Media Service: Heute in der Handelszeitung vom Mittwoch, den 3. Juni 2009

Härtere Konkurrenz setzt Dividenden-Perle Sunrise zu +++ Börsendebüt von Wisekey floppt +++ Aryzta droht schmerzhafte Bilanzbereinigung.

Polizei, Spezialeinheiten und andere Sicherheitskräfte wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Anzeigen Der Bund derbund.

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Dividendenpolitik will das Management festhalten. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm wird nochdurch den verkauften Bereich Waste-to-Energy finanziert. Das Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm wird nochdurch den verkauften Bereich Waste-to-Energy finanziert.

Eigentlich versprach die am Donnerstag vollzogene Publikumsöffnung von Wisekey ein Erfolg zu werden. Zumindest bringt das Unternehmen aus Genf die nötigen Zutaten für einen solchen mit. Schliesslich ist es auf dem als zukunftsträchtig geltenden Gebiet der Internetsicherheit tätig.

Doch es sollte alles ganz anders kommen: Bei Börsenschluss resultierte noch immer ein sattes Minus von 60 Prozent. Aktie nur für Mutige. Nach mehreren Ergebnisenttäuschungen in Folge hat die einst sehr beliebte Aktie eine Bruchlandung erlitten. Alleine seit Anfang Jahr hat sie satte 20 Prozent an Kurswert eingebüsst. In einer aktuellen Unternehmensstudie findet die Credit Suisse keine guten Worte. Das Geschäftsmodell basiere darauf, auf Kredit günstig Firmen zu übernehmen, ist nachzulesen.

Und auch wenn die Studienautoren es nicht explizit schreiben, so lassen sie zumindest durchblicken, dass Teile des für die Übernahmen aktivierten Goodwills von 3,9 Milliarden Euro wohl nicht werthaltig sind. Dem steht ein buchmässiges Eigenkapital von 2,8 Milliarden Euro gegenüber. Früher oder später droht dem Backwarenhersteller eine schmerzhafte Bilanzbereinigung. Finger weg von dieser Aktie. Aus London verdichten sich die Hinweise, dass gleich mehrere grosse Pharmaunternehmen um die Gunst der an der Börse in New York gehandelten Medivation buhlen.

Neben Sanofi und Astrazeneca wird auch unsere finanzstarke Roche als potenzielle Käuferin genannt. Das Unternehmen würde durchaus ins Beuteschema von Roche passen, da sind sich Experten einig.

Sollten sich die Interessenten gegenseitig überbieten wollen, droht dem Basler Pharma- und Diagnostikkonzern ein kostspieliger Übernahmekampf. Wie die Kursverluste beim Genussschein von Roche vom Freitagnachmittag vermuten lassen, hätte das gegebenenfalls sogar Folgen für die künftige Dividendenpolitik.

Nach einem enttäuschenden Zahlenkranz für die erste Jahreshälfte gelten die Erwartungen an den Hörgerätehersteller aus Stäfa als wenig ambitioniert. Dass der wichtige nordamerikanische Markt schon seit Monaten kräftig wächst, wird in Analystenkreisen weitestgehend ignoriert. Darf man dem Medizinaltechnikexperten der Mainfirst Bank Glauben schenken, dann gibt es mittlerweile auch bei den Hörimplantaten Anhaltspunkte für eine Nachfragebelebung. Er zögert denn auch nicht lange und stuft die Sonova-Aktie mit einem unveränderten Kursziel von Franken von Neutral auf Outperform herauf, was einer Kaufempfehlung gleichkommt.

Börse Die Entwicklungsmaschine von Novartis läuft. Börse Steigender Ölpreis verhilft Sulzer zu neuem Schwung. Börse Schweizer Aktienmarkt droht eine breite Korrektur. Börse Credit Suisse verdient eine höhere Bewertung. Börse wird das Jahr der grossen Übernahmen. Lohnt sich die Säule 3a Datenblog Werden Sie fürs Heiraten bestraft oder Dividenden auf Aktien im Besitz von Verwaltungsräten und Management gelten als Investoreneinkommen und spielen bei der Erstellung der teilweise hochkomplexen Vergütungssystem keine Rolle.

Lassen sich Verwaltungsrat und Management bei der Festlegung der Dividendenpolitik von ihren eigenen Aktienbeständen beeinflussen? Für beides gebe es Belege. Er gilt jedoch zu bedenken, dass der von Verwaltungsrat und Management gehaltene Aktienanteil zu wenig gewichtig ist. Finanzexperten verweisen darauf, dass es die Investoren sind, die auf hohe und konstant fliessende Dividenden pochen.

Entsprechend würden die Unternehmen ihre Dividendenpolitik ausrichten. Und so schliesst sich der Kreis, weil die moderne Vergütungspolitik mit ihrem Mix aus Barzahlung, Boni und Aktienoptionen und -zuteilungen das Management ja dazu anhalten soll, ihre Interessen möglichst mit jenen der Investoren zu bündeln. Doch schon bald könnten neue Strafen fällig werden, die in ihre Verantwortung fallen. Von Lukas Hässig Die Anlagestiftung Ethos geht nach dem Ja zur Abzockerinitiative noch weiter: Sie fordert eine separate Abstimmung der Aktionäre über Boni und Fixlöhne.

Google ist innert Jahren zum Multimilliarden-Konzern gewachsen. Das Problem der Ausschüttungen Das Verhältnis von ausbezahlten Gewinnen zu produktiven Investitionen durch Unternehmen ist seit den er-Jahren deutlich gesunken.

Diese Beobachtung macht der britische Ökonom und Investor Andrew Smithers dafür verantwortlich, dass die Produktivität westlicher Wirtschaften seither als Folge des relativen Investitionsrückgangs deutlich abgenommen hat.

Die grössere Bedeutung von Aktien in den Bonuspaketen der Manager führe dazu, dass das Management weniger unternehmerische Risiken auf sich nehme. Die Beobachtungen von Smithers zeigen sich auch in anderen Untersuchungen: Bizarre Musikgenres, Blick in Bücherkisten und das ganze Theater. Alles damit Sie am Puls der Zeit bleiben. Saint-Gobains Übernahmeversuch blieb erfolglos.

Nun tätigt der Baarer Konzern selber eine Milliardenakquisition in Frankreich. Das Geschäft mit Krafttraining und Cardio wächst auch in der Schweiz. Kleine Betreiber geraten dabei unter Druck. Der Bau der Tesla-Riesenfabrik kostet mehrere Milliarden.

Jene Firmen, die bis zum September eigene Aktien kauften, haben damit Geld verloren. Kleine Fellknäul mit grossen Ohren: Zwei drei Monate alte Kaninchennasenbeutler spielen miteinander. Wenn sie älter sind, werden sie in den australischen Currawinya National Park freigelassen. Rita Flubacher Redaktorin Wirtschaft tagesanzeiger Glasenbergs Millionen Dividendeneinnahmen sind in der Regel kein öffentliches Thema, es sei denn, die Höhe sorge für Gesprächsstoff.

Bei der Vergütungspolitik egal Angesicht der teilweise beachtlichen Grössenordnung stellt sich die Frage, ob diese Einnahmequelle nicht auch in die Überlegungen zur Vergütungspolitik einbezogen werden müssten.





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