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Arbeitsmarkt in Hessen - Niedrigste Arbeitslosenquote seit 23 Jahren. Ich denke, dass wir uns in der Krise der er befinden.

Wer besitzt und nutzt die ganzen schwedischen Wälder?


Das Problem ist, dass niemand das Geld hat, um in die Wissenschaft zu investieren, der Kapitalismus ist nicht in der Lage, genug Profit zu generieren, um die eigene Expansion voranzutreiben. Aber wie zutreffend ist denn die Annahme einer Stagnation, allgemein betrachtet? In den er Jahren gab es doch einen Aufschwung. Wie weit hat die heutige Krise noch etwas mit der Krise in den ern zu tun? Ich denke, dass wir uns in der Krise der er befinden.

Was es seit den ern gegeben hat, waren spekulative Blasen verschiedener Art. Aber weil die Arbeit heutzutage nur einen kleinen Teil der Produktion ausmacht, blieb die Profitrate niedrig und gab es kaum technologische Entwicklung.

Ab der Mitte der er Jahre haben sich die Investitionen stetig von der Produktion in die Spekulation verschoben, in den Kauf und Verkauf von Unternehmen, Fusionen, Aufkäufe, in die Finanzsphäre und so weiter. Das kann man auch im Sprachgebrauch erkennen. Es hat eine grundsätzliche Verlagerung der Investitionen von der Produktion zum Finanzsektor stattgefunden. Was gegenwärtig passiert, ist, dass die Krise wieder auftaucht, die eigentlich Mitte der er hätte stattfinden sollen.

Die Kernthese meines Buches ist, dass die Krise durch alle möglichen Formen von Verschuldung aufgeschoben wurde: Das war etwas historisch Neues. Während des Zweiten Weltkrieges gab es den keynesianischen Gedanken, dass man sich verschulden kann, aber nur zeitweilig. Als das Goldene Zeitalter zu Ende ging, bekamen sie Angst. Damit ist es in der einen oder anderen Weise gelungen, die Krise vierzig Jahre vor sich her zu schieben.

Aber irgendwann ging das nicht mehr. Ich denke, das war ein Schlüsselmoment. Manche mögen das zwar mit der Depression in den ern vergleichen, aber die Regierungen haben heute nicht mehr das Geld, das sie in den ern noch hatten. Deshalb wissen sie jetzt einfach nicht mehr, was sie tun sollen. Kannst du sagen, wie sich der langfristige Rückgang in der Weltwirtschaft seit den er Jahren erklären lässt?

Das ist sehr kompliziert und umstritten. Ich denke, dass die Wirtschaftswissenschaft leider ein Feld ist, auf dem die Theorien weitgehend Schwindel sind. Die Wirtschaftswissenschaft ist eher eine Religion als eine Wissenschaft. Meines Erachtens gibt es eigentlich nur eine Erklärung für die langfristige Entwicklung des Kapitalismus, die Sinn ergibt und beschreiben kann, was tatsächlich passiert ist. Das ist die Theorie, die Karl Marx im Kapital aufgestellt hat, das im Das ist seltsam, denn beispielsweise in der Physik würde heute niemand mehr sagen, wir müssen immer noch Newton lesen.

Aber die Wahrheit ist, dass wir in der Analyse des Kapitals nicht besonders weit über Marx hinausgekommen sind. Grundsätzlich ist Marx' Gedanke, dass der Kapitalismus, wie jede Gesellschaft, eine Organisierung des menschlichen Produktionsprozesses ist, was bedeutet, dass die Menschen ihre natürliche Umwelt bearbeiten, um sie in eine konsumierbare Form zu verwandeln.

Den Menschen ist es eigen, dass dieser Prozess eher kulturell als biologisch bestimmt ist. In unserer heutigen Kultur ist die soziale Reproduktion von der Tatsache bestimmt, dass der Zugriff auf die natürlichen Ressourcen durch das Medium Geld von einer kleinen Gruppe von Leuten gesteuert wird.

Das bedeutet, dass die Leute, die den Produktionsprozess steuern, eigentlich nicht an der Produktion selbst interessiert sind, sondern an der Ausweitung ihrer sozialen Kontrolle, an dem, was wir Profitmachen nennen. Marx ging davon aus, dass diese Tendenz durch das immer wiederkehrende Phänomen der Depression ausgeglichen wird. In einer Depression werden Kapitalinvestitionen entwertet, wodurch die Arbeit, die mit den bestehenden Produktionsmitteln geleistet wird, mehr zählt. Auf diese Weise sollten Depressionen zu Prosperitätsphasen führen.

In groben Zügen entspricht das der Geschichte des Kapitalismus. Es gab tatsächlich die Tendenz, dass Phasen der Prosperität in Depressionen münden und Phasen der Depression in eine erneute Prosperität. Dieser Prozess lief etwa seit dem Beginn des Wir befinden uns im Moment in einer erneuten Periode der Depression, die auf die starke Expansion des Kapitals nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen ist. Das ist eine beinahe nichtssagende Beschreibung eines extrem komplizierten Phänomens, aber es gibt nun mal keinen einfachen Zugang zu dieser Thematik.

Es ist ein sehr kompliziertes System, das mit ziemlich abstrakten Begriffen analysiert werden muss. Aber soweit ich sehe, hat die Geschichte des Kapitalismus als System die Marxsche Analyse durchaus bestätigt, obwohl er sie beinahe zu Beginn des Kapitalismus vorgenommen hat. Deshalb sehe ich auch keinen Grund, diese Analyse nicht als Erklärung dafür heranzuziehen, was heute geschieht.

Aber hat die Wirtschaftswissenschaft nicht gewisse Fortschritte gemacht seit dem Wenn nicht in den heutigen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, dann wenigsten durch die grossen Ökonomen der letzten hundert Jahre, wie Friedrich Hayek, Joseph Schumpeter oder John Maynard Keynes?

Haben die nichts Neues gebracht? Friedrich Hayek hat eine mathematisch ausgeklügelte Version der Wirtschaftstheorie des mittleren Jahrhunderts aufgestellt, die schon damals nicht wirklich exakt war und es heute erst recht nicht mehr ist. Die einzige Figur, die einen gewissen Fortschritt gebracht hat, war Keynes, dem klar wurde, dass die Wirtschaftswissenschaft, die er auf dem College gelernt hatte, die Ereignisse seiner Zeit nicht erklären konnte, vor allem die Grosse Depression.

Nicht nur gab es im Jahrhundert eine Krise nach der anderen, es gab auch plötzlich eine sehr ernsthafte Krise im Keynes verstand also, dass der Kapitalismus unfähig ist, die Ressourcen voll auszuschöpfen, die die Natur und die Menschen für die Wirtschaft darstellen.

Als die Entwicklung der kapitalistischen Krisen zu Beginn des Jahrhunderts zur Folge hatte, dass das Dogma infragestellt wurde, der Kapitalismus sei vollkommen rational und ein System zur Maximierung des Wohlstands, fiel Keynes auf eine Version der Theorien des frühen Sein Gedanke war folgender: Wenn die Kapitalistinnen und Kapitalisten unfähig oder aus verschiedenen psychologischen Gründen nicht gewillt sind, die sozialen Ressourcen auszuschöpfen, um Vollbeschäftigung zu schaffen und damit den vollen Gebrauch der natürlichen und menschlichen Ressourcen sicherzustellen , dann soll die Regierung eingreifen und die dafür erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen.

Als Keynes zu dieser Einsicht kam, hatten einzelne Regierungen das schon getan: Aber der Fehler in Keynes' Analyse zeigte sich nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich herausstellte, dass es den kapitalistischen Regierungen sogar während der damaligen Prosperitätsphase nicht möglich war, die Unterstützung der Wirtschaft zu beenden.

Die kapitalistische Wirtschaft war nicht fähig, einen tatsächlichen Aufschwung aus eigenen Kräften einzuleiten. Sie war immer noch abhängig von einer zusätzlichen Finanzierung durch die Regierung.

Wenn wir gerade über Keynes reden: Marx und Keynes , Inwiefern beziehst du dich in Business as Usual auf das Werk deines Vaters? Zumindest oberflächlich haben wir einen stilistischen Unterschied zwischen den beiden Büchern festgestellt. Lässt das auf einen methodischen Unterschied schliessen? Nein, das würde ich nicht sagen. Und ich würde sagen, dass mein Vater ein Schüler eines früheren marxistischen Theoretikers war, nämlich von Henryk Grossman.

In einem Satz seines grossartigen Buches Das Akkumulations- und Zusammenbruchgesetz des kapitalistischen Systems findet sich bereits der gesamte Inhalt von Marx und Keynes. Sie kann keine Profite erzeugen und also auch nicht das Problem mangelnder Rentabilität lösen.

Das Buch meines Vaters war deshalb wichtig, weil es eine Art Gedankenexperiment darstellte. Das Buch wurde in den späten ern geschrieben, allerdings wollte niemand es veröffentlichen.

Also meinte mein Vater: Und was er vorausgesagt hat, ist dann mehr oder weniger auch passiert: Das war eines der wenigen Beispiele in der Geschichte der Sozialwissenschaften dafür, dass jemand ein Experiment unternimmt und sagt: Wenn diese Theorie stimmt, kann es nicht funktionieren. Es funktionierte nicht, also hatte er Recht. Aber ich würde sagen, das war nicht das Verdienst meines Vaters. Es war das Verdienst von Herrn Marx. Es ging eigentlich nur darum zu sagen: Wenn Marx Recht hat, muss Keynes falsch liegen.

Und es stellte sich heraus, dass Marx Recht hatte und Keynes falsch lag. Aber das war etwas, was niemand akzeptieren wollte. Das Buch wurde von niemandem gelesen, von niemandem erwähnt, von niemamdem beachtet. Die Tatsache, dass sie unbeachtet geblieben ist, zeigt, wie es ein Freund von mir formulierte, dass die Sozialwissenschaften halt vor allem sozial und weniger eine Wissenschaft sind.

Zeitgenössische linke Ökonominnen und Ökonomen, die sich oft auf Keynes beziehen, kritisieren die aktuellen Sparmassnahmen als Bremse für einen Aufschwung. Neben den bereits erwähnten Rohstoffvorkommen wie Erdöl zählen hierunter also auch Pflanzen und Berge.

Über eine andere Stelle der Definition bin aber zumindest ich gestolpert. Und zwar geht es um den ökonomischen Nutzen. Bei den einschlägigen Beispielen ist der gestiftete wirtschaftliche Nutzen recht leicht auszumachen. Die Gewinnung von Erdöl beispielsweise ermöglicht einen ökonomischen Profit für Kraftstoffanbieter. Die natürliche Ressource Wasser wiederum für Reedereien. Doch wo liegt der ökonomische Nutzen der Luft?

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