, Leiter des Wirtschafts- und Verwaltungs- hauptamtes der SS war ein ausgesprochen sensitiver und intellektueller Mann, der jedoch im Verlauf der Niirn- berger Prozesse als gebrochener Mann in Erscheinung trat.

Oswald Pohl hatte einige inkriminierende Aussagen unterzeichnet einschlieBlich einer solchen, daB er die Gaskammern in Auschwitz im Jahre gesehen habe. Mai stellte US-Senator McCarthy fest, daB Pohl seinerzeit Folte- rungen unterworf en worden war und seine Aussagen nur als Ergebnis dieser Folterungen zu werten seien, zumal alle Aussagen von Menschen, die ihn kannten, ihn als einen freundlichen - sogar gegenuber Juden freundlichen - Mann schilderten, der verantwortungsbewuBt, aber ohne besondere Harte seinen dienstlichen Obliegen- heiten wahrend des Krieges nachgekommen war.

Erst durch eine personliche Inspektion des Lagers Bergen- Belsen im Marz , wo er chaotische Verhaltnisse vorfand, die durch das Kriegsende bedingt waren, und die er auch nicht mehr andern konnte, hatte er seine bis dahin gewohnte Verfassung verandert und niemals mehr wiedergefunden, ein Verhalten, das anders gewesen ware, hatte er von Vernichtungsverbrechen gewuBt. In seinem ProzeB stellte es sich heraus, daB es Oswald Pohl war, der sich um die Aufdeckung von Unregel- maBigkeiten in jedweder Form eingesetzt und die Todes- strafe fur den Kommandanten Koch von Buchenwald gefordert hatte, dem Verbrechen nachgewiesen waren.

Die Verteidigung war auBerdem in der Lage, nachzu- weisen, daS der Hauptanklagepunkt gegen Pohl sich auf eine" gef alschte Unterlage stiitzte. Die Anklage hatte sich auf ein Affidavit von einem Alois Hollriegel berufen, das auch im Fall Kaltenbrunner herangezogen worden war. Das Affidavit behauptete Massenvergasungen im dortigen Konzentrationslager Osterreich.

Die Vertei- digung war nicht nur in der Lage nachzuweisen, daB Hollriegel unter Folter eine solche Aussage gemacht hatte, sondern auch, daB alle Toten von der lokalen Poli- zeibehorde registriert waren. AuBerdem waren die Toten im Lagerverzeichnis vermerkt. Zudem hatte der Vertei- diger zahlreiche ehemalige Insassen als Zeugen verneh- men lassen, die von all den Vorwurfen nichts wuBten. Dennoch wurde Pohl gehangt, und wie sein Ver- 21 teidiger, der bekannte Dr.

Alfred Seidel, erklarte, ohne den geringsten wirklichen Beweis, der gegen inn ge- sprochen hatte. Freilich hat er nichts gesehen, sondern angeblich nur von dem in Nurnberg nicht anwesenden Adolf Eichmann einmal "ge- hort", eigenartiger Weise von einem Mann, der dies allein schon auf Grand seiner Dienststellung nicht hatte wissen konnen, wenngleich er fur Judentransportfragen zustan- dig war. In jenem ProzeB bestritt Eichmann, daB eine solche Unterredung mit Hottl iiberhaupt jemals stattgefunden habe, doch das Gericht zog es vor, Hottl "zu glauben" und verurteilte Eichmann zum Tode.

Auch er wurde als Gefangener in den Gerichtssaal hinein- und wieder hinausgef iihrt. Seine Aussagen waren so fantastisch und widerspruchsvoll - die rund 15 Jahre nach seinem Tod von der kommunistischen Regierung in Polen veroffentlichten "Memoiren" sind es zumindest in dem die Vergasungen betreffenden Kapitel nicht minder!

Butz hat sich in seinem Buch "Der Jahrhundertbetrug" damit sachlich eingehend auseinandergesetzt. Dies ist in einem Affidavit festgehalten vom 5. Marz NO - Jedoch einen Tag vor seiner Gerichts- aussage widerrief er alle diese Aussagen und leugnete das Vorhandensein von Gaskammern dies ist erwahnt in seinem Affidavit NO - 44o6.

Doch spater widerrief er dieses ebenfalls und stimmte zu, daB es Gaskammern gegeben habe, jedenfalls steht es so im Amerikanischen Militartribunal Protokoll, Seiten - vom Selbst ein Generalfeldmarschal Paulus muBte - aller- dings stufte nicht das Tribunal ihn so ein!

Aschenauer berichtet, wurden Zeugen der Verteidigung im Gef angnis versteckt und fur unauf f indbar erklart. Ein Ersuchen um Vorfuhrung eines Zeugen fiihrte in fast alien Fallen dazu, daB diese Person verhaftet und nach NUmberg gebracht wurde, um zu- nachst von der Anklage verhort zu werden "Das System der Einschiichterung der Zeugen war so wirksam, daB es noch wahrend der Hauptverhandlung vor dem Militartribunal fur die Verteidigung schwer war, die 'so behandelten' Zeugen zu einer Aussage fiir die Ange- klagten zu bewegen".

Brennecke "Die Niirnberger Geschichtsentstellung" S. Eidesstattliche Erklarung von Generalfeldmarschall Erhard Milch vom 9. November der Leiter des britischen Untersuchungslagers einen Besuch ab; er stellte sich als 'Major Emery' vor: Ich erklarte, ich hatte keinerlei Kriegsverbrechen begangen und sahe deshalb keinen Grund, mich anzuklagen. Warum sprechen Sie fiir Goring una die anderen, diese wurden das fiir Sie auch nicht tun. Ich mdchte Ihnen den guten Rat geben, sprechen Sie gegen diese Leute, es liegt in Ihrem Interesse' Emery beendete die Unterredung mit den Worten, dann konne er mir nicht helfen.

Von diesem Augenblick an wuBte ich, daB man versuchen wiirde, gegen mich einen KriegsverbrecherprozeB anhangig zu machen. Hat man Ihnen wahrend der Vernehmung zu verstehen gegeben, daB es moglich sei, Sie den franzo- sischen Behorden zu iibergeben? Wollen Sie bitte dem Hohen Gericht dariiber einige Erlauterungen geben? Mir wurde eine Bedenkzeit von 24 Stunden gewahrt, wahrend der ich mich zu entscheiden hatte. Thadden im Hinblick auf die mysteriosen "Dokumente" angebliche "Abschriften von Telegrammen" iiber die "Vernichtung von Er ist auBer Verfolgung gesetzt worden, was auch den oben ange- schnittenen Sachverhalt klaren diirfte.

Unerwunschte Zeugen Winston Churchill, der franzosische Ministerprasident Daladier, der us- amerikanische Kriegsminister Patter- son, der sowjetische AuBenminister Molotow, - sie alle und ihresgleichen wurden vom IMT abgelehnt, teils mit der Begriindung "unerheblich". Die in den deutschen Weifibiichern Nr.

Die Verteidigungs- dokumente Ribbentrops 48 - 61 Dokumente iiber die "britische Aufriistung und Hetze gegen Deutschland" nach dem Abkommen von Miinchen wurden vom Ge- richtshof abgelehnt Bd. So konnte dann im Urteil erklart werden: An ihre Stelle traten dann die gefalschten "Schliisseldokumente" iiber "Hitlers Ge- heimreden" usw..

Allein dieser Sachverhalt laflt die in Numbers vorgetragene Gesamtanklage, Hitler habe sich "gegen die Welt" verschworen, sei auf Weltherrschaf t aus gewesen, wohingegen die anderen Staaten alle "fried- liebende Nationen" gewesen seien, zur Lacherlichkeit werden.

Wahrend der gesamten rozeSdauer wurden die Ver- teidiger als Ungleiche-um das mindeste zu sagen -be- handelt. Der gesamte Verteidigungsstab hatte in einem halbdunklen Raum unter standiger Beobachtung ameri- kanischer Militarpolizei zu arbeiten. Oft wurden sie von dieser "MP" belastigt, die auch den Eingang zum Ge- richtsraum bewachte.

Einmal inhaftierten die Wachen so gar einen Verteidiger unter dem Vorwand, er habe sich den alliierten Autoritaten gegenuber nicht angemessen verhalten. Metzger, Neurath's Verteidiger, war plotzlich in Niirnberg verhaftet und sechs Wochen in dasselbe Gefangnis eingesperrt worden, wie sein Man- dant, ohne dafi er je erfahren hat, warum dies geschah. Einem anderen Verteidiger wurde der Zugang zum Ge- richtssaal nach Beendigung der Friihstiickspause mit dem Bemerken verweigert, weil er das Gericht habe warten lassen.

Doch was bedeutete dies gegenuber dem Mangel an Unterlagen! Wurden dann aber gelegentlich Kopien erstellt, so waren es fur die zahlreichen Verteidiger zu wenig. Die Presse- vertreter erhielten erheblich mehr Unterlagen als die Verteidigung. Die Presse war ihnen- bis auf gelegentlich die US-Army-Zeitung "Stars and Stripes" - so gut wie ganzlich verschlossen, ja feindlich gesonnen. Von den 19 fur die Verteidigung von Gene- raloberst Jodl herbeigerufenen Zeugen wurden 4 zuge- lassen.

Verschiedene Verteidigungseinlassungen wurden rund- heraus abgelehnt. Keine Kritik am Vorgehen des Ge- richts wurde erlaubt. Das Gericht weigerte sich, irgend- ein Argument anzuhoren, das sich auf den Versailler Vertrag und die durch ihn gesetzten Bedingungen bezog.

Auch durften Vorwiirfe gegen die sowjetische Krieg- fuhrung nicht vorgebracht werden. Eine Frage wurde verweigert, warum nur 5 ooo von ooo deutschen Kriegsgefangenen von Stalingrad noch am Leben seien. Obgleich die Anklage lang und breit sich Uber die Bom- bardierungen von Warschau und Rotterdam auslassen konnte.

Gleichermafien durfte die wilde und grauen- hafte Vertreibung der ostdeutschen Bevolkerung nicht erwahnt werden. Der Verteidigung wurde verweigert, das britische Militarhandbuch zu zitieren und anzufordern, in dem die von England gehandhabten Kriegsregeln be- ziiglich Exekutionen und Geiselnahmen verzeichnet waren.

Nur fur den U-Boot Krieg wurde als einziges Mai das Argument gestattet, dafi der Kriegsgegner sich gleichermafien verhalten habe und daher das eigene Handeln gerechtfertigt gewesen ware. Pladoyers von Verteidigern, deren Wortlaut vorher dem Gerichtshof vorliegen mufite, wurden vom Vorsitzenden gekurzt, bzw.

HeB lehnte seinen Verteidiger ab, Rosenberg klagte, er miisse sich mehr gegen seinen Anwalt ak gegen die Anklage verteidigen. Als Kalten- brunner und sem Anwalt sich im Gerichtssaal gegenUber- standen, "hatten sie sich alles gesagt, was sich zwei Antipoden sagen konnten ". Die Anwalte waren keine Experten auf den zu verteidigenden Sachgebieten, ver- standen auch vielfach nicht die englische Verhandlungs- sprache.

Hinzu kam der Raummangel, die diirftigen technischen Voraussetzungen nur eine Schreibmaschine fiir die Gesamtverteidigung! Der Gedankenaustausch zwischen Verteidigern und Angeklagten wurde behin- dert.

Die Anwalte liefen Gefahr, nicht nur sofort abbe- rufen zu werden, "wenn sie die Sache ihrer Klienten so verteidigten, daB man sie selbst als Nazis ansehen konnte",sondern sahen sich auch unverhohlenen Angriffen der Presse und des Rundfunks ausgesetzt, die ihrerseits ohnehin nur ver- offentlichten, was den Alliierten giinstig war. Eine Dienststelle im Gericht kontrollierte alle deut- schen Veroffentlichungen und gab Empfehlungen heraus, wie z. Wahrend die Anklagebehorde aus hunderttausenden von Akten einige Hundert herausgesucht "und mit iiber- ragender.

Geschicklichkeit zu dem Bild einer verbreche- rischen Verschworung arrangiert hat" die gefalschten Dokumente nicht zu vergessen! Auslandische Archive blieben verschlossen.

Dokumente, die gegen die Angeklagten verwendet wurden, waren "verschwunden", wenn die Verteidigung sie zur Priif ung anforderte. Hinzu kamen viele sinnstorende oder gar sinnandernde Obersetzungsf ehler.

Einer der Verteidiger, Dr. Es liegt im Wesen des anglo-amerikanischen Straf- verfahrens, das ein ParteienprozeB ist, daB jeder Partei nur das ihr gunstige Material zu den Akten bringt.

Es gibt praktisch keine gerichtliche Pflicht zur selbstandi- gen Erforschung der Wahrheit, und schon gar keine fiir die Staatsanwaltschaft Die Anklage hat es daher als ihr gutes Recht angesehen, jedes in ihrem Besitz befindliche Dokument und jeden ihr bekannten Zeugen, die fur den eigenen Fall etwas Ungiinstiges hatten beweisen konnen, sorgfaltig vor dem Gericht und vor der Gegenseite geheimzuhalten.

Juni - bereits 5 Tage vor Beginn der Pladoyers der Ver- teidiger und Hauptanklager die Richter zur Urteilsbe- grUndung zusammen und berieten iiber das Urteil wie auch iiber die Schuldbeweise. Die unter Eid gemachten Ausfiihrungen der Angeklagten wurden dort als absolut wahr angenommen, wo diese zur Stiitzung der Anklage dienen konnten, aber im Augen- blick als Meineid bezeichnet, wo diese Aussagen die Anklage widerlegten. Das ist sehr primitiv, aber keine iiberzeugende Grundlage fiir eine Beweisfiihrung.

In einem Falle der US-Nachfolgeprozesse Fall VII der Siidostgenerale steht fest, da6 das fertige Urteil bereits 6 Tage nach dem letzten der insgesamt 10 Pladoyers der Verteidigung im Gesamtumfang von etwa 1 2oo Seiten an die ubersetzungsabteilung ging, was die Beriicksich- tigung dieser Pladoyers ausschloB und zugleich deutlich machte, welche Bedeutung man den Argumenten der Verteidigung beilegte.

In andern Fallen z. Krupp gingen viele Seiten der Anklageschrift beinahe wortlich in das Urteil iiber" G. Brennecke "Niirnberger Ge- schichtsentstellung", S. Er mu6 von den Angriffsplanen schon bei ihrer Entstehung gewuSt haben. Bei seinen Unterhaltungen rechtfertigte HeB die deutschen Angriffshandlungen. Juli seinen Prasidenten und Atombombenbefehls- geber Truman schriftlich darauf hingewiesen: Ungeachtet dieser Erkenntnisse wurden jene in ein Nichts zusam- menfallenden Urteile gefallt und gegeniiber Rudolf HeB bis heute in Kraft gehalten.

Die "Chicago Tribune" hatte recht, wenn sie bereits schrieb, dafi eine solche "Justiz" "reiner Meuchelmord" sei. Maurice Bardeche "Niirnberg oder die Falschmiinzer", S.

Wennerstrum, sprach offentlich und unmittelbar nach der Urteilsverkiindung aus: So viel Miihe man sich auch geben mag, es ist einfach unmoglich, der angeklagten Partei, den Verteidigern oder inrem Volke klar zu machen, daB der Gerichtshof sich bemiihe, die gesamte Menschheit zu vertreten und nicht etwa das Land, das seine Mitglieder berufen hat. Was ich iiber den nationalistischen Charakter des Ge- richtshofes gesagt habe, bezieht sich auf die Anklage.

Die angekiindigten Hohen Ideale als Begrundung fur die Erstellung dieser Tribunale waren nicht gerade iiber- zeugend. Die Anklage hat es nicht fertiqgebracht, Objektivitat fern von Rachsucht zu wahren, fern alien personlichen Eifers, Verurteilungen durchzusetzen. Sie hat versagt, Prazedenzfalle zu schaffen, die geeignet waren, der Welt zukunftige Kriege zu ersparen.

Die ganze Atmosphare hier ist ungesund. Sprach- wissenschaftler waren notig. Amerikaner sind bekannter- maBen schlechte Sprachsachverstandige. Gesetzgeber, Anwalte, Dolmetscher und Vernehmer wurden einge- setzt, die erst wenige Jahre zuvor amerikanische Staats- biirger geworden waren und deren Grundsatzanschau- ungen in der HaBmentalitat und den Vorurteilen Euro- pas eingebettet waren.

Sie iiber- zeugten die Deutschen jedoch nur davon, daB ihre Fiihrer den Krieg gegeniiber riicksichtslosenEroberern verloren haben. Das hauptsachliche Beweismaterial in den Prozessen bestand aus Dokumenten, ausgesucht aus einer Unmenge von Akten. Die Auswahl traf der Anklager.

Der Vertei- digung standen nur solche Dokumente zur Verfiigung, die der Anklager fiir den einzelnen "Fall" als geeignet ansah. Unser Tribunal verfiigte iiber eine Verfahrensvorschrift, derzufolge das gesamte Dokument, aus dem der Ankla- ger Ausziige angefiihrt hatte, der Verteidiqunq als Be- weismaterial vorzulegen sei.

Die Anklagebenorde wider- sprach heftig. General Taylor versuchte das Gericht an- zugreifen, rief eine Zusammenkunft der Vorsitzenden Richter ein und forderte, diese Anordnung wieder riickgangig zu machen.

Das war gewiB nicht die Ein- stellung eines gewissenhaften Gericntsoffiziers, der nach voller Gerechtigkeit strebt. Sie sollten einmal nach Numberg gehen! Ein ProzeB, der auf einer solchen Rechts- auslegung basiert, ist nichts weiter, als der entehrende Gebraucn gesetzlicher Formen zur Befriedigung des Rachedurstes. Er entspricht keinerlei Vorstellung von Gerechtigkeit Wiirde man zugeben, daB es dem Sieger zusteht, zu bestimmen, was ein Verbrechen ist und es nach seinem Belieben zu bestrafen, so hieBe dies, in jene Zeiten zuriickzukehren, in denen es erlaubt war, das von ihm besiegte Land mit Feuer und Blut zu iiberziehen, alles in ihm Vorhandene zu rauben und alle seine Ein- wohner zu toten oder in die Sklaverei zu fiihren".

Ein notorischer "Nazi"-Gegner Hermann Rauschning, der sich mit seinem Kriegsbuch "Gesprache mit Hitler" einen skandalosen Namen als Greuelpropagandist gegen den Nationalsozialismus ge- macht hat, lehnte eine Aufforderung ab, als Kronzeuge der Anklage nach NUmberg zu kommen. Der ihn daraufhin erneut auffordernde Offizier kritisierte "meine Erklarung, da6 ich mich damit der von der Regierung akzeptierten Politik widersetze" "Deutsch- land zwischen Ost und West", S. Konnen wir mit Recht bejahen, daB von keinem Angehorigen der englischen, amerikanischen oder russischen Armeen irgendein Ver- brechen begangen wurde?

Wir taten alles, was wir konnten, um die Deutschen davon zu iiberzeugen, daB wir keinerlei Einwendung gegen die Lehren und Praktiken des Totalitarismus hat- ten, solange diese den Interessen der Sowjetrussen statt dem deutschen Nationalismus dienten Der Morqenthau-Plan, dem Prasident Roosevelt wah- rend der Quebec- Konferenz zugestimmt hatte, war die Grundlage fur den beruchtigten Befehl JCS , in dem die Ausfuhrungsbestimmungen fur unsere urspriingliche Besatzungspolitik niedergeiegt waren.

Dieser Morgen- thau-Plan zur Umwandlung Deutschlands in ein Land der Acker und Weiden ware, hatte man ihn ausgefiihrt, der schlimmste Akt des Vdlkermordes in neuerer Zeit gewesen Man hatte den Deutschen fast ihre gesamte Industrie geraubt; da der Grund und Boden des Landes lediglich imstande war, die derzeitige landwirt- schaftliche Bevolkerung zu ernahren, waren mindestens 3o Millionen Deutsche verhungert In Niirnberg wandten wir aber nicht nur Gesetze an, die im Nachhi- nein erlassen worden waren, sondern erklarten auch, daB diese allein fur die Deutschen gelten sollten.

Die Urteile der amerikanischen Gerichtshofe in Niirnberg verabsolu- tierten den Willen der Eroberer, und die Besiegten hatten nicht das Recht, sich auf das Volkerrecht, die amerikanischen oder irgendwelche andere Gesetze zu berufen.

Statt die Deutschen zu lehren, daB Verbrechen sich nicht bezahlt machen, hatten wir den Lehrsatz auf- gestellt, daB die Sieger nach Beendigung des Krieges mit dem besiegten Volk alles tun konnten, was in ihrem Be- lieben stand. Nach der Logik unserer Niirnbercjer Urteile zu schlieBen, wurden die Deutschen nicht dafiir bestraft, daB sie Kriegsverbrechen begangen, sondern dafiir, daB sie den Krieg verloren hatten. Die amerikanischen Richter erklarten: Warum wiinschte man das Verfahren und das Urteil gerade mit juristischen Argumenten zu rechtfertigen?

Warum wollte man eine Tneorie dieses Prozesses ausarbeiten? Warum wurde erklart, daB dies alles nicht Willkiir, sondern rechtens sei? Warum dieser falsche Schein und diese regelrechte Recht- sprechungskomodie von Pladoyers und Anklagereden? Hier gibt es nur eine einzige Antwort, die hart ist: Sie sind ein Symbol der Heucnelei, in welcher die Demo- kratien versinken. Was die Vorbereitung des Kriegs betrifft, so ist keine Nation von diesem Verbrechen ausgenommen.

Ob es sich um Frankreich handelt mit seinem Offensivplan durch Belgien im Krieqsrat von , ob es sich um. Verbrechen gegen den Frieden ist ein Wort, welches das Verhalten aller Staaten, aller Regierungen kennzeichnet, und es scheint absolut ungehorig, es den Vertretern eines einzigen von ihnen zur Last zu legen " Montgomery Belgion in seinem Buch "Epitaph on Nuremberg" Die "Chicago Tribune" zitierte am September hatte dieselbe Zeitung verlangt, diejenigen amerikanischen und englischen Ver- antwortlichen wegen "Verbrechen gegen die Mensch- lichkeit" abzuurteilen, welche die Blutbader unter der deutschen Zivilbevolkerung durch das "area bombing", die Bombenteppiche und ebenso die Atombombenan- griffe aus VersuchszweckenM auf Japan vorbereitet hatten.

Dies seien Kriegssitten die sogar einem Attila Schande gemacht hatten '. Oktober und des Londoner Abkommens vom 8. August sowie des im AnschluK daran erlassenen Grundge- setzes zur Ausfuhrung zu bringen und um in Deutsch- land eine einheitliche Rechtsgrundlage zu schaffen, welche die Strafverfolgung von Knegsverbrechern und anderen Missetatern dieser Art Die Moskau- er Deklaration vom 3o. Oktober 'betreffend die Verantwortlichkeit der Hitleranhanger fur begangene Greueltaten" und das Londoner Abkommen vom 8.

August 'betreffend Verfolgung und Bestrafung von Hauptkriegsverbrechern der Europaischen Achse' wer- den als untrennbare Bestandteile in das gegenwartige Gesetz aufgenommen Artikel II: Jeder der nachfolgenden Tatbestande stellt ein Verbrechen dar: Planung, Vorberei- tung, Beginn oder Fuhrung eines Angriffskrieges oder eines Krieges unter Verletzung von internationalen Ver- tragen, Abkommen oder Zusicherungen, Teilnahme an einem gemeinsamen Plan oder einer Verschworung zum Zwecke der Ausfuhrung b Kriegsverbrechen.

Gewalt- taten oder Vergehen gegen Leib, Leben oder Eigentum, begangen unter Verletzung der Kriegsgesetze oder -ge- br'auche einschlieGlich der folgenden, den obigen Tat- bestand jedoch nicht erschdpfenden Beispiele: Mord, MiBhandlung der Zivilbevolkerung der besetzten Gebiete oder ihre Verschleppung zur Zwangsarbeit oder anderen Zwecken; Mord oder MiBhandlung von Kriegsgefangenen oder Personen auf hoher See; Totung von Geiseln; Pliinderung von offentlichem oder privatem Eigentum; mutwillige Zerstorung von Stadt oder Land oder Ver- wiistungen, die nicht durch militarische Notwendigkeit gerechtfertigt sind.

Gewalttaten und Vergehen, einschlieGlich Mord, Aurottung, Versklavung, Zwangsverschleppung, Freiheitsberaubung, Folterung, Vergewaltigung oder andere an der Zivilbe- volkerung begangene unmenschliche Handlungen; Ver- folgung aus politischen, rassischen oder religiosen Grunden, ohne Rucksicht darauf, ob sie das nationale Recht des Landes, in welchem die Handlungen begangen worden sind, verletzen.

Tod, lebenslangliche Freiheitsstrafe, 4. Keine Befreiung von Verantwortlichkeit unter Beru- fungauf hoheren Befehl In einem Strafverfahren oder einer Verhandlung wegen eines der vorbezeichneten Verbrechen kann sich der Angeklagte nicht auf Verjahrung berufen, soweit die 28 Zeitspanne vom 3o.

Januar bis zum 1. Marz Bundesgesetz- blatt II, S. Diese Rechte und Ver- pflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung densel- ben kunftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Ver- waltungsmalSnahmen wie gleichartige nach innerstaat- lichem deutschem Recht begriindete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen Art. Niemand darf allein deswegen unter Anklage gestellt oder durch MalSnahmen deutscher Gerichte oder Behor- den in seinen Burgerrechten oder seiner wirtschaftlichen Stellung nur deswegen beeintrachtigt werden, weil er vor Inkrafttreten dieses Vertrages mit der Sache der Drei Machte sympathisiert, sie oder ihre Politik oder Interes- sen unterstutzt oder den Streitkraften, Behorden oder Dienststellen einer oder mehrerer der Drei Machte oder einem Beauftragten einer dieser Machte Nachrich- teh geliefert oder Dienste geleistet hat Alle Urteile und Entscheidungen in nichtstrafrechtlichen Angelegenheiten und in Strafsachen, die von einem Ge- richt oder einer gerichtlichen Behorde der Drei Machte oder einer derselben hier in Deutschland gefallt worden sind oder spater gefallt werden, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskraftig und rechtswirksam und sind von den deutschen Gerichten und Behorden demgemalS zu behandeln " Text zusammengefalSt Dieser Vertrag ist bekanntlich heute noch giiltig!

Die deutschen Gerichte werden von sogenannten Kriegsverbrecherprozessen in Atem gehalten und blockiert, und der sowjetischen Propaganda gelingt es meisterhaft, noch Jahrzehnte nach Ende des Krieges der Welt die Fratze eines teuflischen Deutschen vorzuhalten mit der Absicht, dieser Nation jene Rechte zu verwei- lern, die man dem letzten Stamm in Afrika einzuraumen reit ist.

Die wichtigsten hieraus zu ziehenden Kenntnisse sind zunachstdie: So war gerade Lord Vansittard ganz besonders iiber die osterreichische Regierung emport, die in Genf gegen die Blockade votiert hatte. Die Anklage gegen die Deutschen, im Jahre das neutrale Norwegen uberfallen zu haTjen, fiihrte natiir- lich zur Erwahnung der in den Papieren des franzosi- schen Generals Weygand im Junil94o gefundenen Be- weise fur den britisch-franzosischen Operationsplan unter dem Code-Namen "Stratford", im Friihjahr o in Norwegen zu landen und zwar unabhangig davon, ob dies den Norwegern paBte oder nicht.

Januar berich- tete: Aber sie hatten nicht viel Freude. Marz da- tiertes Memorandum gibt zu, daB Ribbentrops Anschul- digung durch die eroberten Dokumente zu recht bestan- den. April besta- tigte, daB der britische Premierminister Mr.

Attlee sich personlich hinter die Weigerung der britischen Admirali- tat gestellt hat, ungeachtet der ungliicklichen Position , in die GroBbritannien hierdurch gebracht wurde. Januar be- riihrte schliefilich das Thema der Gnadengesuche. Zwolf der Angeklagten wurden zum Tode verurteilt; sieben zu verschieden langen Gefangnisstrafen; drei wurden frei- gesprochen.

Doch dies war ganz und gar nicht im Sinne der Lon- doner Regierung. In einer eigens hierfiir einberufenen Kabinettsitzung vom 7. Oktober wurde dem Luft- marschall bedeutet, daJ3 er ein politisches Instrument seiner Regierung sei, von der er Instruktionen erhalte. Patrick Dean vom Foreign Office formulierte den ent- scheidenden Satz: Dann, sozusagen als Nachgedanke, ver- merkte er mit einer Feder das Wort "hauptsachlich" vor "politischen Grunden".

Dann schrieb em Kollege mit Bleistift an den Rand: Kurz gesagt, niemand konnte herausfinden, nach wel- chen Gesichtspunkten iiber die Gnadengesuche in Nurnberg entschieden werden sollte. Der erste war augenscheinlich genug, um fiir uns ebenso wie fiir die Deutschen fiir lange Zeit auszureichen. Ein ganz normaler Tag in der Zukunft beginnt mit einem automatischen Gesundheitscheck: Schon beim Zähneputzen im Bad wird der menschliche Körper von Sensoren gescannt.

Vielleicht direkt vom Hightech-Badezimmerspiegel. Besonders das Gen p53 wird dabei genau unter die Lupe genommen. Denn fast an der Hälfte aller häufigen Krebsarten ist eine Mutation an diesem Gen beteiligt. Sollte es Hinweise auf Krebs geben, werden sofort Nanopartikel in den Körper injiziert, die die Krebszellen direkt ausschalten. Nach der Morgentoilette erhalten Sie in Zukunft direkt detaillierte Informationen über ihren Gesundheitszustand.

Sollte ein Organ erkrankt sein, wird direkt ein neues bestellt, gezüchtet aus Ihren eigenen Zellen. Der Mediziner ist ein intelligentes Computerprogramm, das jede Krankheit diagnostizieren kann. Besser als jeder Arzt aus Fleisch und Blut. Wenn Sie wollen, können Sie jederzeit direkt mit ihm sprechen. Er wird einfach als Hologramm in Ihre Wohnung projiziert. Für die perfekte medizinische Versorgung der Zukunft wird die Stammzellenforschung besonders wichtig sein.

Denn Stammzellen haben die Fähigkeit, sich in jeden Zelltyp des menschlichen Körpers zu verwandeln. Sehr viele Krankheiten werden durch ihren Einsatz heilbar. Auch so komplizierte Krankheitsbilder wie Krebs im frühen Stadium und Rückenmarksverletzungen. Stephen Badylak von der University of Pittsburgh ist es gelungen, mit der Hilfe von Stammzellen Fingerspitzen nachwachsen zu lassen, die abgeschnitten waren.

Ein Zentimeter Gewebe und der Fingernagel konnten bereits regeneriert werden. Sein nächstes Ziel ist es, ein ganzes menschliches Glied nachwachsen zu lassen. Er hat sich lange und intensiv mit Eidechsen beschäftigt, bei denen ein verlorener Schwanz nachwächst. Die Anzahl der Transplantationen blieb gleich. Sie ist eines der kompliziertesten menschlichen Organe. Er hofft dabei auf eine Technik, die gerade dramatische Vorschritte macht: Es ist ein alter Menschheitstraum, alle Krankheiten und das Alter zu besiegen.

So ganz und endgültig wird das wahrscheinlich nie gelingen. Dafür ist der Gegner zu schlau und mächtig. Wir leben in einem Meer von Bakterien und Viren, die sich rasend schnell verändern.

Und auf diese Veränderungen müssen wir uns immer wieder einstellen. Der Schnupfen wird uns wohl für alle Zeiten verfolgen. Fossile Brennstoffe gehen zu Ende. Viele Weltuntergangsszenarien haben mit diesem misslichen Umstand zu tun. Aber trotzdem sind die Aussichten nicht so schlecht, wie manche vermuten. Denn es gibt Alternativen. Aber wo versteckt sich diese Energie der Zukunft? Eine andere Hoffnung ist drastische Energieeinsparung. Der Energieverbrauch würde drastisch sinken.

Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen verändert gerade unser Klima. Die Gefahren sieht auch Kaku, weil diese Methode der Energiegewinnung derzeit immer noch die günstigste ist. Besonders tief gelegene Gebiete wie das Mekongdelta in Vietnam, das Gangesdelta in Bangladesch oder das Nildelta sind durch den Anstieg des Meerwasserspiegels gefährdet.

Doch Kaku sieht auch hier einen Ausweg: Mitte des Jahrhunderts sollten wir dank einer Kombination aus Kernfusion, Sonnenenergie und erneuerbaren Energien die Erwärmung stoppen können. Die Energie, die bei einer Kernfusion frei wird, ist gewaltig — und nicht zu verwechseln mit der Kernspaltung, die wir in Deutschland gerade abgeschafft haben. Der Treibstoff für die Fusion ist Wasser.

Ein Viertelliter davon enthält genauso viel Energie wie Durch Kernfusion wird das gesamte Universum mit Energie versorgt. Wasserstoffgas wird unter gewaltigem Druck erhitzt, bis die Atomkerne miteinander verschmelzen. Diese Naturgewalt lässt auch die Sterne strahlen. Bis heute ist es immer nur bei der Ankündigung dieser sagenhaften Technik geblieben.

Kaku geht davon aus, dass im Jahr endlich die Zeit dafür gekommen ist. Fusionsreaktoren werden entstehen, die umweltfreundlich betrieben werden können, weil kaum Abfall entsteht und es nicht die Gefahr einer Kernschmelze gibt. Doch das scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Forscher des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums haben ausgerechnet, dass der Energieverbrauch der Welt für alle Zeiten gedeckt wäre, wenn wir es schaffen würden, die Energie der Sonnenstrahlung anzuzapfen, die die Wüste in Nordafrika jeden Tag abbekommt.

Die Kosten sinken durch bessere Herstellungstechniken. Dann gibt es wahrscheinlich schon bald eine Lösung.

Michael Strand, Leiter eines Forschungsteams. Vielleicht werden aus unseren Fenstern und Hauswänden Sonnenkollektoren, die auch aus künstlichem Licht Strom machen können. In fernerer Zukunft liegt das Zeitalter des Magnetismus. Bei Magnetautos wäre das anders. Einmal angeschoben, gleiten sie widerstandslos über den Boden, wenn auch der Luftwiderstand bleibt. Lösungen für diese Technik liefert die Supraleitung. Die Kosten dafür sinken gerade rasant, und man muss die Umgebung nicht mehr so stark kühlen wie noch vor ein paar Jahren.

Mit Supraleitungen könnten wir sehr starke, permanente Magnetfelder erzeugen. Im Labor kann man damit bereits Gegenstände zum Schweben bringen. Auf Youtube gibt es hübsche Videos zu diesem Thema. Satelliten sollen in der Umlaufbahn die Sonnenstrahlung auffangen, bündeln und dann auf die Erde schicken. Schon jetzt spricht technisch nichts gegen diese Technik.

Nur die hohen Kosten, um Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Für diese Pläne braucht es allerdings eine neue Generation von wirtschaftlichen Trägerraketen, die die Kosten senken. Der Mensch ist in Zukunft also nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen. Wir müssen nur noch lernen, sie anzuzapfen. Das Tempo der modernen Welt wird vom Tempo der Computer bestimmt. Und deren Geschwindigkeit nimmt stetig zu. Die Rechenkapazität von Computern verdoppelt sich etwa alle 18 Monate.

In Zukunft werden wir von Computern umzingelt sein. Sie sehen allerdings anders aus oder sind überhaupt nicht mehr als Computer zu erkennen. In jedem Gegenstand, jeder Wand, jeder Tapete, in allem, was uns umgibt wird sich ein rechnender Chip befinden, der mit dem Internet verbunden ist. Unsere Umgebung wird intelligent.

Ein Raum wird bemerken, wenn Sie ihn betreten, und er wird dafür sorgen, dass an den richtigen Stellen das Licht angeht und eine vernünftige Temperatur herrscht. Computer gehen in unserer Umgebung auf und werden unsichtbar und lautlos unsere Befehle ausführen, weil wir sie mit unseren Gedanken steuern.

Auch Autos werden intelligent. Sie fahren, vom Computer gelenkt, ohne Lenkrad und Fahrer zu ihrem Ziel. Die Insassen können sich entspannen, sich unterhalten oder einen Film schauen.

Unfälle und Staus gehören der Vergangenheit an. Unsere Gesprächspartner erscheinen als 3-D-Hologramme, die mit uns an einem Tisch oder auf dem Sofa sitzen. Zum Glück gibt es einen Universalübersetzer, der dafür sorgt, dass Sie sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten können. Am Ende dieser rasanten Entwicklung wird der menschliche Geist in der Lage sein, Objekte in der Umgebung zu beherrschen, und der Computer wird in jeder Millisekunde unsere Wünsche lesen können — noch bevor sie uns bewusst werden.

Wir erschaffen uns in jedem Moment unseres Lebens eine individuelle Umwelt. Eine Mischung aus virtueller und realer Welt. Objekte tragen neben einem Chip einen winzigen Supraleiter in sich, der magnetische Pulse erzeugt. Dadurch lassen sich Dinge allein mit der Kraft unserer Gedanken durch den Raum bewegen. Auch Roboter und Avatare.

Die Intelligenz von Robotern und Maschinen nimmt stetig zu. Eine menschliche Gestalt werden sie wohl nicht annehmen. Ihre Form verändert sich je nach Aufgabe, weil sie aus Modulen bestehen, die sich in immer neuen Formen zusammensetzen.

So können sie verschiedenste Aufgaben für die Menschen erledigen. Sie reparieren die Infrastruktur der Städte. Sie werden als Chirurg, Koch oder Musiker eingesetzt.

Das menschliche Gehirn ist im Gegensatz zum Computer unendlich langsam. Aber es kann Dinge, die dem Computern schwerfallen: Es behandelt viele Probleme gleichzeitig, es kann sehr schnell Muster erkennen, und es lernt ununterbrochen. Trotzdem sind die führenden Forscher auf diesem Gebiet sicher, dass Mitte des Jahrhunderts genügend Rechenleistung zur Verfügung steht, um das menschliche Gehirn zu simulieren. Bis jetzt haben wir allerdings noch nicht einmal vollständig verstanden, wie der Mensch denkt.

Wir wissen nicht, wie ein Wurm funktioniert, obwohl die Lage sämtlicher Neuronen in seinem Nervensystem kartografiert ist. Bis jetzt ist noch nicht einmal geklärt, was Bewusstsein eigentlich ist.

Ein paar Dinge gehören wohl dazu: In diesen Disziplinen sind Computer bis heute eher schlecht. Ist es trotzdem denkbar, dass wir gerade an unserem Nachfolger in der Evolutionskette basteln?

Werden uns die Computer überflügeln und irgendwann intelligenter als der Mensch sein? Es gibt Forscher, die sich so ein Szenario ernsthaft vorstellen können. Ein Mann, der nicht gerade als Spinner gilt und quasi nebenbei den Synthesizer erfunden hat.

Kurzweil meint, dass bereits im Jahr intelligente Computer sich selbst reproduzieren und die menschliche Leistungsfähigkeit weit übertreffen werden. Mit ihrem unstillbaren Appetit nach immer mehr Energie verschlingen sie irgendwann alles und beeinflussen die Geschichte des Universums. Inzwischen wurde eine Universität im kalifornischen Silicon Valley gegründet, die sich mit genau dieser Frage auseinandersetzt. Eine andere Denkrichtung geht davon aus, dass der Mensch mit der Maschine verschmelzen wird.

Unser Gehirn verbessert durch eine zusätzliche Schicht von Neuronen seine Leistungsfähigkeit. Ein erster matter Abglanz dieser Technik ist eine Brille, die uns Daten, Zahlen, den richtigen Weg und eine Gesichtserkennung direkt auf die Netzhaut projizieren kann.

Dazu kommen elektronische Bauteile, die dem menschlichen Körper übernatürliche Fähigkeiten verleihen. Vielleicht entledigen wir uns irgendwann komplett unserer plumpen Körper, und der menschliche Geist wird zu einem Computerprogramm, das man auf verschiedene Maschinen herunterladen kann. Was unterscheidet den Menschen von den meisten Tieren? Unter anderem, dass der Mensch alle Arten von Werkzeugen benutzt. Durch Pfeil und Bogen, später die Beherrschung von Schusswaffen, konnten immer mehr Menschen mit Nahrung versorgt werden.

Bereits jetzt steht uns das mächtigste Werkzeug zur Verfügung, das Menschen jemals besessen haben. Wir sind in der Lage, einzelne Atome, also den Grundbaustoff aller Dinge, die uns umgeben, zu manipulieren. So ist heute etwa die Produktion von Materialien denkbar, von denen wir bisher nur geträumt haben: Sie werden immer leichter, stärker, können mit neuen elektrischen und magnetischen Eigenschaften ausgestattet werden.

Per Rasterelektronenmikroskop lassen sich einzelne Atome beobachten und manipulieren. Noch vor wenigen Jahren erschien es ausgeschlossen, jemals ein Atom beobachten zu können. Jetzt können wir sogar mit ihnen spielen.

Wenn man Kaku folgt, hat sie gute Gründe dafür: In der Medizin gäbe es für Nanogeräte sicherlich sinnvollere Einsatzgebiete. Moleküle, die aus Nanopartikeln bestehen, könnten Antikrebsmedikamente im menschlichen Körper an den Einsatzort bringen.

Dort würden die Partikel gezielt die Wirkstoffe freisetzen. Ziel ist es, die Chirurgie komplett abzuschaffen. Reparaturarbeiten werden durch diese Nanoautos direkt im menschlichen Körper erledigt. Sie werden von Magneten durch unseren Blutstrom direkt zum erkrankten Organ gelenkt und führen hier operative Eingriffe aus. Forscher bei Intel arbeiten daran, die Gestalt der Dinge auf Knopfdruck zu verändern.

Oder es entfaltet sich zu einem Bildschirm, auf dem Sie einen Film anschauen können. Am Ende dieser Entwicklung steht die programmierbare Materie. Software bestimmt die Gestalt der Dinge. Unsere Umgebung wird die gewünschte Form annehmen, bevor wir darüber nachdenken, weil ein Computer unsere Gedanken liest und die Ausrichtung der Materie bestimmt.

Wenn ein Möbelstück nicht mehr gefällt oder die Waschmaschine nicht mehr funktioniert, laden Sie eine neue Software herunter, die die Materie zu einem neuen, besseren Gerät programmiert. Kaku glaubt, dass man in Zukunft sogar ganze Häuser und Städte auf Knopfdruck entstehen lassen kann. Man muss nur noch die Lage festlegen und die Fundamente vorbereiten.

Dazu braucht es Nanoroboter, die sich selber reproduzieren können. Klingt unglaublich, kommt aber in der Natur vor. Die Darmbakterien des Menschen reproduzieren sich in nerhalb von zehn Stunden selbst. Die Nanoroboter müssen dann Moleküle identifizieren und an bestimmten Stellen platzieren.

Und dafür ordnen sie eine astronomische Anzahl von Atomen nach einem Masterplan neu an. Diese Nanobots sind derzeit noch nicht in Sichtweite. Und es gibt natürlich Forscher, die energisch bestreiten, dass es diese Universalmaschinen jemals geben kann. Aber denken Sie an die Kraft des exponentiellen Wachstums.





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