Volatilität von Aktien berechnen: Wie man das Risiko bestimmt

KGV = Kurs einer Aktie / Gewinn je Aktie Bei einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis gilt eine Aktie als günstig, bei einem hohen KGV als ungünstig. Bei der Betrachtung ist es auch wichtig, die Entwicklung des prognostizierten KGVs für die weiteren Geschäftsjahre zu betrachten.

Die Sharpe-ratio soll die risikobereinigte Performance einer Anlage aus drücken. Des Weiteren ist es wichtig, sich eine Stop-Loss-Marke zu setzen, die regelt, ab wann die Wertpapiere wieder verkauft werden sollen, falls der Kurs fällt. Dividende , Analysten , Kennzahlen. Der freie Cash-Flow ist bei wachsenden oder schrumpfenden Gesellschaften durch das ungleiche Verhältnis von Investitionen und Abschreibungen verfälscht. Unter anderem kann ein potenzieller Anleger am Kurs-Buchwert-Verhältnis kennen, ob eine Aktie billig oder teuer zu haben ist.

Risiko und Streuung: So stärken Sie Ihr Portfolio

Die Bewertung von Aktien ist sinnvoll, um einzuschätzen, ob ein niedriger Aktienkurs tatsächlich günstig ist und ob es sinnvoll ist, in die Aktie zu investieren. Ist der Kurs einer Aktie gerade niedrig, muss das nicht heißen, dass die Aktie tatsächlich günstig ist.

Konjunkturelle Zyklen, veränderter Wettbewerb und sonstige Volks- und betriebswirtschaftliche Faktoren sowie Veränderungen in der Investitionstätigkeit können sich auf unterschiedliche Art und Weise auswirken. Anleger sollten besonders aufmerksam werden, wenn das KGV und das KCV weit auseinander liegen oder sich in einem Geschäftszeitraum unterschiedlich entwickeln.

Diese Diskrepanzen könnten darauf hindeuten, dass das Unternehmen die Bilanz durch geschickte Justierung bei den Rückstellungen und Abschreibungen in eine gewünschte Richtung manipuliert hat. Unter anderem kann ein potenzieller Anleger am Kurs-Buchwert-Verhältnis kennen, ob eine Aktie billig oder teuer zu haben ist.

Dieser bilanzielle Buchwert entspricht wiederum dem um einige Faktoren korrigierten Wert des Eigenkapitals. Der Buchwert einer Gesellschaft lässt sich vereinfacht ausgedrückt aus der Summe aller Vermögensgegenstände abzüglich aller Verbindlichkeiten minus immaterielle Vermögensgegenstände bestimmen.

Dabei gilt wie bei anderen Kennziffern auch als Grundregel: Umso niedriger das Kurs-Buchwert-Verhältnis, umso günstiger ist die Gesellschaft bewertet. Nun stellt sich die Frage, ob eine Aktie mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von unter 1 immer unterbewertet ist. Dies kann nicht eindeutig beantwortet werden. Bei Unternehmen in Situationen, wenn wachsende Verluste aufzulaufen drohen, durch die das Eigenkapital ganz oder teilweise aufgezehrt werden kann, lässt sich die These von einem attraktiven KBV von unter 1 nicht aufrecht erhalten.

Im schlimmsten Fall könnte hier nämlich der Konkurs des jeweiligen Unternehmens bevorstehen. Dennoch kann grundsätzlich angemerkt werden: Allerdings ist in einigen jungen Branchen das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei der Beurteilung einer Aktie wenig hilfreich. Besonders in der Startphase besitzen viele Gesellschaften eine relativ niedrige Ausstattung mit Eigenkapital. Damit ist die Substanz recht gering, die ein Investor in Form von Aktien erwirbt. Daher ist der Buchwert kaum geeignet, um zu einer aussagekräftigen Bewertung der entsprechenden Aktien zu gelangen.

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis berücksichtigt lediglich den bilanziell ausgewiesenen Buchwert. Stille Reserven und stille Lasten, die ebenfalls Teil der Unternehmenssubstanz sind, bleiben dagegen unberücksichtigt. Daher ergeben sich vor allem bei Beteiligungs- und Immobiliengesellschaften gelegentlich verfälschte Werte. Die Substanzwertermittlung war in der Vergangenheit stark verbreitet, findet jedoch heutzutage immer weniger Anhänger. Im Wesentlichen wird bei der Substanzwertmethode der Unternehmenswert als Summe der im Unternehmen vorhandenen Vermögensgegenstände Substanzen abzüglich vorhandener Schulden berechnet.

Mathematisch ergibt sich der Substanzwert als Addition der bewerteten Vermögensteile, abzüglich der zum Nennwert bewerteten Verbindlichkeiten. Beteiligte Marktanalysten sprechen in dem Fall, wenn bei der Ermittlung des Substanzwertes nur die materiellen Positionen betrachtet werden, vom Teilreproduktionswert. Wenn bei der Bewertung auch die immateriellen Vermögenswerte angesetzt werden, wie beispielsweise der Gesellschaft selbst gehörende Patente, der Wert des Kundenstammes u.

Jedoch stehen die Experten in dieser Situation immer wieder vor dem Problem, immaterielle Werte in Zahlen zu fassen. Als retrogrades Verfahren berücksichtigt die Substanzwertmethode nicht die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens. Die moderne Portfoliotheorie ist zwar entgegen ihrem Namen inzwischen nicht mehr auf dem allerneusten Stand. Das systematische Risiko betrifft die Anlageform oder sogar alle Geldanlagen.

Bei der Bestimmung des Risikos der einzelnen Aktie ist es unerheblich. Das unsystematische Risikobeschreibt hingegen das Risiko, das das jeweilige Wertpapier aufweist.

Dies kann beispielsweise beeinflusst werden durch:. Wer das absolute oder relative Risiko einer Aktie bestimmen will, tut dies in der Regel durch verschieden Berechnungen, die eine Voraussage über die zukünftige Kursentwicklung ermöglichen sollen. Die zentrale Schwäche hierbei ist die Tatsache, dass sich aus den Kursen der Vergangenheit nicht sicher ablesen lässt, wie sich der Kurs in Zukunft entwickeln wird.

Zwar ermöglicht dies eine statistische Voraussage , diese ist jedoch natürlich nicht immer ausschlaggebend. Deswegen werden Indikatoren und Kennzahlen, die sich vor allem auf die Vergangenheit beziehen und kursinhärent sind, also keine anderen Zahlen wie die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens einbeziehen, von vielen Analysten kritisch betrachtet.

Es beschreibt die Schwankungen, die ein den Kurs in der Vergangenheit gezeigt hat. Damit kommt es auch einer Definition entgegen, die unter Anhänger der Portfoliotheorie häufig genutzt wird, nämlich das Risiko nicht nur einen möglichen Verlust beschreibt, sondern auch eine Chance darstellt. Die Volatilität misst dabei allerdings nicht nur einfach die Schwankungen — und erst recht keine Verluste — sondern die Standardabweichung.

Damit gibt sie allerdings nicht an, wie tief ein Kurs fallen kann und intuitiv empfundenes Risiko ist nicht gleich Volatilität. Dies wird an folgendem Beispiel sichtbar:. Betrachten Analysten nun die Standardabweichung, ist ein Investment in die zweite Aktie deutlich risikoreicher. Die erste Aktie wäre hingegen ein risikoloses Investment, denn die Standardabweichung beträgt in diesem Fall gleich null. Und auch geringe Schwankungen können genauso ein Warnsignal sein.

Darüber hinaus gibt es einige weitere Indikatoren und Kennzahlen , die häufig genutzt werden und teilweise mehr Aussagen über das Risiko als die Volatilität treffen können:. Das Maximum Drawdown gibt an, welchen Verlust der Anleger in einem bestimmten Zeitraum hätte erleiden können, wenn er zum Höchststand ein- und zum Tiefstand ausgestiegen wäre.

Der Value at Risk soll angeben können, wie hoch das Verslustrisiko einer Aktie kann. Der Value at Risk wird in der Regel unter Einbeziehung der Volatilität ermittelt und ist dann hinsichtlich der Aussagekraft mit dieser gleichzusetzen. Je höher der Wert ist, umso höher ist auch das Risiko.

Er gibt mit einer prozentigen Wahrscheinlichkeit an, wie hoch der maximale Verlust innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ist. Die Bank stieg aus Staats-, Schiffs- und Immobilienfinanzierung aus. Dennoch war lange Zeit nicht klar, ob die Commerzbank es ohne weitere staatliche Hilfe schaffen würde.

Dazu wurde eine Kapitalherabsetzung durch Aktienzusammenlegung vorgenommen. Im Anschluss daran führte sie eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht durch, das der Finanzmarktstabilisierungsfonds ausübte und gleichzeitig Aktien aus seinem Bestand platzierte. Dadurch sank der Aktienanteil auf 17,15 Prozent des Grundkapitals, also unter die Sperrminorität von 25 Prozent. Insgesamt konnte die Commerzbank so insgesamt mehr als 16 Milliarden Euro an Staatshilfen begleichen.

Die Commerzbank gilt als eine der Banken, die die Finanzkrise am schlechtesten überstanden haben. Das Unternehmen hat sich mit der Dresdner Bank überfordert. Von einer Trillion Euro Marktkapitalisierung, die beide Unternehmen vor der Übernahme gemeinsam in die Waagschale werfen konnten, sind inzwischen nur noch knapp 11 Milliarden übrig.

Die Folgen sind heute immer noch deutlich spürbar. Problematische Schiffskredite sorgten dafür, dass die Bank letztlich 77 Prozent weniger als noch im Vorjahr verdient hatte. Unternehmenschef Zielke, der seit im Amt ist, hat die Umstrukturierung des Konzerns angekündigt. Dafür muss der Konzern insgesamt mehr als 7. Zielke plant, die Komplexität des Unternehmens zu reduzieren. Dabei rechnet er damit, dass sich der Umbau erst mittelfristig auszahlen wird.

Für kündigte er dennoch eine Steigerung der Ertrags- und Ergebnisqualität an. Die operativen Erträge dürften allerdings weiter schrumpfen.

Dass das Ergebnis noch relativ gut aussah, lag auch an Sondererträgen. Dadurch sparen sie Steuern im Ausland und diese Ersparnis teilen sich beide Partner. Die Commerzbank soll dies besonders häufig praktiziert haben.

Zudem wurde die Commerzbank dafür kritisiert, dass der Geschäftsbericht in der Vergangenheit nicht ausreichend transparent war. Gerade in den schwierigen Zeiten nach der Finanzkrise wäre es jedoch sinnvoll gewesen, Zielsetzungen zu konkretisieren und nachprüfbare Aussagen zur Finanzlage zu tätigen.

Für die Belegschaft und die Gewerkschaften ist es natürlich schwierig, dass der Konzern in den letzten zehn Jahren mehr als Gewerkschafter kritisieren allerdings vor allem, dass der Konzern den jüngsten Stellenabbau zwar bereits bekannt gegeben hat, dabei jedoch nicht ausformuliert hat, in welchen Abteilungen besonders gekürzt werden soll. Die Analysten sehen die Commerzbank-Aktie derzeit sehr kritisch. Nur 2 von 21 aktuellen Analysen empfehlen den Kauf der Aktie.

Das durchschnittliche Kursziel beträgt knapp sieben Euro und liegt damit deutlich unter dem derzeitigen Kursniveau der Commerzbank Aktie. Die Prognose der Analysten hat sich zudem damit deutlich verschlechtert.





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