Aufwertung

Unterschiedliche Definitionen. Grundsätzlich kann die Herleitung des realen Wechselkurses auf zwei Wegen erfolgen: Herleitung aus der Kaufkraftparitätentheorie.

Zweitens werden die jüngsten Fortschritte beim Abschluss der Reformen des Finanzsystems beleuchtet, mit besonderem Augenmerk auf Basel III und seinen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Wie genau sehen Sie aus, welche Mechanismen stecken dahinter und welche Auswirkungen ziehen sie nach sich? Es war auch die Schuldenaufnahme, im In- und im Ausland, die den Rohstoffboom und den Wirtschaftsaufschwung in den aufstrebenden Volkswirtschaften befeuerte. Ferner sind die Auswirkungen einer Währungsaufwertung auf das Wachstum in den aufstrebenden Volkswirtschaften kurzfristig ausgeprägter als auf lange Sicht.

Aufwertung einer Währung

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The BIS hosts nine international organisations engaged in standard setting and the pursuit of financial stability through the Basel Process. Ereignisse sind wichtig, aber wie sie beschrieben werden, ist ebenfalls von Bedeutung. Tatsächlich lag das globale Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr nahe seinem historischen Durchschnittswert - pro Person im erwerbsfähigen Alter gemessen sogar leicht darüber.

Auch die Arbeitslosenquoten sanken weiter, in vielen Fällen beinahe auf langfristige Durchschnittswerte. Es ist empirisch belegbar, dass die Wirtschaft nach einer Finanzkrise wieder zu ihrer vorherigen langfristigen Wachstumsrate zurückfinden kann. Die Erwartung, dass sie auch auf den vor der Krise verzeichneten Wachstumspfad zurückkehrt, ist jedoch unrealistisch. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Übergang zu einem robusten, ausgewogenen und nachhaltigen Wachstum gelungen ist. Im vergangenen Jahr haben einige Zentralbanken die Leitzinsen sogar in den negativen Bereich gesenkt.

Die Grenzen des Undenkbaren werden immer weiter ausgedehnt. Natürlich entstand die riskante Dreierkonstellation nicht über Nacht, sondern hat sich allmählich gebildet und verfestigt. Wir sprechen hier von Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten.

Aus diesem Grund ist die weltwirtschaftliche Entwicklung, wie in früheren BIZ-Jahresberichten betont, aus einer langfristigen Perspektive heraus zu betrachten. Dabei sind finanzielle Faktoren von zentraler Bedeutung. Diese sogenannten Finanzzyklen haben das Wirtschaftsgefüge auf lange Sicht geschädigt und erschweren die Rückkehr zur Normalität.

In einer Reihe von aufstrebenden Volkswirtschaften, nicht zuletzt in China, wo sich das Wachstum verlangsamt hat, steuern die inländischen Finanzzyklen auf ihren Höhepunkt zu oder haben ihn bereits überschritten.

Bei den Rohstoffen, insbesondere beim Öl, sind die Preise gefallen. Der US-Dollar hat aufgewertet, vor allem gegenüber den Währungen aufstrebender Volkswirtschaften, als die Federal Reserve die Normalisierung der Geldpolitik einläutete, während andere wichtige Zentralbanken weitere Lockerungen vornahmen. Hyun wird gleich mehr dazu sagen. Diese Entwicklungen treffen uns nicht als isolierte Blitze aus heiterem Himmel, sondern sind Teil einer unvermeidlichen und notwendigen Anpassung, der dieselben Kräfte zugrunde liegen, die die Weltwirtschaft seit vielen Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten prägen.

Sie steht im Mittelpunkt der inländischen Finanzzyklen seit der Krise: Es war auch die Schuldenaufnahme, im In- und im Ausland, die den Rohstoffboom und den Wirtschaftsaufschwung in den aufstrebenden Volkswirtschaften befeuerte. Der Anpassungsprozess führte zu einer teilweisen Umkehr dieser Entwicklungen, allerdings ist er seit den Finanzmarktturbulenzen von Anfang etwas ins Stocken geraten.

In diesem allgemeinen Rahmen konzentriert sich der vorliegende Jahresbericht auf einige spezifische Themen. Erstens wird untersucht, wie robust Marktliquidität ist. Diese Liquidität versiegt unweigerlich bei schwerwiegenden Marktanspannungen.

Das Risiko, dass solche Spannungen überhaupt entstehen und das Finanzsystem schädigen, wird am wirksamsten begrenzt, indem die Finanzintermediäre gestärkt werden. Besser gewappnete Intermediäre sorgen für robustere Marktliquidität. Zweitens werden die jüngsten Fortschritte beim Abschluss der Reformen des Finanzsystems beleuchtet, mit besonderem Augenmerk auf Basel III und seinen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen. Die Fertigstellung von Basel III ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass das Finanzsystem widerstandsfähig ist, nicht nur während der Anpassung nach der Krise, sondern auch in fernerer Zukunft, und dass es die Realwirtschaft unterstützen kann.

Ausreichend kapitalisierte Banken sind der Eckpfeiler einer gut funktionierenden Wirtschaft. Stärkere Banken vergeben mehr Kredit. Drittens ist ein ganzes Kapitel des Jahresberichts der Frage gewidmet, wie die Fiskalpolitik zu einem wesentlichen Bestandteil des makrofinanziellen Stabilitätskonzepts für die Nachkrisenzeit werden kann, dessen Ziel es ist, finanziellen Auf- und Abschwüngen systematischer zu begegnen und Stabilität ganz allgemein zu fördern.

Voraussetzung dafür ist, dass der Staat vor den Risiken des Finanzsystems und das Finanzsystem vor dem Ausfallrisiko des Staates geschützt wird. Diesem Punkt wird nicht gebührend Rechnung getragen. Damit die Geldpolitik den erhofften Nutzen bringen kann, muss sie den Finanzzyklus systematisch berücksichtigen, im Auf- ebenso wie im Abschwung, damit sich die finanzielle Seite der Wirtschaft im Lot befindet.

Dies würde ihren derzeitigen Fokus auf Inflation ergänzen. Geld- und Finanzstabilität gehören eng zusammen. Doch was ist nun zu tun? Eine wirtschaftspolitische Neuausrichtung ist dringend nötig, damit der Übergang zu einem robusteren, ausgewogenen und nachhaltigen Wachstum gelingt. Wir dürfen nicht mehr länger auf das schuldenfinanzierte Wachstumsmodell setzen, das die gegenwärtige Situation herbeigeführt hat. Eine Entlastung der Geldpolitik, der viel zu lange zu viel aufgebürdet wurde, ist unerlässlich.

Vor allem aber bedeutet es, Strukturreformen voranzutreiben. Gegenwärtig erleben wir eine breit angelegte Anpassung der Weltwirtschaft, jetzt da in den aufstrebenden Volkswirtschaften der Schuldenzyklus seinem Höhepunkt zusteuert.

Gleichzeitig folgt das Auf und Ab an den Rohstoff- und Finanzmärkten den Schwankungen der globalen Liquiditätsbedingungen. Es ist verlockend, diese Entwicklungen als isolierte Schocks zu betrachten. Sie sind aber vielmehr Symptome für eine Veränderung der zugrundeliegenden Bedingungen: Die bevorstehende Wende des Schuldenzyklus in den aufstrebenden Volkswirtschaften führt zu einer Anpassung der Kräfte, die die Weltwirtschaft prägen. Dass die Kreditaufnahme in Euro oder Schweizer Franken Zinsersparnisse verspricht, ist leicht nachvollziehbar.

Die Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas sind dabei, gegenüber denjenigen Westeuropas aufzuholen. So nimmt ihre Produktivität im Aussenhandelssektor z. Wenn sich die Produktivität im Dienstleistungsbereich z.

Da die Preisbildung bei Handelsgütern an einem integrierten Markt in der Regel ähnlich verläuft, bedeutet dies eine höhere Inflation im aufholenden Land, was wiederum höhere Leitzinsen nach sich zieht. Tatsächlich waren die Zinssätze in Mittel- und Osteuropa in den vergangenen Jahren tendenziell höher als im Euro-Raum. Lediglich in der Tschechischen Republik waren die Zinsen im Kurzfristbereich zumeist niedriger als die entsprechenden Zinssätze im Euro-Raum.

Sogar noch niedriger waren die Zinsen für Kredite in Schweizer Franken. Der Gewinn, der sich aus niedrigeren Zinssätzen ergab, musste gegen die potenzielle Belastung abgewogen werden, falls der Schuldendienst - in Landeswährung gerechnet - ansteigen würde. Einige Währungsbehörden hielten ihre Währungen nahe beim Euro, während andere grössere Wechselkursschwankungen zuliessen. Daher wird untersucht, wie stark sich der jeweilige Wechselkurs gegenüber dem Euro im Zeitraum von Oktober bis September tatsächlich veränderte.

Grosse Zinsdifferenzen und geringe Wechselkursschwankungen eine hohe Sharpe-Ratio begünstigten die Kreditaufnahme in Fremdwährung, geringe Zinsdifferenzen und hohe Wechselkursschwankungen hemmten sie. Die Entscheidungsfindung lässt sich in zwei Schritte unterteilen. Private Haushalte und Unternehmen beurteilen zunächst die Attraktivität der Zinsersparnis durch die Mittelaufnahme in Euro im Verhältnis zur Volatilität ihrer Landeswährung gegenüber dem Euro.

Hierzu wird für jede Währung die durchschnittliche Differenz der 3-Monats-Zinssätze des Euro und der Landeswährung im Zeitraum von Oktober bis September durch die Volatilität des bilateralen Wechselkurses gegenüber dem Euro dividiert. Setzt man die resultierenden Quotienten mit dem Anteil der Fremdwährungskreditaufnahme in Beziehung, wird deutlich, dass die Länder mit einer höheren Sharpe-Ratio einen höheren Anteil an Fremdwährungsschulden aufweisen. Der nächste Schritt zeigt, wie die Entscheidung für die Denominierung des Fremdwährungskredits getroffen wird.

Betrachtet man aber die Wechselkursvolatilität, stellt sich die Situation in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich dar. Wo die nationale Währung eng an den Euro gekoppelt war, wurde die Attraktivität von Kreditaufnahmen in Schweizer Franken durch die Volatilität des Frankens gegenüber dem Euro geschmälert. In Ländern wie Polen und Ungarn hingegen, deren nationale Währung erhebliche Schwankungen gegenüber dem Euro aufwies, stand der Zinsersparnis bei einer Mittelaufnahme in Schweizer Franken kaum zusätzliche Volatilität entgegen.

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